„Gemeinschaft und Gesellschaft“: Internationales Tönnies-Symposium (Kiel)

Vom 5. bis 7. September findet in Kiel unter dem Titel „Gemeinschaft und Gesellschaft: Gemeinwohl und Eigeninteresse heute“ das Internationale Tönnies-Symposium statt. Anlässlich des Erscheinens von „Gemeinschaft und Gesellschaft“ als Band 2 der Tönnies-Gesamtausgabe möchte das Symposium dem Denken von Ferdinand Tönnies insbesondere im Lichte aktueller sozialer Herausforderungen und Krisen nachgehen. Den Festvortrag wird Walter Reese-Schäfer (Göttingen) halten. Das umfangreiche Programm, das sowohl deutsch- als auch englischsprachige Vorträge umfasst, ist auf der Website des Tönnies-Symposiums einsehbar.

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Veranstaltungsreihe „Demokratie(n) am Abgrund“, Evangelische Akademie Oldenburg

Zwischen dem 10. Mai und dem 22. November 2019 widmet die Evangelische Akademie Oldenburg dem Thema „Demokratie(n) am Abgrund“ vier Studientage und eine Lesung mit Philipp Weiss. Vor dem Hintergrund aktueller Krisendiagnosen und -erfahrungen stehen Begründungen von Demokratie, vor allem aber auch mögliche Wege der Revitalisierung von Demokratie zur Debatte. Zu den Themen zählen deshalb Populismus und radikale Demokratie genauso wie die Bedeutung von Ungleichheit, Eigentum und Solidarität sowie die Frage nach den Subjekten von Demokratisierung. Aus dem Bereich der Politischen Theorie sind Jens Hacke, Regina Kreide, Anna Meine und Martin Nonhoff dabei. Das vollständige Programm findet sich hier.

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DVPW 2018: Die liberale Demokratie vor neuen Herausforderungen?!

Zum Jahresausklang blicken wir in den nächsten beiden Wochen zurück auf den 27. Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft, der von 25. bis 28. September in Frankfurt am Main stattgefunden hat. Der heutige Text bildet den Auftakt für insgesamt vier Tagungsberichte, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf die Diskussionen in den zahlreichen Panels zurückschauen: Tobias Adler-Bartels berichtet heute über die diagnostizierten Herausforderungen der liberalen Demokratie, Manon Westphal verfolgt die Debatten um innovative demokratische Praktiken (13.12.), Anton Haffner, Laura Gorriahn und Daniel Staemmler nehmen sich die Diskussionen um soziale Bewegungen vor (18.12.) und Sebastian Berg und Ann-Kathrin Koster interessieren sich für materielle Grenzen der Demokratie (20.12.). Nicht verpassen: Am 19.12. präsentieren wir Euch Tim Königs Twitter-Auslese, die mit einer umfassenden Analyse des digitalen Gezwitschers rund um „#dvpw18“ aufwartet!

„Grenzen der Demokratie“ – das Thema des 27. Kongresses der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft zielte auf die gegenwärtigen politischen und gesellschaftlichen Polarisierungen, die sich schon in der Doppeldeutigkeit des Kongressmottos selbst widerspiegeln: Während rechtspopulistische Bewegungen oder autokratische Regime die Limitierung einer weiteren Demokratisierung fordern, macht der politikwissenschaftliche Diskurs gerade diese vielfältigen Negationen, Pathologien und Herausforderungen der imperfekten liberalen Demokratie und deren progressive Überwindung zum Thema. (mehr …)

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CfP „Die Krise des demokratischen Rechtsstaats im 21. Jahrhundert“ Junges Forum Rechtsphilosophie (Salzburg)

Von 24. bis. 26. April 2019 findet an der Paris-Lodron Universität Salzburg die 27. Tagung des Jungen Forums Rechtsphilosophie (JFR) statt. Das Thema der Tagung lautet „Die Krise des demokratischen Rechtsstaats im 21. Jahrhundert – oder: wie sich die Geschichte gegen ihr Ende wendet“; der ausführliche Call und alle Informationen finden sich hier.

Interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen (d.h. vom Studium bis zur Berufung) sind eingeladen, ein Abstract (maximal 800 Wörter) einzureichen. Bewerbungen aus den Rechtswissenschaften, der Politikwissenschaft, Philosophie, Psychologie und Soziologie sind willkommen. Ausgewählte Beiträge werden in einem Beiheft des „Archiv für Rechts-und Sozialphilosophie“ (ARSP) veröffentlicht.

Das Abstract (anonymisiert, Dateiname: „Nachname_Abstract“), ein maximal einseitiger Lebenslauf sowie die Angabe, ob man bereits auf einer JFR-Tagung vorgetragen hat, werden bis zum 1. Dezember 2018 an jfr2019@sbg.ac.at erbeten. Die Rückmeldung erfolgt bis spätestens 15. Dezember 2018.

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Koordinationsstelle HU Berlin: Center for Humanities and Social Change

Am gerade im Aufbau befindlichen Center for Humanities and Social Change der Humboldt-Unversität in Berlin ist nun eine Stelle für Wissenschaftliche Koordination ausgeschrieben. Das Zentrum zielt auf eine Erforschung von Krisen in Demokratie und Kapitalismus aus vornehmlich sozialphilosophischer Perspektive ab und wird von Rahel Jaeggi geleitet. Bewerbungen sind bis zum 15. Mai möglich, die Details lauten folgendermaßen: (mehr …)

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E.-Richter-Buchforum (3): Demokratie ohne Stabilität?

— Teil 3 unseres Buchforums zu Emanuel Richters „Demokratischer Symbolismus“. Teil 1 gestalteten Luzia Sievi und Marcel Vondermaßen, den zweiten Teil 2 lieferte Anna Meine. Eine Gesamtreplik des Autors folgt in Kürze.

 

Was ist Demokratie? Diese alte Frage diskutiert und beantwortet Emanuel Richter im Modus einer hermeneutischen Suchbewegung. „Vorhandene[] Erscheinungsformen der Demokratie in der Praxis wie auch in der Modelltheorie“, von Richter Demokratie „erster Ordnung“ genannt, werden auf eine „allgemeine Funktionsbestimmung“ hin re-interpretiert (22). Richter bringt die hermeneutische Suchbewegung und das Ergebnis dieser Demokratietheorie „zweiter Ordnung“ (22) – den „Sinn der Demokratie“ (68) – auf den Begriff „demokratischer Symbolismus“ (23). Er steht damit in der Tradition einer politischen Hermeneutik, die auf die Trias von Verstehen, Erfahrung und Demokratie abstellt. (mehr …)

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CfP: Studentische Konferenz zu „Kritiken der Krise“ (Frankfurt)

Vom 29.-30. Juni 2018 veranstaltet die studentische Initiative „Kritiken der Krise“ an der Goethe-Universität in Frankfurt eine Konferenz zu eben diesem Thema. Die Veranstaltung richtet sich explizit an Studierende. Bewerbungen können noch bis zum 28. Februar eingereicht werden. Eine ausführlichere Beschreibung der Konferenzthematik sowie alle Details zur Bewerbung finden sich im Call for Papers.

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Krise und Wandel des Politischen. Vortragsreihe in Freiburg

I hurried into the local department store to grab1 some last minute Chirsmas gifts. I looked at all the people and grumbled2 CCNA Security 210-260 Dumps to myself. I would be in here 400-101 pdf forever and I Cisco 100-105 pdf just had so much to do. Chirsmas was Cisco 200-105 Exam beginning to become such a drag. I kinda CCNA Security 210-260 Dumps Cisco 100-105 pdf wished that I could just sleep through Chirsmas. But I hurried the best I could Cisco 300-115 Exam Dumps through all the people to the toy department. Once again I kind of mumbled3 to myself at the prices of all these toys, 400-101 pdf and wondered if the Cisco 100-105 pdf grandkids would even Cisco 300-115 Exam Dumps play whit4 them. I found myself in the doll aisle5. Out of the 400-101 pdf corner of my 300-115 switch pdf CCNA Security 210-260 Dumps eye CCNA Security 210-260 Dumps I saw a little boy Cisco 300-115 Exam Dumps about 5 holding a 300-115 switch pdf lovely doll.He kept touching6 her hair and he held her so 300-101 route pdf gently. I could not seem to help myself. 300-101 route pdf Cisco 100-105 pdf I just kept loking over at the little boy and 400-101 pdf wondered who the doll was for. I watched Cisco 200-105 Exam him 400-101 pdf turn to a woman and Cisco 300-115 Exam Dumps he called his aunt by name and said, „Are you sure I don’t have enough money?“ She replied a Cisco 100-105 pdf bit impatiently, „You know Cisco 100-105 pdf 300-115 switch pdf that you 300-101 route pdf don’t have enough money for it.“ The aunt told CCNA Security 210-260 Dumps the little Cisco 300-115 Exam Dumps boy not to go Cisco 200-105 Exam anywhere 300-115 switch pdf that she had to Cisco 200-105 Exam go and get Cisco 300-115 Exam Dumps some other things and would be 300-115 switch pdf back Cisco 200-105 Exam in a few minutes. And then she CCNA Security 210-260 Dumps left the aisle. The boy continued to hold the doll. After a CCNA Security 210-260 Dumps bit I 300-115 switch pdf 300-115 switch pdf asked the boy who the doll was for. He said, „It is the doll my sister wanted so badly for Chirsmas. She just 300-101 route pdf knew Cisco 200-105 Exam 300-115 switch pdf that Santa would bring it. „I told him that maybe Santa was going to bring it . He said, „No, 300-101 route pdf Santa can’t go where my sister is…. I have to Cisco 200-105 Exam give the doll to my Mama to take to her. 300-101 route pdf „I asked him where his siter 300-115 switch pdf was. 400-101 pdf He looked at me with the saddest eyes and said, „She was gone to be with Cisco 100-105 pdf Jesus.

My Daddy Cisco 200-105 Exam says that Mamma is going 300-101 route pdf to have to go be with her.“ My heart nearly stopped beating. Then the boy looked at me again and said, „I told my Daddy 400-101 pdf to tell my Mama 400-101 pdf not Cisco 200-105 Exam to go yet. I told him to Cisco 300-115 Exam Dumps tell her to wait till I got back from the store.“ Then Cisco 100-105 pdf 300-115 switch pdf he asked CCNA Security 210-260 Dumps me if i wanted to see his picture. I told him 400-101 pdf I’d love to. Cisco 300-115 Exam Dumps He pulled out some picture he’d had taken at the front of the store. He said, „I want my Mama to take this with her so the dosen’t ever 300-115 switch pdf forget me. I love my 300-101 route pdf Mama so 400-101 pdf very much 300-101 route pdf and I CCNA Security 210-260 Dumps wish she dind not have to leave me.But Daddy says Cisco 100-105 pdf she CCNA Security 210-260 Dumps will need to be with my sister.“ I saw that CCNA Security 210-260 Dumps the 400-101 pdf little boy had lowered his head and had grown so Cisco 200-105 Exam qiuet. While he was not looking I reached into my purse and pilled out a handful of CCNA Security 210-260 Dumps bills. I asked the little boy, „Shall we count that miney 300-115 switch pdf one more time?“ He grew excited and said, „Yes,I Cisco 200-105 Exam Cisco 100-105 pdf just know it has to Cisco 200-105 Exam be enough.“ So I slipped my 300-101 route pdf money in with his and we began to count it . Of course it was plenty for the doll. He softly said, „Thank you Jesus for giving me 400-101 pdf enough money.“ Then the 400-101 pdf Cisco 100-105 pdf Cisco 100-105 pdf boy 300-101 route pdf said, „I CCNA Security 210-260 Dumps just asked Jesus to give me enough money to buy this Cisco 100-105 pdf doll so Mama can take 300-115 switch pdf it with her Cisco 200-105 Exam to give my sister. 400-101 pdf 300-101 route pdf And Cisco 300-115 Exam Dumps he heard my prayer. I wanted to ask him give for CCNA Security 210-260 Dumps enough 300-115 switch pdf to buy my Mama a white rose, but I didn’t ask him, but he gave me enough to buy the doll and a rose for my Mama. She loves white rose so much. „In a few minutes the aunt Cisco 300-115 Exam Dumps came back and I wheeled my cart away. I could not 400-101 pdf keep from thinking 300-101 route pdf about the little boy 400-101 pdf as Cisco 100-105 pdf I finished my shoppong in a ttally different spirit than Cisco 100-105 pdf when I had 300-101 route pdf started. And 300-101 route pdf I kept remembering a story I had seen in the newspaper several days earlier about a drunk CCNA Security 210-260 Dumps driver hitting a car and killing7 a little girl and the Mother was in Cisco 300-115 Exam Dumps serious condition. The family was deciding on whether to remove the life support. Now surely this Cisco 200-105 Exam Cisco 300-115 Exam Dumps little boy did not belong Cisco 300-115 Exam Dumps with that story.Two days later I Cisco 200-105 Exam read in the paper Cisco 100-105 pdf where the family had disconnected the Cisco 300-115 Exam Dumps life support and the young woman 300-115 switch pdf had Cisco 200-105 Exam died. I could not 300-115 switch pdf forget the little Cisco 300-115 Exam Dumps boy and just kept wondering if the two were somehow connected. Later that day, I could not help Cisco 300-115 Exam Dumps myself and I went out and bought aome white roses 300-101 route pdf and took them to the funeral home where the yough woman was .And there she was holding a lovely white rose, the beautiful doll, and the picture of the little boy in the store. I left there in tears, thier life changed forever. The love that little boy had CCNA Security 210-260 Dumps for his little sisiter and his mother was overwhel. And in a split8 second a drunk driver had ripped9 the life of that little boy to pieces.

An der Universität Freiburg stellen die Professur für Politische Theorie, die Freiburger AG ‚Krise und Wandel des Politischen‘ und das dortige Colloquium Politicum im beginnenden Semester erneut eine Vortragsreihe auf die Beine – diesmal unter der Überschrift ‚Krise und Wandel des Politischen‘. Den Auftakt macht Thomas Biebricher (Frankfurt), der sich kritisch mit dem politischen Denken des Neoliberalismus auseinandersetzt. Anhand der Idee des Föderalismus gibt uns Wolfgang Heuer (FU Berlin) Anregungen für ein Neudenken föderaler Traditionen und Strukturen an die Hand. Anna Meine (Siegen) wird sich schließlich Zukunftsfragen von demokratischer Mitgliedschaft im Staat und jenseits des Staates zuwenden. Nähere Informationen zu allen Vorträgen finden sich online und auch nach dem Klick.

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Politikwissenschaft – Krise, Zukunft?!

Die deutsche Politikwissenschaft plagen Selbstzweifel. Wie steht das Fach im öffentlichen Diskurs da? Wie gegenüber der Politik? Und wie im Vergleich zu anderen Disziplinen? Und wer ist schuld, wenn sich herausstellt, dass früher oder anderswo sicher alles besser war oder ist? Die öffentlich betriebene Nabelschau weckt – zumindest innerhalb der Zunft – viel Interesse. Meinung und Gegenmeinung werden mobilisiert, der Diskurs auch munter in die Institutionen wie die DVPW getragen. Das im April erscheinende Heft der Zeitschrift für Politikwissenschaft (ZPol) nimmt den Ball auf, gibt ihm aber noch einmal einen anderen Twist: Angefragt wurden 17 Beiträge von Vertreterinnen und Vertretern aller Teile der Disziplin und über die Senioritätslevel hinweg. Die Aufgabenstellung lautete: Formuliert kurz und knapp, was die nahe Zukunft – die nächsten fünf Jahre – mit dem Fach machen werden. Welche Eisberge harren der Umschiffung, welche Chancen müsste man nutzen?

Das Ergebnis ist erwartbar bunt: Die Schwerpunktsetzungen reichen von der Diskussion, ob das Fach gerade wegen seiner inhaltlichen und methodischen Pluralität stark ist (Uwe Jun), ob es nicht besser seine disziplinäre Identität herausarbeiten sollte, um interdisziplinär anschlussfähig zu sein (Herfried Münkler), oder ob man Ausdifferenzierung und Integration nicht durch eine stärkere Trennung von Forschung und Lehre balancieren könnte (Kai-Uwe Schnapp). Lehre ist auch ein Thema bei Monika Oberle, die an deren Bedeutung für die Gesellschaft erinnert. Der von Carlo Marsala geschriebene Beitrag fordert die Politisierung der Politikwissenschaft und hat schon vorab in einer Variation für die ZEIT für viele Diskussionen gesorgt. Auch Dirk Jörke verlangt nach einer für politische Kontexte sensibleren Politikwissenschaft, Sabine Manzel hingegen klagt ganz pointiert mehr „cojones“ ein, während Manfred G. Schmidt sarkastisch gegen Kleinteiligkeit und Drittmittellogik ätzt. Auch Internationalisierung wird mehrfach und kontrovers thematisiert, etwa bei Ton Nijhuis, der das Verblassen deutscher Besonderheiten (auch) als Schwäche diagnostiziert. Gabi Schlag und ich schließlich schütten noch aus einem anderen Fass Wasser in den Wein, wenn wir daran erinnern, dass Politikwissenschaft nicht nur Disziplin, sondern auch Beruf ist – und besser einer wäre (oder ein besserer wäre), wenn die Mehrheit der ihn Ausübenden weniger prekär von ihm leben könnten.

Wir nehmen die Veröffentlichung des ZPol-Forums zum Anlass, um unter dem Strich noch einmal die verschiedenen Beiträge der schon mehr als ein Jahr laufenden Debatte zu rekapitulieren und euch eine Übersicht über alle Beiträge des Sonderhefts zu geben. (mehr …)

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