CfA: 2 Stellen an der Akademie für Politische Bildung Tutzing

Die Akademie für Politische Bildung in Tutzing (nähe München) schreibt zwei Stellen aus, die auch für politische Theoretiker*innen von Interesse sind. Es handelt sich dabei um eine/n wissenschaftliche/n Assistentin/en (TV-L 13, 75%) für den Arbeitsbereich theoretische und ethische Grundlagen der Politik sowie um eine/n Dozentin/en (TV-L 14, 100%) für den Arbeitsbereich Wirtschafts- und Sozialpolitik. Bewerbungsschluss für beide Stellen ist der 2. Oktober 2020. Alle ausführlichen Informationen finden sich hier für die Assistenzstelle sowie hier für die Dozierendenstelle.

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CfA W3-Professur Wuppertal „Politikwissenschaft, insbesondere Demokratietheorie und Regierungssystemforschung“

An der Bergischen Universität Wuppertal ist aktuell eine W3-Professur „Politikwissenschaft, insbesondere Demokratietheorie und Regierungssystemforschung“ zu besetzen. Von dem/der künftigen Stelleninhaber*in wird erwartet, aus einer demokratietheoretischen Perspektive unter Einbeziehung des Systems der BRD insbesondere Transformationen von Prozessen und Strukturen westlicher Demokratien zu erforschen. Bewerbungsschluss ist der 30. September 2020. Alle ausführlichen Informationen finden sich hier.

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Einwahl-Links: Podiumsdiskussion „Freiheit und/oder Solidarität? Politische Theorie in der Pandemie“ und (24.9.)

An dieser Stelle folgen nun die Einwahl-Links zu den Veranstaltungen der Theoriesektion am 24.9., alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich digital zu beteiligen! Kurz zur Erinnerung: Den Auftakt bildet um 14 Uhr die Early Career Versammlung der Sektion. Von 15-17 Uhr folgt dann die hybride Podiumsdiskussion zum Thema „Freiheit und/oder Solidarität? Politische Theorie in der Pandemie“. Frank Nullmeier, Eva Hausteiner, Fabian Schuppert und Jeanette Ehrmann werden live in Göttingen mit Tine Stein diskutieren. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion findet die Mitgliederversammlung statt, voraussichtlich 17-18.30 Uhr.

Hier die Einwahl-Links:

Early Career Versammlung

Uhrzeit: 24.Sep.2020 02:00 PM

Zoom-Meeting beitreten: https://uni-goettingen.zoom.us/j/96528679772?pwd=elJxVGVHVkNzaVdyZTRPaDdzZzdEdz09

Meeting-ID: 965 2867 9772

Kenncode: 260431

Podiumsdiskussion Politische Theorie in der Pandemie

Uhrzeit: 24.Sep.2020 03:00 PM

Zoom-Meeting beitreten: https://uni-goettingen.zoom.us/j/91702381186?pwd=Ukd0VU9QRzU0OHhJSHVweXZ2TWtZdz09

Meeting-ID: 917 0238 1186

Kenncode: 347141

Sektionsversammlung Politische Theorie und Ideengeschichte

Uhrzeit: 24.Sep.2020 05:00 PM

Zoom-Meeting beitreten: https://uni-goettingen.zoom.us/j/95588618831?pwd=TFVPUkc1TXgzZTNKRE5ZRGVPaXpJZz09

Meeting-ID: 955 8861 8831

Kenncode: 758250

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Digitales Kolloquium: „Wirtschaftssysteme nach der Pandemie“ (7. Oktober 2020)

Der theorieblog lädt für den 7. Oktober 2020 von 17.00-18.00 Uhr zu einem digitalen Kolloquium ein. Als Diskussionsgrundlage wird der Aufsatz „Wirtschaftssysteme nach der Pandemie: Sozialliberale Marktwirtschaft oder autoritärer Kapitalismus?“ dienen, den Niklas Dummer und Christian Neuhäuser verfasst haben. Der Beitrag wird einige Tage vorab hier veröffentlicht.

Die Moderation des digitalen Kolloquiums übernimmt Martin Beckstein, einen Diskussions-Input steuert Franziska Dübgen bei.

Dem Zoom-Meeting könnt ihr am 7. Oktober 2020 ab 17 Uhr (05:00 PM) beitreten über
https://uzh.zoom.us/j/8580934458?pwd=aEk2MG9YMysrdzI5Q2pweS81ZEliUT09

Meeting-ID: 858 093 4458
Kenncode: 0xn9yG.

Wir freuen uns alle auf eure zahlreiche und rege Teilnahme!

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Call for Blogposts: Neuanfang!?

Nach dem durchschlagenden Erfolg in den vergangenen beiden Jahren schreibt der Theorieblog diesen Sommer zum dritten Mal einen Call for Blogposts aus. Nach „Heimat“ (2018) und „Solidarität“ (2019) freuen wir uns dieses Jahr über eure Ideen und Beiträge zum Thema „Neuanfang“.

Initium ut esset, creatus est homo – damit ein Anfang sei, wurde der Mensch geschaffen“ zitiert Hannah Arendt Augustinus am Ende ihrer berühmten Studie Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Damit setzt sie zugleich den stur-optimistischen Ton, der ihr gesamtes Denken unerschütterlich durchziehen wird: Trotz allem – d.h. in Arendts Fall: trotz des Zivilisationsbruchs im 20. Jahrhundert, trotz zunehmender Weltentfremdung, trotz ökonomischer Imperative und anderer Handlungsbeschränkungen: Ein (politischer) Neuanfang ist immer möglich!

Das von Arendt in der politischen Theorie etablierte Theorem das Neuanfangs hat jüngst – auch über die akademische Debatte hinaus – eine gleichsam tagesaktuelle Dringlichkeit bekommen. Denn angesichts der Corona-Krise stellt sich in der politischen Theorie wie in der zivilgesellschaftlichen Diskussion die Frage nach dem Neuanfang erneut. Braucht es nach der globalen Pandemie einen politischen, gesellschaftlichen und/oder ökonomischen Neuanfang?  Müssen wir die Art, wie wir gesellschaftliches Zusammenleben organisieren neu überdenken? (mehr …)

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Habilitieren und Reisen: Erinnerungen an Rainer Schmalz-Bruns (2/2)

Zum Gedenken an Rainer Schmalz-Bruns, der am 31. März 2020 verstorben ist und mit dem die Politische Theorie und Ideengeschichte eine ihrer  prägenden Figuren verloren hat, sind bereits im Mai anstelle einer öffentlichen Gedenkveranstaltung einige Erinnerungen von WeggefährtInnen auf diesem Blog erschienen. Mit Hubertus Buchsteins und Andreas Vasilaches untenstehenden Beiträgen setzen wir dieses digitale Gedenken nun fort. (mehr …)

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Schuldig im Sinne der Anklage. Eine Erwiderung auf Jörg Scheller

In einem Beitrag, der unter dem Titel Die falsche Anklage: Es ist kein Privileg, ein Weißer zu sein. Eine dringend notwendige Begriffsklärung am 02.07. im Streit-Ressort der ZEIT erschienen ist, setzt sich der Züricher Kunsthistoriker Jörg Scheller kritisch mit der gegenwärtig grassierenden Verwendung des Begriffs des Privilegs im Zuge feministischer (MeToo) und antirassistischer (Black Lives Matter) Bewegungen auseinander. Scheller beklagt, dass „die nobel tönende Vokabel“ in den sozialen Medien und in journalistischen Meinungsstücken als Kampfbegriff missbraucht werde, um diejenigen mundtot zu machen, die im gesellschaftlichen Wettbewerb vergleichsweise gut dastehen. Ihre ehrlich erarbeiteten oder glücklich (rechtlich oder biologisch) ererbten Vorteile würden durch die Bezeichnung als Privileg als Produkt einer unfairen, hierarchisch gesteuerten Verteilung desavouiert, was der eigentlichen Bedeutung des Begriffs als rechtlicher Bevorzugung zuwiderlaufe.

Schellers Beitrag ist der kasuistische Versuch, der Kritik an der strukturellen Benachteiligung von Frauen und People of Color durch eine künstlich verengte Lesart des Privilegienbegriffs den Wind aus den Segeln zu nehmen. Er scheitert jedoch an den methodischen Schwächen der vorgetragenen Begriffsanalyse und der Naivität der normativen Prämisse, dass nur formale Diskriminierungen mit liberalen Werten unvereinbar seien.

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Offener Brief an den Deutschen Ethikrat anlässlich seiner Stellungnahme zur „Achtung des Tierwohls in der Nutztierhaltung“

Kürzlich veröffentlichte der Deutsche Ethikrat eine Stellungnahme zur Nutztierhaltung in Deutschland. Während die meisten Medien die scharfe Kritik an der aktuellen Agrarpolitik in den Vordergrund stellten, die der Ethikrat vorbringt, sind viele Tierethikerinnen und Tierethiker enttäuscht von dem Papier, weil es insgesamt viel zu schwache praktische Forderungen enthalte. 16 Philosoph*innen, die zur Tierethik arbeiten, haben darum einen offenen Brief an den Ethikrat verfasst, den theorieblog.de im Folgenden auch deshalb vollständig widergibt, weil damit die Relevanz politiktheoretischer und politikphilosophischer Diskussionen über Animal Politics unterstrichen wird, die jüngst beispielsweise von Bernd Ladwig nochmals vertieft wurden.

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Forum e-Semester (3): Ein Gespräch über Lernen und Lehren zwischen Krise und Leistung

Das Sommersemester 2020 findet an deutschen Universitäten weitgehend digital statt. Seit April nimmt Lehre somit eine andere Form an, deren Auswirkungen bisher nur zum Teil sichtbar sind und erst in Ansätzen diskutiert werden. Schritte in Richtung Digitalisierung auch im nächsten Semester treffen derzeit auf die vehemente Verteidigung der Präsenzlehre. Der Theorieblog hat zur Reflektion der Chancen, Illusionen und Folgen des “Experiments digitale Lehre” eingeladen. In diesem Forum e-Semester unterhalten sich heute Jan Gawron (Frankfurt/Darmstadt) und Anna Meine (Siegen) über ihre Erfahrungen als Student und Lehrende in dieser digitalen Lehrsituation. Beiträge zum Forum sind weiterhin herzlich willkommen.
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Appell der Sektion Politik und Geschlecht in der DVPW zum (wissenschafts-)politischen Umgang mit der COVID 19-Pandemie

Die DVPW-Sektion Politik und Geschlecht hat einen Appell zum (wissenschafts-)politischen Umgang mit der COVID 19-Pandemie verfasst. Begründet wird „die Notwendigkeit einer feministischen Analyse der Corona-Krise als Ausgangspunkt für eine demokratische, solidarische und intersektionale Gesellschaftsvision.“ Der Volltext des Appells findet sich hier.

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