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Workshop: Relationalität im Recht: Neue Perspektiven auf Subjekte, Normen und Strukturen (Potsdam)

An der Universität Potsdam findet am 23.10.2026 ein Workshop zum Thema „Relationalität im Recht: Neue Perspektiven auf Subjekte, Normen und Strukturen“, organisiert von Isa Bilgen, statt.

Relationale Ansätze im Recht stellen das klassische Bild des abstrakten autonomen Individuums in Frage und rücken stattdessen soziale, ökologische und institutionelle Beziehungen in den Mittelpunkt rechtstheoretischer Überlegungen. Der Workshop soll relationale Perspektiven im Rechtsdenken vorstellen, beleuchten und diskutieren. Mit einer Keynote von Prof. Dr. Elisabeth Holzleithner und Vorträgen von Clemens Dahlke, Jun.-Prof. Dr. Daria Bayer, Ibrahim Orha, Dr. Isa Bilgen, Catharina Caspari und Dr. Victoria Guijarro Santos.

Anmeldungen sind bis zum 9.10.2026 (per Mail an bilgen[at]uni-potsdam.de) möglich. Alle weiteren Infos sowie das Programm findet ihr hier.

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Konferenz: Krisendialektik und radikale Imagination (Wien)

Am 21. und 22.09.2026 findet am Institut für Wissenschaft und Kunst in Wien eine trans- und interdisziplinäre Konferenz zum Thema „Krisendialektik und radikale Imagination“ statt. Die Konferenz wird von Prof. Dr. Nadja Meisterhans und Dr. Alexander Neupert-Doppler im Rahmen des DFG-Projekts ‚Dialektik der Pandemie – Zwischen Autoritarismus und Utopie‘ (Karlsruhe) ausgerichtet.

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Podiumsdiskussion: „Thinking at the Limit: Soziale Bewegungen und kritische Theorieproduktion“, Potsdam

Seit jeher stehen poststrukturalistische Theorien und soziale Bewegungen in engem Austausch miteinander. Theoriebildung wird von sozialen Bewegungen und Protesten geprägt, u.a. von den Neuen Sozialen Bewegungen der 1970er, migrantischen Kämpfen und dem Klimastreik. Zugleich finden Begriffe, Argumente und Denkansätze, die theoretisch entwickelt wurden, Eingang in die Praktiken und das Vokabular von Sozialen Bewegungen, um z.B. die machtdurchdrungene Produktion von Identitäten und gesellschaftlichen Realitäten kritisieren zu können. Trotz dieser engen Beziehungen zwischen sozialen Bewegungen und Theorie ist eine poststrukturalistische Bewegungsforschung im deutschsprachigen Raum unterrepräsentiert.

Anlässlich dessen organisiert das DFG-Netzwerk POPMAP (Poststrukturalistische Protest- und Bewegungsforschung: Ein multiperspektivischer Analyseansatz) am 14. September 2026 von 18.30-20.00 Uhr ein öffentliches Gespräch in Potsdam. Unter der Moderation von Fabian Schubert (Universität Potsdam) werden drei Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen kritisch-feministischen Traditionen des Poststrukturalismus zusammenkommen: Martha Zapata Galindo (FU Berlin), Isabell Lorey (Kunsthochschule für Medien Köln) und Friederike Habermann (Hochschule Darmstadt).

Ausdrücklich eingeladen sind auch Aktivist:innen und politisch interessierte Menschen mit einem nicht-akademischen Hintergrund. Im Anschluss wird es Getränke und Snacks geben. Mehr Informationen sind hier zu finden.

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CfP: „Welche Reform braucht der Sozialstaat?“, Leviathan

Die Sozialstaaten aller entwickelten Gesellschaften stehen unter wachsendem Anpassungsdruck: Demografische Alterung, schwaches Wirtschaftswachstum, zunehmende soziale Ungleichheit, Migration sowie die digitale und ökologische Transformation treffen auf angespannte öffentliche Haushalte und schwindendes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit staatlicher Institutionen.

Der Leviathan lädt zu einer gesellschafts- und sozialpolitischen Debatte über die Aufgaben und Funktionsweise des entwickelten Sozialstaates ein, der nicht entsolidarisiert und Ungleichheit weiter vertieft, sondern zur Staatsmodernisierung, zum sozialen Zusammenhalt und zu wirtschaftlicher Entwicklung beiträgt.

Abstracts (ca. 500 Wörter) können bis zum 15. Oktober 2026 an Katharina Bluhm (Katharina.bluhm[at]fu-berlin.de) und Anke Hassel (Hassel[at]hertie-school.org) eingereicht werden. Nach einem Auswahlprozess durch die Herausgeberinnen müssen die fertigen Manuskripte bis zum 15. März 2027 zur Begutachtung (double blind peer review) eingereicht werden. Das Heft wird im September 2027 in Open Access erscheinen. Mehr Informationen sind hier zu finden.

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CfP: Sammelband „Kritische trans* Theorie im deutschsprachigen Raum“

In den letzten Jahren hat sich unter deutschsprachigen trans*Aktivist*innen und politischen Theoretiker*innen ein komplexes Geflecht politischer Analysen herausgebildet, die trans* Geschlechtlichkeit im Verhältnis zu und als Spiegel von gesamtgesellschaftlichen Transformationen verstehen. Dies geschieht zunehmend über die bloße Übersetzung von US-amerikanischen Denkfiguren und Debatten hinaus, die bisher auch im deutschsprachigen Raum dominant waren. Auf Grund der nach wie vor bestehenden Ausschlüsse in akademischen und politischen Kontexten finden diese Analysen aber weder in Universitäten noch in der breiteren Öffentlichkeit nachhaltig Gehör.

Dies möchte der interdisziplinäre Sammelband mit dem Arbeitstitel „Kritische trans* Theorie im deutschsprachigen Raum“ ändern und sucht dafür noch Beiträge. Die Texte sollen einen Umfang von ca. 5.000 Wörtern haben. Abstracts für Beitragsvorschläge (max. 250 Wörter) können bis zum 15. Oktober an samuelle.striewski[at]politics.ox.ac.uk eingereicht werden.

Mehr Informationen sind hier zu finden.

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Symposium: „KI und Demokratie: Rechtsstaat, Teilhabe, Nachhaltigkeit“, 01.10.2026, Berlin

KI-Technologien halten zunehmend Einzug in zentrale Bereiche des politischen Entscheidens – von Verwaltung und Umweltpolitik bis hin zu Grenzregimen und ökonomischer Steuerung. Dabei verändern sie nicht nur Verfahren; es verschieben sich Machtkonstellationen, Verantwortung und politische Handlungsspielräume.

Am 1. Oktober 2026 (9.00 – 18.30 Uhr) findet im Einstein Center Digital Future Berlin ein Symposium zum Thema „KI und Demokratie: Rechtsstaat, Teilhabe, Nachhaltigkeit“ statt. Dabei wird die Rolle von KI als systemische Herausforderung für Demokratie und Rechtsstaat diskutiert.

Mehr Informationen zum Programm sind hier zu finden. Um Anmeldungen an symposium[at]ethikderki.de wird gebeten.

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CfP: Interregnum. Zwischen Demokratie, Digitaler Umwälzung und Globalen Hegemoniekämpfen, 11.-13. Dezember, Bremen

Welt im Umbruch oder Umbruch der Welt? Verschiebungen der globalen Hegemonie, Krieg als etabliertes Mittel zur Durchsetzung staatlicher Interessen mittels Militär und Handel, der Aufstieg eines internationalen Autoritarismus und soziale Entfremdung. Bisherige Ordnungssysteme haben längst den Zugriff auf effiziente Krisenlösungen verloren, und es bilden sich neue Wege der Macht und Kontrolle heraus. Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaften (DNGPS) wird sich mit dieser Umbruchszeit beschäftigen, wobei der Begriff des Interregnums, angelehnt an Gramsci, ins Zentrum gerückt wird: „Die Krise besteht gerade in der Tatsache, dass das Alte stirbt und das Neue nicht zur Welt kommen kann.“

Die 12. Fachtagung der DNGPS findet vom 11.-13. Dezember 2026 an der Uni Bremen statt, in Kooperation mit dem Rosa-Lux-Club und dem Arbeitskreis Kritischer Jurist:innen. Die Tagung gliedert sich in folgende Themeblöcke: Internationale Beziehungen; Technologie und Demokratie; Parteien und Parlamente unter Anpassungsdruck; Kritik, Utopie und Universität; Politische Theorie der Demokratie; Faschismustheorie; Politik und Geschlecht; Die Krise mit den Männlichkeiten; Die Zukunft des Sozialstaats.

Beitragsvorschläge können von Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden (in der Anfangsphase) bis zum 30. August eingereicht werden. Mehr Infos gibt es hier.

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CfP: Digitale Unsouveränität

Für eine kommende Ausgabe der Zeitschrift Augenblick zum Thema „Digitale Unsouveränität“ werden Beiträge aus den Medien-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzenden Disziplinen gesucht, die die Frage nach Praktiken kritischer digitaler Unsouveränität behandeln: nach Kritik, die Beteiligung, Situierung und Betroffenheit als Erkenntnisbedingung präzisiert; nach Praxen, die Abhängigkeit als politische Alltäglichkeit und Privileg als unsouveräne Verantwortung ernst nehmen und daraus Strategien, Verfahren und Formen der (De-)Subjektivierung entwickeln. …

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Tagung: „Dialektik der Teilhabe“, Frankfurt a.M.

Am 15. und 16. Oktober 2026 lädt das Promotionskolleg „Dialektik der Teilhabe. Dynamiken demokratisch-kapitalistischer Gesellschaften“ zur Abschlusstagung an die Goethe-Universität Frankfurt ein. Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Forschungsergebnisse des Kollegs zur Frage, wie sich gesellschaftliche Teilhabe in demokratisch-kapitalistischen Gesellschaften zwischen Erweiterung und Einschränkung bewegt. Die Beiträge beleuchten die Dialektik der Teilhabe aus sozialstruktureller, räumlicher und politischer Perspektive.

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Call for Splitter: Autor:innen für den zweiten Theoriekongress in Passau gesucht

Wir suchen Theorie-Kongress-Berichterstatter:innen! 

Nachdem das Format der Kongresssplitter beim ersten Theoriekongress „Political Theory in Times of Uncertainty“ in Bremen sowie beim DVPW-Kongress „Politik in der Polykrise“ erfolgreich erprobt wurde, möchten wir das Format beim zweiten Theoriekongress „Backsliding, Resilience, Renewal. Democracy in Eras of Transformation“ erneut aufleben lassen. Zur Erinnerung: Der Kongress wird vom 05.– 07. Oktober in Passau stattfinden. 

Aufgrund des reichhaltigen und breiten Programms haben wir nicht den Anspruch den Kongress umfassend abzubilden, sondern möchten mit den Splittern wieder kurze Einblicke ermöglichen und unterschiedlichen Perspektiven Raum geben: Jeder Splitter diskutiert ein Panel und soll nicht länger sein als 500 Worte. 

Die  Einladung, einen Splitter zu verfassen, geht deshalb an Kongress-Teilnehmende aller Statusgruppen. Zu vermeiden sind allein die eigene Teilnahme am besprochenen Panel bzw. Abhängigkeitsverhältnisse etc. zu den Panel-Teilnehmenden. 

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Konferenz: Critical Political Epistemology, Freiburg

Vom 15. bis 17. September 2026 findet am University College Freiburg (UCF) eine internationalen Konferenz mit dem Titel „Critical Political Epistemology“ statt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen von Wissen und Erkenntnis sowie nach dem Einfluss von Machtstrukturen auf die Wissensproduktion. Damit trägt die Konferenz der Tatsache Rechnung, dass in den vergangenen Jahren Auseinandersetzungen unter dem Begriff der „politischen Epistemologie“ (Erkenntnistheorie) neue Aufmerksamkeit erhalten haben. Die Konferenz bringt Forschende aus verschiedenen Disziplinen zusammen und bietet Raum für den interdisziplinären Austausch über zentrale Herausforderungen im Spannungsfeld von Wissen, Politik und Gesellschaft. …

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