CfP Frühjahrstagung „Die Grundlagen der Menschenrechte“

Am 11./12. März 2021 findet in Dresden die Frühjahrstagung der DVPW-Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ zum Thema „Die Grundlagen der Menschenrechte“ statt – und zwar in direktem Anschluss an die Nachholtagung zur Migration, ebenfalls in Dresden am 9./10. März. Bis Mitte August können nun Abstracts eingereicht werden – alle Infos finden sich im Folgenden: (mehr …)

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CfP: Free Speech vs. Speech Codes?

 Am 4. und 5. Juni findet in Gießen ein Workshop zum Thema „Free Speech vs. Speech Codes? Die Gegenwart politischer Konflikte in der Hochschulöffentlichkeit“ der GGS-Sektion »Kulturen des Politischen« statt. Beitragsvorschläge sind bis zum 1.4. willkommen, alle genaueren Hinweise im Folgenden:
„Der aktuelle Streit um die gegenwärtige Verfasstheit der Debattenkultur an deutschen Hochschulen findet seinen Platz in einer sich gesamtgesellschaftlichzuspitzenden Auseinandersetzung um die Grenzen des Sagbaren. Was als diskriminierende Rede geächtet werden sollteund welche Äußerungen im Sinne der Redefreiheit als Teil eines demokratischen Diskurses zu tolerieren sind, hat sich in der jüngeren Vergangenheit auch in Deutschland zu einem politischen Thema ersten Ranges entwickelt. Mit derverfassungsrechtlich geschütztenWissenschaftsfreiheit nimmt die Institution Universitätals Ort dieserAuseinandersetzungen eine besondere Stellung ein.Der Workshop widmet sich der zeitgenössischen Debattenkultur an deutschen Hochschulen und fragt nach den gesellschafts-und kulturwissenschaftlichen Implikationen dieser Debatte auf das Selbstverständnis der Universität sowie die hierbe implizit vorgenommene gesellschaftliche Selbstverortung der Universität.Wennder Deutsche Hochschulverbandin einer Resolution vom 9. April 2019 mit Besorgnis feststellt, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung im Hochschulsektor zugunsten der »Rücksichtnahme auf weniger privilegiert scheinende gesellschaftliche Gruppierungen«sinkt, greift der Verband diese gesamtgesellschaftliche Debatte sowohl auf als auch in diese ein. Medial werden wirin regelmäßigen Abständenüber Vorfälle an unterschiedlichen Hochschulstandorten informiert, bei denen Konflikte um die Grenzen dessenausgetragen werden, wieakademische Redefreiheitzu definieren ist. Der politische Streit zwischen Redefreiheit und Schutz vor Diskriminierung wird hier unter den besonderen institutionellen Rahmenbedingungen der akademischen Wissenschaftsfreiheit geführt und damit zum exemplarischen Ort der Aushandlung der Grenzen des Sagbaren in der Gegenwartsgesellschaft.Dieser an zahlreichen deutschen Hochschulen beobachtbare Konflikt wird nicht weniger vehement, polemisch und unversöhnlich ausgetragen als an seinem Entstehungsort im angloamerikanischen Hochschulraum.Umkämpfte Schlagworte wie Mikroaggressionen, Safe Space oder Trigger-Warnungen,die Durchsetzung von Redeverboten hier, der Vorwurf der politischen Zensur dort, die Umbenennung öffentlicher Gebäude, das alles erinnert nicht zufällig an die US-amerikanischen CultureWarsund die Political Correctness-Debattein der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Als Symptome einer gesamtgesellschaftlich zunehmenden Polarisierung sind diese und ähnliche Konfliktanlässeauch im Zuge rechtspopulistischer Mobilisierungen zu betrachten, die sich unterspezifischen Voraussetzungen im Binnenraum der Hochschulöffentlichkeit niederschlagen. Zu klären ist hier, ob und inwiefern die aktuellen Konflikte Ausdruck, Ursachen oder Folgen von strukturellen und fachkulturellen Entwicklungsprozessen an der Universität darstellen, mithin von Organisationsentwicklungsprozessen, die nicht nur die formale Struktur der Institution Universität, sondern auch die wissenschaftlichen Disziplinen betreffen. Ziel des Workshops ist es, die gegenwärtige Diskurslage aus unterschiedlichen interdisziplinären Perspektiven auszuleuchten, offene Fragen aufzuwerfen und die möglicherweise nachhaltigen Probleme für die (hochschul-)politische Kultur zu identifizieren, die sich in den aktuellen Konflikten abzeichnen.Eine Bestandsaufnahme könnte beispielsweise folgende Aspekteund Perspektiven umfassen:

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Call for Abstracts: Applied Ethics in Tübingen

Ab sofort sind Bewerbungen für die Summer School „Exploring New Methods for Applied Ethics“ vom 2. bis 4. Juli in Tübingen möglich.  Es wird Keynotes geben von Jessie Munton (University of Cambridge),  Henry S. Richardson (Georgetown University) und Thomas Schramme (University of Liverpool). DoktorandInnen und PostdoktorandInnen können sich bewerben; alle weiteren Infos hier und unten.

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CfP: Zeitschrift für Praktische Philosophie

Die begutachtete Zeitschrift für Praktische Philosophie hat einen thematisch (und terminlich) offenen Call veröffentlicht – alle weiteren Hinweise nach dem Klick. Update: Unten angefügt ist noch ein themenspezifischer Call zur „Philosophie der Stadt“.

Die Zeitschrift für Praktische Philosophie (ZfPP) ist ein zweimal im Jahr erscheinendes, vollständig kostenlos zugängliches Publikationsorgan für Arbeiten aus allen Bereichen der praktischen Philosophie, die in ihrem Themenbereich einen wertvollen Beitrag zur vorhandenen Literatur darstellen. Die ZfPP ist offen für alle Schulen, Inhalte und Arbeitsweisen, sofern diese wissenschaftlichen Standards genügen. Die Qualität der Veröffentlichungen wird durch ein doppelblindes Peer-Review-Verfahren sichergestellt.

Deutschsprachige Aufsätze mit einem Umfang von 40.000-60.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) für die offene Sektion können jederzeit über die Homepage der ZfPP eingereicht werden: https://www.praktische-philosophie.org/aufsaumltze.html.

In jeder Ausgabe der ZfPP werden zudem ein bis zwei Schwerpunkte veröffentlicht, die drei bis sechs Aufsätze umfassen und insbesondere dazu dienen, bislang unterrepräsentierte Themen in den philosophischen Diskurs einzuspeisen. Die Schwerpunkte werden von Gastherausgeber*innen betreut. Vorschläge für Schwerpunkte mitsamt einer Darstellung des Themas (750-1000 Wörter) und der anvisierten Beiträge (Anzahl, Ausrichtung) können hier eingereicht werden: https://www.praktische-philosophie.org/schwerpunkte.html.

Rückfragen an die Herausgeber*innen Andrea Klonschinski, Martina Schmidhuber, Mark Schweda, Gottfried Schweiger und Michael Zichy gerne per Mail an: praktische.philosophie@sbg.ac.at.

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