Tagung „Normalizing the Extreme Right“ (Bielefeld)

Paula Diehl (Kiel) und Martin Nonhoff (Bremen) veranstalten eine Tagung zu „Normalizing the Extreme Right“, die am 26. und 27. Juni am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld stattfindet. Die Vorträge behandeln Prozesse der Verbreitung und Normalisierung antidemokratischen Denkens, wobei ein besonderes Augenmerk dem Vergleich von Rechtspopulismen in verschiedenen Ländern gilt. Alle Informationen zum Workshop gibt es auf der Website des ZiF. Das Programm kann auch hier eingesehen werden. Wer an der Tagung teilnehmen möchte, sollte sich vorab bei Trixi Valentin anmelden (trixi.valentin@uni-bielefeld.de).

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CfA: Lehrkraft für besondere Aufgaben (50%, unbefristet) in Duisburg-Essen

Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen ist die Stelle einer Lehrkraft für besondere Aufgaben ausgeschrieben (13 TV-L, 50%). Von der/dem zukünftigen Stelleninhaber*in werden 8 SWS Lehre erwartet. Abgedeckt werden soll die fachliche Bandbreite der Politikwissenschaft, darunter unbedingt die politische Theorie. Die Stelle ist unbefristet und soll zum 5. Oktober besetzt werden. Bewerbungen können bis zum 27. Juni eingereicht werden. Der vollständige Ausschreibungstext mit allen Infos zu der Stelle und den geforderten Bewerbungsunterlagen findet sich hier.

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Workshop zu Foucaults historisch-philosophischer Praxis in seinen Vorlesungen (Frankfurt)

Martin Saar und Frieder Vogelmann organisieren einen Workshop zu Foucaults historisch-philosophischer Praxis in seinen Vorlesungen, der am 30. und 31. Juli am Frankfurter Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ stattfindet. Die Vortragenden sind Kerstin Andermann (Lüneburg), Voijta Drápal (Hamburg), Daniel Loick (Luzern), Gundula Ludwig (Bremen), Friedrich Balke (Bochum), Andreas Gelhard (Bonn), Ulrich Johannes Schneider (Leipzig) und Aaron Tjade Sabellek (Leipzig). Das Programm gibt es hier oder auf der Website des Clusters. Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenlos. Wer teilnehmen möchte, kann sich bei Andrea Blättler anmelden (a.blaettler@em.uni-frankfurt.de).

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Tagung „Ways forward for Democracy“ (München)

Vom 24. bis 26. Juli findet an der Hochschule für Politik München / TUM School of Governance eine englischsprachige Tagung zu „Ways forward for Democracy – (Digital) Potentials, Mobilizations, Strategies“ statt. Die Organisator*innen Lisa Herzog, Martin Oppelt und Justo Serrano laden alle Interessierten herzlich ein teilzunehmen, bitten jedoch vorab um Anmeldung (waysforwardfordemocracy@hfp.tum.de). Das vollständige Programm und organisatorische Infos zur Tagung finden sich hier.

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Jahrestagung der DGfP zu „Sprache und Politik“ (Tutzing)

Am 12. und 13. Juli findet an der Akademie für politische Bildung in Tutzing die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft (DGfP) statt. Das Thema der Tagung ist „Sprache und Politik. Innovationen, Instrumentalisierungen und Polarisierung im öffentlichen Diskurs“. Im Fokus steht die Frage nach dem Verhältnis von Sprache und gesellschaftlichen Veränderungen aus den Perspektiven der politikwissenschaftlichen Teildisziplinen (Regierungslehre, politische Theorie und Ideengeschichte, Internationale Beziehungen). Im Theorie-Panel tragen Astrid Séville (München) und Paula Diehl (Kiel) vor. Außerdem findet am 12. Juli, unmittelbar vor der Jahrestagung, die DGfP-Graduiertenkonferenz statt. Die Programme sowie Infos zur Anmeldung finden sich hier (Jahrestagung) und hier (Graduiertenkonferenz) oder auf der Tagungs-Website.

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Vortragsreihe „Rechtskritik als Gesellschaftstheorie“ (Berlin)

In der Vortragsreihe „Rechtskritik als Gesellschaftstheorie“ am Arbeitsbereich Politik und Recht an der FU Berlin finden in diesem Semester zwei Vorträge statt. Der erste steht in dieser Woche an: Am 13. Juni spricht Sophie Loidolt zu „Hannah Arends Phänomenologie der Pluralität“. Am 2. Juli hält Ulrich K. Preuß einen Vortrag über „Die staatliche Neuordnung Europas durch die Pariser Friedenskonferenz 1919: Das Selbstbestimmungsrecht der Völker“. Beide Vorträge finden von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal A des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft statt. Weitere Infos zu den Vorträgen sowie zu der Vortragsreihe gibt es hier.

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Tagung „Feindliche Übernahme? Zum prekären Verhältnis von Politik und Recht“ (Greifswald)

Unter dem Titel „Feindliche Übernahme? Zum prekären Verhältnis von Politik und Recht“ veranstalten Benno Zabel (Greifswald/Bonn) und Christian Schmidt (Berlin/Leipzig) am 21. und 22. Juni 2019 eine interdisziplinäre Tagung am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald. Im Fokus der Tagung stehen die scheinbar gegenläufigen Tendenzen einer Politisierung des Rechts und einer Verrechtlichung der Politik. Am 21. Juni gibt es einen öffentlichen Abendvortrag von Catherine Colliot-Thélène (Rennes) zum Thema „Grenzen der Rechtsstaatlichkeit?“. Das Programm der Tagung sowie den Link zur Anmeldung gibt es nach dem Klick.

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Vortrag von Sally Haslanger und Workshop zu „Structural Injustice and Ideology“ (Berlin)

Sally Haslanger hält am 13. Juni an der FU Berlin einen Vortrag zum Thema „Standpoint Epistemology and the Authority of Critical Perspectives“ (18.15 Uhr, Institut für Philosophie). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Außerdem findet am 14. Juni ein Workshop mit Sally Haslanger zum Thema „Structural Injustice and Ideology“ statt, der von Mirjam Müller und Tamara Jugov organisiert wird. Eine Anmeldung ist erforderlich und sollte möglichst schnell erfolgen (an Barbara Heinrich: bls.heinrich@gmail.com). Allen Teilnehmer*innen werden die Workshop-Papiere zur Vorbereitung zur Verfügung gestellt. Das Programm und weitere Infos zum Workshop finden sich hier.

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CfA: Promotions- und Postdoc-Stellen am Exzellenzcluster „Religion und Politik“ (Münster)

Am Exzellenzcluster „Religion und Politik. Dynamiken von Tradition und Innovation“ an der Universität Münster sind bis zu zwei Promotionsstellen (65%, befristet auf 3 Jahre) und bis zu drei Postdoc-Stellen (100%, befristet auf 4 Jahre) ausgeschrieben, die auch für politische Theoretiker*innen interessant sein könnten. Thematisch sollen die zukünftigen Stelleninhaber*innen an das Forschungsfeld „Transkulturelle Verflechtung und Entflechtung“ anschließen. Alle Stellen sind zum 1. Oktober 2019 zu besetzen. Bewerbungen inklusive Projektskizzen können bis zum 19. Mai eingereicht werden. Alle Infos zu den Bewerbungsmodalitäten finden sich hier (Prädoc) und hier (Postdoc).

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DVPW 2018: Neue Antworten auf neue Herausforderungen – Perspektiven auf Innovationen demokratischer Praxis

Heute folgt Teil zwei unserer DVPW-Kongressberichtsreihe. Nachdem Tobias Adler-Bartels über die neuen Herausforderungen liberaler Demokratien berichtet hat, nimmt Manon Westphal die Debatte über demokratische Innovationen in den Blick. Am kommenden Dienstag setzen wir die Reihe fort – mit einem Bericht über die Rolle sozialer Bewegungen.

Wenn in diesen Zeiten nach den Grenzen der Demokratie gefragt wird, wundert es nicht, dass die Debatten beim Thema Rechtspopulismus zusammenlaufen. Der Rechtspopulismus thematisiert die Grenzen der Demokratie in vielerlei Hinsicht. Er besteht auf Grenzen (zum Beispiel, wenn es um die Begrenzung von Migration geht), er behauptet Grenzen (etwa jene einer angeblichen ‚Leitkultur‘), er beklagt Grenzen (die der in seinen Augen von political correctness belastete öffentliche Diskurs zieht). Er lässt aber auch die Frage nach den Grenzen etablierter Verständnisse von Demokratie und eingespielter demokratischer Praxen virulent werden. Dabei ist nicht entscheidend, ob in der Art und Weise, wie demokratische Politik lange Zeit funktioniert hat, eine Teilerklärung für die aktuelle Erfolgsgeschichte des Rechtspopulismus gesehen wird. Allein der Umstand, dass diese Entwicklung liberale Demokratien vor eine neuartige Herausforderung stellt, macht es erforderlich, dass bei der Suche nach Antworten auf den Rechtspopulismus auch die gegenwärtige demokratische Praxis und das analytische Instrumentarium der Politikwissenschaft kritisch auf ihre Grenzen hin befragt werden. Eine Reihe von Panels und Podiumsdiskussionen des diesjährigen DVPW-Kongresses nahmen sich dieser Herausforderung an. (mehr …)

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