In der Redaktion des „Mittelweg 36“ und von Soziopolis ist zum 1. Oktober 2026 und für die Dauer von 15 Monaten eine Volontariats-Stelle ausgeschrieben. Gesucht wird ein/e Sozial- oder Kulturwissenschaftler:in, die/der an Themen- und Fragestellungen zeitgenössischer Sozialforschung interessiert ist. Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich der Sozial-, Geschichts- oder eben der Politikwissenschaft. Alle weiteren Infos zur Ausschreibung dindet ihr hier. Bewerbungsschluss ist der 02. März 2026.
Service
Tagung „Politische Onotologie(n)“ (Kassel)
Am 26. und 27. Februar 2026 findet in Kassel eine Tagung zum Thema „Politische Ontologie(n). Spielarten – Anwendungen – Kritiken“ statt. Um eine kurze Anmeldung wird gebeten. Das vollständige Programm und die Mailadressen dafür findet ihr hier.
Call for Papers: Politische Theorien in den Geschichtswissenschaften und Geschichtstheorien in den Politikwissenschaften. Eine interdisziplinäre Begegnung
Mit den Blogs Geschichtstheorie am Werk und dem theorieblog.de haben sich zwei Plattformen etabliert, die sich für eine breite Öffentlichkeit den theoretischen Grundfragen ihrer Fachdisziplinen (Geschichtswissenschaften und Politikwissenschaften) widmen. Zeit für eine Kooperation!
Gemeinsam wollen wir fragen, welche geschichtstheoretischen Vorannahmen, welche Vorstellungen von Geschichtlichkeit und historischen Narrativen sich in der Politischen Theorie wie etabliert haben und wie wirksam sind, und in umgekehrter Blickrichtung, welche politik- und gesellschaftstheoretischen Prämissen in der fachwissenschaftlichen Geschichtsschreibung warum und mit welchen Effekten aufzufinden sind. Inwiefern sind welche gesellschaftstheoretischen Elemente in historischen Argumenten unvermeidbar, welche historischen Legitimationen und Rekonstruktionen sind für politik- und gesellschaftstheoretische Argumentationen unverzichtbar? Verweisen die beiden Theoriebereiche also notwendigerweise (implizit) aufeinander?
In interdisziplinären Cross-Analysen, durch gegenseitiges Lesen und gemeinsames Nachdenken wollen die beiden Blogs das herausarbeiten, was im politischen Denken und in der historischen Forschung und Geschichtsschreibung implizit, unbewusst oder (zu) wenig reflektiert bleibt, aber dennoch wirkmächtig ist. Durch dieses reziproke Beobachten erhoffen wir uns, einerseits die blinden Flecken der Disziplinen sichtbarer und andererseits die dadurch gewonnenen Einsichten intra- und interdisziplinär fruchtbar zu machen. Erbeten werden Beiträge, die sich dezidiert um eine Verbindung (auch im spannungsreichen und konfliktiven Sinne) beider Disziplinen bemühen oder aber aus einer disziplinären Perspektive Texte, Diskurse und Theorien der jeweils anderen Disziplin auf ihre Vorannahmen hin untersuchen.
Zum ausführlichen Call for Papers geht es hier.
Die Beiträge werden bis zum 12. April 2026 im Umfang von maximal 1.800 Wörtern in deutscher oder englischer Sprache erbeten. Englischsprachige Beiträge werden allerdings nur auf „Geschichtstheorie am Werk“ erscheinen.
Wir freuen uns auf Ihre und eure Zusendungen! Nachfragen jederzeit gern an die Redaktion des Blogs „Geschichtstheorie am Werk“ (gtw[at]uni-bielefeld.de) oder an die Redaktion des „theorieblogs“ (team[at]theorieblog.de).
CfA: Open Topic Professur für Politikwissenschaft (Erlangen)
Am Institut für Politische Wissenschaft der FAU Erlangen-Nürnberg ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine W2-Professur für Politikwissenschaft ausgeschrieben, die auch für theorieaffine Kandidat:innen interessant sein könnte. Es handelt sich um eine Open-Topic-Professur mit Tenure Track auf W3. Die Professur ist über die Leitung einer Forschungsgruppe (ausgestattet mit zwei Promotionsstellen) ans Exzellenzcluster „Transforming Human Rights“ der FAU angebunden, das sich mit der Transformation von menschenrechtlichen Normen, Institutionen und Praktiken vor dem Hintergrund von Autokratisierung, planetarer Umweltkrisen, internationaler Migration, Fragmentierung der wirtschaftlichen Globalisierung und Digitalisierung befasst; wobei der Fokus der Forschungsgruppe von der Stelleninhaber:in frei gewählt werden kann. Bewerbungen sind bis zum 01.02.2026 möglich. Zur vollständigen Ausschreibung gehts hier.
Öffentlicher Vortrag: „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!“ (Berlin)
Im Rahmen der vom Fachbereich Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin veranstalteten „Politics Lecture Series“ hält Esma Baycan-Herzog (Genf) am 20. Januar 2026 von 12.00-13.00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!”. Der Vortrag befasst sich mit der Debatte um Rechtsdifferenzierung hinsichtlich des rechtlichen Status von Migrant*innen. Dabei werden zwei normative Modelle der Rechtsdifferenzierung vorgestellt und untersucht. Abschließend soll ein neuer Begriff der Rechtsdifferenzierung ausgearbeitet werden, der die Debatte epistemisch und normativ voranbringen soll.
Der Vortrag findet in Raum 002, Universitätsstr. 3b, statt. Alle sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Veranstaltungsseite.
CfA: Promotionsstelle (Wien)
Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien ist eine Promotionsstelle in der Politischen Theorie ausgeschrieben. Berwerbungsschluss ist der 31.01.2026. Die vollständige Auschreibung mit allen weiteren Infos findet ihr hier.
Workshop: „Symbolizing the People and Popular Sovereignty“ (Hamburg)
Am 29. und 30. Januar 2026 findet am Hamburger Institut für Sozialforschung ein Workshop „Symbolizing the People and Popular Sovereignty“ statt. Der Workshop wird von Paula Diehl und Luciana Villas Bôas organisiert und findet in Kooperation mit dem Internationalen Netzwerk für Populismusforschung statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Anzahl der Plätze jedoch begrenzt. Zum Programm gehts hier.
3 Veranstaltungen im Januar vom Berliner Centre for Social Critique
In der zweiten Januarhälfte lädt das Centre for Social Critique (HU Berlin) zu gleich drei spannenden und prominent besetzten Veranstaltungen ein:
- „Krise und kollektive Handlungsfähigkeit. Ein Gespräch zur Politik
von Gegengemeinschaften“ (22. Januar 2026, 18-20 Uhr) – Podiumsdiskussion mit Daniel Loick, Rahel Jaeggi und Thomas Seibert (moderiert von Charlie Ebert)
Ort: Aquarium, Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin
Weitere inhaltliche und organisatorische Infos findet ihr hier auf der Webseite.
- „Étienne Balibar: Rasse, Geschlecht, Gattung. Zur Frage der anthropologischen Differenzen“ – Vortrag und Diskussion mit Étienne Balibar (28. Januar, 18-20 Uhr)
Ort: Institut für Europäische Ethnologie, Raum 408, 4. Stock, Anton-Wilhelm-Amo-Str. 40/41, 10117 Berlin (zeitgleich per Videoübertragung in Paris, Berlin und Frankfurt/Main)
Für weitere inhaltliche und organisatorische Infos geht’s hier entlang.
- „Krieg der Institution oder Institution des Krieges?“ (30. Januar, 18-20 Uhr) – Podiumsdiskussion mit Christoph Menke, Katja Diefenbach, Helmut Draxler und Rahel Jaeggi
Ort: Lichthof Ost, Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, 10117 Berlin
Weitere Informationen zum Thema und den Gästen der Veranstaltung nach dem Klick.
Tagung: „The Power and Norms of Critique“ (12. und 13. Februar 2026, Berlin)
Das von der DFG geförderte Graduiertenkolleg “Normativität – Kritik – Wandel“ veranstaltet am 12. und 13. Februar 2026 eine Tagung zum Thema “The Power and Norms of Critique”. Ziel der internationalen und interdisziplinären Konferenz ist es, die Reichweite und die (normativen) Grundlagen von Kritik zu untersuchen, wobei insbesondere vier Kontexte im Fokus stehen: „firstly, the narrative foundations of normative critique, secondly, the interpersonal forms of relationship relevant to the realization of critique, thirdly, physicality and materiality in the emergence of resistance and fourthly, the positionality of critique”.
Das Tagungsprogramm kann hier auf der Webseite eingesehen werden. Zur Anmeldung zur Konferenz geht’s hier entlang.
CfP: Themenschwerpunkt „Erschöpfung” in der Zeitschrift diskurs
Die Redaktion der Zeitschrift diskurs plant für ihre nächste Ausgabe einen Schwerpunkt zum Phänomen der „Erschöpfung“. Eingeladen sind Beiträge, die das Thema Erschöpfung aus unterschiedlichen theoretischen, empirischen und (inter-)disziplinären Perspektiven und auf verschiedenen Analyseebenen bearbeiten:
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