Autorenname: Theorieblog-Team

Service, Veranstaltungen & CfP

Call for Splitter: Autor:innen für den zweiten Theoriekongress in Passau gesucht

Wir suchen Theorie-Kongress-Berichterstatter:innen! 

Nachdem das Format der Kongresssplitter beim ersten Theoriekongress „Political Theory in Times of Uncertainty“ in Bremen sowie beim DVPW-Kongress „Politik in der Polykrise“ erfolgreich erprobt wurde, möchten wir das Format beim zweiten Theoriekongress „Backsliding, Resilience, Renewal. Democracy in Eras of Transformation“ erneut aufleben lassen. Zur Erinnerung: Der Kongress wird vom 05.– 07. Oktober in Passau stattfinden. 

Aufgrund des reichhaltigen und breiten Programms haben wir nicht den Anspruch den Kongress umfassend abzubilden, sondern möchten mit den Splittern wieder kurze Einblicke ermöglichen und unterschiedlichen Perspektiven Raum geben: Jeder Splitter diskutiert ein Panel und soll nicht länger sein als 500 Worte. 

Die  Einladung, einen Splitter zu verfassen, geht deshalb an Kongress-Teilnehmende aller Statusgruppen. Zu vermeiden sind allein die eigene Teilnahme am besprochenen Panel bzw. Abhängigkeitsverhältnisse etc. zu den Panel-Teilnehmenden. 

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Theoriekongress: Backsliding, Resilience, Renewal? Democracy in Eras of Transformation, 05.-07. Oktober 2026, Passau

Nun ist es bald soweit: Vom 05. – 07. Oktober 2026 wird der zweite Theoriekongress mit dem Thema „Backsliding, Resilience, Renewal? Democracy in Eras of Transformation“ in Passau stattfinden. Nachdem die Panels befüllt wurden, kann sich nun auf der Kongresswebseite angemeldet werden.

Weitere Informationen und das Programm sind der Webseite zu entnehmen. Der Kongress findet in englischer sowie deutscher Sprache statt.

Hier nochmal ein kurzer Reminder, um was es gehen wird: In einer durch vielfache Krisen geprägten Gegenwart rücken die Demokratie, deren Defekte und autoritäre Tendenzen, aber auch Potenziale demokratischer Widerstandsfähigkeit und Erneuerungschancen der Volksherrschaft verstärkt in den Fokus. Hier ist eine kritische Analyse durch die Politische Theorie und Ideengeschichte gefragt, die etablierte Deutungsmuster, Annahmen und Konzepte prüft, historische Vergleichsperspektiven einbringt sowie problembewusst die aktuellen Herausforderungen und mögliche Reformvorschläge adressiert. Der Kongress möchte Gegenwartsdiagnosen zu aktuellen Veränderungen in Demokratien genauso behandeln wie historische Perspektiven auf vergangene Krisen und Transformationsprozesse sowie konzeptionelle Analysen zu Demokratie, Transformation, Resilienz und Erneuerung. Vertreter:innen aller Teildisziplinen der Politischen Theorie und Ideengeschichte sowie angrenzende Nachbardisziplinen sind herzlich willkommen.

In eigener Sache, Service

In eigener Sache: Herzlich Willkommen, Sebastian!

Juhu, das Blogteam bekommt wieder Zuwachs! Wir freuen uns sehr, Sebastian Dute als neues Redaktionsmitglied begrüßen zu dürfen! 

Sebastian ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Darmstadt und arbeitet an einem Dissertationsprojekt zur Widerstandsproblematik in politischen Theorien der frühen Neuzeit, mit Fokus auf Spinoza. Er hat Politikwissenschaft und Geschichte in Leipzig sowie Politische Theorie in Frankfurt am Main und Darmstadt studiert. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der politischen Theorie der frühen Neuzeit und neuerer französischer Philosophie. Sebastian ist Mitherausgeber der Schriften Louis Althussers im Verlag Neue Deutsch-Französische Jahrbücher. Für den Theorieblog schrieb er zuletzt zum Verhältnis von Politischer Theorie und Ideengeschichte. 

Lieber Sebastian, herzlich willkommen im Team! Wir freuen uns sehr, dich an Bord zu haben und auf die zukünftige Zusammenarbeit! 

Zugleich müssen wir uns von zwei Redaktionsmitgliedern schweren Herzens verabschieden: Oliver Weber ist seit Ende letzten Jahres Redakteur im Ressort Neue Sachbücher der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auch unser langjähriges Redaktionsmitglied Verena Frick verlässt die aktive Redaktion. Verena Frick wechselt im September an die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und übernimmt dort die Professur für Politische Theorie.

Lieber Oliver, liebe Verena, wir möchten uns bei euch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für eure großartige Mitarbeit in den letzten Jahren in der Redaktion bedanken! Wir freuen uns, dass Oliver und Verena uns als Mitglieder des Ehemaligen-Beirats verbunden bleiben.

Eine Übersicht über alle Mitglieder der Redaktion und des Ehemaligen-Beirats findet ihr übrigens hier.

Euer Theorieblog-Team

 

Debatte, In eigener Sache, Service

Update: Unser Newsletter funktioniert wieder!

Nach einem längeren Aufenthalt im Krankenhaus und in der Reha-Klinik kehrt der Eisbär wieder zurück nach Hause: Unsere Website wird technisch auf den neuesten Stand gebracht und der Newsletter wird wieder versendet! Und wie es nach längerer Krankheit manchmal ist: (Noch) nicht alles sieht aus wie früher und manches wird anders bleiben. Wir arbeiten daran, nach und nach wieder alle früheren Funktionen zu ermöglichen und die Website wieder richtig schick zu machen.

Wir danken euch für Eure Geduld und die Genesungswünsche und freuen uns, bald wieder in alter Frische zurück zu sein.

Euer Theorieblog-Team

In eigener Sache, Service, Veranstaltungen & CfP

Erinnerung: Call for Papers: Politische Theorien in den Geschichtswissenschaften und Geschichtstheorien in den Politikwissenschaften. Eine interdisziplinäre Begegnung

Da die Deadline naht, möchten wir nochmal ganz herzlich an unseren gemeinsamen Call mit Geschichtstheorie am Werk erinnern:

Mit den Blogs Geschichtstheorie am Werk und dem theorieblog.de  haben sich zwei Plattformen etabliert, die sich für eine breite Öffentlichkeit den theoretischen Grundfragen ihrer Fachdisziplinen (Geschichtswissenschaften und Politikwissenschaften) widmen. Zeit für eine Kooperation!

Gemeinsam wollen wir fragen, welche geschichtstheoretischen Vorannahmen, welche Vorstellungen von Geschichtlichkeit und historischen Narrativen sich in der Politischen Theorie wie etabliert haben und wie wirksam sind, und in umgekehrter Blickrichtung, welche politik- und gesellschaftstheoretischen Prämissen in der fachwissenschaftlichen Geschichtsschreibung warum und mit welchen Effekten aufzufinden sind. Inwiefern sind welche gesellschaftstheoretischen Elemente in historischen Argumenten unvermeidbar, welche historischen Legitimationen und Rekonstruktionen sind für politik- und gesellschaftstheoretische Argumentationen unverzichtbar? Verweisen die beiden Theoriebereiche also notwendigerweise (implizit) aufeinander?

In interdisziplinären Cross-Analysen, durch gegenseitiges Lesen und gemeinsames Nachdenken wollen die beiden Blogs das herausarbeiten, was im politischen Denken und in der historischen Forschung und Geschichtsschreibung implizit, unbewusst oder (zu) wenig reflektiert bleibt, aber dennoch wirkmächtig ist. Durch dieses reziproke Beobachten erhoffen wir uns, einerseits die blinden Flecken der Disziplinen sichtbarer und andererseits die dadurch gewonnenen Einsichten intra- und interdisziplinär fruchtbar zu machen. Erbeten werden Beiträge, die sich dezidiert um eine Verbindung (auch im spannungsreichen und konfliktiven Sinne) beider Disziplinen bemühen oder aber aus einer disziplinären Perspektive Texte, Diskurse und Theorien der jeweils anderen Disziplin auf ihre Vorannahmen hin untersuchen.

Zum ausführlichen Call for Papers geht es hier.

Die Beiträge werden bis zum 12. April 2026 im Umfang von maximal 1.800 Wörtern in deutscher oder englischer Sprache erbeten. Englischsprachige Beiträge werden allerdings nur auf „Geschichtstheorie am Werk“ erscheinen.

Wir freuen uns auf Ihre und eure Zusendungen! Nachfragen jederzeit gern an die Redaktion des Blogs „Geschichtstheorie am Werk“ (gtw[at]uni-bielefeld.de) oder an die Redaktion des „theorieblogs“ (team[at]theorieblog.de).

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Call for Papers: Politische Theorien in den Geschichtswissenschaften und Geschichtstheorien in den Politikwissenschaften. Eine interdisziplinäre Begegnung

Mit den Blogs Geschichtstheorie am Werk und dem theorieblog.de  haben sich zwei Plattformen etabliert, die sich für eine breite Öffentlichkeit den theoretischen Grundfragen ihrer Fachdisziplinen (Geschichtswissenschaften und Politikwissenschaften) widmen. Zeit für eine Kooperation!

Gemeinsam wollen wir fragen, welche geschichtstheoretischen Vorannahmen, welche Vorstellungen von Geschichtlichkeit und historischen Narrativen sich in der Politischen Theorie wie etabliert haben und wie wirksam sind, und in umgekehrter Blickrichtung, welche politik- und gesellschaftstheoretischen Prämissen in der fachwissenschaftlichen Geschichtsschreibung warum und mit welchen Effekten aufzufinden sind. Inwiefern sind welche gesellschaftstheoretischen Elemente in historischen Argumenten unvermeidbar, welche historischen Legitimationen und Rekonstruktionen sind für politik- und gesellschaftstheoretische Argumentationen unverzichtbar? Verweisen die beiden Theoriebereiche also notwendigerweise (implizit) aufeinander?

In interdisziplinären Cross-Analysen, durch gegenseitiges Lesen und gemeinsames Nachdenken wollen die beiden Blogs das herausarbeiten, was im politischen Denken und in der historischen Forschung und Geschichtsschreibung implizit, unbewusst oder (zu) wenig reflektiert bleibt, aber dennoch wirkmächtig ist. Durch dieses reziproke Beobachten erhoffen wir uns, einerseits die blinden Flecken der Disziplinen sichtbarer und andererseits die dadurch gewonnenen Einsichten intra- und interdisziplinär fruchtbar zu machen. Erbeten werden Beiträge, die sich dezidiert um eine Verbindung (auch im spannungsreichen und konfliktiven Sinne) beider Disziplinen bemühen oder aber aus einer disziplinären Perspektive Texte, Diskurse und Theorien der jeweils anderen Disziplin auf ihre Vorannahmen hin untersuchen.

Zum ausführlichen Call for Papers geht es hier.

Die Beiträge werden bis zum 12. April 2026 im Umfang von maximal 1.800 Wörtern in deutscher oder englischer Sprache erbeten. Englischsprachige Beiträge werden allerdings nur auf „Geschichtstheorie am Werk“ erscheinen.

Wir freuen uns auf Ihre und eure Zusendungen! Nachfragen jederzeit gern an die Redaktion des Blogs „Geschichtstheorie am Werk“ (gtw[at]uni-bielefeld.de) oder an die Redaktion des „theorieblogs“ (team[at]theorieblog.de).

In eigener Sache

Technische Probleme: Newsletter down

Der Eisbär ist beim Tierarzt. Vielleicht haben sich einige von euch schon gewundert: Ihr bekommt aktuell keine E-Mails von uns!

Wir posten dennoch sowohl hier auf dem Blog als auch bei Bluesky und sind auch über die Team-Adresse (team(at)theorieblog.de) wie gewohnt erreichbar. Nur der Newsletter per E-Mail kann aktuell eben nicht verschickt werden. Unsere Technikabteilung arbeitet mit Hochdruck daran und wir sind sicher, dass der Eisbär spätestens nach der Weihnachtspause wieder voll einsatzfähig ist. Letztere läuten wir übrigens wie gewohnt mit einem Jahresrückblick ein. Wer den nicht verpassen will, sollte am Freitag ab Mittag hier auf dem Blog oder auf Bluesky vorbeischauen. Danke für eure Geduld und bis Ende der Woche!

 

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CfP: Workshop „Do Parties Still Matter?“ (Heidelberg, 20.-21.02.)

Der jährliche Workshop von DemocracyNet findet 2026 am 20./21. Februar unter dem Titel „Do Parties Still Matter? – Rethinking ‚Democracy as we know it'“ an der Universität Heidelberg statt. Geplant ist unter anderem eine Keynote von Fabio Wolkenstein – und darüber hinaus sind Beitragsvorschläge noch bis zum 31. Dezember sehr willkommen. Den vollständigen Call for Papers mit allen weiteren Details gibt es hier.

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Buchvorstellung „The Sciences of the Democracies“ (Berlin, 8.12.)

An der HU Berlin findet am 8. Dezember zwischen 18 und 20 Uhr eine Buchvorstellung – oder, wie es von Veranstalter:innenseite heißt: ein Book Launch – statt. Das Buch, um das es geht, trägt den Titel „The Sciences of the Democracies“ und ist schon deshalb bemerkenswert, weil es in Ko-Autor:innenschaft von einem Kollektiv von über 30 Wissenschaftler:innen verfasst wurde. Drei dieser Ko-Autor:innen – Norma Osterberg-Kaufmann, Christoph Mohamad-Klotzbach und Dannica Fleuß – sind bei der Vorstellung in Berlin mit dabei. Wer vorab schon einmal einen Blick ins Buch werfen möchte, kann dies per open access hier tun!

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Workshop „Moderater und / oder radikaler Konservatismus?“ in Göttingen (4./5. Dezember)

Für Kurzentschlossene: Am Donnerstag und Freitag (4./5. Dezember) findet an der Georg-August-Universität Göttingen ein interdisziplinärer Workshop zum Thema „Moderater und / oder radikaler Konservatismus?“ statt. Die Veranstaltung wird von Tobias Adler-Bartels, Thomas Biebricher und Tine Stein organisiert und fragt u.a. nach den ideologischen Konstellationen, historischen Dynamiken sowie gegenwärtigen Ausprägungen des konservativen Denkens. Das Programm findet sich hier. Eine Teilnahme für Interessierte ist nach Anmeldung per Mail (tobias.adler-bartels@uni-goettingen.de) möglich!

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