Tagung „Kritische Theorie der Politik“ in Frankfurt

Am 31.10./1.11.2019 findet an der Goethe-Universität Frankfurt eine Tagung zum Thema „Kritische Theorie der Politik“ anlässlich des Erscheinens des gleichnamigen Buchs statt. Die Keynote hält Oliver Marchart zum Thema „Kritische Theorie und kritische Theorien. Zur Verortung des Politischen in der
Kritik“. Mit weiteren Vorträgen und Kommentaren sind vertreten: Svenja Ahlhaus,Ulf Bohmann, Jeanette Ehrmann, Oliver Flügel-Martinsen, Rainer Forst, Volker Heins, Philipp Hölzing, Bernd Ladwig, Kristina Lepold, Daniel Loick, Peter Niesen, Martin Saar, Paul Sörensen und Sabrina Zucca-Soest.

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten via E-Mail an a.blaettler@em.uni-frankfurt.de
Das genaue Tagungsprogramm und alle weiteren Informationen finden sich hier.

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CfP: Populism, popular sovereignty and public reason (Wien)

Die Jahreskonferenz des Central and Eastern European Forum of Young Legal, Political & Social Theorists (CEE Forum) wird am 16. und 17. April 2020 an der Wirtschaftsuniversität Wien zum Generalthema „Populism, popular sovereignty and public reason“ stattfinden. Die Organisatoren Stefan Mayr und Andreas Orator freuen sich unter anderem über politiktheoretische Einreichungen bis zum 15. Januar 2020. Der CfP findet sich hier, nähere Informationen zum CEE Forum finden sich hier.

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CfA: Ko-Herausgeber*in der Zeitschrift für Praktische Philosophie (ZfPP)

Die Zeitschrift für Praktische Philosophie (ZfPP) schreibt zum 1.Januar 2020 für die Dauer von zunächst zwei Jahren eine ehrenamtliche Ko-Herausgeberschaft aus. Gesucht wird eine Person u.a. mit Interesse an der Herausgabe und Weiterentwicklung einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift, Erfahrungen in der Veröffentlichung und Begutachtung fachwissenschaftlicher Publikationen sowie einem Arbeitsschwerpunkt im Bereich der praktischen Philosophie. Die Tätigkeiten der/s künftigen Herausgeber*in umfassen insbesondere die Betreuung von Aufsätzen, die Einwerbung und Betreuung von Themenschwerpunkten, die Kontakte mit Autor*innen und Gutachter*innen sowie die Mitgestaltung einer fachwissenschaftliche Zeitschrift und Umsetzung eigener Ideen.

Die Bewerbung ist noch bis 15. November 2019 möglich. Alle Informationen finden sich ausführlich noch einmal hier.

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Die christlichen Wurzeln der Kritik. Lesenotiz zu Michel Foucaults „Die Geständnisse des Fleisches. Sexualität und Wahrheit 4“

Die Veröffentlichung von Foucaults viertem Band der Geschichte der Sexualität, Die Geständnisse des Fleisches (Berlin: Suhrkamp 2019), wurde von der Foucault-Community und der interessierten Öffentlichkeit gespannt erwartet. Vom lange unter Verschluss gehaltenen Band erhofft sich die Leser_innenschaft neue Erkenntnisse nicht nur zum Thema des Buches – die Reflexionen der Kirchenväter bis Augustinus zu Sexualität und Lebens­führung –, sondern zu Foucaults Werk im Allgemeinen und den großen Fragen nach Macht, Freiheit und Kritik, die dessen Rezeption bestimmen. Und tatsächlich bietet der Band überraschend neue Einsichten, in deren Lichte sich die herrschende Meinung zu Foucaults Freiheits- und Kritikbegriff als falsch herausstellt. Heute ist die These verbreitet, dass Foucaults Arbeiten zur antiken Ethik und parrhesia als Beitrag zu ei­nem normativen Freiheitsbegriff gewertet werden können. Dagegen zeigt Die Geständnisse des Fleisches, dass die für Foucault und unsere Gegenwart relevante Freiheit, die Fähigkeit zur reflexiven Selbst- und Machtkritik, ihren Ursprung in den Subjektivierungen des frühen Christentums hat, das Subjektivität zum ersten Mal an kritische Machtreflexion koppelt. (mehr …)

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Buchvorstellung: Michael Blake „Justice, Migration and Mercy“ (Hamburg)

Am 25. Oktober 2019 findet an der Universität Hamburg ein „Author meets Critics“-Buchworkshop anlässlich des Erscheinens des neuen Buchs von Michael Blake „Justice, Migration and Mercy“ (OUP 2020) statt. Der Autor stellt sich den Kommentaren von Henning Hahn (Kassel), Thorben Knobloch (Bochum), Corinna Mieth (Bochum), Costanza Porro (Hamburg), Valeria Ottonelli (Genua), Johannes Servan (Bergen) und Christine Straehle (Hamburg).

Los geht’s um 10 Uhr im Alten Senatssaal der Universität, Edmund-Siemens-Allee. Um Anmeldung wird gebeten unter philosophie@uni-hamburg.de.

 

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Twitter-Rückschau

  • RT @PolitikUHH: Heute gratulieren wir auf unserem Jubiläumsblog #Politik100x100 zum Geburtstag, genauer zum 65. von Prof Rainer Schmalz-Bru… ->
  • RT @F_Vogelmann: Was ist eigentlich Ontologie? Die Tagung „Ontologien des Politischen im Widerstreit“ beginnt mit Grundsätzlichem https://t… ->
  • RT @npl_review: Bald erscheint unser neues Heft 3/2019 mit Beiträgen von Susanne Schattenberg, Wolfgang Benz, Till Kössler und Frank Nullme… ->
  • RT @antje_wiener: Wir suchen eine Geschaeftsfuehrer*in fuer das Berliner Buero der #DVPW und freuen uns auf Bewerbungen!@dvpw #Stellenang->
  • CfA: Die Ausschreibungsfrist für die Promotionsstelle in Wien wurde bis 11.10.19 verlängert https://t.co/oxcnHDEKQk ->
  • RT @SebastianHuhnh1: Geburtstagsfeier zum 10. der ZEITSCHRIFT FÜR POLITISCHE THEORIE @HumboldtUni zur ZUKUNFT DER POLITISCHEN THEORIE – hie… ->

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CfP: Workshop Wahlen und Referenden in Giessen

In Giessen veranstalten Sophie Schmäing und Andreas Langenohl am 20./21. Februar 2020 einen Workshop zum Thema „Voting over contested issues“. Gesucht werden u.a. Beiträge, die aktuelle Diagnosen um die Krise der repräsentativen Demokratie in einen breiten politiktheoretischen Rahmen einbetten und dabei besonders die gegenwärtige Praxis von Wahlen und Referenden aus Perspektive von Politischer Theorie und Politischer Soziologie problematisieren. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2019; der ausführliche Call findet sich hier.

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CfP: Tagung „Anerkennung“ in Berlin

Die neu gegründete Netzwerk SOFI (Societas Aperta Feminarum in Iuris Theoria) lädt ein zu seiner ersten Jahrestagung zum Thema „Anerkennung“. SOFI ist ein interdisziplinäres Netzwerk zur Förderung von Frauen, die zum Recht aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven forschen.

Die Tagung wird am 6. Dezember 2019 an der FU Berlin stattfinden, gesucht werden Beiträge, die einerseits Anerkennungskonzepte konkreter politischer und sozialer Theorien untersuchen sowie andererseits aus philosophischer Perspektive Anerkennung als politische/soziale/rechtliche Kategorie beleuchten. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2019, der ausführliche Call findet sich hier.

 

 

 

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Wiedergelesen: Hans Kelsens „Vom Wesen und Wert der Demokratie“ (1929)

Aktuell erlebt rechtes Gedankengut, das sich unter Bezugnahme auf Carl Schmitt oder auch Rudolf Smend im intellektuellen Gewand kleidet, eine Renaissance. Um den normativen Gehalt der Moderne zu verteidigen, lohnt es sich, Hans Kelsens „Vom Wesen und Wert der Demokratie“ (2. Auflage, 1929), wiederzulesen. Er erinnert uns in einer Zeit, in der die Gesellschaft zunehmend in einander antagonistisch gegenüberstehende Gruppen gespalten ist, den Kompromiss als Wesen der Demokratie zu begreifen. Zudem bietet sein offener Volksbegriff den Gegensatz zur politischen Einheit einer homogenen Gesellschaft und kann als argumentatives Rüstzeug in der Debatte um Ein- und Ausgrenzung dienen. (mehr …)

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CfA: Assistant Professor (Amsterdam)

Am Institut für Politikwissenschaften der Universiteit van Amsterdam ist zum 01. Januar 2020 eine Assistenzprofessur (mit tenure track) ausgeschrieben. Gesucht wird eine Kandidat*in, die die politische Theorie in Forschung und Lehre vertritt. Abgesehen davon ist die Ausschreibung recht offen: Das Institut hat Lehrbedarf in normativer internationaler politischer Theorie, Gewalt- und Konfliktforschung, Theorien des (gerechten) Krieges, Politics, Philosophy, and Economics (PPE), Sozialtheorie, Geschlechts- und Diversitätstheorie, nicht-westlicher Philosophie sowie in vergleichender politischer Theorie. Niederländisch-Kenntnisse müssen zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht nachgewiesen werden. Bewerbungsschluss ist der 28. Oktober 2019. Noch viel mehr Infos findet ihr nach dem Klick.

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