Auf der Baustelle der Repräsentation. Ein Tagungsbericht aus Duisburg

Demokratische Repräsentation konstruktivistisch zu denken, bedeutet sowohl die natürliche Gegebenheit des zu repräsentierenden Demos zu hinterfragen als auch anzuerkennen, dass so etwas wie eine neutrale Abbildung desselben unmöglich ist. Gleichzeitig bleibt die repräsentative Form für heutige Gesellschaften essentiell, da vollständige Selbstvertretung im modernen politischen System kaum durchführbar ist. Wie können wir unter diesen Voraussetzungen demokratische Repräsentation verstehen, ohne in eine Renaturalisierung des sogenannten Volkes zurückzufallen oder Präsentismus als notwendige Konsequenz von Repräsentationskritik zu sehen? Um diesen Fragenkomplex drehte sich die Tagung „Die Fabrikation von Demokratie: Baustellen performativer politischer Repräsentation“, die am 5. und 6. Dezember an der Universität Duisburg-Essen stattfand und von Renate Martinsen (Duisburg-Essen) vom Arbeitskreis „Konstruktivistische Theorien der Politik“ und Jan-Peter Voß (Berlin) vom Arbeitskreis „Politik, Wissenschaft und Technik“ organisiert wurde. (mehr …)

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CfA: Promotionsstelle bei „Kulturen der Kritik“ in Lüneburg (bis 31.03.21)

Im Rah­men des Gra­du­ier­ten­kol­legs „Kul­tu­ren der Kri­tik. For­men, Me­di­en, Ef­fek­te“ (GRK 2114) ist an der Fa­kultät Kul­tur­wis­sen­schaf­ten der Leuphana Universität Lüneburg zum nächstmögli­chen Zeit­punkt eine Stel­le als Wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­ter*in (praedoc, TV-L 13, 65%) zu besetzen. Achtung: Die Stelle ist zunächst nur bis zum 31.03.2021 zu be­set­zen. Laut Ausschreibung ist die Be­an­tra­gung ei­ner An­schluss­fi­nan­zie­rung für wei­te­re 18 Mo­na­te vor­ge­se­hen. Bewerbungsfrist der der 09.02.2020. Der vollständige Ausschreibungstext findet sich unter diesem Link.

 

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Vortrag: Schwule Subjektivität, Biopolitik und Demokratie

Am 7. Februar um 19 Uhr hält Karsten Schubert in Berlin eine Queer Lecture zum Thema, „Wie die PreP Sex verändert“ und analysiert dabei die Wechselwirkungen zwischen Medizintechnologie, Politik und Sexualethik. Der Vorrag wird organisiert von der Initiative Queer Nations und unterstützt von der taz – und findet statt im taz Neubau, Friedrichstraße 21. Alle Infos zur Veranstaltung finden sich unter diesem Link.

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CfA: Critical Theory Summer School 2020 zu Grundlagen der Solidarität

Auch in diesem Jahr organisiert das Center for Humanities and Social Change an der HU Berlin in Kooperation mit dem Frankfurter Institut für Sozialforschung und der New School for Social Research eine ‚Critical Theory Summer School‘. Das Thema lautet in diesem Jahr: „Foundations of Solidarity“. Mit dabei sind Hauke Brunkhorst, Robin Celikates, Asad Haider, Rahel Jaeggi, Serene Khader, Regina Kreide, Andreas Malm, Frederick Neuhouser, Lea-Riccarda Prix, Christian Schmidt und Lea Ypi. Bewerbungen (in englischer Sprache) können bis zum 1. März eingesendet werden. Alle Informationen zu Thema und Veranstaltung sowie Antworten auf viele FAQs finden sich unter http://criticaltheoryinberlin.de/summer_school/.
 

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CfP Autocratic Constitutionalism (AK Politik und Recht)

Vom 28. bis zum 30. Mai 2020 findet an der FU Berlin die 8. Tagung des DVPW-Arbeitskreises Politik und Recht statt. Thema ist in diesem Jahr „Autocratic Constitutionalism“. Ziel ist ein interdisziplinärer Dialog zwischen Rechts- und Sozialwissenschaften der hilft, verfasste Herrschaft in autokratischen und hybriden Regimen besser zu verstehen. Willkommen sind dabei Beiträge sowohl zu Konzeptionalisierung und Theoriebildung als auch Paper, die empirische Forschungen zur Grundlage haben. Vorschläge (300 Worte) können bis zum 1. Februar 2020 an sek-politik@oei.fu-berlin.de gesendet werden. Der vollständige Call mit vielen weiteren Informationen zum Thema findet sich unter diesem Link.

 

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Programm der Frühjahrstagung der Theoriesektion (TU Dresden)

Die Frühjahrstagung der Theoriesektion der DVPW findet vom 18. bis 20. März zum Thema „Migration – Herausforderungen im Spannungsfeld von Theorie und Praxis“ an der TU Dresden statt. Das Programm steht nun fest und kann hier abgerufen werden. Die Keynotes werden von Anna Lübbe (Hochschule Fulda) und Lea Ypi (LSE) gehalten. Außerdem wird es ein Gespräch zwischen Bundesminister a.D. Thomas de Maizière und Hans Vorländer zum Thema „Gutes Regieren in Zeiten der Migration“ geben. Um Anmeldungen wird bis zum 8. März an midem.anmeldung@mailbox.tu-dresden.de gebeten.*

 

* Achtung: In einer früheren Fassung des Tagungsprogramms war eine falsche Anmeldeadresse vermerkt. Im Fall einer Fehlermeldung ist darum eine erneute Anmeldung über die oben genannte (nunmehr richtige) Adresse zielführend. Zudem wurde seitens der Organisator_innen darauf aufmerksam gemacht, dass parallel zur Sektionstagung eine Großveranstaltung in Dresden geplant ist, weshalb sich rechtzeitige Buchungen besonders empfehlen (team/Redaktion).

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CfP: VIII. Tagung für Praktische Philosophie

Am 1. und 2. Oktober 2020 findet die VIII. Tagung für Praktische Philosophie an der Universität Salzburg statt. Catrin Misselhorn (Göttingen) und Frank Dietrich (Düsseldorf) werden die Plenarvorträge halten – die weiteren Beiträge werden noch gesucht. Das Organisationsteam lädt deshalb alle Interessierten, mit und ohne universitäre Anbindung, ein, Vorschlägen für Vorträge, thematische Panels oder Runde Tische einzureichen. Dabei sind Vorträge aus dem gesamten Spektrum der praktischen Philosophie (angewandte Philosophie, Sozialphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, politische Philosophie und Theorie etc.) und verwandter Disziplinen willkommen. Die Einreichung ist bis 1. März 2020 über die Tagungswebsite möglich. Zu dieser Website, die alle Informationen rund um die Tagung zusammenführt, geht es unter www.tagung-praktische-philosophie.org.

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Reminder: CfP Sektionstagung „Politische Grundbegriffe im 21. Jahrhundert“ (Göttingen)

Noch zwei Wochen: Bis 31.01. freuen sich die Organisator*innen der diesjährigen Herbsttagung der DVPW-Sektion Politische Theorie & Ideengeschichte‘ über Beitragsvorschläge zum Thema ‚Politische Grundbegriffe im 21. Jahrhundert‘. Die Tagung wird von 23.-25.9.2020 in Göttingen stattfinden und von einem Team bestehend aus Tobias Adler-Bartels, Sven Altenburger, Verena Frick und Tine Stein (Alle Göttingen) organisiert. Abstracts im Umfang von rund 300 Wörtern sollen an sekretariat.stein@uni-goettingen.de geschickt werden. Den ausführlichen Call und alle weiteren Infos finden sich hier

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CfP: „‚Provisorische Ewigkeit‘. Staatsverständnisse der frühen Bundesrepublik zwischen Konservatismus, Liberalismus und Technokratie“

Andreas Höntsch und Patrick Wöhrle planen für die Reihe Staatsverständnisse einen Band mit dem Titel „‘Provisorische Ewigkeit‘. Staatsverständnisse der frühen Bundesrepublik zwischen Konservatismus, Liberalismus und Technokratie“. Im Fokus soll dabei die Frage stehen, „auf welch unterschiedlichen Wegen und unter welchen zeitgeschichtlichen Randbedingungen insbesondere Autoren, die mit klassischen politischen ‚Abschlussformeln‘ sozialisiert wurden (Souveränität, Ausnahmezustand, Dezision), ein Verhältnis zum ‚Provisorium‘ der Bundesrepublik gewannen.“ Vorschläge für einen Beitrag (max. 500 Wörter) können bis zum 31. März 2020 eingesendet werden. Einsendeschluss für die Manuskripte ist der 31.09.2020. Der vollständige Call mit weiteren inhaltlichen und organisatorischen Hinweisen findet sich unter diesem Link.

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