CfA: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Berlin (100%)

Am Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Sozialphilosophie (Rahel Jaeggi) des Instituts für Philosophie der HU ist eine 100%-Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in ausgeschrieben. Die Stelle soll zum 1. Oktober 2018 besetzt werden und ist voraussichtlich auf drei Jahre befristet. Das Stellenprofil umfasst Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Sozialphilosophie (Schwerpunkt Kritische Theorie). Bewerbungen können bis zum 16. August 2018 eingereicht werden. Alle weiteren Infos nach dem Klick.

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CfA: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Berlin (50%)

Am Arbeitsbereich Politik und Recht des Otto-Suhr-Instituts der FU (Christian Volk) ist eine 50%-Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in ausgeschrieben, die auf fünf Jahre befristet ist. Der/die zukünftige Stelleninhaber/in sollte zu der Schnittstelle von Politik und Recht arbeiten, mit besonderem Interesse an Fragen der politischen Theorie und Verfassungstheorie. Bewerbungen sind bis zum 13. August 2018 möglich. Der Ausschreibungstext findet sich hier.

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CfP: Demokratiekritik, Autoritarismen und Populismen in Europa (DHI Paris)

Am Deutschen Historischen Institut Paris findet vom 14.-15. März 2019 ein Workshop statt zu „Demokratiekritik, Autoritarismen und Populismen in Europa. Kontinuitäten und Brüche von der Zwischenkriegszeit bis heute“. Eingeladen sind Beiträge, die sich mit Debatten zur Kritik der repräsentativen Demokratie befassen, Konzepte von Autoritarismus und Populismus beleuchten, die Methode des historischen Vergleichs reflektieren oder Fallstudien präsentieren. Die OrganisatorInnen freuen sich insbesondere über Einreichungen von NachwuchswissenschaftlerInnen. Die Frist für Vorschläge ist der 30. September 2018. Alle weiteren Infos zum Call finden sich hier.

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CfA: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Trier (50%)

An der Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte (Claudia Ritzi) an der Universität Trier ist eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (0,5 EG 13 TV-L) ausgeschrieben. Die Stelle ist zum 1. Oktober 2018 zu besetzen und zunächst auf drei Jahre befristet. Bewerbungen können bis zum 15. August 2018 eingereicht werden. Die Ausschreibung mit allen weiteren Infos zum Stellenprofil und zu den Bewerbungsmodalitäten findet sich im PDF.

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CfP: „Gewalt. Diesseits oder jenseits der Grenze des Demokratischen?“

Die Zeitschrift „diskurs“ plant für 2019 eine Ausgabe zum Thema „Gewalt. Diesseits oder jenseits der Grenze des Demokratischen?“. Ab sofort (und bis 28. Februar 2019) können Beiträge eingereicht werden (redaktion@diskurs-zeitschrift.de). Die Einreichungen durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren. Angenommene Beiträge werden nach dem Online-First-Prinzip bereits vor Ende der Frist veröffentlicht. Alle weiteren Informationen sind dem PDF zu entnehmen.

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Politik, ‚wie sie ist‘: Status Quo und Desiderata der realistischen politischen Theorie

Politische Theorie sollte realistisch sein. So allgemein formuliert wird diese These wohl kaum auf Widerspruch stoßen. Was nützt schon eine politische Theorie, die unrealistisch ist, weil sie Konzepte und Argumente entwirft, die mit der Realität wenig zu tun haben – dem werden vermutlich viele politische Theoretiker*innen zustimmen. Jenen Theoretiker*innen aber, die in jüngerer Zeit die Forderung nach einer realistischen politischen Theorie stark machen, geht es um eine grundsätzlichere Debatte über Agenda und Selbstverständnis der politischen Theorie. Ich möchte im Folgenden einige Eckpunkte dieser Debatte beschreiben und zwei Thesen vertreten. Erstens: Das Spannende an der realistischen politischen Theorie ist, dass sie versucht, einen Platz zwischen politischen Moralkonzeptionen und der bloßen Deskription von Politik zu besetzen. ‚Realistische‘ Legitimitätstheorien zeigen, wie sich normative Kriterien im Rahmen einer stärker politischen als moralischen Logik begründen lassen. Zweitens: Realistische politische Theoretiker*innen haben bisher zu wenig geliefert, um dem Verdacht entgegenzutreten, dass die Distanz zum ‚politischen Moralismus‘ mit einer unkritischen Haltung gegenüber Machtasymmetrien und Herrschaftsverhältnissen erkauft wird. Das ist ein Defizit der Debatte, das mehr Aufmerksamkeit finden sollte. Denn der Impuls, den realistische politische Theorien der politiktheoretischen Debatte geben können, verspricht umso wertvoller zu sein, je deutlicher wird, dass sie normative politische Theorie auf eine neue Weise denken, anstatt die normativen Ansprüche politischer Theorie bloß zu reduzieren. (mehr …)

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Mit Selbstinteresse und Moral gegen die Weltarmut: eine Masterclass mit Thomas Pogge

Thomas Pogge verkörpert das Gegenteil des zurückgezogenen Intellektuellen, der sich nur mittelbar um die Belange der Menschen kümmert. Der wohl bekannteste Rawls-Schüler begibt sich stattdessen in die realen Widrigkeiten der Politik und Wirtschaft, um die Lebensbedingungen mehrerer hundert Millionen Menschen zu verbessern. Hatte sich John Rawls im Vorwort des Politischen Liberalismus explizit zur Abstraktheit und Theorielastigkeit seiner Überlegungen bekannt („Dafür entschuldige ich mich nicht“), zielt Pogges Werk direkt auf das politische Geschehen und die Beseitigung manifester Gerechtigkeitsprobleme. Um den Hintergrund dieses Anspruchs besser zu verstehen, versammelten sich 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu der Masterclass, die der politische Philosoph der Yale University an der Kollegforschergruppe „Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ der Uni Münster anbot. (mehr …)

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