CfP für Workshop „Narrative ökonomischer Ungleichheit“ (3. 12. 2019, NRW School of Governance, Universität Duisburg-Essen)

Für die NRW School of Governance an der Universität Duisburg-Essen organisieren zum 3.12.2019 Taylan Yildiz und Christopher Smith Ochoa den Workshop „Narrative ökonomischer Ungleichheit“ und rufen zur Beteiligung auf. Es werden Workshop-Beiträge aus der Politikwissenschaft und aus den benachbarten sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen erbeten. Ferner sind Beiträge aus der politischen Praxis erwünscht.
Abstracts für Workshop-Beiträge zu einem oder mehreren der unten genannten Diskursfelder (max. 500 Wörter) sind bis 30. August 2019 und bei Annahme der Beiträge in ausgearbeiteter Form (max. 7.000 Wörter) bis zum 30. Oktober 2019 an Christopher Smith Ochoa (christopher.smith@uni-due.de) erbeten. Über die Annahme der Vorschläge wird bis zum 15. September informiert. Alle Beiträge werden den Teilnehmer*innen im Vorfeld des Workshops in einem Paperroom zur Verfügung gestellt. Anfallende Reisekosten (Bahn 2. Klasse, PKW) sowie Kosten für Unterkunft im üblichen Umfang werden von den Organisatoren übernommen. Es wird eine Publikation anvisiert.

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15. Juli 2019, Berlin: Buchvorstellung von „Affekt Macht Netz. Auf dem Weg zu einer Sozialtheorie der digitalen Gesellschaft“

Shitstorms, Hate Speech oder virale Videos, die zum Klicken, Liken, Teilen bewegen: Die vernetzte Gesellschaft ist von Affekten getrieben und bringt selbst ganz neue Affekte hervor. Dies ist der Impuls für den neu erscheinenden Sammelband „Affekt Macht Netz. Auf dem Weg zu einer Sozialtheorie der Digitalen Gesellschaft“ (transcript), herausgegeben von Rainer Mühlhoff, Anja Breljak und Jan Slaby. In 15 Beiträgen nimmt der Band die Medientechnologien unserer Zeit in den Blick und lässt junge Wissenschaftler*innen aus dem Umfeld der kritischen Affekt- und Sozialphilosophie zu Wort kommen. Von digitaler Entmündigung über Klicklüste und Verfügbarkeitszwänge bis hin zur Politik vernetzter Öffentlichkeiten vertieft der Band ein breites Spektrum an Phänomenen der digitalen Gesellschaft. Mit Antonio Negri präsentiert er einen wichtiger Vordenker vernetzter Macht, affektiver Arbeit und politischer Strategien des Aufbegehrens.

Am 15. Juli 2019 laden die Herausgeber*innen und Autor*innen die Buchveröffentlichung im Kreuzberger Buchladen Antiquariat Kalligramm.

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15.-16. Juli 2019: Vortrags- und Workshopreihe über die „Auflösung des liberalen Konsenses“ (Freiburg)

Die Freiburger Professur für Politische Theorie lädt in Zusammenarbeit mit dem Colloquium politicum zu einer Vortrags- und Workshopreihe über die „Auflösung des liberalen Konsenses“ ein. In der von Hannah Riede und Karsten Schubert organisierten Reihe wird aus der Perspektive der kritischen Rechtstheorie nach aktuellen Krisen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gefragt. Unter dem Titel „Die Demo als Revolte“ wird Dr. Tim Wihl (FU Berlin) in seinem Abendvortrag ausloten (Montag, 15.07.19, 18 Uhr c.t., HS 1119, KG I), wie Demonstrationen zu gesellschaftlichen Umbrüchen führen können.

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Gelegenheit zum Engagement in der DVPW-Themengruppe „Transkulturell vergleichende Politische Theorie“

Die Themengruppe „Transkulturell vergleichende Politische Theorie“ bereitet die Umwandlung in einen Arbeitskreis vor, der mit einer Umbenennung in „AK Vergleichende Politische Theorie/Comparative Political Theory“ einhergehen soll. Auch wird die Vernetzung der deutschen Forschercommunity mit der internationalen CPT aktiv weiterverfolgt (internationale Buchpublikation, ECPR Standing Group).

Da dies zugleich mit personellen Wechseln im Sprecherkreis der Themengruppe verbunden ist, bietet sich die Möglichkeit, sich organisatorisch und konzeptionell in die Themengruppe einzubringen und zusammen mit den verbliebenen Sprechern Sophia Schubert und Alexander Weiß den Umwandlungs- und Verstetigungsprozess zu begleiten und mitzuprägen. (mehr …)

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CfA (Frist verlängert): Nachwuchsforum „Streitkulturen“ (Rostock)

Es sind noch wenige Plätze zu vergeben für das Nachwuchsforum „Streitkulturen. Deutungsmachtkonflikte zwischen Konsens und Zerwürfnis“, das vom 9. bis 13. September an der Universität Rostock stattfindet und vom Graduiertenkolleg „Deutungsmacht. Religion und belief-systems in Deutungsmachtkonflikten“ organisiert wird. Nach der ersten Ausschreibungsrunde haben Masterstudierende und Absolvent*innen aus den Fächern Theologie, Religionswissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaften, Politikwissenschaft und Philosophie noch bis zum 1. August die Möglichkeit, sich für die Teilnahme zu bewerben. Eine Teilnahmegebühr wird nicht fällig. Die Organisator*innen übernehmen die Übernachtungskosten und bieten auch eine Reisekostenbeteiligung von 80 Euro. Alle Infos zum Programm und den Bewerbungsmodalitäten gibt es im hier verlinkten Flyer.

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Max Stirner Lectures: Vortrag von Philippe Van Parijs (Bayreuth)

An der Universität Bayreuth findet am 9. Juli die erste Max Stirner Lecture statt: Philippe Van Parijs (Louvain) trägt vor zu „Is Justice a Matter of Real Freedom for All?“ (16-18 Uhr, GW I, H 26). Die Max Stirner Lectures sind eine neue Vortragsreihe in der politischen Philosophie, die in einem weit gefassten Sinne anarchistischem Denken gewidmet ist. Infos zu der Vortragsreihe und zu dem Vortrag von Philippe Van Parijs gibt es hier.

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Reminder: Das Programm der Herbst-Sektionstagung in Hamburg – Zügige Buchung empfohlen!

„Politische Theorie und Politische Philosophie in Wissenschaft und Öffentlichkeit“ – lauten Titel und Thema der von Peter Niesen, Svenja Ahlhaus, Matthew Braham und Stefan Gosepath organisierten DVPW-Sektionstagung, die vom 17. bis zum 19.09.2019 an der Universität Hamburg stattfindet. Am Dienstag geht es um die Stellung der Politischen Theorie und Politischen Philosophie im Wissenschaftssystem, Außenperspektiven auf die politische Theorie und Philosophie in Deutschland sowie das Verhältnis zwischen Theorie und Philosophie ganz grundsätzlich. An Tag 2 liegt der Fokus auf aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen: auf Fragen nach dem Verhältnis von Wirtschaft und Gerechtigkeit bzw. Demokratie sowie auf Herausforderungen der Digitalisierung. Und schließlich geht es am Donnerstagvormittag um politische Theorie und Philosophie in der Praxis/Öffentlichkeit. Das vollständige Programm findet sich hier online. (Hinweis: Das Programm wurde aktualisiert. Die hinterlegte Datei haben wir entsprechend am 11. Juli ausgetauscht.)

Wichtig: Da in Hamburg zur Zeit der Konferenz zugleich Festival-Zeit ist, sind Schlafmöglichkeiten ein knappes Gut. Alle Interessierten sollten sich deshalb möglichst umgehend um ihre Unterbringung kümmern.
Die Veranstalter*innen bitten ihrerseits um Anmeldung bei kim.kristin.henningsen@uni-hamburg.de bis zum 3. September.

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Workshop „Ideologie – Eine Wiederaufnahme“ (Berlin)

Am 5. und 6. Juli findet am Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin ein Workshop statt, der auch für politische Theoretiker*innen interessante Fragen der Ideologie-Theorie behandelt. Unter dem Titel „Ideologie – Eine Wiederaufnahme“ laden die Organisator*innen Till Breyer (Bochum) und Mareike Schildmann (Berlin) ein zu Diskussionen über den Ideologiebegriff und seine Funktion als ein kritisches Reflexionsreservoir bei der Interpretation von sozialen Transformationen. Das Programm und weitere Infos zum Workshop gibt es hier.

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„Gemeinschaft und Gesellschaft“: Internationales Tönnies-Symposium (Kiel)

Vom 5. bis 7. September findet in Kiel unter dem Titel „Gemeinschaft und Gesellschaft: Gemeinwohl und Eigeninteresse heute“ das Internationale Tönnies-Symposium statt. Anlässlich des Erscheinens von „Gemeinschaft und Gesellschaft“ als Band 2 der Tönnies-Gesamtausgabe möchte das Symposium dem Denken von Ferdinand Tönnies insbesondere im Lichte aktueller sozialer Herausforderungen und Krisen nachgehen. Den Festvortrag wird Walter Reese-Schäfer (Göttingen) halten. Das umfangreiche Programm, das sowohl deutsch- als auch englischsprachige Vorträge umfasst, ist auf der Website des Tönnies-Symposiums einsehbar.

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