Zwei digitale Vortragsreihen

Wenn sonst schon nichts, dann erleichtert die gegenwärtige Pandemie zumindest die Teilnahme an spannenden Veranstaltungen, die man – würden sie nicht digital ausgetragen – sonst oft verpassen müsste. Wir dürfen an dieser Stelle auf gleich zwei hochinteressante Vortragsreihen hinweisen, die im aktuellen Wintersemester in digitaler Form stattfinden und für alle Interessierten offenstehen. Am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg in Greifswald hat Rieke Trimcev im Rahmen der Vortragsreihe „Verlässliche Feinde in unzuverlässigen Zeiten? Politische Integration durch Konflikt“ Paula Diehl (11.11.) und Robin Celikates (19.01.) eingeladen. Beiden Vorträgen kann per Zoom beigewohnt werden, die entsprechenden Links werden auf den verlinkten Vortragsseiten veröffentlicht. An der Universität Koblenz-Landau lädt Jeanette Ehrmann zu einer Vortragsreihe unter dem Titel „Kein Zurück zur Normalität. Feministische Positionen für die Gegenwart“ ein, deren Auftakt am 17.11. Eva von Redecker mit einem Vortrag über „Revolution für das Leben. Philosophie der neuen Protestformen“ macht. Das Programm der Vortragsreihe findet sich hier, die Zugangsdaten sind per Anmeldung bei Jeanette Ehrmann zu bekommen.

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CfP: Workshop „Konfliktnarrative“ in Augsburg

Am 6. und 7. Februar 2020 veranstalten Katja Sarkowsky und Marcus Llanque an der Universität Augsburg einen Workshop zum Thema „Konfliktnarrative: Bürgerkriege, Generationenkonflikte, identitätspolitische Auseinandersetzungen“. Geprüft werden sollen in interdisziplinärem Setting Erzählungen von Konfliktlösung und Konfliktfähigkeit – nicht zuletzt angesichts der virulenten Frage der Konfliktfähigkeit liberaler Gesellschaften. Beitragsvorschläge sind bis zum 1. November willkommen, alle Infos sind hier zu finden.

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CfA (Frist verlängert): Nachwuchsforum „Streitkulturen“ (Rostock)

Es sind noch wenige Plätze zu vergeben für das Nachwuchsforum „Streitkulturen. Deutungsmachtkonflikte zwischen Konsens und Zerwürfnis“, das vom 9. bis 13. September an der Universität Rostock stattfindet und vom Graduiertenkolleg „Deutungsmacht. Religion und belief-systems in Deutungsmachtkonflikten“ organisiert wird. Nach der ersten Ausschreibungsrunde haben Masterstudierende und Absolvent*innen aus den Fächern Theologie, Religionswissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaften, Politikwissenschaft und Philosophie noch bis zum 1. August die Möglichkeit, sich für die Teilnahme zu bewerben. Eine Teilnahmegebühr wird nicht fällig. Die Organisator*innen übernehmen die Übernachtungskosten und bieten auch eine Reisekostenbeteiligung von 80 Euro. Alle Infos zum Programm und den Bewerbungsmodalitäten gibt es im hier verlinkten Flyer.

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Was stimmt nicht mit der Demokratie? Hartmut Rosa am 2. Mai in Halle

Im Rahmen der Halle Lectures hält am 2. Mai der Soziologie Hartmut Rosa einen Vortrag und fragt: „Was stimmt nicht mit der Demokratie? Ein neues Konzept des Gemeinwohls.“ Hier eine Andeutung der These:

Muss Politik ein unversöhnlicher Kampf sein? Eine solche Auffassung zerstört die lebensweltlichen Voraussetzungen demokratischer Gestaltung. Nicht der Streit, sondern das gemeinsame, wenn auch konflikthafte Gestalten sollte den Konstitutionsgrund des Politischen darstellen. Weil substantielle Bestimmungen des Gemeinwohls jedoch notwendig partikular sind, entwickelt der Vortrag die These, dass sich Gemeinwohl konsistent nur als Resonanzverhältnis denken lässt, das durch den demokratischen Prozess zu realisieren ist – mit Resonanzen in sozialer (Beziehungen zwischen den Menschen), materialer (Beziehungen zur geteilten Lebenswelt) und existenzialer Hinsicht (Beziehungen zu umgreifenden Totalitäten wie der Welt, der Natur, dem Leben).

Eine Anmeldung ist nicht notwendig; Beginn ist 18 Uhr s.t. im Festsaal des Stadthauses.

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CfP: Nachwuchskonferenz des Frankfurter Exzellenzclusters 2014

Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Nachwuchskonferenz des Frankfurter Exzellenzclusters geben, welche diesmal unter dem Titel „Borders of Orders – Grenzziehungen, Konflikte und soziale Ordnung“ steht (Berichte von vergangenen Konferenzen findet ihr hier und hier).  Die Konferenz findet am 28. und 29. November statt. Beim bis zum 16. Juli laufenden CfP können Paper oder auch ganze Panels eingereicht werden. Alle Infos und das Framing der Veranstaltung entnehmt bitte unten stehendem Call, erfahrungsgemäß wird es sehr interdiszplinär und sehr diskursiv.  (mehr …)

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Junior-Professur in Bochum

Das Institut für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum hat derzeit eine Juniorprofessur für das Feld „Globalisierungskonflikte, Arbeit und soziale Bewegungen“ ausgeschrieben. Die Bedingungen sind die üblichen, die Befristung zunächst drei Jahre. Leute mit politikwissenschaftlichem Background werden explizit gesucht, Lehre und Forschung sollen sich viel um Globalisierung und Konflitk drehen. Amtsantritt wäre der 01. Februar, Bewerbungsschluss ist der 19. Oktober 2012. Alles Infos nach dem Strich. (mehr …)

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Grenzen ziehen in Frankfurt – Bericht von der Nachwuchskonferenz „Norms in Conflict“ am Exzellenzcluster, 3.-5.12.2010

Konflikte basieren auf dem Ziehen von Grenzen. Wo und wie jeweils die Grenzen zwischen den Konfliktparteien gezogen werden, bestimmt, um welche Art von Konflikten es geht. Der Aufgabe einer solchen Grenzziehung stellten sich in Frankfurt über 70 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die auf 24 interdisziplinären Panels den Zusammenhang von Konflikten und Normen diskutierten. Das Themenspektrum der Konferenz war breit: Es ging um konkrete Konflikte in einer Reihe von Politikfeldern (z.B. Krieg und Frieden, Entwicklungspolitik, Menschenrechte, Wissenstransfer) genauso wie um abstraktere Konfliktlinien zwischen Universalem und Partikularem oder Globalem und Lokalem. Vielfältig waren auch die vertretenen Disziplinen, die von der Philosophie über Geschichts- und Politikwissenschaft bis zur Ethnologie reichten. (mehr …)

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