Podiumsdiskussionen „Decolonising Political Concepts“ in Hamburg und Berlin

Anlässlich des Erscheinen des Sammelbandes Decolonising Political Concepts organisieren die beiden Herausgeber*innen Marie Wuth und Valentin Clavé-Mercier zwei Podiumsdiskussionen in Hamburg und Berlin. Im deren Rahmen sollen die theoretischen Konstrukte und Praktiken, die politisches Leben und koloniale Welten prägen, kritisch betrachtet und die Möglichkeiten und Grenzen der Transformation mit und von politischen Konzepten hinterfragt werden.

Die Veranstaltung in Hamburg findet statt am 26. April von 16-18 Uhr, dort werden Jonas Bens, Abosede P. Ipadeola und Stephan Schmid mit den Herausgeber*innen diskutieren. Alle Details finden sich hier.

Einen Tag später, am 27. April von 19.30-21.30 Uhr, diskutieren die Herausgeber*innen dann in Berlin mit Sambojang Sullyman Ceesay, Katerina Genidogan, Henrike Kohpeiß, Ana María Miranda Mora. Die Details zur Berliner Podiumsdiskussion finden sich hier.

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CfP Workshop zum Thema „Gegenwart und Krise“

Am 19. und 20.07.2024 findet an der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities in Köln ein Workshop zum Thema „Gegenwart und Krise“ statt. Der Workshop richtet sich insbesondere an Early-Career-Researcher und ist interdisziplinär ausgerichtet. Im Fokus sollen dabei die Fragen stehen, wie über Krisen gesprochen wird, welche Funktion die Krise als diskursiver Operator einnimmt und wie die Krise unsere Sprache, unsere Erfahrungen und unser Denken beeinflusst. Die ausführliche Beschreibung des Workshops findet sich hier. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 26. Mai mit einem Abstract im Umfang von maximal einer Seite für einen Vortrag zu bewerben; Vorschläge bitte direkt an die Organisator*innen Vanessa Ossino und Eric Eggert unter der Adresse: vossino@smail.uni-koeln.de Die Reiskosten können übernommen werden.

 

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CfP Essaypreis: Demokratie und Wirtschaft

Das „Zentrum Liberale Moderne“ und die Wirtschaftswoche schreiben 2024 erneut einen Essaypreis zum Thema „Demokratie und Wirtschaft“ aus. Die prämierten Texte werden in der Wirtschaftswoche veröffentlicht und im Herbst auf der internationalen Konferenz „Rethinking Liberalism“ vorgestellt. Mögliche Themen und Fragestellungen sind etwa:

Was verbindet die beiden Sphären Demokratie und Wirtschaft, was trennt sie? Wie sieht ein Zusammenspiel aus, das der Gesellschaft nützt? Wie umgehen mit autoritären Regimen? Ist „Wirtschaftsdemokratie“ ein Widerspruch in sich oder ein wegweisendes Konzept? Und wie lassen sich große Herausforderungen wie Klimawandel oder Digitalisierung mit demokratischen Methoden lösen? Muss das Verhältnis von Staat und Markt, von Politik und Wirtschaft neu definiert werden?

Eine Jury aus Vertretern von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Journalismus entscheidet, welche Einsendungen ausgezeichnet werden. Beurteilt werden die Relevanz des Themas, die Originalität des Ansatzes, die Tiefe und stilistische Qualität der Argumentation. Der erste Preis wird mit 5.000 Euro prämiert, der zweite Preis mit 3.000 Euro und der dritte Preis mit 2.000 Euro. Der Text soll rund 12.000 Zeichen beinhalten und bis 01.09.2024 an essaypreis@libmod.de eingesandt werden. Texte mit mehreren Autoren sind möglich. Weitere Informationen hier.

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CfA Wissenschaftspreis des Bundestages

2025 wird der Deutsche Bundestag wieder den Wissenschaftspreis verleihen. Der Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten der jüngsten Zeit, die zur Beschäftigung mit Fragen des Parlamentarismus anregen und zu einem vertieften Verständnis parlamentarischer Praxis beitragen.
Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 8. Juli 2024. Die Einzelheiten zum Wissenschaftspreis und zum Bewerbungsverfahren finden sich unter http://www.bundestag.de/wissenschaftspreis.

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„Wie steht es mit der Demokratie in den 2020er Jahren?“ (Vorlesungsreihe, FU Berlin)

Dieser Frage, die die aktuellen Krisendiagnosen zur Demokratie in den Blick nimmt, geht in diesem Sommersemester eine Vorlesungsreihe am Otto-Suhr-Institut nach. Aus den Perspektiven der Demokratietheorie, der empirischen Demokratieforschung und der Verfassungstheorie steht zur Debatte, ob Demokratien gerade Erosions- oder doch eher Transformationsprozesse erleben. Zu den Vortragenden gehören – in der Reihenfolge ihres Auftretens – Veith Selk, Christoph Möllers, Mounir Zahran, Daniel Ziblatt, Rieke Trimcev, Wolfgang Merkel, Samira Akbarian und Jens Hacke. Die Reihe wird am Arbeitsbereich Politische Theorie und Philosophie des Otto-Suhr-Instituts von Mounir Zahran auch organisiert. Er steht bei Fragen und Interesse zur Teilnahme gerne zur Verfügung (m.zahran@fu-berlin.de). Treffpunkt ist immer um 14Uhr in Hörsaal B, Ihnestraße 21. Alles Infos finden sich aber auch auf dem zugehörigen Poster.

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CfP Berliner Debatte Initial: „Politik im Fluss“

Die Redaktion der Berliner Debatte Initial sucht aktuell Beiträge zum Thema „Politik im Fluss“. Die Beiträge sollen Transformationsszenarien und (historische) Zukunftsvisionen von Wasserwegen im Zusammenhang gegenwärtiger, auch klimawandelbedingter Krisen analysieren. Es soll dabei um den Blick auf die drängenden Probleme der Fluss-Politiken und deren Konsequenzen gehen, die sich in Zeiten sinkender oder plötzlich steigender Pegelstände entfalten und den Status dieser wichtigen Energielieferanten und Handelswege in Frage stellen. Ebenfalls von Interesse sind in dem Kontext die historischen Entwicklungslinien entlang von Diskursen der Naturbeherrschung und Industrialisierung, die im Hinblick auf ihre Folgen für diese fluiden Geographien ausgeleuchtet werden sollen.

Erwünscht sind geistes- und sozialwissenschaftliche sowie umweltgeschichtliche und naturwissenschaftliche Perspektiven; der ausführliche Call findet sich hier. Interessierte Autor:innen werden gebeten, bis zum 03.05.2024 einen Themenvorschlag mit einer kurzen Skizze (max. 1 Seite) einzureichen(redaktion@berlinerdebatte.de). Die Redaktion entscheidet bis Mitte Mai 2024 über die Annahme der Vorschläge. Der Artikel sollte einen Umfang von 45.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literaturliste) nicht überschreiten. Einsendeschluss für die fertigen Manuskripte ist der 01.09.2024. Das Heft soll Ende 2024 erscheinen.

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Workshop: Neu beginnen. Anti-Politik und Revolution bei Gustav Landauer und Étienne de La Boétie (Frankfurt)

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Die Modernität der freiwilligen Knechtschaft“ am Institut für Sozialforschung organisiert Felix Trautmann am 22. April einen Workshop mit dem Titel „Neu beginnen. Anti-Politik und Revolution bei Gustav Landauer und Étienne de La Boétie“. Um Anmeldung unter trautmann@em.uni-frankfurt.de wird gebeten. Der Workshop ist auch für Beiträge von Teilnehmenden offen. Teilnehmende, die auf der Grundlage ihrer aktuellen Forschung zum Thema des Workshops einen Kurzvortrag oder eine Respondenz halten wollen, können dies bei der Anmeldung mitteilen. Alle weiteren organisatorischen Infos zu diesem Vorgehen und inhaltiche zum Workshop findet ihr hier.

 

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Workshop: Subjekte der ökologischen Verwüstung (Frankfurt)

Am 16. und 17. Mai 2024 findet am Institut für Sozialforschung in Frankfurt ein interdisziplinärer – auch politiktheoretisch interessanter – Workshop zu den „Subjekten der ökologischen Verwüstung“ statt. Angesichts der gegenwärtigen ökologischen Zerstörung wendet sich der Workshop der frühen Kritischen Theorie zu und richtet seine Aufmerksamkeit insbesondere auf gegenwärtige Subjektformationen, um von dort aus gesellschaftliche Natur- und Herrschaftsverhältnisse zu analysieren. Weitere Infos und das vollständige Programm findet ihr hier. Um Anmeldung per E-Mail an verwuestung@ifs-frankfurt.de wird gebeten.

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CfP: Politischer Diskurs und die Grenzen des Sagbaren (Tübingen)

Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen findet vom 20. – 21. Juni 2024 ein Workshop zum Thema „Politischer Diskurs und die Grenzen des Sagbaren. Wie lassen sich diskursive Grenzen und ihre Verschiebung messen?“ statt. Abstracts mit Beitragsvorschlägen im Umfang von 200-300 Wörtern können bis zum 15. April 2024 an hannah.hecker@uni-tuebingen.de gesendet werden. Den vollständigen Call mit vielen weiteren Infos und Fragevorschlägen findet ihr im PDF.

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Öffentliches Kolloquium zu Tribalismus und Antisemitismus (Gießen)

Am 13. April findet an der Justus-Liebig-Universität in Gießen ein öffentliches Kolloquium zum Thema „Wenn Kritik schlecht wird – Tribalismus und Antisemitismus als Reste linker Gesellschaftstheorie“ statt. Das vollständige Programm der vom studentischen Arbeitskreis um die Gastprofessur für Kritische Gesellschaftstheorie organisierten Veranstaltung findet ihr hier. Interessierte werden gebeten sich unter schlechtekritik@posteo.de anzumelden.

 

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