Ein Workshop steht vor der Tür, zwei größere Veranstaltungen werfen ihre Schatten voraus. Hier die Übersicht:
- Am 1. Juli widmet sich ein internationaler Workshop den wirtschaftlichen Triebkräften rechter Politik insbesondere in Argentinien und Deutschland. Infos zum Thema und zur Veranstaltung finden sich hier. Um Anmeldung per Mail wird bis zum 23. Juni 2025 (Montag!) gebeten.
- Vom 22. bis zum 24. Oktober 2025 bestreitet Katharina Pistor (Columbia Law School) die diesjährigen Adorno-Vorlesungen. Jeweils ab 18.30 Uhr entwickelt sie auf dem Campus Bockenheim unter dem Titel „In guter Verfassung? Zur Neuordnung des Geldwesens“ eine kritische Analyse der gegenwärtigen Geldordnung. Weitere Infos und Teaser gibt es unter diesem Link.
- Schließlich widmet sich vom 19. bis 20. Februar 2026 die Tagung „Kritische Theorie der Endzeit“ dem politischen Denken von Günther Anders. Wer dazu einen Vortrag beisteuern will, findet den entsprechenden Call hier (Deadline dazu ist der 20. Juli). Alle Infos zu Thema und Tagung gibt es darüber hinaus unter diesem Link.
ich kann kaum einen bezug pistors zur kt o. gar adorno ausmachen, – aber viel „free-money“-popaganda.
letztere immerhin belegt unwillkürlich auch den idee-charakter von geld, seiner formen, vorläufer u. seitentriebe, sowie des tausches (eigentlich pural – aber „der täusche“ !? – darin klänge die skepsis der menschen ggü. diesen ihrer ideen wohl zu direkt phonetisch an. tatsächlich ist das tauschen ja ein wesentlicher ort von täuschungen (auch entäuschungen) bzw. solcher widerfahrnis, tlw. verarbeitet zur „erfahrung“) , der „tauschverhältnisse“ selbst, der versch. wert-ideen usw.
ob sie den zu fiskalitätsdiskussionen (huhnholz, sahr u.v.a.m.) notwendigen, dort aber scheinbar fehlenden grundbaustein bzgl. geld-theorie/-begriff beitragen kann, wage ich aber zu bezweifeln.
pistor heute in dlfkultur …
https://www.deutschlandfunkkultur.de/donald-trumps-lawfare-das-recht-als-waffe-100.html
… deutet ebenfalls in keinster weise besondere kompetenz bzgl. <> an, – erst recht nicht im irrsinns-kontext ausgerechnet von „ADORNO-VORLESUNGEN“!
sosehr zw. adorno u. dem ‚modernen‘ geldwesen eine gewaltige kluft wohl noch zu überbrücken ist, sowenig zeichnet sich dazu etwas hilfreiches von seiten intelligenter akademik ab.
man darf also gespannt sein, ob pistor dort vlt. doch noch etwas neues auf den tisch legt, das über den „capital code“, – der ja ein alter hut ist, den man schon vor 35 jahren o. auch schon viel früher (siehe gunnar heinson u. v. a.) bsplw. in der wirtschaftsinformatiker-ausbildung beim bildungswerk der DAG schon einsaugen konnte -, sowie über dessen sattsam bekannte semantiken, hermeneutiken, genealog. stränge usw. deutlich hinausreicht.
sry, … kompetenz bzgl. …
inhalte in spitzen doppelklammern werden entfernt, – ach so!
… kompetenz bzgl.
„In guter Verfassung? Zur Neuordnung des Geldwesens“ eine kritische Analyse der gegenwärtigen Geldordnung
muss es heißen.