CfP der Femina Politica: „Covid-19: Politiken der Sorge und Verletzbarkeit“

Für eine Ausgabe mit dem Arbeitstitel „Covid-19: Politiken der Sorge und Verletzbarkeit“ lädt die Zeitschrift „Femina Politica“ zur Einreichung von Beiträgen ein, welche die Politiken rund um Covid-19 aus feministischer Perspektive dokumentieren und reflektieren. Ein kurze Information zum thematischen Schwerpunkt des Beitrages soll bereits bis 21. April 2020 übermittelt werden, Deadline für Einreichung ist dann der 1. Juli. Weitere Informationen gibt es in diesem ausführlicheren Call for Papers.

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Kritische Theorien in der Pandemie. Ein Glossar zur Corona-Krise (29. März 2020 ab 17:00 – online)

Zum 29. März 2020 organisiert der Frankfurter „Arbeitskreis für Politische Theorie und Philosophie“ zur Unterstützung von „Medico-Nothilfe“ und „Project Shelter“ Kurzvorträge über „Kritische Theorien in der Pandemie“, namentlich zu
Ausnahmezustand (Jonas Heller),
Black Feminism (Vanessa Thompson),
Care (Mike Laufenberg),
Familie (Marina Martinez Mateo),
Grenzen (Robin Celikates),
Immunisierung (Andreas Folkers),
Natur (Katharina Hoppe),
Ökonomie (Thomas Biebricher),
Propaganda (Frieder Vogelmann),
Revolution (Eva von Redecker),
Sicherheit (Daniel Loick),
Kämpfe (Sandro Mezzadra),
Vulnerability (Estelle Ferrarese).

 

Das Event findet ab 17.00 hier statt: https://youtu.be/9qkUuc6buEM. Spenden werden hierüber erbeten: https://paypal.me/pools/c/8nDba16NVA.

Die Einnahmen gehen zu 50 % an die Medico-Nothilfe (https://www.medico.de/nothilfe/), zu 50 % an das Project Shelter (https://turnthecorner.de/).

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CfP: Schwerpunkt „100 Jahre John Rawls, 50 Jahre Eine Theorie der Gerechtigkeit. Ein Blick zurück nach vorne“ in der Zeitschrift für Praktische Philosophie

Ein doppeltes Jubiläum – John Rawls‘ einhundertster Geburtstag und der fünfzigste Jahrestag des Erscheinens der Theorie der Gerechtigkeit – möchte die Zeitschrift für Praktische Philosophie (ZfPP) zum Anlass nehmen, um in einem Schwerpunkt aktuelle systematische Fragen der Rawlsschen Theorie der Gerechtigkeit aufzugreifen und zu diskutieren. Dabei geht es weniger um die Rawls-Exegese, sondern vor allem um die kritische Evaluation und konstruktive Weiterentwicklung seiner Ideen, Heuristiken und Argumente, deren Anwendung auf aktuelle Fragestellungen sowie ihre Abgrenzung gegenüber alternativen Theorieentwürfen.

Hier der Call mit allen weiteren Informationen auf einen Blick:

 

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CfP: „Die Philosophie politischer Gefühle“ (Düsseldorf)

Mit der „Philosophie politischer Gefühle“ beschäftigt sich eine Tagung, die von 5. bis 8. Oktober 2020 an der Universität Düsseldorf stattfinden soll. Abstracts von maximal 500 Wörtern können bis zum 29. Mai 2020 an die Organisatoren Ruth Tietjen (Ruth.Tietjen@hhu.de) und Falk Bornmüller (falk.bornmueller@phil.uni-halle.de) gesendet werden. Alle weiteren Information gibt es in diesem Call.

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Konferenz: Knowledge, Citizenship, Democracy (Groningen)

Vom 22-24. April findet in Groningen die Konferenz “Knowledge, Citizenship, Democracy” statt. Die unter anderem von Lisa Herzog organisierte Konferenz wird sich unter anderem mit Fragen wie der Beziehung zwischen Experten und Öffentlichkeiten oder mit epistemischer Abhängigkeit beschäftigen. Das ganze Programm könnt ihr hier als PDF einsehen, Anmeldungen werden bis zum 10. April an l.m.herzog@rug.nl  erbeten.

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CfP: Free Speech vs. Speech Codes?

 Am 4. und 5. Juni findet in Gießen ein Workshop zum Thema „Free Speech vs. Speech Codes? Die Gegenwart politischer Konflikte in der Hochschulöffentlichkeit“ der GGS-Sektion »Kulturen des Politischen« statt. Beitragsvorschläge sind bis zum 1.4. willkommen, alle genaueren Hinweise im Folgenden:
„Der aktuelle Streit um die gegenwärtige Verfasstheit der Debattenkultur an deutschen Hochschulen findet seinen Platz in einer sich gesamtgesellschaftlichzuspitzenden Auseinandersetzung um die Grenzen des Sagbaren. Was als diskriminierende Rede geächtet werden sollteund welche Äußerungen im Sinne der Redefreiheit als Teil eines demokratischen Diskurses zu tolerieren sind, hat sich in der jüngeren Vergangenheit auch in Deutschland zu einem politischen Thema ersten Ranges entwickelt. Mit derverfassungsrechtlich geschütztenWissenschaftsfreiheit nimmt die Institution Universitätals Ort dieserAuseinandersetzungen eine besondere Stellung ein.Der Workshop widmet sich der zeitgenössischen Debattenkultur an deutschen Hochschulen und fragt nach den gesellschafts-und kulturwissenschaftlichen Implikationen dieser Debatte auf das Selbstverständnis der Universität sowie die hierbe implizit vorgenommene gesellschaftliche Selbstverortung der Universität.Wennder Deutsche Hochschulverbandin einer Resolution vom 9. April 2019 mit Besorgnis feststellt, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung im Hochschulsektor zugunsten der »Rücksichtnahme auf weniger privilegiert scheinende gesellschaftliche Gruppierungen«sinkt, greift der Verband diese gesamtgesellschaftliche Debatte sowohl auf als auch in diese ein. Medial werden wirin regelmäßigen Abständenüber Vorfälle an unterschiedlichen Hochschulstandorten informiert, bei denen Konflikte um die Grenzen dessenausgetragen werden, wieakademische Redefreiheitzu definieren ist. Der politische Streit zwischen Redefreiheit und Schutz vor Diskriminierung wird hier unter den besonderen institutionellen Rahmenbedingungen der akademischen Wissenschaftsfreiheit geführt und damit zum exemplarischen Ort der Aushandlung der Grenzen des Sagbaren in der Gegenwartsgesellschaft.Dieser an zahlreichen deutschen Hochschulen beobachtbare Konflikt wird nicht weniger vehement, polemisch und unversöhnlich ausgetragen als an seinem Entstehungsort im angloamerikanischen Hochschulraum.Umkämpfte Schlagworte wie Mikroaggressionen, Safe Space oder Trigger-Warnungen,die Durchsetzung von Redeverboten hier, der Vorwurf der politischen Zensur dort, die Umbenennung öffentlicher Gebäude, das alles erinnert nicht zufällig an die US-amerikanischen CultureWarsund die Political Correctness-Debattein der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Als Symptome einer gesamtgesellschaftlich zunehmenden Polarisierung sind diese und ähnliche Konfliktanlässeauch im Zuge rechtspopulistischer Mobilisierungen zu betrachten, die sich unterspezifischen Voraussetzungen im Binnenraum der Hochschulöffentlichkeit niederschlagen. Zu klären ist hier, ob und inwiefern die aktuellen Konflikte Ausdruck, Ursachen oder Folgen von strukturellen und fachkulturellen Entwicklungsprozessen an der Universität darstellen, mithin von Organisationsentwicklungsprozessen, die nicht nur die formale Struktur der Institution Universität, sondern auch die wissenschaftlichen Disziplinen betreffen. Ziel des Workshops ist es, die gegenwärtige Diskurslage aus unterschiedlichen interdisziplinären Perspektiven auszuleuchten, offene Fragen aufzuwerfen und die möglicherweise nachhaltigen Probleme für die (hochschul-)politische Kultur zu identifizieren, die sich in den aktuellen Konflikten abzeichnen.Eine Bestandsaufnahme könnte beispielsweise folgende Aspekteund Perspektiven umfassen:

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