Autorenname: Ann-Kathrin Koster

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Konferenz: Critical Political Epistemology, Freiburg

Vom 15. bis 17. September 2026 findet am University College Freiburg (UCF) eine internationalen Konferenz mit dem Titel „Critical Political Epistemology“ statt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach den politischen und gesellschaftlichen Bedingungen von Wissen und Erkenntnis sowie nach dem Einfluss von Machtstrukturen auf die Wissensproduktion. Damit trägt die Konferenz der Tatsache Rechnung, dass in den vergangenen Jahren Auseinandersetzungen unter dem Begriff der „politischen Epistemologie“ (Erkenntnistheorie) neue Aufmerksamkeit erhalten haben. Die Konferenz bringt Forschende aus verschiedenen Disziplinen zusammen und bietet Raum für den interdisziplinären Austausch über zentrale Herausforderungen im Spannungsfeld von Wissen, Politik und Gesellschaft. …

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CfP: Workshop „The Political Theory of Labour Unions“, TU München

Die Munich School of Politics and Public Policy an der Technischen Universität München lädt zur Einreichung von Abstracts für den Workshop The Political Theory of Labour Unions ein. Die Veranstaltung findet am 21. und 22. Januar 2027 in München statt.

Der Workshop möchte Forschende aus der Politischen Theorie und Politischen Philosophie zusammenbringen, um die Rolle von Gewerkschaften in demokratischen Gesellschaften aus normativer Perspektive zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der demokratischen Funktion, der Legitimität und den Handlungsmöglichkeiten von Gewerkschaften sowie deren Bedeutung im Kampf gegen soziale und wirtschaftliche Ungleichheit. …

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CfP: Tagung „Konservatismus und Kapitalismus – Ziemlich beste Freunde?“, LMU München

Der Arbeitskreis Interdisziplinäre Konservatismusforschung lädt zur Einreichung von Beiträgen für die interdisziplinäre Tagung Konservatismus und Kapitalismus – Ziemlich beste Freunde? ein. Die Veranstaltung findet am 18. und 19. Februar 2027 am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin/ der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die historische und systematische Frage nach dem spannungsreichen Verhältnis von Konservatismus und Kapitalismus seit dem 19. Jahrhundert. Obwohl beide Begriffe häufig als eng miteinander verbunden wahrgenommen werden, zeigt ein historischer Blick, dass ihr Verhältnis von Ambivalenzen, Konflikten und Wandlungsprozessen geprägt ist. Die Tagung möchte diese Entwicklung mit besonderem Fokus auf Deutschland und die USA aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven beleuchten. …

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CfP: Anger, Rage, Resentment as Drivers of Political Identity, Universität Passau

Wie prägen Wut, Zorn und Ressentiment politische Identitäten? Dieser Frage widmet sich der internationale Workshop Anger, Rage, Resentment as Drivers of Political Identity, der am 4.–5. März 2027 an der Universität Passau stattfindet.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass aktuelle Krisen liberaler Demokratien nicht allein durch institutionelle oder rationale Erklärungen verstanden werden können. Vielmehr rücken politische Emotionen und Affekte zunehmend in den Mittelpunkt der Politischen Theorie. Der Workshop diskutiert unter anderem, wie Wut zur Herausbildung politischer Identitäten beiträgt, demokratische Resilienz stärken oder gefährden kann und welche Rolle Anerkennung, Marginalisierung, Künstliche Intelligenz sowie gesellschaftliche und ökonomische Transformationsprozesse dabei spielen.

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CfA: 5 Promotionsstellen im Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sind im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Politik der Aufklärung“ (GRK 2999), das am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) angesiedelt ist, fünf Promotionsstellen (WiMi) ausgeschrieben.

Bewerben können sich Kandidat*innen aus allen am Graduiertenkolleg beteiligten Fachrichtungen (Anglistik, Amerikanistik, Germanistik, Romanistik, Komparatistik, Geschichte, Kulturgeschichte, Philosophie, Politikwissenschaft).

Die Stellen haben einen Umfang von 65 % (E 13 TV-L) und sind vom 01.04.2027 bis max. zum 31.03.2031 befristet (mehr Infos in deutscher und englischer Sprache). Bewerbungsschluss ist der 25.10.2026.

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Workshop: Szenen der Kritik. Zwischen postkolonialer, medienästhetischer und politischer Philosophie, Berlin

Am 24. Juli 2026 findet ab 18.15h am Centre Marc Bloch (Friedrichstr. 191, Berlin) der Workshop Szenen der Kritik. Zwischen postkolonialer, medienästhetischer und politischer Philosophie statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht C.L.R. James’ Klassiker Die schwarzen Jakobiner (1938) und die Frage nach politischer Handlungsmacht zwischen flüchtiger Widerständigkeit und weltgeschichtlicher Subjektivität. …

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CfP: Unruly Climates, Contested Futures II

Die Klimakrise ist längst nicht mehr nur Gegenstand umweltpolitischer Debatten, sondern wirft grundlegende Fragen nach Zukunft, Transformation und politischem Handeln auf. Der Sammelband Unruly Climates, Contested Futures II: Imaginaries, Framings, and Politics of Resistance in the Majority World widmet sich dieser Thematik und lädt zu Beiträgen ein.

Im Mittelpunkt stehen Zukunftsimaginationen (future imaginaries) als analytischer Zugang zu sozial-ökologischen Konflikten und kollektiven Widerstandsformen. Gefragt wird etwa danach, wie klimagerechte Zukünfte entworfen und praktisch erprobt werden, welche Naturverständnisse soziale Bewegungen prägen und wie Klimaaktivismus zwischen unterschiedlichen globalen Regionen verflochten ist. Der Call gliedert sich in drei Themenfelder: 1. Theoretische Perspektiven auf Zukunft und Widerstand, 2. Empirische Analysen von Klimabewegungen und Transformationskonflikten, 3. Globale Verflechtungen, Solidaritäten und Machtasymmetrien des Klimaaktivismus.

Interessierte sind eingeladen, bis zum 9. August 2026 einen Extended Abstract (2–3 Seiten) sowie eine Kurzbiografie (max. 150 Wörter) einzureichen. Ausführliche Informationen finden sich hier.

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Stellenausschreibung: W2-Professur „Philosophie der Menschenrechte“, Universität Nürnberg-Erlangen (FAU)

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2-Professur (mit Tenure-Track) für Philosophie der Menschenrechte am Institut für Philosophie.

Die Ausschreibung ist ebenfalls für Forschende der Politischen Theorie interessant: Gesucht wird eine Forscher*in mit einem Schwerpunkt in der Philosophie der Menschenrechte sowie einer ausgewiesenen Expertise in der Politischen Philosophie oder der Angewandten Ethik. Die Professur ist eng in das Exzellenzcluster Transforming Human Rights eingebunden, in dessen Rahmen eine eigene Forschungsgruppe geleitet werden soll. Die Forschung der Professur soll grundlegende Fragen der Theorie der Menschenrechte im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen – etwa Autokratisierung, Migration, Digitalisierung oder Umweltkrisen – bearbeiten und an die interdisziplinäre Forschungsagenda des Clusters anknüpfen.

Bewerbungsschluss ist der 17. August 2026. Bewerbungen sind online über das Berufungsportal der FAU einzureichen. Weitere Informationen finden sich unter folgendem Link.

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Workshop: trans* – Perspectives, Experiences, Spaces (Universität Koblenz), 9.-10.07.26

An der Universität Koblenz findet am 9. und 10. Juli 2026 ein internationaler Workshop unter dem Titel „trans* – Perspectives, Experiences, Spaces“ statt. Im Mittelpunkt stehen trans* Lebensrealitäten im Spannungsfeld von Körper, gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt und Repräsentation. Der Workshop beleuchtet, wie medizinische, rechtliche und kulturelle Institutionen Selbstbestimmung ermöglichen oder begrenzen und welche Formen von Widerstand und Solidarität trans*Communities entwickeln.

Im Rahmen des Workshops findet am 9. Juli 2026 um 18 Uhr ein öffentlicher Vortrag von Ligia Fabris Campos (Brasilien) mit dem Titel „Transgender Identity and the Broken Promise of Freedom in Right-Wing Liberalism“ statt.

Ein ausführliches Plakat mit allen Informationen findet sich hier. Für die Teilnahme am zweiten Tag wird um Anmeldung gebeten: polwiss-fb2[at|]uni-koblenz.de.

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Workshop: Verschränkungen (neu) denken. Öko-/feministische Perspektiven auf Natur, Mensch und Politik (Fankfurt an der Oder)

Am 16. Juli 2026 findet an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ein Workshop statt, der sich mit aktuellen öko-/feministischen, post-dualistischen und neuen materialistischen Ansätzen beschäftigt. Im Zentrum steht die Frage, welche theoretische und politische Relevanz feministische Philosophien, politische Ökologien und neuere materialistische Ansätze angesichts gegenwärtiger sozial-ökologischer Krisen besitzen. Der Workshop versteht sich als Versuch, die grundlegenden Verschränkungen von Natur, Körper, Wissen und Politik neu zu denken. …

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CfP: On Displacement

Die Fachzeitschrift Metodo. International Studies in Phenomenology and Philosophy lädt Beiträge für das Sonderheft „On Displacement“ ein, welches von Michaela Bstieler und Marco Cavallaro betreut und herausgegeben wird.

Im Zentrum steht die Frage, wie Erfahrungen von Vertreibung, Entwurzelung und Desorientierung angesichts von Krieg, Flucht, Klimawandel oder sozialer Verdrängung das Verhältnis von Subjekt, Ort und politischer Ordnung verändern. Gefragt wird, wie sich Displacement phänomenologisch beschreiben lässt und welche Konsequenzen dies für Konzepte wie Zugehörigkeit, Staatsbürgerschaft, Demokratie, Grenzen, Macht und Klimagerechtigkeit hat. Der Call dürfte somit auch für Wissenschaftler*innen aus der Politischen Theorie und politischen Phänomenologie interessant sein. …

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