Öffentlicher Vortrag: „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!“ (Berlin)

Im Rahmen der vom Fachbereich Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin veranstalteten „Politics Lecture Series“ hält Esma Baycan-Herzog (Genf) am 20. Januar 2026 von 12.00-13.00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!”. Der Vortrag befasst sich mit der Debatte um Rechtsdifferenzierung hinsichtlich des rechtlichen Status von Migrant*innen. Dabei werden zwei normative Modelle der Rechtsdifferenzierung vorgestellt und untersucht. Abschließend soll ein neuer Begriff der Rechtsdifferenzierung ausgearbeitet werden, der die Debatte epistemisch und normativ voranbringen soll.

Der Vortrag findet in Raum 002, Universitätsstr. 3b, statt. Alle sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Veranstaltungsseite.

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Tagung: „Interlocking Forms of Discrimination and Exclusion (in Higher Education): Concepts, Struggles, and Strategies“ (22.-23. Januar 2026, Koblenz)

Am 22. und 23. Januar findet an der Universität Koblenz die Tagung „Interlocking Forms of Discrimination and Exclusion (in Higher Education): Concepts, Struggles, and Strategies“ statt.

Anmeldungen (für den zweiten Tag — für den ersten sind sie nicht nötig) sind bis zum 19. Januar 2026 möglich per Mail an polwiss-fb2[at]uni-koblenz.de. Das Tagungsprogramm und alle weiteren Infos finden sich hier auf dem Plakat zur Veranstaltung.

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CfA: 5 Postdoc-Stellen in Ethik und Politischer Philosophie an der Université de Fribourg (Schweiz)

An der Université de Fribourg (Schweiz) sind gleich fünf Postdoc-Stellen in Ethik und Politischer Philosophie ausgeschrieben:

  • Drei Postdoc-Stipendien (für 4 Jahre) zum „Non-Identity-Problem“ im Rahmen des gleichnamigen Forschungsprojekts, gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds und unter Leitung von Prof. Ralf Bader; Bewerbungsfrist: 15. Februar 2026.
  • Ein Postdoc-Stipendium (für 2 Jahre) im Rahmen des Forschungsprojekts „Liberty, Equality, and Utility: Assessing the trade-offs between individual liberty, well-being, and material equality”, gefördert von der John Templeton Foundation und unter Leitung von Prof. Ralf Bader; Bewerbungsfrist: 1. Februar 2026.
  • Ein Postdoc-Stipendium in Ethik und Politischer Philosophie (für 1 Jahr). Neben der eigenen Forschungstätigkeit gehört zum Aufgabenbereich auch Lehrtätigkeit (einsemestriges BA-Seminar auf Französisch oder Deutsch) sowie die Unterstützung bei administrativen Aufgaben und den Forschungstätigkeiten des Lehrstuhls für Ethik und Politische Philosophie (Prof. Ralf Bader). Bewerbungsfrist: 1. Februar 2026.

Alle weiteren Informationen finden sich hier in der vollständigen Ausschreibung.

 

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Über Grenzgänge und -kämpfe an und in der Öffentlichkeit: Tagungsbericht „Politische Öffentlichkeiten Teil II – Akteure und Strategien“

Vom 30.09. bis zum 02.10.2025 fand in Erlangen der zweite Teil der DVPW-Doppeltagung „Politische Öffentlichkeiten“ statt. Widmete sich der erste Teil der Tagung dem Anliegen, „Öffentlichkeit“ vor dem Hintergrund struktureller Transformation(en) begrifflich und theoretisch greifbar zu machen, was beinahe unweigerlich zuvorderst zu einem Rekurs auf habermasiansche Ansätze führen musste (Campbell MacGillivray berichtete für den Theorieblog), trat der zweite Teil mit dem Anspruch an, die um und in der Öffentlichkeit ringenden Akteure, ihre Zielsetzungen und ihr strategisches Handeln genauer zu betrachten. Besondere Aufmerksamkeit sollte dabei jenen „vermachteten Öffentlichkeitszusammenhängen“ gelten, die über die durch den liberal-demokratischen Konsens normierte Sphäre der Öffentlichkeit hinausreichen sei dies der aus normativer, (radikal-)demokratietheoretischer Perspektive problematisierte Ausschluss marginalisierter Gruppen oder das Problem eines (vermeintlichen) Zersetzungsprozesses demokratischer Öffentlichkeit.

Wie im Grußwort der Veranstalter*innen herausgestellt wurde, galt es dabei insbesondere auch, neue methodologische Wege jenseits der für die Politische Theorie und Ideengeschichte üblichen schriftsprachlichen Quellen zu bestreiten. Hiervon wurde sich auch eine Wendung von den abstrakten Höhenflügen der Demokratietheorie zu mehr „hermeneutischem Bottom-up“ (Eva Marlene Hausteiner) erhofft.

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Buchsymposium zu „Labor in the Boardroom“ (München, 29.01.26)

Am 29. Januar 2026 findet an der LMU München ein Buchsymposium zu „Labor in the Boardroom: The Political Theory of Workplace Democracy“ von Iñigo González Ricoy (Barcelona) statt. Kommentiert wird das Buchmanuskript von Christian Neuhäuser (Dortmund), Philipp Stehr (München) and Eva Weiler (Duisburg-Essen). Es folgen jeweils eine Replik des Autors sowie eine gemeinsame Diskussion. Nähere Informationen zur Veranstaltung, aber auch zum Buch könnt ihr dem Flyer oder der Homepage entnehmen.

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CfP: Workshop „Illiberales Christentum. Christliche Akteure und der Aufstieg der ,Neuen Rechten‘“ (Heidelberg, 15.-18.10.2026)

Welche Bedeutung kommt christlich-religiösen Akteuren bei der Verbreitung illiberaler Weltanschauungen in liberaldemokratischen Gesellschaften zu? Wie tragen sie dazu bei, die Erwartungshaltungen der Bürger:innen gegenüber dem Gemeinwesen gemäß den machtpolitischen Interessen der ‚Neuen Rechten‘ zu formen? Wie organisieren sie sich und welche Netzwerke bilden sie?

Der vom 15.-18.10.2026 an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg stattfindende interdisziplinäre Workshop möchte mit Blick auf u.a. diese Fragen den Zusammenhang zwischen der Krise der Demokratie und der Verbreitung illiberaler Weltanschauungen durch christlich-religiöse Akteure diskutieren. Vorschläge für Impulsreferate oder Lektüreberichte können noch bis zum 5. Januar 2026 an die Veranstalter Magnus Schlette (Heidelberg), Max Stange (München) und Rasmus Wittekind (Bonn) geschickt werden (magnus.schlette[at]fest-heidelberg.de). Alle Informationen und weitere inhaltliche Anregungen findet ihr gebündelt hier im CfP.

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CfP: Workshop „Do Parties Still Matter?“ (Heidelberg, 20.-21.02.)

Der jährliche Workshop von DemocracyNet findet 2026 am 20./21. Februar unter dem Titel „Do Parties Still Matter? – Rethinking ‚Democracy as we know it'“ an der Universität Heidelberg statt. Geplant ist unter anderem eine Keynote von Fabio Wolkenstein – und darüber hinaus sind Beitragsvorschläge noch bis zum 31. Dezember sehr willkommen. Den vollständigen Call for Papers mit allen weiteren Details gibt es hier.

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Buchvorstellung „The Sciences of the Democracies“ (Berlin, 8.12.)

An der HU Berlin findet am 8. Dezember zwischen 18 und 20 Uhr eine Buchvorstellung – oder, wie es von Veranstalter:innenseite heißt: ein Book Launch – statt. Das Buch, um das es geht, trägt den Titel „The Sciences of the Democracies“ und ist schon deshalb bemerkenswert, weil es in Ko-Autor:innenschaft von einem Kollektiv von über 30 Wissenschaftler:innen verfasst wurde. Drei dieser Ko-Autor:innen – Norma Osterberg-Kaufmann, Christoph Mohamad-Klotzbach und Dannica Fleuß – sind bei der Vorstellung in Berlin mit dabei. Wer vorab schon einmal einen Blick ins Buch werfen möchte, kann dies per open access hier tun!

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CfA: Konferenz „Enabling Democracy“ (Bonn, 30.09.-02.10.26)

Für die Konferenz „Enabling Democracy“, die vom 30.09-02.10.2026 an der Universität Bonn stattfinden wird, lädt das Tagungsteam um Prof. Laura Münkler zu Beiträgen ein, die sich mit den sozialen, institutionellen und normativen Ermöglichungsbedingungen und Bestandsvoraussetzungen demokratisch verfasster Gemeinwesen auseinandersetzen. Ziel der internationalen Konferenz ist es, ein vertieftes Verständnis darüber zu gewinnen, wie Demokratien resilient(er) werden können – durch rechtliche und institutionelle Sicherungen, aber auch über zivilgesellschaftliches Engagement, bürgerschaftliche Solidarität und neue Formen der Partizipation.

Konkret möchte die interdisziplinäre Konferenz politikwissenschaftliche, soziologische, rechtliche und philosophische Perspektiven zu u.a. den folgenden Themenbereichen ins Gespräch bringen:

  • Democratic capabilities and the enabling of civil society;
  • modes of participation;
  • the necessities of social inclusion;
  • social cohesion and collective building;
  • education and the organization of knowledge;
  • trust and commitment;
  • as well as modern mechanisms of democracy protection.

Abstracts für Beitragsvorschläge (max. 500 Wörter) und ein Kurz-CV dürfen bis zum 16. Januar 2026 an enablingdemocracy[at]uni-bonn.de geschickt werden. Weitere inhaltliche und formale Hinweise finden sich hier im vollständigen Call for Abstracts.

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