CfP: Workshop „Illiberales Christentum. Christliche Akteure und der Aufstieg der ,Neuen Rechten‘“ (Heidelberg, 15.-18.10.2026)

Welche Bedeutung kommt christlich-religiösen Akteuren bei der Verbreitung illiberaler Weltanschauungen in liberaldemokratischen Gesellschaften zu? Wie tragen sie dazu bei, die Erwartungshaltungen der Bürger:innen gegenüber dem Gemeinwesen gemäß den machtpolitischen Interessen der ‚Neuen Rechten‘ zu formen? Wie organisieren sie sich und welche Netzwerke bilden sie?

Der vom 15.-18.10.2026 an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg stattfindende interdisziplinäre Workshop möchte mit Blick auf u.a. diese Fragen den Zusammenhang zwischen der Krise der Demokratie und der Verbreitung illiberaler Weltanschauungen durch christlich-religiöse Akteure diskutieren. Vorschläge für Impulsreferate oder Lektüreberichte können noch bis zum 5. Januar 2026 an die Veranstalter Magnus Schlette (Heidelberg), Max Stange (München) und Rasmus Wittekind (Bonn) geschickt werden (magnus.schlette[at]fest-heidelberg.de). Alle Informationen und weitere inhaltliche Anregungen findet ihr gebündelt hier im CfP.

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Postdoc-Stelle (E 13 TV-G-U) Frankfurt am Main/Goethe-Universität: „Recht und Philosophie“/Grundlagen des Rechts, der politischen Theorie und politischen Philosophie

An der Professur für Recht und Philosophie (Sabine Müller-Mall) der Goethe-Universität Frankfurt ist für den Bereich der Grundlagen des Rechts, der politischen Theorie oder politischen Philosophie eine PostDoc-Stelle ausgeschrieben (E 13 TV-G-U). Alle genaueren Informationen hier.

 

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Workshop über „Anti-Palestinianism“ (FU Berlin, 12. Dezember 2025)

Unter dem Titel „Anti-Palestinianism“ hat Robin Celikates für den 12. Dezember 2025 an der FU Berlin einen Workshop organisiert über anti-palästinensischen Rassismus, Kulturen der Leugnung und Indifferenz, Normalisierung genozidaler Gewalt und Repression von Protest im europäischen und deutschen Kontext. Beitragen werden Hanna Al-Taher (Dresden/Amman), Ayça Çubukçu (London), Lama El Khatib (Berlin), Didier Fassin (Princeton/Paris), Murad Idris (Ann Arbor/Berlin), Simin Jawabreh (Berlin).

Bei Teilnahmeinteresse wird um Registrierung per Mail gebeten an:  n.janisch[at]fu-berlin.de

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Interdisziplinäre Konferenz „The Politics of Limits: Sustainability and Democracy in Times of Changing Climates“ (8.-9. Dezember 2025, Duisburg-Essen)

In den letzten Jahren hat sich eine Abkehr sowohl von Nachhaltigkeitsverpflichtungen als auch von demokratischer Regierungsführung vollzogen. Auch wenn demokratischer Rückschritt und ökologische Krise oft miteinander verflochten erscheinen, verstärken sie sich nicht immer gegenseitig. Demokratie und Nachhaltigkeit sind auch keine natürlichen Verbündeten. Schließlich kann das Versprechen der Demokratie auf allgemeine Freiheit und Gleichheit selbst im Widerspruch zu Vorschlägen stehen, dass heutige Gesellschaften das Wirtschaftswachstum politisch einschränken müssen (sofern Wachstum gleichbedeutend mit Ressourcenverbrauch ist). Um dieser möglicherweise intrinsischen Spannung zu begegnen, konzentriert sich diese interdisziplinäre Konferenz auf ein politisches Konzept, das einen Rahmen für die Konzeptualisierung notwendiger Beschränkungen bieten könnte: die Idee der republikanischen Freiheit, bei der die individuelle Freiheit durch die „Freiheit anderer“ sowie durch die Regeln und Richtlinien, auf die sich die politische Gemeinschaft als Ganzes geeinigt hat, eingeschränkt wird. Die Teilnehmer untersuchen das Verhältnis zwischen republikanischen Einschränkungen der individuellen Freiheit und möglichen wirtschaftlichen Beschränkungen sowie das Verhältnis zwischen demokratischer Gerechtigkeit und Wirtschaftswachstum (sowohl auf der Ebene der Ideen als auch der Praxis).

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CfP: Workshop „Do Parties Still Matter?“ (Heidelberg, 20.-21.02.)

Der jährliche Workshop von DemocracyNet findet 2026 am 20./21. Februar unter dem Titel „Do Parties Still Matter? – Rethinking ‚Democracy as we know it'“ an der Universität Heidelberg statt. Geplant ist unter anderem eine Keynote von Fabio Wolkenstein – und darüber hinaus sind Beitragsvorschläge noch bis zum 31. Dezember sehr willkommen. Den vollständigen Call for Papers mit allen weiteren Details gibt es hier.

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Tagung „Ambivalenzen moderner Verwaltung. Wissenschaftliche Perspektiven auf Buerokratie und ihre Kritik“ (Speyer, März 2026)

Die Forderung nach Entbürokratisierung ist allgegenwärtig. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch den Koalitionsvertrag der deutschen Bundesregierung von 2025 und ist eine der wesentlichen Aufgaben des neu geschaffenen Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung. In den USA sorgte das nach der Wahl von 2024 eingerichtete „Department of Government Efficiency” für die massenhafte Entlassung öffentlicher Bediensteter und verschaffte der Forderung nach Entbürokratisierung eine neue politische Wirklichkeit. (mehr …)

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Call for Papers zur XIII. Tagung für Praktische Philosophie, 24./25. September 2026 (Universität Passau)

Die XIII. Tagung für Praktische Philosophie findet 2026 am 24. und 25. September an der Universität Passau statt. Judith Simon (Hamburg) und Christof Rapp (München) werden die Plenarvorträge halten. Darüber hinaus eingeladen sind alle Interessierten, mit und ohne universitäre Anbindung, Vorschläge für Vorträge, thematische Panels oder Runde Tische einzureichen. Dabei sind Vorträge aus dem gesamten Spektrum der praktischen Philosophie (angewandte Philosophie, Sozialphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, politische Philosophie und Theorie, Handlungstheorie, sowohl in analytisch-systematischer wie auch in historischer Tradition) und verwandter Disziplinen willkommen. Die Einreichung ist bis 15. April 2026 auf www.tagung-praktische-philosophie.org möglich.

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Buchvorstellung „The Sciences of the Democracies“ (Berlin, 8.12.)

An der HU Berlin findet am 8. Dezember zwischen 18 und 20 Uhr eine Buchvorstellung – oder, wie es von Veranstalter:innenseite heißt: ein Book Launch – statt. Das Buch, um das es geht, trägt den Titel „The Sciences of the Democracies“ und ist schon deshalb bemerkenswert, weil es in Ko-Autor:innenschaft von einem Kollektiv von über 30 Wissenschaftler:innen verfasst wurde. Drei dieser Ko-Autor:innen – Norma Osterberg-Kaufmann, Christoph Mohamad-Klotzbach und Dannica Fleuß – sind bei der Vorstellung in Berlin mit dabei. Wer vorab schon einmal einen Blick ins Buch werfen möchte, kann dies per open access hier tun!

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Workshop „Moderater und / oder radikaler Konservatismus?“ in Göttingen (4./5. Dezember)

Für Kurzentschlossene: Am Donnerstag und Freitag (4./5. Dezember) findet an der Georg-August-Universität Göttingen ein interdisziplinärer Workshop zum Thema „Moderater und / oder radikaler Konservatismus?“ statt. Die Veranstaltung wird von Tobias Adler-Bartels, Thomas Biebricher und Tine Stein organisiert und fragt u.a. nach den ideologischen Konstellationen, historischen Dynamiken sowie gegenwärtigen Ausprägungen des konservativen Denkens. Das Programm findet sich hier. Eine Teilnahme für Interessierte ist nach Anmeldung per Mail (tobias.adler-bartels@uni-goettingen.de) möglich!

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Call for Papers Theoriekongress: Backsliding, Resilience, Renewal? Democracy in Eras of Transformation

Wie bereits angekündigt, geht der Theoriekongress im nächsten Jahr in die zweite Runde: Vom 05. – 07. Oktober 2026 wird er unter dem Titel „Backsliding, Resilience, Renewal? Democracy in Eras of Transformation“ an der Universität Passau stattfinden.

In einer durch vielfache Krisen geprägten Gegenwart rücken die Demokratie, deren Defekte und autoritäre Tendenzen, aber auch Potenziale demokratischer Widerstandsfähigkeit und Erneuerungschancen der Volksherrschaft verstärkt in den Fokus. Hier ist eine kritische Analyse durch die Politische Theorie und Ideengeschichte gefragt, die etablierte Deutungsmuster, Annahmen und Konzepte prüft, historische Vergleichsperspektiven einbringt sowie problembewusst die aktuellen Herausforderungen und mögliche Reformvorschläge adressiert. Der Kongress möchte Gegenwartsdiagnosen zu aktuellen Veränderungen in Demokratien genauso behandeln wie historische Perspektiven auf vergangene Krisen und Transformationsprozesse sowie konzeptionelle Analysen zu Demokratie, Transformation, Resilienz und Erneuerung. Vertreter:innen aller Teildisziplinen der Politischen Theorie und Ideengeschichte sowie angrenzende Nachbardisziplinen sind herzlich willkommen. Der Kongress findet in englischer sowie deutscher Sprache statt.

Nachdem in einer ersten Runde die Panel ausgewählt wurden, kann sich nun auf die offenen sowie halboffenen Panel beworben werden. Eine Übersicht über diese ist auf der Kongresswebseite zu finden, über die auch die Einreichungen laufen. Die Frist ist der 15. Dezember 2025. Hier geht es zum Call auf deutsch oder englisch.

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