Digitales Kolloquium: „Wirtschaftssysteme nach der Pandemie“ (7. Oktober 2020)

Der theorieblog lädt für den 7. Oktober 2020 von 17.00-18.00 Uhr zu einem digitalen Kolloquium ein. Als Diskussionsgrundlage wird der Aufsatz „Wirtschaftssysteme nach der Pandemie: Sozialliberale Marktwirtschaft oder autoritärer Kapitalismus?“ dienen, den Niklas Dummer und Christian Neuhäuser verfasst haben. Der Beitrag wird einige Tage vorab hier veröffentlicht.

Die Moderation des digitalen Kolloquiums übernimmt Martin Beckstein, einen Diskussions-Input steuert Franziska Dübgen bei.

Dem Zoom-Meeting könnt ihr am 7. Oktober 2020 ab 17 Uhr (05:00 PM) beitreten über
https://uzh.zoom.us/j/8580934458?pwd=aEk2MG9YMysrdzI5Q2pweS81ZEliUT09

Meeting-ID: 858 093 4458
Kenncode: 0xn9yG.

Wir freuen uns alle auf eure zahlreiche und rege Teilnahme!

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Call for Blogposts: Neuanfang!?

Nach dem durchschlagenden Erfolg in den vergangenen beiden Jahren schreibt der Theorieblog diesen Sommer zum dritten Mal einen Call for Blogposts aus. Nach „Heimat“ (2018) und „Solidarität“ (2019) freuen wir uns dieses Jahr über eure Ideen und Beiträge zum Thema „Neuanfang“.

Initium ut esset, creatus est homo – damit ein Anfang sei, wurde der Mensch geschaffen“ zitiert Hannah Arendt Augustinus am Ende ihrer berühmten Studie Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Damit setzt sie zugleich den stur-optimistischen Ton, der ihr gesamtes Denken unerschütterlich durchziehen wird: Trotz allem – d.h. in Arendts Fall: trotz des Zivilisationsbruchs im 20. Jahrhundert, trotz zunehmender Weltentfremdung, trotz ökonomischer Imperative und anderer Handlungsbeschränkungen: Ein (politischer) Neuanfang ist immer möglich!

Das von Arendt in der politischen Theorie etablierte Theorem das Neuanfangs hat jüngst – auch über die akademische Debatte hinaus – eine gleichsam tagesaktuelle Dringlichkeit bekommen. Denn angesichts der Corona-Krise stellt sich in der politischen Theorie wie in der zivilgesellschaftlichen Diskussion die Frage nach dem Neuanfang erneut. Braucht es nach der globalen Pandemie einen politischen, gesellschaftlichen und/oder ökonomischen Neuanfang?  Müssen wir die Art, wie wir gesellschaftliches Zusammenleben organisieren neu überdenken? (mehr …)

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Tagung „Dealing with the (Un)Known Unknowns: Praxistheoretische Perspektiven auf sozial-ökologische Krisen“ (digital)

Die DFG-Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ lädt am 5./6. November 2020 zu einer digitalen Konferenz ein zum Thema: „Dealing with the (Un)Known Unknowns: Praxistheoretische Perspektiven auf sozial-ökologische Krisen“. Die Tagung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen aus der sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung und benachbarten Disziplinen, die sich mit Themen wie Umwelt, Nachhaltigkeit, Praxistheorie, Anthropozän und Zukunftsforschung beschäftigen.

Das detaillierte Programm sowie alle weiteren Informationen finden sich hier. Auch Teilnehmer*innen ohne eigenen Beitrag sind willkommen, gebeten wird jedoch um eine verbindliche Anmeldung bis zum 31.10.2020 bei Tanja Mühle: zukuenfte.der.nachhaltigkeit@uni-hamburg.de

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CfA LfbA (unbefristet) für Praktische Philosophie in Oldenburg

Am Institut für Philosophie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ist eine unbefristete Stelle als Lehrkraft für besondere Aufgaben (100%, TV-L 13) ausgeschrieben. Zu den Aufgaben gehören forschungsorientierte Lehre im Umfang von zur Zeit 16 LVS in den Modulen der Praktischen Philosophie innerhalb des BA-Studiengangs sowie der MEd- und MAStudiengänge sowie der Ausbau der Internationalisierung in der Lehre für das Institut. Erwartet werden neben Studium und Promotion in Philosophie universitäre Lehrerfahrung in der Praktischen Philosophie sowie Schwerpunkte in mindestens zwei der folgenden Bereiche: Demokratie- und Gerechtigkeitstheorien, Kants und Hegels Praktische Philosophie, Kritische Theorie. Bewerbungsschluss ist der 16. Oktober 2020. Die ausführliche Stellenausschreibung findet sich hier.

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CfP Braunschweiger Nachwuchsvortragsreihe „Ansteckung und Abwehr“

Die Braunschweiger Nachwuchsvortragsreihe (BNV) geht im zweiten digitalen Semester der Frage nach, was Ansteckung in interdisziplinären Zusammenhängen eigentlich heißen könnte und welche Schutzmechanismen es gibt. Gesucht werden Vorträge, die Antworten u. a. auf die folgenden Fragestellungen entwerfen: Was bedeutet Einflussangst in einer digitalen Welt? Was sind wissenschaftliche und (populär-)kulturelle Superspreader? Welche Schutzmechanismen hat sich der Mensch geschaffen? Welchen Konzepten/Paradigmenwechseln verweigern wir uns? Was geht viral, was nicht?

Die BNV richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen, also Studierende im Master, Prae- und
Postdocs.  Möglich sind sowohl synchrone Vorträge (digital) als auch asynchrone Aufzeichnungen. Die modularisierte Veranstaltung richtet sich an Studierenden aller Fachrichtungen der Fakultät
für Geistes- und Erziehungswissenschaften der TU Braunschweig sowie an alle Interessierten. Vortragsvorschläge werden bis zum 10. Oktober 2020 erbeten, alle Informationen finden sich gebündelt noch einmal hier.

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CfA W3-Professur Wuppertal „Politikwissenschaft, insbesondere Demokratietheorie und Regierungssystemforschung“

An der Bergischen Universität Wuppertal ist aktuell eine W3-Professur „Politikwissenschaft, insbesondere Demokratietheorie und Regierungssystemforschung“ zu besetzen. Von dem/der künftigen Stelleninhaber*in wird erwartet, aus einer demokratietheoretischen Perspektive unter Einbeziehung des Systems der BRD insbesondere Transformationen von Prozessen und Strukturen westlicher Demokratien zu erforschen. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2020. Alle ausführlichen Informationen finden sich hier.

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Einwahl-Links: Podiumsdiskussion „Freiheit und/oder Solidarität? Politische Theorie in der Pandemie“ und (24.9.)

An dieser Stelle folgen nun die Einwahl-Links zu den Veranstaltungen der Theoriesektion am 24.9., alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich digital zu beteiligen! Kurz zur Erinnerung: Den Auftakt bildet um 14 Uhr die Early Career Versammlung der Sektion. Von 15-17 Uhr folgt dann die hybride Podiumsdiskussion zum Thema „Freiheit und/oder Solidarität? Politische Theorie in der Pandemie“. Frank Nullmeier, Eva Hausteiner, Fabian Schuppert und Jeanette Ehrmann werden live in Göttingen mit Tine Stein diskutieren. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion findet die Mitgliederversammlung statt, voraussichtlich 17-18.30 Uhr.

Hier die Einwahl-Links:

Early Career Versammlung

Uhrzeit: 24.Sep.2020 02:00 PM

Zoom-Meeting beitreten: https://uni-goettingen.zoom.us/j/96528679772?pwd=elJxVGVHVkNzaVdyZTRPaDdzZzdEdz09

Meeting-ID: 965 2867 9772

Kenncode: 260431

Podiumsdiskussion Politische Theorie in der Pandemie

Uhrzeit: 24.Sep.2020 03:00 PM

Zoom-Meeting beitreten: https://uni-goettingen.zoom.us/j/91702381186?pwd=Ukd0VU9QRzU0OHhJSHVweXZ2TWtZdz09

Meeting-ID: 917 0238 1186

Kenncode: 347141

Sektionsversammlung Politische Theorie und Ideengeschichte

Uhrzeit: 24.Sep.2020 05:00 PM

Zoom-Meeting beitreten: https://uni-goettingen.zoom.us/j/95588618831?pwd=TFVPUkc1TXgzZTNKRE5ZRGVPaXpJZz09

Meeting-ID: 955 8861 8831

Kenncode: 758250

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Erinnerung: Call for Blogposts „Neuanfang!?“

In genau zwei Wochen – am 21. September – endet die Frist für unseren Call for Blogposts: „Neuanfang!?“. Wir freuen uns weiterhin über Vorschläge, die den Begriff des Neuanfangs pointiert aus unterschiedlichen ideengeschichtlichen, politiktheoretischen oder philosophischen Perspektiven beleuchten und erkunden, wertschätzen und erhellen oder (fundiert) kritisieren.

Beiträge können die Form essayistischer Blogposts von 500 bis 1000 Worten Länge haben. In Erweiterung unserer etablierten Formate laden wir aber explizit auch zu kürzeren Beiträgen sowie zu Beiträgen jenseits der Textform ein: wie kurze Videos, Karikaturen oder Stellungnahmen in anderen Text- und Bildformen. Bitte schickt Eure Vorschläge an team@theorieblog.de. Über eine Veröffentlichung entscheidet dann die Redaktion.

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CfP „Figuren und Perspektiven auf die Masse und das Individuum in der kapitalistischen Moderne“ (Berlin)

Am 26. und 27. Februar 2021 findet am Centre Marc Bloch (Berlin) eine Tagung des Jungen Forums statt, die Figuren und Perspektiven auf die Masse und das Individuum in der kapitalistischen Moderne beleuchtet. Ziel dieses Jungen Forums ist, die Relevanz und Angemessenheit von literarischen, politischen und konzeptuellen Figuren zu untersuchen, die die „Masse“ und das Individuum gegenüberstellen. Junge Forscher*innen aus der Soziologie, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Philosophie, Psychologie und Politikwissenschaft sind dazu eingeladen, die vielfältigen Dimensionen dieses Themas zu aktualisieren und zu diskutieren.

Vergleichende Studien, synchron oder diachron, sind willkommen. Die Beiträge können auch
metatheoretisch orientiert sein und untersuchen, wie die Begriffe „Masse“, „Menge“, „Volk“ und/oder „Individuum“ von verschiedenen Disziplinen verwendet werden. Beiträge (für einen 30-minütigen Vortrag) können von Masterstudent*innen, Doktorand*innen und Postdoktorand*innen vorgeschlagen werden. Sie können auf Französisch, Deutsch oder Englisch verfasst werden. Die Veranstalter*innen Yasmin Afshar (Humboldt-Universität/Marc Bloch Zentrum), Nicolas Lema
(Université Paris 1), Sara Minelli (Universität Kiel/Marc Bloch Zentrum) und Ernesto Ruiz-Eldredge
(Université de Poitiers/Goethe-Universität Frankfurt) erbitten Abstracts im Umfang von 300 Wörtern und eine kurze biographische Notiz bis zum 31. Oktober 2020 an folgende E-Mail Adresse: jfmasseindividu@gmail.com. Der ausführliche Call for Papers mit allen weiteren Informationen findet sich hier.

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CfP: Tagung – Ungleichheiten des Rechts. Zwischen Anerkennung und Distribution (Bucerius Law School Hamburg)

Am 21. und 22. Januar 2021 findet an der Bucerius Law School in Hamburg eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Ungleichheiten des Rechts. Zwischen Anerkennung und Distribution“ statt. Die Tagung möchte ein Forum für einen intra- und interdisziplinären Austausch zwischen etablierten Wissenschaftler*innen und dem wissenschaftlichen Nachwuchs bieten. Beiträge aus den Sozialwissenschaften, der Philosophie und der Ökonomie sind hierbei genauso willkommen wie juridische Zugänge.

„Ungleichheiten durchziehen moderne Gesellschaften. Ob wir es jedoch mit unterschiedlichen Modi der Ungleichheit zu tun haben oder für alle Disparitäten ein einheitliches analytisches Raster anzulegen ist, bleibt ungeklärt. Wird Ungleichheit von primär ökonomisch-distributiven Exklusionsmechanismen erzeugt oder ist eine „Politik der Anerkennung“ (C. Taylor) im Sinne wechselseitiger Wertschätzung grundlegende Voraussetzung für Gleichheit? Oder handelt es sich dabei gar um eine falsche Dichotomie, nicht um entgegengesetzte, sondern komplementäre Denkarten? Diese Fragen sind – zumal in Zeiten von steigender Sensibilität für Ungleichheiten, etwa im Bereich des Umgangs mit Minderheiten („Black Lives Matter“) oder der „Corona-Krise“ – gerade im Recht von hoher praktischer und theoretischer Relevanz.

Wer dem Anerkennungsparadigma zugeneigt ist, wird Ungleichheiten im Recht etwa im Kontext staatlichen Umgangs mit neuen, oftmals migrantisch geprägten, Formen von Religiosität ausmachen und bspw. die kürzlich gefällte Entscheidung des BVerfG zum Kopftuchverbot im Rechtsreferendariat als ungleichheitsfördernd kritisieren. Die Öffnung der Ehe für alle und das zunehmend relevanter werdende Antidiskriminierungsrecht sind weitere Felder, in denen Fragen der Ungleichheit unter dem Paradigma der Anerkennung ansprechbar gemacht werden können. Wird das Distributionsparadigma angelegt, so lässt sich etwa an die Dogmatik der Gleichheitssätze anknüpfen, in der ungeklärt bleibt, welche Rolle ökonomischer Exklusion zukommt. Können ökonomische Faktoren in die Betrachtung miteinbezogen werden, wenn darüber gestritten wird, ob Ungleichbehandlungen gerechtfertigt werden können? Umgekehrt stellt sich die Frage, ob die Beseitigung von ökonomischen Ungleichgewichten primär eine Frage des Gesetzgebers sowie der Tarifparteien sein soll oder nicht doch (auch) die Judikative Verantwortung übernehmen sollte.“

Exposés (max. 600 Wörter) sowie ein Kurzlebenslauf werden bis zum 14.10.2020 erbeten an andreas.kerkemeyer@law-school.de und amadou.sow@law-school.de. Exposés aus nichtjuristischen Disziplinen sind ausdrücklich erwünscht! Die Veröffentlichung der Beiträge in einem Tagungsband ist geplant. Alle Informationen gibt es auch hier im Call als Pdf.

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Twitter-Rückschau

 

  • RT @rpbellamy1: Post Graduate Teaching Assistants in Political Science (most subfields, including political theory), – Ref:1870575 https://… ->
  • RT @NormativeOrders: Gute #Hoffnung? Falsche Hoffnung? In der 5. Folge von „Normative Orders Insights“ spricht @JakobAHuber über den Begri… ->
  • RT @his_hamburg: Ab dem o1. 01.2021 werden Isabell Trommer und Jens Bisky @BiskyJens die Zeitschrift @Mittelweg36 @soziopolis und den Verla… ->
  • Gerald #Gaus, Professor für Politische Philosophie und insbesondere bekannt für seine Arbeiten zu Gerechtigkeit in… https://t.co/YgHEb4NJGy ->
  • RT @ArendtEdition: Hannah Arendt Digital ist online! Unser neues Forschungsportal präsentiert Band 3 „Sechs Essays / Die verborgene Traditi… ->
  • RT @Samantharhill: Dear Miss Arendt:I am a member of the Foreign Relations Committee of the Senate, I am most interested in receiving a c… ->

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