CfP Promotionswerkstatt „Gesellschaftliche Polarisierungen und die Suche nach Solidarität“

Am 09. November 2021 veranstaltet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin (voraussichtlich in Präsenz) eine Promotionswerkstatt unter dem Leitthema „Gesellschaftliche Polarisierungen und die Suche nach Solidarität“. Im Anschluss an die Promotionswerkstatt werden die Teilnehmenden gemeinsam am 10. November 2021 das alljährlich stattfindende WSI-Herbstforum besuchen. Neben einer Keynote, der Vorstellung von Promotionsarbeiten und einem Promotionsprojekt-Speednetworking steht auch ein kurzer Workshop auf dem Programm. Bewerbungen sind bis 15.09.2021 möglich an: herbstforum-werkstatt@boeckler.de Der ausführliche Call und weitere Informationen finden sich hier und sowie auf der Homepage.

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Axel Honneths Benjamin Lectures: Arbeit als Mittel zum Zweck der Demokratie

Es war – mal wieder – eine Veranstaltung im Zeichen der Pandemie. Und zwar in gleich zweifacher Hinsicht. Zum einen war den Organisator*innen rund um Rahel Jaeggi und Robin Celikates die Freude und Erleichterung darüber anzumerken, dass es ihnen möglich gewesen ist, die Walter Benjamin Lectures 2021 tatsächlich in Präsenz durchzuführen: Axel Honneth hielt seine dreiteilige Vorlesung vom 16. bis 18. Juni vor geschätzten 200 Zuhörer*innen pro Abend in einem Freiluftkino in der Berliner Hasenheide. Zum anderen stand auch das von Honneth gewählte Thema, die Arbeit, während der Pandemie im Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Dieses öffentliche Interesse an den „systemrelevanten Jobs“ verging jedoch so schnell wie es entstand, obwohl sich – trotz Systemrelevanz – nichts an den schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege, auf der Intensivstation oder an der Supermarktkasse verändert hat. Für sein (nicht nur) deshalb dringliches Vorhaben einer Kritik der Arbeitsverhältnisse setzt Honneth die Arbeit in ein „notwendiges Ergänzungsverhältnis“ zur Demokratie. Ohne die „vorpolitische“ Schule guter Arbeitsverhältnisse, so die Hauptthese seines Vortrages, sei eine gelingende Demokratie gar nicht möglich. Mit der Arbeit steht also auch die Demokratie auf dem Spiel.

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Konferenz: Zusammenhalt in der Krise

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt lädt diesen Donnerstag und Freitag (08.07. – 09.07.) zu seiner zweiten Jahreskonferenz ein, die vom Frankfurter Teilinstitut organisiert wird und digital via Zoom stattfindet. Unter dem Titel „Zusammenhalt in der Krise“ diskutieren u.a. Steffen Mau, Michael Zürn, Stefanie Schüler-Springorum, Anette Fasang, Armin Schäfer, Jule Specht und Armin Nassehi zu Fragen der Demokratie im Krisenmodus, Systemrelevanz und Entbehrlichkeit in der Krise und dem Leben nach Corona (wann auch immer das beginnt). Bei Interesse kann man sich unter veranstaltungen-fgz@uni-frankfurt.de per Email anmelden. Weitere Infos und das komplette Programm gibt es auf der Konferenzwebsite.

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Call for Blogposts: Sorge

Nach der positiven Resonanz der vergangenen drei Jahre schreibt der Theorieblog diesen Sommer zum dritten Mal einen Call for Blogposts aus. Nach „Heimat“ (2018), „Solidarität“ (2019) und „Neuanfang“ (2020) freuen wir uns in diesem Jahr über eure Ideen und Beiträge zum Thema „Sorge“.

Wir leben in einer Zeit der Sorge: Seit 2019 bringen Fridays for Future mit großer Kraftanstrengung die Vulnerabilität des Klimas und damit die Dringlichkeit von entsprechenden Klimaschutzmaßnahmen in die Mitte des öffentlichen Bewusstseins. Mit der seit 2020 andauernden COVID-19-Pandemie rücken nun zahlreiche weitere Bereiche in den Fokus: Deutlich wird die chronische materielle wie personelle Unterversorgung der Pflege von Alten und Kranken – gleiches gilt zunehmend auch für Kindergärten und Schulen. Auch die teilweise höchst zermürbende Situation von Familien zwischen Erwerbs- und Reproduktionsarbeit erhält in der Krise deutlich mehr Aufmerksamkeit: Klagen, die eine Ökonomisierung der Familien-, Pflege- und Gesundheitspolitik schon seit einigen Jahren anprangern, mischen sich nun vermehrt mit breiten gesellschaftlichen Sorgen.

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theorieblog.de-Colloquium über „Naturzustand und Barbarei“ mit Oliver Eberl und Philip Manow

Unser Digitalkolloquium „Naturzustand und Barbarei“ fand am 21. Juni 2021 statt. Zur gemeinsamen Diskussion gestellt wurde die Seiten 1-45 und 179-238 von Oliver Eberls „Naturzustand und Barbarei. Begründung und Kritik staatlicher Ordnung im Zeichen des Kolonialismus“. Der Hamburger-Editions-Verlag stellte diesen Ausschnitt freundlicherweise zur Verfügung. Vielen Dank dafür! (Achtung: Der download ist/war nur vorübergehend möglich und nicht mit der „Leseprobe“ identisch).

Es kommentierten und diskutierten zunächst Philip Manow und Oliver Eberl, die Moderation übernahm Sebastian Huhnholz, die technische Organisation Philipp Tubbe. Vielen Dank allen Beteiligten! Einen Mitschnitt der Veranstaltung findet sich unten. Für weitere und bereits erfolgte Diskussionen verweisen wir gern auch auf BUCHFORUM „Naturzustand und Barbarei“ des Hamburger blogs 100×100. (mehr …)

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CfP: Personen und Subjekte des Politischen (Frühjahrssektion, Aachen)

Vom 23.-25. März findet an RWTH Aachen die Frühjahrtagung der Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ statt. Thema diesmal ist „Personen und Subjekte des Politischen“. Die von Michel Dormal, Jürgen Förster, Emanuel Richter und Hans-Jörg Sigwart organisierte Tagung die Möglichkeiten einer theoretischen (Neu-)Bestimmung der Grundbegriffe des Subjekts und der Person sowie ihrer Beziehung zueinander in konzeptionell-systematischer, historischer und interdisziplinärer Perspektive ausloten. Als Schwerpunkte werden drei Perspektiven ausgegeben: Konzeptionelle und ideengeschichtliche Kontrastierungen, Politische Transformationen und theoretische Neubestimmungen, Normative Implikationen. Wer als Vortragender teilnehmen will, ist gebeten bis zum 15. August ein 2-3-seitiges Exposé an theorie@ipw.rwth-aachen.de zu senden. Alle Infos und die ausführliche Darstellung des Programms findet ihr hier als PDF.

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CfP: Einsamkeit (Berliner Debatte Initial)

Die Zeitschrift Berliner Debatte Initial hat einen neuen Themenaufruf gestartet. Erbeten werden theorieorientierte Aufsätze, empirische Studien oder Essays zum Thema „Einsamkeit – Geschichte sozialer Nichtbeziehungen“, es geht um Diagnosen und Verständnisse, aber auch Kulturen und Praktiken von Einsamkeit seit dem 18. Jahrhundert bis heute freizulegen, die sich räumlich nicht auf Europa beschränken müssen. Wer mitschreiben möchte, sollte bis zum 15. August einen Abstract udn Arbeitstitel einreichen, die Abgabe der Manuskripte ist für Anfang Dezember vorgesehen. Alle Infos zu Zuschnitt, Anforderungen und Prozedere findet ihr hier in der PDF.

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Veranstaltung: Institutionelle Bedingungen der Euroskepsis

Das Hamburger Institut für Sozialforschung richtet nächste Woche Mittwoch (23.06, 17 Uhr) eine Diskussionsveranstaltung zu institutionellen Bedingungen der Euroskepsis aus. Christoph Möllers ist der Hauptvortragende, mit ihm diskutieren Susanne K. Schmidt und Florian Meinel. Alle Infos zur Veranstaltung, die digital und registrierungsfrei läuft, findet ihr: hier.

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