CfP: Queer. Widerstand. (Anti-)Kapitalismus und globale Ökonomien

Am 7. und 8. Mai 2020 findet an der Philipps-Universität Marburg die nächste Tagung der Sektion Politik und Geschlecht der DVPW zum Thema „Queer. Widerstand. (Anti-)Kapitalismus
und globale Ökonomien. Genealogien, Potentiale und Politiken queer-feministischer Kapitalismus- und Ungleichheitskritik“ statt. Die Keynote wird von Anna Agathangelou (York University) gehalten. Abstracts für Vortragsvorschläge können bis zum 30. November eingereicht werden. Ausführliche Informationen gibt es hier im Call auf Deutsch und auf Englisch.

Weiterlesen

CfP: Gefühle des Widerstands?

Die kommende Ausgabe der Zeitschrift diskurs widmet sich den Verbindungslinien und Widersprüchen, die sich zwischen Gefühlen/Affekten und verschiedenen Varianten individuellen wie kollektiven Widerstands ergeben. Hierfür suchen die Herausgeber*innen noch bis zum 31. März 2020 Beiträge, sie sich theoretisch und/oder empirisch mit dem Themenbereich beschäftigen. Den ausführlichen Call findet ihr hier.

Weiterlesen

CfP: „Human Rights and Resistance“, Dubrovnik

Vom 2. bis 8. September findet auch dieses Jahr wieder der Workshop „The Diversity of Human Rights“ am Inter-University Center in Dubrovnik statt. Das Thema dieses Jahr lautet: „Human Rights and Resistance.“ Der Workshop ist interdisziplinär angelegt und richtet sich dabei vor allem an Philosophen, Politikwissenschaftler und Juristen. Zu den Organisatoren der Tagung zählen unter anderem Bernd Ladwig (Berlin), Corinna Mieth (Bochum), Christian Neuhäuser (Dortmund) und Arnd Pollmann (Magdeburg). Deadline für den CfP ist der 1. April, alle Details findet ihr hier.

Weiterlesen

CfA: Widerstand transnational (Sonderheft ZPTh)

Frauke Höntzsch und Robin Celikates geben das nächste Themenheft der Zeitschrift für Politische Theorie (ZPTh) heraus. Das Thema lautet „Widerstand transnational“ und gefragt wird aus ideengeschichtlicher und systmatischer Perspektive nach Widerstand, seiner Geschichte und seiner Vernetzung. Wer mitschreiben will, kann bis zum 15.03 Abstracts einreichen, die Beiträge selbst sind dann am 15.09 fällig. Eine Beschreibung des Bandes und seiner Fragestellung sowie alle weiteren Infos zum Bewerbungsprozess findet ihr hier in der PDF.

Weiterlesen

Tagungsbericht „Protest, Disobedience, or Constituent Power?“ (Hamburg)

In Zeiten einer wachsenden Kritik demokratischer Institutionen wird die Demokratie auch in der theoretischen Auseinandersetzung vielfach gegen ihre institutionelle Verfasstheit gedacht. Demokratie ist Praxis, Bewegung, Aufbruch und vor allem gegen (falsche) Formen der Verfestigung gerichtet. Dieses Motiv drückt sich sowohl in einem emphatischen Zugriff auf die Idee der verfassungsgebenden Gewalt aus als auch im demokratisch inspirierten Rückgriff auf die Kategorien von Widerstand, Protest und Ungehorsam. Beide betonen einen prä-institutionellen und praktischen Aspekt der Demokratie und verweisen auf das Moment der demokratischen Gründung. Nun klafft zwischen diesen beiden Zugängen in der theoretischen Diskussion jedoch bislang eine merkwürdige Lücke. Dafür ausschlaggebend sind sowohl inhaltliche Bedenken wie theoretische Ursprünge, die es wechselseitig unmöglich machen, kontestatorische Praxis als konstituierende Macht oder verfassungsgebende Gewalt in Formen widerständiger Praxis zu denken. Es ist das Verdienst des von Peter Niesen und Markus Patberg am 15. Mai 2017 an der Universität Hamburg organisierten Workshops – „Protest, Disobedience, or Constituent Power?“ – sich genau dieser Lücke anzunehmen und beide Stränge in einen produktiven Dialog zu bringen. (mehr …)

Weiterlesen

Workshop: Protest, Disobedience, or Constituent Power? (Hamburg)

Am 15. Mai 2017 findet an der Universität Hamburg ein von Peter Niesen und Markus Patberg organisierter Workshop zum Thema „Protest, Disobedience, or Constituent Power? Emerging Counter-Narratives for Transnational Constituencies“ statt. Die Veranstaltung ist konkurrierenden Narrativen von Kritik und Konstitution gewidmet. Transnationale soziale Bewegungen und Kampagnen beschreiben ihre Aktivitäten meist im Vokabular des politischen Protests: als Opposition, Kontestation, Ungehorsam, oder, in tiefgreifenden Konflikten, als Dissidenz, Widerstand, Aufstand oder Rebellion. Im Gegensatz dazu hat die Rede von ‚globaler Konstitutionalisierung‘ in Politik- und Rechtswissenschaft zu einem erneuerten Interesse an der Kategorie der verfassunggebenden oder konstituierenden Gewalt geführt. Transnationale Initiativen wie DiEM25 oder das Weltsozialforum beschreiben ihre Aktivitäten nicht allein ‚reaktiv‘ sondern ‚konstitutiv‘. Der Workshop bringt Expertinnen für die konkurrierenden Ansätze zusammen, um der theoretischen und praktischen Bedeutung der Narrative von Kritik und Konstitution nachzugehen. Vorträge gibt es unter anderem von Robin Celikates, Christopher Daase, Nicole Deitelhoff, Isabell Lorey, Bill Scheuerman und Christian Volk.

Weitere Informationen zum Programm finden sich auf dem Plakat zur Veranstaltung. Es steht eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Anmeldung bitte bis zum 30.04.17 an: markus.patberg@wiso.uni-hamburg.de.

Weiterlesen

Tagungsbericht: Zwischen Dissidenz und Opposition – Was ist Widerstand und wie kann man dazu forschen?

Herrschaft und Widerstand stehen konzeptionell in einem Verhältnis wechselseitiger Abhängigkeit zueinander. Erst in ihrer Reaktion auf Widerstand wird Herrschaft sichtbar und ohne letztere wäre jedweder Widerstand obsolet. Aber das erklärt natürlich bei weitem noch nicht alles. Viele offene Fragen zum Verhältnis zwischen beiden Konzepten und deren Konstitution wurden auf der Konferenz International Dissidence: Rule and Resistance in a Globalized World  gestellt und diskutiert. Organisiert wurde die zwischen 2. und 4. März 2017 in Frankfurt stattfindende Konferenz vom gleichnamigen Forschungszusammenhang und dem Exzellenzcluster Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt sowie der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung. Im Zentrum stand dabei die Fragen, wie sich Widerstand räumlich und zeitlich verändert (hat) und welchen Einfluss Transnationalisierungsprozesse auf Widerstand haben.

Aber wie kann Widerstand überhaupt konzeptionell erfasst werden? Die Arbeitsdefinition des Forschungszusammenhangs unterscheidet zunächst zwischen den Begriffen Dissidenz und Opposition. Dissidenz wird dabei verstanden als ein „radikale[r] Widerspruch von Akteuren, der sich gegen Institutionen und die in ihnen verkörperten Normen richtet.“ (Daase/ Deitelhoff)  Zwar wird Opposition ebenfalls als eine Form des politischen Widerspruchs gefasst, unterscheidet sich jedoch von Dissidenz darin, dass die bestehende politische Ordnung mit ihren Spielregeln anerkannt wird.  (mehr …)

Weiterlesen

Konferenz: International Dissidence (Frankfurt)

Von Donnerstag bis Samstag nächste Woche, 2. bis 4. März, findet in Frankfurt die große internationale Konferenz „International Dissidence. Rule and Resistance in a Globalized World“ statt. Die gemeinsam vom Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“, dem DFG-geförderten Forschungszusammenhangs „Internationale Dissidenz“ und der HSFK organiserte Konferenz beleuchtet in insgesamt 14 Panels, wie Widerstand Herrschaftssysteme herausfordert, aber auch reproduziert. Themen der Panel sind etwa: International Institutions and Protest, Democracies and the Repression of Dissidence, (Faux) Populist Movements and Parties, Exit and Withdrawal as Dissident Politics und Online Activism as Resistance. Besondere Highlights sind ein Roundtable zu „Politics of Producing Knowledge on Dissidence“ (mit Jan Aart Scholte, Sofia Monsalve und Lara Montesinos Coleman) sowie eine Keynote von Rahel Jaeggi zu „Crisis and Conflict – Active and Passive Dimensions of Social Change“. Das Programm gibt es in einer Lang- und einer Kurzfassung sowie stets aktuell auf der Konferenzhomepage.

Weiterlesen

Vortragsreihe: Protest – Aufstand – Widerstand (SoSe 2016)

Auch in diesem Semester wird in Frankfurt die Vortragsreihe „Protest-Aufstand-Widerstand“ weiter fortgesetzt. Vier Vorträge erwarten Interessierte in diesem Semester: Ferdinand Sutterlüty wird zu Riots sprechen (23.05), Lorenzo Bosi zu bewaffnetem Widerstand und kollektiver Identität (20.06), der Folksänger und Schriftsteller Bucky Halker zu Voices of Dissidence und der Diffusion von Protestsongs der amerikanischen Arbeiterbewegung (04.07) und Andreas Pettenkofer zu fatalistischen Figuren des Protestes (11.07). Die Veranstaltungen sind wie immer kostenlos und – mit der Ausnahme Bucky Halkers – ohne Anmeldung zu besuchen. Alle Infos hier auf dem Plakat.

Weiterlesen

Judith Butler in Köln

JudithButler2013Judith Butler kommt nach Köln. Vom 20. bis zum 23. Juni 2016 hält sie als Albertus-Magnus-Professorin 2016 an der Uni Köln zwei Vorlesungen und zwei Seminare. Die Themen der öffentlichen Vorträge sind „Die Ethik und Politik der Gewaltlosigkeit“ (20.6.) und „Verletzlichkeit und Widerstand neu denken“ (22.6.). Die Anmeldephase für das öffentliche Seminar am 21.6. ist leider schon abgelaufen, an der Uni Köln Promovierende können sich noch zu einem Graduiertenseminar am 23. Juni anmelden. Weitere Informationen auf der Website, hier geht’s direkt zum Plakat.

Weiterlesen