Tagungsberichte

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Tagungsbericht: Bürger*innenschaft im Spannungsfeld von Rückbesinnung, Ausweitung und Vertiefung

Die diesjährige Frühjahrstagung der DVPW Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ fand  vom 18. bis 20. März  in Marburg statt. Mit der Bürger*innenschaft rückten die Veranstalter*innen – Oliver Eberl, Julian Nicolai Hofmann, Eva-Maria Schäfferle und Sandra Seubert – einen klassischen Begriff der politischen Theorie ins Zentrum, der spätestens seit der schwindenden Überzeugungskraft des alten Klassenbegriffs, neuerdings […]

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Tagungsbericht: Von widerständigen Verweigerungen und vom (Über-)Leben in feindlichen Umgebungen. Politische Theorie zwischen (Un)Sichtbarkeiten

Wie feindlich ist die Umgebung, in der wir leben und uns bewegen? Denken wir beispielweise an trans- oder queerfeindliche Übergriffe oder Femizide, deren Ereignung durch bestimmte Atmosphären mit erzeugt wird, ausbeuterische Arbeitsverhältnisse oder an Wohnungslose in Großstädten. Feindlich bedeutet hier in einem symbolischen, aber auch materialistischen Sinne, dass diese Umgebungen bestimmte Lebens- und Subjektivierungsweisen verunmöglichen und Ausschlüsse produzieren,

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Über Grenzgänge und -kämpfe an und in der Öffentlichkeit: Tagungsbericht „Politische Öffentlichkeiten Teil II – Akteure und Strategien“

Vom 30.09. bis zum 02.10.2025 fand in Erlangen der zweite Teil der DVPW-Doppeltagung „Politische Öffentlichkeiten“ statt. Widmete sich der erste Teil der Tagung dem Anliegen, „Öffentlichkeit“ vor dem Hintergrund struktureller Transformation(en) begrifflich und theoretisch greifbar zu machen, was beinahe unweigerlich zuvorderst zu einem Rekurs auf habermasiansche Ansätze führen musste (Campbell MacGillivray berichtete für den Theorieblog),

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Tagungsbericht: Die Krisenhaftigkeit der Demokratie und die Renaissance Alexis de Tocquevilles

Vor bald 200 Jahren unternahm ein französischer Aristokrat eine Reise in die damals noch jungen Vereinigten Staaten von Amerika. Er wollte das dortige Staatswesen studieren. 190 Jahre nach seinem Hauptwerk Über die Demokratie in Amerika sehen wir uns erneut mit Alexis de Tocquevilles zentraler Frage konfrontiert: Wie lässt sich Demokratie vor ihren eigenen, möglichen Exzessen

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Öffentlichkeit – begrifflich bestimmt und empirisch beobachtet (Tagungsbericht zur Frühjahrstagung in Erfurt)

Der Begriff der Öffentlichkeit ist vieldeutig und komplex. Bereits der Versuch der englischsprachigen Übersetzung (public sphere, publicity, the public) verweist auf seine vielfältigen semantischen Dimensionen. Um auf aktuelle Herausforderungen dieser besonders politischen Öffentlichkeit zu reagieren – oder sie zunächst richtig einzuordnen und zu verstehen –, bedarf es daher einer vertieften (politik-)theoretischen Betrachtung. Dieser begrifflichen und

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Die Gemeinschaft im Urteil: Sensus communis bei Kant und Arendt (Tagungsbericht)

Unter Rückgriff auf Immanuel Kants Kritik der Urteilskraft bestimmt Hannah Arendt das subjektive Urteilsvermögen als konstitutiv überindividuell und intersubjektiv: „Wenn man urteilt, urteilt man als Mitglied einer Gemeinschaft“ (Arendt 2012 [1970], Das Urteilen, 113). Dieser Ansatz einer politischen Philosophie des Urteilens ist untrennbar verbunden mit Arendts Diagnose der ‚Krise der Moderne‘, in der die Urteilskraft

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Tagungsbericht: Vom Gespenst des Postliberalismus heimgesucht

Der ambitionierte Anspruch der Tagung „Demokratischer Postliberalismus? Sozialethische Klärungsversuche in den Krisenzeiten ‚liberaler Demokratie‘“ war, die Krise „der Demokratie“ im Lichte sogenannter postliberaler Ideen zu lesen und womöglich durch dieses Brennglas nicht nur die Diagnose der gegenwärtigen Krise der (liberalen) Demokratien zu schärfen, sondern auch alternative Ansätze, die Krisen zu bearbeiten, freizulegen. Dieser Anspruch der

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Kongresssplitter: Die Kraft des Anderen: Zum demokratischen Potential (post)migrantischer Gegenpraxis

Kongresssplitter zu Panel Di D14 – Gegenuntersuchungen der „Migrationskrise“: Politiktheoretische Perspektiven auf migrantische Kämpfe und postmigrantische Allianzen   Das von Jeanette Ehrmann und Laura Gorriahn organisierte Panel intervenierte in die gegenwärtige Migrationsdebatte und wies dabei die vielfach vorgenommene Rahmung der Krise der Demokratie als Krise der Migration zurück. Anstelle einer politiktheoretischen Analyse staatlicher Migrationsregime fokussierten die

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Kongresssplitter: It’s socio-ecological conflict time, Democracy! Betrachtungen einer Politischen Soziologie sozialer Ungleichheit

Kongresssplitter zu Panel Mi A 20 – Ökologische Konflikte und die Konturen der kommenden demokratischen Gesellschaft   Konflikte, Konflikte und nochmals Konflikte plus demokratietheoretische Ausführungen ließ das Panel „Ökologische Konflikte und die Konturen der kommenden demokratischen Gesellschaft“, organisiert von André Brodocz (Erfurt) und Vincent August (Berlin), vermuten. Eine arbeitssoziologisch fundierte und demokratietheoretisch interessierte Politische Soziologie

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Kongresssplitter: Zusammenhalt und demokratische Teilhabe innerhalb und außerhalb des Staatsgebietes in Zeiten der Krise

Kongresssplitter zum Panel Di D 05 — Democratic Membership in Times of Crisis: The Double Challenge of Broadening and Deepening Modern Citizenship  Während das 20. Jahrhundert in vielen westlichen Demokratien durch eine enge Verknüpfung von Staatsbürgerschaft, Wohnsitz und demokratischen Rechten geprägt war, stellen aktuelle gesellschaftliche Transformationsprozesse, wie die globale Klimakrise oder internationale Migration, die Tragfähigkeit

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Kongresssplitter: Geteilte Demokratie? Entwicklungslinien bundesrepublikanischer Demokratie zwischen Ost und West

Kongresssplitter zum Panel Do D 28 — Vom Wandel zur Krise: Entwicklungslinien bundesrepublikanischer Demokratie vor der Polykrise   Wie hat sich die Demokratie in der Bundesrepublik, wie hat sich einer ihrer maßgeblichen Akteure und wie hat sich der Diskurs über die Demokratie der Bundesrepublik bis zum Beginn der 2020er Jahre verändert? Dies waren die Fragen

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