Öffentlicher Vortrag: „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!“ (Berlin)

Im Rahmen der vom Fachbereich Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin veranstalteten „Politics Lecture Series“ hält Esma Baycan-Herzog (Genf) am 20. Januar 2026 von 12.00-13.00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!”. Der Vortrag befasst sich mit der Debatte um Rechtsdifferenzierung hinsichtlich des rechtlichen Status von Migrant*innen. Dabei werden zwei normative Modelle der Rechtsdifferenzierung vorgestellt und untersucht. Abschließend soll ein neuer Begriff der Rechtsdifferenzierung ausgearbeitet werden, der die Debatte epistemisch und normativ voranbringen soll.

Der Vortrag findet in Raum 002, Universitätsstr. 3b, statt. Alle sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Veranstaltungsseite.

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Workshop: „Symbolizing the People and Popular Sovereignty“ (Hamburg)

Am 29. und 30. Januar 2026 findet am Hamburger Institut für Sozialforschung ein Workshop „Symbolizing the People and Popular Sovereignty“ statt. Der Workshop wird von Paula Diehl und Luciana Villas Bôas organisiert und findet in Kooperation mit dem Internationalen Netzwerk für Populismusforschung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Anzahl der Plätze jedoch begrenzt. Zum Programm gehts hier.

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3 Veranstaltungen im Januar vom Berliner Centre for Social Critique

In der zweiten Januarhälfte lädt das Centre for Social Critique (HU Berlin) zu gleich drei spannenden und prominent besetzten Veranstaltungen ein:

  • „Krise und kollektive Handlungsfähigkeit. Ein Gespräch zur Politik
    von Gegengemeinschaften“ (22. Januar 2026, 18-20 Uhr) – Podiumsdiskussion mit Daniel Loick, Rahel Jaeggi und Thomas Seibert (moderiert von Charlie Ebert)
    Ort: Aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin
    Weitere inhaltliche und organisatorische Infos findet ihr hier auf der Webseite.

 

  • „Étienne Balibar: Rasse, Geschlecht, Gattung. Zur Frage der anthropologischen Differenzen“ – Vortrag und Diskussion mit Étienne Balibar (28. Januar, 18-20 Uhr)
    Ort: Institut für Europäische Ethnologie, Raum 408, 4. Stock, Anton-Wilhelm-Amo-Str. 40/41, 10117 Berlin (zeitgleich per Videoübertragung in Paris, Berlin und Frankfurt/Main)
    Für weitere inhaltliche und organisatorische Infos geht’s hier entlang.

 

  • „Krieg der Institution oder Institution des Krieges?“ (30. Januar, 18-20 Uhr) – Podiumsdiskussion mit Christoph Menke, Katja Diefenbach, Helmut Draxler und Rahel Jaeggi
    Ort: Lichthof Ost, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin
    Weitere Informationen zum Thema und den Gästen der Veranstaltung nach dem Klick.

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Tagung: „The Power and Norms of Critique“ (12. und 13. Februar 2026, Berlin)

Das von der DFG geförderte Graduiertenkolleg “Normativität – Kritik – Wandel“ veranstaltet am 12. und 13. Februar 2026 eine Tagung zum Thema “The Power and Norms of Critique”. Ziel der internationalen und interdisziplinären Konferenz ist es, die Reichweite und die (normativen) Grundlagen von Kritik zu untersuchen, wobei insbesondere vier Kontexte im Fokus stehen: „firstly, the narrative foundations of normative critique, secondly, the interpersonal forms of relationship relevant to the realization of critique, thirdly, physicality and materiality in the emergence of resistance and fourthly, the positionality of critique”.

Das Tagungsprogramm kann hier auf der Webseite eingesehen werden. Zur Anmeldung zur Konferenz geht’s hier entlang.

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CfP: Themenschwerpunkt „Erschöpfung” in der Zeitschrift diskurs

Die Redaktion der Zeitschrift diskurs plant für ihre nächste Ausgabe einen Schwerpunkt zum Phänomen der „Erschöpfung“. Eingeladen sind Beiträge, die das Thema Erschöpfung aus unterschiedlichen theoretischen, empirischen und (inter-)disziplinären Perspektiven und auf verschiedenen Analyseebenen bearbeiten:

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CfP: Workshop „Life After Death: Feminist and Queer Perspectives on the Global Now” (28.-29. Mai 2026, Wien)

An der Universität Wien findet am 28. und 29. Mai 2026 ein Workshop zum Thema „Life After Death: Feminist and Queer Perspectives on the Global Now” statt. Die Absicht des Workshops ist es, feministische, queere, anti-rassistische, dekoloniale und ökologische Forschungsperspektiven auf aktuelle Krisenerscheinungen sowie auf „possibilities of renewal“ miteinander ins Gespräch bringen.

Neben dem öffentlichen Keynote-Vortrag von Eva von Redecker zu „‘Rage against the dying of the light.’ Fossil fascism and foreclosed futurity” umfasst der Workshop die folgenden 5 Panels zu „Schlüsselthemen unserer globalen Gegenwart“:

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CfP: Schwerpunkt „Privatsphäre in digitalen Umgebungen“ in der Zeitschrift für Praktische Philosophie

Die Zeitschrift für Praktische Philosophie plant einen thematischen Schwerpunkt zu „Privatsphäre in digitalen Umgebungen“, herausgegeben von Lukas Naegeli (Passau). Eingeladen sind philosophische Beiträge, die sich kritisch u.a. mit Datenschutz, digitaler Überwachung, datenbasierten Geschäftsmodellen, informierter Einwilligung, Vulnerabilität, Diversität sowie individuellen und kollektiven Privatheitsrechten auseinandersetzen.

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Tagung: „Interlocking Forms of Discrimination and Exclusion (in Higher Education): Concepts, Struggles, and Strategies“ (22.-23. Januar 2026, Koblenz)

Am 22. und 23. Januar findet an der Universität Koblenz die Tagung „Interlocking Forms of Discrimination and Exclusion (in Higher Education): Concepts, Struggles, and Strategies“ statt.

Anmeldungen (für den zweiten Tag — für den ersten sind sie nicht nötig) sind bis zum 19. Januar 2026 möglich per Mail an polwiss-fb2[at]uni-koblenz.de. Das Tagungsprogramm und alle weiteren Infos finden sich hier auf dem Plakat zur Veranstaltung.

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Tagung: „Philosophie und Antisemitismus“ (Würzburg, 10.-12. März 2026)

Zum Thema „Philosophie und Antisemitismus“ wird vom 10. – 12. März 2026 an der Uni Würzburg eine Tagung stattfinden. Ausgangspunkt sind vielfältige Formen antisemitischer Herabsetzungen und Ausgrenzung jüdischen Denkens in Geschichte und Gegenwart der Philosophie. Zugleich verfügen die verschiedenen philosophischen Traditionen aber auch über wichtige Werkzeuge für eine Analyse und Kritik des Antisemitismus. Auf der Tagung sollen sowohl dieses problematische Erbe als auch die Instrumentarien, welche die Philosophie für Analyse und Kritik bereithält, diskutiert werden. Vier miteinander verbundene Problemkomplexe stehen dabei im Mittelpunkt: philosophische Legitimationen des Antisemitismus in den Begriffen und Selbstverständnissen der Disziplin; die Aktualität jüdischer Denk-traditionen, die lange marginalisiert wurden und neue Impulse für das Verständnis von Universalität und Kritik bieten; philosophische Ansätze der Kritik, die zur Analyse anti-semitischer Ideologien beitragen können; sowie schließlich das Verhältnis von Antisemitismus- und Rassismuskritik, dessen Bearbeitung die Frage nach der Situierung der philosophischen Überlegungen im geschichtlichen und politischen Kontext aufwirft.

Um Anmeldungen wird gebeten (an: philosophie-und-antisemitismus[at]uni-wuerzburg.de).Hier geht es zum Plakat der Veranstaltung.

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Buchsymposium zu „Labor in the Boardroom“ (München, 29.01.26)

Am 29. Januar 2026 findet an der LMU München ein Buchsymposium zu „Labor in the Boardroom: The Political Theory of Workplace Democracy“ von Iñigo González Ricoy (Barcelona) statt. Kommentiert wird das Buchmanuskript von Christian Neuhäuser (Dortmund), Philipp Stehr (München) and Eva Weiler (Duisburg-Essen). Es folgen jeweils eine Replik des Autors sowie eine gemeinsame Diskussion. Nähere Informationen zur Veranstaltung, aber auch zum Buch könnt ihr dem Flyer oder der Homepage entnehmen.

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