Call for Blogposts: Solidarität!?

Im letzten Jahr ist unser erster Call for Blogposts zum Thema „Heimat“ auf so großes Interesse gestoßen, dass wir schließlich über mehrere Wochen hinweg eine vielfältige und angeregte Debatte veröffentlichen konnten. Von diesem Erfolg motiviert haben wir uns entschlossen, das Format fortzusetzen. Und auch diesmal haben wir uns ganz offenkundig wieder im oberen Regal der politischen (Grund-)Begriffe bedient – denn der Begriff, um den es in diesem Jahr gehen soll (und der hier auf dem Theorieblog in der Vergangenheit auch schon das ein oder andere Mal thematisiert wurde), ist: Solidarität. (mehr …)

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CfA: Promotionsstipendien am HIS

Am Hamburger Institut für Sozialforschung sind bis zu sieben Promotionsstipendien ausgeschrieben. Die Stipendien sind angesiedelt in den Gruppen Rechtssoziologie (drei Stipendien), der Forschungsgruppe Demokratie und Staatlichkeit (zwei Stipendien), oder der Forschungsgruppe Makrogewalt (zwei Stipendien). Die Ausschreibung gilt für zwei plus zwei Jahre und sind im Regelfall mit 1.400 Euro vergütet. Bewerbungen müssen bis zum 01.10.2019 eingehen, Förderbeginn ist frühstens der 01.12.2019. Alle Informationen zur Ausschreibung und den Projekten finden sich hier auf der Webseite oder hier als PDF.

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CfA für Spring School „Own Data. Systems Medicine between Sovereignty and Solidarity (30.3.-2.4.2020; FAU Erlangen-Nürnberg)

Der Lehrstuhl für Systematische Theologie II (Ethik) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg veranstaltet vom 30. März bis zum 02. April 2020 eine Spring School zum Thema „Own Data. Systems Medicine between Sovereignty and Solidarity“. Das Ziel dieser Konferenz ist es, mit (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen über die rechtliche Handhabung personenbezogener, medizinisch relevanter Daten im klinischen und Forschungskontext zu diskutieren und die Ergebnisse in einen Sammelbank zu publizieren. Hierfür laden wir 15 WissenschaftlerInnen herzlich dazu ein, sich mit einem Abstract für die Teilnahme zu bewerben. Detailiertere Informationen finden sich hier. Bewerbungen sind bis zum 30. November 2019 möglich.

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CfP der „Moral Philosophy and Politics“ (MOPP) zum Thema „Paternalism, Nudging, and the Digital Sphere“

Die Zeitschrift „Moral Philosophy and Politics“ (MOPP) und Johannes Drerup (Amsterdam/Koblenz-Landau), Sebastian Stein (Heidelberg) sowie Thomas Grote (Tübingen) wünschen als Gastherausgeber Beiträge zum geplanten Schwerpunktheft „Paternalism, Nudging, and the Digital Sphere“. Die Frist läuft zum 15. Januar 2020, die vollständige Ausschreibung findet sich hier.

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Nur das Ganze ist das Wahre? Metaphysik als politisches Denken. Lesenotiz zu Armen Avanessians „Metaphysik zur Zeit“

Metaphysik ist, das gemahnte Kant, und vor ihm schon Thomas Hobbes, ein „Kampfplatz“. Für Kant ist Metaphysik ein Kampfplatz, weil es ihr um Dinge und Grundsätze geht, die jenseits der Erfahrung liegen (die Welt im Ganzen, Gott) und dadurch immer nur Gegenstand des argumentativen Widerstreits sein können (KdV, 1. Aufl., Vorrede). Für Hobbes eignet der Metaphysik eine brisante politische Wirksamkeit: Metaphysik stützt Herrschaft und Autorität. Metaphysischen Lehren und Programmen sei daher immer mit der Frage cui bono? zu begegnen (Leviathan XLVI–VII). Auch Armen Avanessian weist in seiner neuen Publikation „Metaphysik zur Zeit“ auf den politischen Charakter von Metaphysik hin: „Schlechte Metaphysik dient stets einer ebensolchen Politik“ (S. 48). Metaphysik steht traditionell für das Ziel, die Welt in ihrer Totalität erfassen und verstehen zu wollen. Wer sich dem hehren Denkformat der Metaphysik verschreibt, will also aufs Ganze gehen, die großen Kategorien bearbeiten, im Kampf um das Gute und Böse mitmischen – genau das macht Armen Avanessian, und nimmt einige Spannungen in seinem Unterfangen in Kauf.  (mehr …)

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CfA: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/-in (m/w/d) (Postdoc) an der FU Berlin

An der ab dem 1. September 2019 von Robin Celikates bekleideten Professur für Sozialphilosophie und Anthropologie an der FU Berlin ist eine Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/-in (m/w/d) (Postdoc) ausgeschrieben. Es handelt sich um eine 100%-Stelle in der Entgeltgruppe TV-L 13, die auf bis zu 5 Jahre befristet ist. Alle weiteren Informationen zu Stellenprofil, Einstellungsvoraussetzungen und weiteren Anforderungen finden sich in der vollständigen Ausschreibung. Bewerbungen können noch bis zum 12. August 2019 per Mail direkt an Robin Celikates geschickt werden.

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Fellowships des „Käte Hamburger Kollegs ‚Recht als Kultur’” für den Zeitraum vom 01.04.2020 bis 31.03.2022

Das „Käte Hamburger Kolleg ‚Recht als Kultur'“ vergibt Fellowships für den Zeitraum vom 01.04.2020 bis 31.03.2022. Ausgewiesene Wissenschaftler*innen sind eingeladen, sich auf ein Fellowship bzw. Junior Fellowship mit der maximalen Dauer von 12 Monaten zum Thema „Recht und Gemeinschaft“ zu bewerben. (mehr …)

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Programmiert auf freie Zeit: Lesenotiz zu Antonio Negris „Über das Kapital hinaus“

Negri, Antonio: Über das Kapital hinaus
Abb.: Dietz Verlag

Antonio Negri: Über das Kapital hinaus, Karl Dietz Verlag, Berlin 2019, 263 Seiten.

Ist Marx ein Denker der Industrialisierung, oder hat er uns auch heute in Zeiten von Überwachungskapitalismus, Big Data und Industrie 4.0 noch etwas zu sagen? Die Arbeitswelt ist seit Ende der 1970er nicht länger eine der Hochöfen und des Fließbandes. Der sogenannte Postfordismus ist vielmehr zunehmend automatisiert, global diversifiziert und flexibilisiert. Insbesondere ist es nun auch das allgemeine Wissen und die darauf aufbauende Kreativität der Lohnarbeitenden, derer sich die kapitalgetriebene Produktion heute bemächtigt.

Am Beginn dieses Flexibilisierungs- und Automatisierungsprozesses, der auch das Ende der Arbeit (Jeremy Rifkin, 1995) erahnen ließ, machte sich Antonio Negri erneut an das marxsche Werk, indem er sich auf Einladung Louis Althussers in einer Vorlesung in Paris den Grundrissen widmete. Die Erstveröffentlichung dieser neun Teile erfolgte 1979 unter dem italienischen Titel Marx oltre Marx. Vierzig Jahre später ist der Vorlesungszyklus nun auch auf Deutsch erschienen. (mehr …)

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CfP für Workshop „Narrative ökonomischer Ungleichheit“ (3. 12. 2019, NRW School of Governance, Universität Duisburg-Essen)

Für die NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen organisieren zum 3.12.2019 Taylan Yildiz und Christopher Smith Ochoa den Workshop „Narrative ökonomischer Ungleichheit“ und rufen zur Beteiligung auf. Es werden Workshop-Beiträge aus der Politikwissenschaft und aus den benachbarten sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen erbeten. Ferner sind Beiträge aus der politischen Praxis erwünscht.
Abstracts für Workshop-Beiträge zu einem oder mehreren der unten genannten Diskursfelder (max. 500 Wörter) sind bis 30. August 2019 und bei Annahme der Beiträge in ausgearbeiteter Form (max. 7.000 Wörter) bis zum 30. Oktober 2019 an Christopher Smith Ochoa (christopher.smith@uni-due.de) erbeten. Über die Annahme der Vorschläge wird bis zum 15. September informiert. Alle Beiträge werden den Teilnehmer*innen im Vorfeld des Workshops in einem Paperroom zur Verfügung gestellt. Anfallende Reisekosten (Bahn 2. Klasse, PKW) sowie Kosten für Unterkunft im üblichen Umfang werden von den Organisatoren übernommen. Es wird eine Publikation anvisiert.

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