Call for Blogposts: Solidarität!?

Im letzten Jahr ist unser erster Call for Blogposts zum Thema „Heimat“ auf so großes Interesse gestoßen, dass wir schließlich über mehrere Wochen hinweg eine vielfältige und angeregte Debatte veröffentlichen konnten. Von diesem Erfolg motiviert haben wir uns entschlossen, das Format fortzusetzen. Und auch diesmal haben wir uns ganz offenkundig wieder im oberen Regal der politischen (Grund-)Begriffe bedient – denn der Begriff, um den es in diesem Jahr gehen soll (und der hier auf dem Theorieblog in der Vergangenheit auch schon das ein oder andere Mal thematisiert wurde), ist: Solidarität. (mehr …)

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In eigener Sache: Theorieblog ist „Wissenschafts-Blog des Jahres 2018“

Zu unserer großen Freude und Überraschung wurden wir zum „Wissenschafts-Blog des Jahres 2018“ gewählt und erhalten damit eine Auszeichnung, die der Blog Wissenschaft kommuniziert“ von Reiner Korbmann seit einigen Jahren vergibt. Wir sind zwar – anders als die Laudatio es will – kein in nur einer Stadt konzentrierter Blog und wurden überdies von vielen Gründermüttern und -vätern ins Leben gerufen. Aber es ist schön zu sehen, dass Politische Theorie, Ideengeschichte und Philosophie in Blogform so viel Aufmerksamkeit und Anerkennung erfährt – oder wie es bei „Wissenschaft kommuniziert“ heißt: Theorie ist Gold!

Da die Entscheidung über die Auszeichnung in den Händen des Wahlvolkes lag, danken wir an dieser Stelle vorrangig allen, die an der Abstimmung teilgenommen haben, die den Theorieblog lesen und unterstützen und dafür gesorgt haben, dass der Theorieblog auch außerhalb des Faches bekannter wird.

Wir versprechen euch auch für das Wissenschaftsjahr 2019 spannende Debatten, informative Tagungsberichte und Lesenotizen und unsere gewohnten „Service“-Leistungen.
Das alles wäre natürlich ohne unsere vielen Gastautor*innen nicht möglich. Daher sei euch an dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Wir freuen uns auch 2019 auf viele neue Einsendungen und Ideen!

 

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Der Eisbär macht Winterruhe, der Theorieblog Weihnachtspause

Ereignis- und debattenreich war das Jahr 2018 – und nun ist es an der Zeit, einen Gang runter zu schalten, vielleicht im Kreis der Familie die Feiertage zu genießen und etwas zu entspannen. Deshalb verabschiedet sich auch die Theorieblog-Redaktion in die Weihnachtspause. Wir wünschen euch allen frohe Festtage, eine schöne Zeit zwischen den Jahren und alles Gute für 2019. Ab Januar sind auch wir dann wieder für euch da.

Natürlich schalten wir auch in diesem Jahr nicht ab, ohne auf die Highlights des letzten Jahres zurückzuschauen – und es war ein pickepackevolles Jahr: (mehr …)

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In eigener Sache: Theorieblog auf der Shortlist für den „Wissenschafts-Blog des Jahres 2018“

Der Blog „Wissenschaft kommuniziert“ von Reiner Korbmann vergibt seit einigen Jahren den Titel „Wissenschafts-Blog des Jahres“ – um die besten und populärsten Wissenschaftsblogs vor- und herauszustellen und zugleich zu zeigen, wie Forscher*innen, Institute und Verantwortliche ihre Informationen für die Internetöffentlichkeit zugänglich machen können.
Auf der Shortlist für das Jahr 2018 stehen nun beispielsweise nicht nur die Blogs des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, des Forschungszentrums Jülich, des Kuratoriums Pfahlbauten, der FAZ oder der Helmholtz-Gemeinschaft, genauso wie Blogs von individuellen Wissenschaftler*innen aus Archäologie, Weltraumforschung oder Mathematik. In diesem Jahr stehen auch wir mit auf der Liste und freuen uns darüber!

Der weitere Ablauf ist nun ganz demokratisch: Es wird gewählt.
Und das können wir doch hoffentlich!
Zur Shortlist wie zum Voting führt folgender Link: Wählen Sie den „Wissenschafts-Blog des Jahres 2018“

Wir freuen uns über jede Stimme, die wir bei der offenen Publikumswahl bis zum 1. Januar 2019 (24.00 Uhr) erhalten.

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Neues Newsletter-System

„Never change a winning team…“ Stimmt, geht aber leider nicht immer. Seit wir den Theorieblog 2010 gegründet haben, nutzen wir ein Zusatzprogramm („plugin“) namens „Post Notification“, um euch per Email über neue Beiträge hier auf dem Blog zu informieren. Das Plugin wurde von Moritz Strübe entwickelt, open source zur Verfügung gestellt – und hat uns viele Jahre gute Dienste geleistet. Schon länger jedoch wurde es nicht weiterentwickelt, so dass es mit den heutigen Anforderungen unseres Systems (genauer: PHP 7.0) nicht mehr kompatibel ist. Darum mussten wir auf ein neues System zur Email-Benachrichtigung umstellen. Dieses wird von einer französischen Firma names „MailPoet“ angeboten. Es gibt eine kommerzielle Variante, über die sich das Angebot finanziert; im Umfang des Theorieblogs jedoch bleibt das Ganze für uns kostenfrei. Wir hoffen, euch auf diese Weise langfristig einen zuverlässigen Benachrichtigungsservice anbieten zu können. Die rechtliche Grundlage für die Zustellung bildet wie in der Vergangenheit eure explizite Zustimmung per „double opt-in“.

Im besten Fall sollte die Umstellung für euch kaum spürbar sein, wenn auch die Emails jetzt etwas anders aussehen. Aber man weiß ja nie, falls doch etwas nicht gleich ganz funktioniert, habt bitte Geduld – und gebt uns Bescheid! Gleich hier als Kommentar oder per Email an team@theorieblog.de Und: am Ende jeder Email-Benachrichtigung findet ihr einen Link, über den ihr euch abmelden könnt, wenn euch das neue System nicht behagt. Dort findet ihr außerdem auch den Hinweis zu unserer aktualisierten Datenschutzerklärung.

… und ja, aus technischen Gründen kann es sein, dass einige von euch die Benachrichtigung über diesen Post gleich zweimal erhalten. Das geht leider nicht anders und wir wollten vor allem sicherstellen, dass alle über die Umstellung informiert sind.

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Heimat?!

Liebe Leser*innen!

Der große Rücklauf zu unserem Call for Blogposts hat uns sehr gefreut und wir freuen uns zugleich, in den nächsten vier Wochen eine vielfältige Auswahl kontroverser Beiträge zu veröffentlichen, die Begriff und Idee der Heimat aus ganz unterschiedlichen politiktheoretischen Perspektive beleuchten, wertschätzen oder kritisieren bzw. Potentiale und Grenzen ausleuchten.

Es werden in den folgenden Wochen jeweils zwei Texte erscheinen. Los geht es mit zwei grundlegenden Beiträgen von Tine Stein und Samuel Salzborn. In der Folge werden spezifischere Beiträge ideengeschichtliche und gegenwärtige theoretische Perspektiven auf unterschiedliche Aspekte des Heimatbegriffs eröffnen bzw. politische Dimensionen und Aspekte der Idee der Heimat reflektieren.

Alle Texte werden wir im Laufe der Zeit – nach dem Klick – in diesem Post vermerken, nicht zuletzt um die Navigation zu vereinfachen.

Wir laden euch an dieser Stelle zudem noch einmal besonders ein, aktiv mitzudiskutieren und die Debatte auch über die Texte hinaus weiterzuführen, um die Lebendigkeit und Relevanz der Politischen Theorie weit(er)hin deutlich zu machen.

Über Rückmeldungen zum Format freuen wir uns – nicht zuletzt, weil wir uns aufgrund der bisher positiven Rückmeldungen überlegen, es auch in Zukunft immer einmal wieder zu nutzen und zugleich weiterzuentwickeln.

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In eigener Sache: E-Mail-Benachrichtigungen derzeit nicht verfügbar

Liebe Abonnent*innen und Leser*innen,

aus technischen Gründen stehen unsere E-Mail-Benachrichtigungen derzeit leider nicht zur Verfügung. Wir hoffen, das Problem in Kürze zu beheben, und bleiben bis dahin hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter (@theorieblog) wie gewohnt online und verfügbar.

Euer Theorieblog-Team

Update (11.09.18): Das Problem ist behoben. Leider ist das von uns für den Email-Newsletter benutzte Plugin nicht mit technischen Aktualisierungen des restlichen Systems (Umstellung auf PHP 7.0) kompatibel. Für den Moment sollte die Zustellung der Emails wieder funktionieren, auf Dauer werden wir uns eine neue Lösung suchen müssen.

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Erinnerung: Call for Blogposts „Heimat!?“

Am 14. September endet die Frist für Antworten auf unseren Call for Blogposts zum Thema „Heimat!?“. Wir freuen uns weiterhin über Vorschläge, die Begriff und Idee der Heimat, die derzeit verbreitet und kontrovers diskutiert werden, pointiert aus unterschiedlichen ideengeschichtlichen, politiktheoretischen oder politikphilosophischen Perspektiven beleuchten und erkunden, wertschätzen und erhellen oder fundiert kritisieren.

Beiträge können die Form essayistischer Blogposts von 500 bis 1000 Worten Länge annehmen. Wir freuen uns aber auch über kurze Videos, Karikaturen oder Stellungnahmen in anderen Text- und Bildformen. Bitte schickt Eure Vorschläge an team@theorieblog.de. Über eine Veröffentlichung entscheidet dann die Redaktion.

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Herzlich willkommen, Verena!

Und noch eine Team-Bereicherung 2018! Wir dürfen euch unser neuestes Mitglied im Theorieblog-Team vorstellen – Verena Frick! Verena ist akademische Rätin a.Z. am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Göttingen. Sie war zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Bildung an der Universität Erfurt und Promotionsstipendiatin des Cusanuswerks. Verena wurde an der Universität Erfurt mit einer Arbeit zu den Staats- und Verfassungsdebatten der Staatsrechtslehre promoviert und arbeitet derzeit zur politischen Theorie des Konstitutionalismus, zum Verhältnis von Politik und Recht sowie zu aktuellen Fragen der Demokratietheorie.

In ihrem Auftaktbeitrag Mehr Recht bitte. Zur Lage politiktheoretischer Rechtsforschung  fragt Verena anhand politiktheoretischer Perspektiven auf Begriff, Funktion und Bedeutung von Recht nach dem Zustand und den Chancen von Rechtspolitologie in liberalen Demokratien.

Viel Freude damit und herzlich willkommen, Verena!

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Call for Blogposts: Heimat!?

“Heimat!” Der Begriff bzw. die Idee wird in jüngster Zeit in politischen Debatten und Auseinandersetzungen, aber auch in der weiteren Öffentlichkeit verstärkt verwendet und ist zugleich Gegenstand und Mittel heftiger Auseinandersetzungen. Politiker*innen unterschiedlicher Parteien haben den Begriff entdeckt, auch um die Sehnsucht der Bürger*innen “nach Sicherheit, nach Entschleunigung, nach Zusammenhalt und vor allen Dingen Anerkennung … nicht den Nationalisten zu überlassen”, wie es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgedrückt hat. Heimat – der Begriff soll hier guten Patriotismus von schlechtem Nationalismus scheiden, die Gefühle der Bürger*innen ernst nehmen, gesellschaftlicher Vielfalt Ausdruck geben, in die Zukunft weisen, aus der Sackgasse der Leitkultur-Debatte herausführen – und das am besten alles zugleich.

Soviel begriffspolitische Hoffnung macht gleichwohl misstrauisch. Denn der Begriff bleibt ambivalent. Er dient der Identifikation und der Abgrenzung, will Sicherheit vermitteln und ruft zugleich Unbehagen hervor: In einem jüngst zirkulierten offenen Brief mit dem Titel “Solidarität statt Heimat” etwa wandten sich die Unterzeichner*innen – darunter auch eine Reihe von Politiktheoretiker*Innen – gegen “weltfremde Phantasien […] wohligen Privatglücks” und warnten vor einer Diffusion rechten Gedankengutes in die politische Mitte. Vermittelnde Positionen – wie der Versuch den Begriff “Heimat” mit “Vielfalt” und “Weltoffenheit” zu assoziieren, so geschehen in einem Artikel von Ferda Ataman – laufen dagegen ihrerseits Gefahr, missverstanden zu werden: So hat ausgerechnet der neue Heimatminister Horst Seehofer den Artikel zum Anlass genommen, den Integrationsgipfel des Kanzleramtes zu boykottieren.

Haben wir es also mit einem neuen politischen Kampfbegriff zu tun? In begriffshistorischer Perspektive wird deutlich, dass eine gewisse Spannung dem modernen Begriffsverständnis bereits inhärent ist. Der moderne Begriff der Heimat zeichnet sich, so schreiben Edoardo Costadura und Klaus Ries in der Einleitung zu einem interdisziplinären Sammelband über “Heimat gestern und heute”, mindestens durch drei Faktoren aus: Er vereint räumliche, zeitliche, soziale und kulturelle Dimensionen, ist also multidimensional. Er kennzeichnet ein reaktives Phänomen, nämlich die Reaktion auf Modernisierungs- und Transformationsumbrüche und bringt nicht selten eine Verlusterfahrung zum Ausdruck. Und er ist zugleich ein Reflexionsbegriff, der eine kollektive oder individuelle Selbstreflexion markiert.

Vor diesem Hintergrund möchten wir uns im Spätsommer bzw. Herbst aus politiktheoretischer Perspektive mit dem Begriff der Heimat auseinandersetzen und laden deshalb dazu ein, Blogposts einzureichen, die das Thema bzw. die Idee pointiert aus unterschiedlichen ideengeschichtlichen, politiktheoretischen oder politikphilosophischen Perspektiven beleuchten und erkunden, wertschätzen und erhellen oder fundiert kritisieren:

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