CfP der „Femina Politica“ zum Thema „Corona-Krise der Gesundheitssysteme. Feministische, intersektionale und dekoloniale Perspektiven“

Die Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft“ wünscht Beitragsvorschläge zum Thema „Corona-Krise der Gesundheitssysteme. Feministische, intersektionale und dekoloniale Perspektiven“ bis zum 31.5.2022.

Insbesondere Beiträge zu folgenden Fragekomplexen sind gefragt:

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CfA: Fellowships „Krisen der Solidarität“ (Innsbruck)

An der Universität Innsbruck sind aktuell drei Fellowships zum Thema „Krisen der Solidarität“ ausgeschrieben, die Doktorand*innen und Post-Docs einen einmonatigen Forschungsaufenthalt an der Universität Innsbruck ermöglichen (1.-30. September 2022). Im Zentrum der Fellowships steht ein Workshop, in dessen Rahmen die Fellows ihre Forschungsprojekte mit Forscher*innen insbesondere des Schwerpunkts „Kulturelle Begegnungen – Kulturelle Konflikte“ an der Universität Innsbruck diskutieren. Es ist geplant, die Ergebnisse des Workshops als Special Collection/Special Issue in einer einschlägigen, international renommierten Fachzeitschrift zu publizieren. Die Fellowships decken Reise- und Unterkunftskosten. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2022. Alle Details der Ausschreibung finden sich im PDF.

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Zwei Jahre Pandemie – Stresstest oder Krise der Demokratie?

Mit Ende des zweiten Pandemiejahres lassen sich langsam, aber sicher die sozioökonomischen, psychischen und politischen Kosten bemessen, die im Schatten des Jahrhundertereignisses anfallen. Es mehren sich Studien – Aufsehen erregte jüngst etwa eine Oxfam-Analyse –, die über Folgeprobleme in sämtlichen Sphären des Zusammenlebens aufklären und Beanspruchungen skizzieren, die im Bereich von Arbeit, Familie oder Gesundheit für Unruhe sorgen. Eine Untersuchung der Körber-Stiftung widmet sich der Politik, genauer: dem heutigen Zustand westlicher Demokratien und bilanziert, dass die „mehr oder weniger rigiden Maßnahmen“ der Staaten „das ökonomische, soziale und kulturelle Leben einem massiven Stress aussetzen“. Interessant ist darin nicht zuletzt die Rede von „Stress“ als deskriptiver Kategorie zur Kennzeichnung besonderer Belastungssituationen. Hierin ähnelt das Stresskonzept dem gängigeren Topos der „Krise“, wie er zur Beschreibung der aktuellen Lage westlicher Demokratien regelmäßig in den Mund genommen wird.

Doch was unterscheidet eigentlich Stress- von Krisensituationen? Und welche Beschreibung passt besser zur pandemischen Lage, in der sich, neben den erwähnten Lebensbereichen, auch unsere liberale Demokratie zurzeit befindet? Mit beiden Fragen möchte ich mich im Folgenden auseinandersetzen. Zunächst unterbreite ich ein Deutungsangebot, mittels dessen es gelingen kann, zwischen Stress- und Krisenzuständen zu differenzieren. Darauf aufbauend werde ich mich mit jenen Belastungssymptomen auseinandersetzen, die meine These plausibilisieren, dass wir es mit keiner umfassenden Erosion der bundesrepublikanischen Demokratie zu tun haben, sondern spezifische Störungen bezeugen können, die mittelfristig einem Legitimationsverlust Vorschub leisten könnten. Im Zuge dessen sollte klar werden, in welcher Beziehung die titelgebenden Konzepte zueinanderstehen und wo im Lichte jener Begriffsbestimmungen die Gefahren lauern, auf die sich unser politisches System im dritten Jahr der Pandemie einzustellen hat.

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Virtuelle Diskussionsveranstaltung (BBAW): „Demokratie in der Krise – Ein Weckruf“

In Kooperation der Körber-Stiftung und der Interdisziplinären Arbeitsgruppe „Normative Konstituenzien der Demokratie“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften findet am kommenden Montag, 24. Januar 2022, ab 19 Uhr eine Diskussion zum Thema „Demokratie in der Krise – Ein Weckruf“ statt. Anlass ist eine von Julian Nida-Rümelin (Akademiemitglied | LMU München ) im Auftrag der Körber-Stiftung verfasste Studie zur Frage, ob die Demokratie, wie wir sie kennen, gefährdet ist. Gemeinsam mit Wolfgang Schäuble (MdB, Präsident des Deutschen Bundestages a.D.) und Thea Dorn (Autorin) diskutiert der Autor, wann gesellschaftliche Krisen unser demokratisches Zusammenleben bedrohen. Die Veranstaltung kann hier per Livestream verfolgt werden.

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Konferenz: Zusammenhalt in der Krise

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt lädt diesen Donnerstag und Freitag (08.07. – 09.07.) zu seiner zweiten Jahreskonferenz ein, die vom Frankfurter Teilinstitut organisiert wird und digital via Zoom stattfindet. Unter dem Titel „Zusammenhalt in der Krise“ diskutieren u.a. Steffen Mau, Michael Zürn, Stefanie Schüler-Springorum, Anette Fasang, Armin Schäfer, Jule Specht und Armin Nassehi zu Fragen der Demokratie im Krisenmodus, Systemrelevanz und Entbehrlichkeit in der Krise und dem Leben nach Corona (wann auch immer das beginnt). Bei Interesse kann man sich unter veranstaltungen-fgz@uni-frankfurt.de per Email anmelden. Weitere Infos und das komplette Programm gibt es auf der Konferenzwebsite.

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Verlängerter CfA: Summer School „Philosophy in Times of Crisis“ (Tübingen)

Für die internationale Summer School „Philosophy in Times of Crisis – Theoretical Perspectives East and West“, die vom 9.-14. August an der Uni Tübingen stattfinden wird, ist die Bewerbungs-Deadline bis zum 31. Januar verlängert worden. Den Call for Papers sowie alle weiteren Informationen zur Summer School sind nach wie vor in unserem ursprünglichen Hinweis auf die Veranstaltung zu finden.

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Vorträge und Gespräche rund um die „Die Krise der Arbeit“ in Berlin

Das Jahresthema 2020/21 des Humanities and Social Change Center an der Humboldt-Universität zu Berlin lautet „Die Krise der Arbeit“ und stellt Arbeit aus politiktheoretischer bzw. sozialphilosophischer Perspektive zur Diskussion. Dabei werden immer wieder Videos mit Debattenbeiträgen veröffentlicht. Im November fand eine Diskussion zur Demokratisierung der Arbeit mit drei Organisatorinnen des Aufrufs #democratizingworkNeera Chandhoke (Delhi), Isabelle Ferreras (Brüssel/Harvard) und Lisa Herzog (Groningen) statt. Seit heute ist ein Gespräch mit Frigga Haug und Julia Fritzsche zu „Die Krise der Sorgearbeit überwinden“ verfügbar. Weitere Veranstaltungen werden folgen – darunter auch die Benjamin Lectures von Axel Honneth zu „Der arbeitende Souverän. Eine demokratische Theorie der Arbeitsteilung“ im Juni.

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CfP: Philosophy in Times of Crisis – Theoretical Perspectives East and West

Auch wenn derzeit die Tage noch kürzer werden und überhaupt die Rede von der dunklen Jahreszeit so manchen gerade besonders angezeigt erscheinen mag: Warum nicht schon einmal an den kommenden Sommer denken? Anja Behringer, Hauke Behrendt, Wulf Loh und Tobias Störzinger hätten da nämlich ein Angebot – und zwar in Form einer fulminanten internationalen Summer School. Unter der Überschrift „Philosophy in Times of Crisis – Theoretical Perspectives East and West“ soll darüber diskutiert werden, inwiefern sich ‚westliches‘ soziales und politisches Denken und die mutmaßlich konkurrierende chinesische Philosophie gerade in Krisenzeiten gegenseitig informieren und anregen können. Keynotes gibt es unter anderem von Sally Haslanger, Rahel Jaeggi, Sungmoon Kim und Sor Hoon Tan. Bewerbungen werden noch bis zum 21. Januar 2021 entgegengenommen, alle Details finden sich im Call for Papers.

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Online-Konferenz „Solidarity in Times of Crisis“ (Gießen, 3./4. Dezember)

Zum Thema „Solidarity in Times of Crisis“ findet am 3. und 4. Dezember 2020 die Jahrestagung des Gießener Graduiertenzentrums für Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (online) statt. Mit Schwerpunktsetzungen von antirassistischen Kämpfen über performative und politische Aspekte der Solidarität bis hin zu Fragen transnationaler Vernetzung und den Kehrseiten selektiver Solidarität wird der vielseitige Komplex von einer internationalen und interdisziplinär aufgestellten Gruppe von Vortragenden beleuchtet. Eine Keynote Lecture von José Medina (Northwestern University, Evanston) zum Thema „Protest, Silencing, and Solidarity“ komplettiert das Programm ebenso wie eine abschließende Roundtable Discussion zur „Solidarität in Zeiten der Pandemie“. Weitere Informationen wie auch das komplette Programm gibt es auf der Tagungswebsite. Die Anmeldung zur Online-Teilnahme ist noch bis zum 02.12.2020 per Mail an Hannes Kaufmann (hannes.s.kaufmann@sowi.uni-giessen.de) möglich.

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CfP: Covid, Crisis, Care and Change? (Dresden, 19.03.2021)

Unter dem wunderbar alliterierenden Titel „Covid, Crisis, Care and Change?“ findet am 19. März 2021 eine in Dresden ausgerichtete Konferenz statt, die sich der Covid-19 Krise spezifisch aus einer Gender-sensiblen Perspektive widmen soll. Wie wirken sich die Krise und die Strategien zu ihrer Bewältigung, so fragen Antonia Kupfer und Constanze Stutz in ihrem Call for Papers, eigentlich in den sozialen Sphären der Produktion und Reproduktion bzw. hinsichtlich deren staatlicher Regulation aus? Beitragsvorschläge können noch bis zum 15. Dezember 2020 eingesandt werden, die fertigen Beiträge sollen dann – im Falle der Annahme – bis zum 1. Mai 2021 geliefert werden. Eine Veröffentlichung der Beiträge in einem Sammelband zur Konferenz ist geplant.

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