Hinweis: Relaunch von Behemoth

Die Herausgeber:innen möchten auf den Relaunch von Behemoth hinweisen. Aus der Zeitschrift „Behemoth. A Journal on Civilization“ ist in der Zwischenzeit „Behemoth. A Journal on Social Dis/Order“ geworden. Behemoth ist eine interdisziplinäre, sozial- und kulturwissenschaftliche Zeitschrift, die sich dem Prekärwerden von Ordnungen und dem Ringen um neue Ordnungen widmet. Es ist ein theoretisches und zeitdiagnostisches Projekt, das vor dem Hintergrund fundamentaler Krisen und Bedrohungen aktuelle Forschungsbeiträge veröffentlicht. Special Issues, Einzelpublikationen oder Rezensionen können zur Begutachung direkt an die Redaktionsadresse gesendet werden: behemoth [at] uni-freiburg.de

Weitere Infos zum Relaunch und zu älteren Ausgaben gibt es außerdem hier.

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CfA Sammelband „Verunsicherungen der ‚Natürlichen Ordnung'“

Carla Ostermayer (Universität Innsbruck), Constanze Stutz (Institut für Sozialforschung Frankfurt a.M.) und Henrike Bloemen (Universität Münster/Universität Innsbruck) rufen dazu auf, Abstracts für einen Sammelband mit dem Titel „Verunsicherungen der ‚Natürlichen Ordnung‘. (Queer-)Feministische und gesellschaftstheoretische Perspektiven auf die Konstruktion, Kontinuität und Kontestation der ‚Natürlichen Ordnung'“ einzureichen. Der Sammelband soll sich mit Anrufungen einer scheinbar präpolitischen und vorgesellschaftlichen ‚Natürlichen Ordnung‘ beschäftigen, welche als Reaktion auf die multiplen Krisen des neoliberalen Kapitalismus immer wieder vorgenommen werden und zum Ziel haben, eine aus biologistischer und binärer Logik heraus begründete Gesellschaftsordnung zu verteidigen. Beiträge können zu den drei Dimensionen der Konstitution, Kontinuität und Kontestation eingereicht werden. Deadline für Abstracts ist der 15.08.2024. Mehr Infos gibt es im ausführlichen Call.

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Tagung: „Bildung der Demokratie?“ (Wuppertal)

Und noch einmal zum Thema Bildung: Vom 19. bis 21. September 2024 findet eine Tagung mit dem Titel „Bildung der Demokratie? Politische Theorie und Philosophie im Gespräch mit Erziehungswissenschaft und Didaktik“ statt. Die Tagung möchte – nicht zuletzt vor dem Hintergrund aktueller Krisen(diagnosen), die Bildung wieder verstärkt als Teil einer möglichen Lösungsstrategie ins Spiel bringen – politische Theoretiker:innen und Philosoph:innen, Fachdidaktiker:innen und Erziehungswissenschaftler:innen in einen gemeinsamen systematischen Dialog über die Frage bringen, was Bildung für die Demokratie leisten kann (und was nicht).

Die Veranstaltung wird von Tobias Albrecht (Münster) und Eva Buddeberg (Wuppertal) organisiert und findet an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Um Anmeldung bis zum 8. September 2024 bei Stefanie Althaus (althaus@uni-wuppertal.de) wird gebeten. Das vollständige Programm gibt es hier.

 

 

 

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Tagung „We are doomed! Politische Bildung in der Postapokalypse“ (Oldenburg, 12./13.09.2024)

An der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg findet am 12. und 13. September 2024 die interdisziplinäre Arbeitstagung „We are doomed! Politische Bildung in der Postapokalypse“ statt. Neben Keynotes von Ingolfur Blühdorn und Phillip Staab beschäftigen sich auch mehrere Panels mit politischer Theorie. Anmeldungen werden per Mail an postapokalypse [at] uni-oldenburg.de bis zum 06.09.2024 entgegengenommen. Das vollständige Programm gibt es hier.

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CfA: Workshop an der Universität Rostock „Schatten des Liberalismus“ (05./06.09.2024)

An der Universität Rostock ist für den 5. und 6. September ein Workshop mit dem Titel „Schatten des Liberalismus. Spannungsfelder und Konflikte des liberalen politischen Denkens“ geplant. Der Workshop beschäftigt sich mit Spannungsfeldern und Konflikten, die im liberalen politischen Denken sowie in der liberalen politischen Theorie und Ideengeschichte bereits angelegt sind. Besonders zu einer Bewerbung aufgerufen sind Doktorand*innen und frühe Postdocs, der Workshop ist auch dezidiert offen für Work in Progress, für historische und systematisch ansetzende Beiträge. Deadline für Bewerbungen ist der 03.08.2024, mehr Informationen finden sich im ausführlichen Call.

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CfP: Konferenz an der Humboldt-Universität zu Berlin „Green Capitalism – A New Regime of Accumulation“ (29./30.11.2024)

Im Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität findet am 29. und 30. November eine Konferenz mit dem Titel „Green Capitalism – A New Regime of Accumulation“ statt. Sie soll einen Dialog zwischen theoretischen Debatten im ökologischen Marxismus und konkreten Untersuchungen des grünen Kapitalismus ermöglichen. Der erste Teil dieser Konferenz befasst sich mit konzeptionellen Fragen im Zusammenhang mit den ökologischen Widersprüchen des Kapitalismus. Der zweite Teil wird den grünen Kapitalismus als ein aufkommendes Phänomen und als ein Akkumulationsregime im Entstehen untersuchen. Deadline für Einreichungen ist der 01.08.2024. Alle weiteren Informationen finden sich im ausführlichen Call.

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CfP: Workshop an der Universität Hildesheim „Klassismus (in) der Philosophie“ (03.–05.04.2025)

Lars Leeten, Johann Szews und Mareike Kajewski planen einen paperbasierten Workshop zum Thema „Klassismus (in) der Philosophie“ vom 3. bis 5. April 2025 an der Universität Hildesheim. Im Workshop sollen die Wirsamkeit(en) klassistischer Voreingenommenheit in der Philosophie kritisch untersucht werden. Insbesondere wird das Privileg theoretischer Arbeit, das auf klassenbedingten Machtverteilungen und Positionierungen beruht sowie der damit einhergehende Rationalitätsanspruch der Philosophie grundlegend analysiert, kritisiert und nach möglichen Gegenstrategien zur Veränderung befragt. Deadline für Einreichungen ist 14.08.2024. Alle weiteren Infos finden sich im ausführlichen Call.

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Call for Blogposts: Getrennte Wege? Zum Verhältnis von Politischer Theorie und Ideengeschichte 

Was bedeutet eigentlich das „Und“, das Politische Theorie und Ideengeschichte verbindet? Gehören beide so eng zusammen, dass eine „reine“ Politische Theorie und eine „reine“ Ideengeschichte gar nicht vorstellbar sind? Muss jede*r Theoretiker*in auch ein*e gute*r Ideenhistoriker*in und andersherum sein? Oder handelt es sich vielmehr um eigentlich zwei unterschiedliche Disziplinen, die nur noch aus pragmatischen Gründen unter einem Dach leben, aber ansonsten nicht viel miteinander zu tun haben? Stehen sie einander womöglich sogar dabei im Weg, unbefangen ihren jeweiligen Forschungsinteressen zu folgen? 

Das Verhältnis der beiden Disziplinen ist in jüngerer Zeit wieder in die Diskussion geraten. Implizit schon dadurch, dass – wie etwa auf dem Bremer Theoriekongress – ideengeschichtliche Beiträge im Vergleich zu theoretisch-systematischen und normativen auf gemeinsamen Veranstaltungen vielfach fehlen. Aber auch explizit, wie zwei Workshops über „Das ideengeschichtliche Argument in der Politischen Theorie“ belegen, die Anfang des Jahres in Augsburg stattgefunden haben. 

Deshalb wollen wir das Verhältnis von Politischer Theorie und Ideengeschichte, die Frage nach dem ominösen „Und“, zum Gegenstand unseres Sommercalls machen und rufen dazu explizit Ideengeschichtlicher*innen und Politische Theoretiker*innen zu Blogposts auf, die sich etwa mit folgenden Fragen beschäftigen: 

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CfP für Essay-Workshop an der Universität Wien „Demokratische Gegeninstitutionen: Aktivistische Imaginationen politischer Zukunft“ (17./18.10.2024)

An der Universität Wien planen Sara Gebh, Viktoria Huegel und Sergej Seitz am 17/18. Oktober 2024 einen Essay-Workshop, der sich mit emanzipatorischen Gegeninstitutionen in gegenwärtigen politischen Kämpfen beschäftigt. Darin soll u. a. der Frage nachgegangen werden, inwiefern Gegeninstitutionen unsere politische Imagination erweitern können. Beiträge können sich neben Imaginationen auch mit der Rolle von Gegeninstitutionalisierung bei der Präfiguration politischer Zukunft oder der Rolle von Gegeninstitutionen in der Demokratie beschäftigen. Deadline für Einreichungen ist der 31.07.2024. Detaillierte Informationen finden sich im ausführlichen Call.

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CfP für Themenschwerpunkt in der Zeitschrift für Praktische Philosophie „Exemplarität und Einbildungskraft“

Mit der Rolle von Beispielen im Handeln und Urteilen soll sich ein geplanter Themenschwerpunkt der Zeitschrift für Praktische Philosophie befassen. Gesucht werden Beiträge, die sich u. a. mit der Übertragung historischer Ansätze in die Gegenwart, der Unterscheidung von Beispiel und Exempel, den kognitiven Praktiken, den sozialen Kontexten von Einbildungskraft, dem kritischen bzw. subversivem Potenzial von Beispielen und Exempeln sowie den Voraussetzungen für eine Beispielnahme beschäftigen. Ausführlichere Informationen, weitere Themenanregungen und Formalitäten finden sich im Call.

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