Relaunch von „Neue Politische Literatur“

Die Zeitschrift „Neue Politische Literatur“, ein zentraler Anlaufpunkt für Rezensionen und Forschungsberichte insbesondere aus Politischer Theorie und Ideengeschichte, wird dieser Tage relauncht. Folgender Hinweis und CfP erreicht uns hierzu von Mitherausgeber Peter Niesen:

Die Zeitschrift Neue Politische Literatur bespricht seit ihrer Gründung 1956 geschichts- und politikwissenschaftliche Neuerscheinungen. Mit einem deutlichen Schwerpunkt auf der Politischen Theorie ist sie eine der wichtigen Rezensionszeitschriften für die Politikwissenschaft in Deutschland. Sie hat kürzlich einen Generationswechsel in ihrem Herausgeberkreis vorgenommen, unterwirft nun längere Rezensionsessays der Begutachtung und publiziert verstärkt englischsprachige Beiträge.

Gerade ist als Vorabveröffentlichung aus dem nächsten Heft ein Buchsymposium zu Thomas McCarthys Race, Empire, and the Idea of Human Development (Cambridge 2009) erschienen, eingeleitet von Eduardo Mendieta, mit Beiträgen von Charles W. Mills und David Ingram und einer Replik von Thomas McCarthy. Die Beiträge sind hier frei zugänglich.Sie erörtern, inwiefern eine in der Tradition der Philosophie der Aufklärung stehende Kritische Theorie ihr von rassistischen und imperialistischen Entwicklungsvorstellungen mitgeprägtes historisches Erbe vollständig abwerfen kann.

Nähere Informationen zur Zeitschrift können der Homepage der Zeitschrift entnommen werden. Bewerbungen für Einzelrezensionen und Vorschläge für ausführliche Essays und Rezensionsaufsätze nimmt Dr. Birte Förster [foerster(at)pg.tu-darmstadt.de] entgegen.

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