CfP: Essaypreis „Demokratie und Wirtschaft“

Das „Zentrum Liberale Moderne“ und die WirtschaftsWoche schreiben auch 2025 einen Essaypreis zum Thema „Demokratie und Wirtschaft“ aus. Die prämierten Texte werden in der WirtschaftsWoche veröffentlicht und im Herbst auf der internationalen Konferenz „Vordenker der Liberalen Moderne – was hat uns der Liberalismus heute zu sagen?“ vorgestellt. Die prämierten Texte sind darüber hinaus mit bis zu 3.000 € dotiert.

Mögliche Themen und Fragestellungen sind etwa: Inwiefern betreffen also die Herausforderungen vor denen die liberale Demokratie steht, auch die Marktwirtschaft? Was verbindet die beiden Sphären Demokratie und Wirtschaft, was trennt sie? Wie sieht ein Zusammenspiel aus, das der Gesellschaft nützt? Wie lassen sich Klimawandel und Digitalisierung mit demokratischen Mechanismen vereinbaren? Muss das Verhältnis von Staat und Markt, von Politik und Wirtschaft neu definiert werden? Wie umgehen mit autoritären Regimen? Bedingen sich liberale Demokratie und Marktwirtschaft gegenseitig oder ist das eine auch ohne das andere dauerhaft möglich?

Eine Jury aus Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Journalismus beurteilt die Einsendungen nach Relevanz des Themas, der Originalität des Ansatzes, sowie der Tiefe und stilistischen Qualität der Argumentation. Die Texte sollen max 12.000 Zeichen haben und bis bis 15. September 2025 via Mail an essaypreis@libmod.de gesendet werden. Alle weiteren Informationen finden sich hier.

Ein Kommentar zu “CfP: Essaypreis „Demokratie und Wirtschaft“

  1. MARKTGLÄUBIGKEIT

    Wachstumswahn und Profitstreben
    dominieren unser Leben.
    Den Markt, mit seinen Gesetzen,
    betet man an wie einen Götzen.
    Neoliberal hat Konjunktur,
    schlechte Zeiten für die Natur.
    Für den Energiehunger der Welt
    werden ganze Wälder gefällt
    Der Markt allein wird’s nicht richten,
    nur Artenvielfalt vernichten.

    Man produziert und produziert,
    plündert Ressourcen ungeniert.
    Plastikflut und Wegwerftrend,
    man konsumiert permanent.
    Zu viele Buchen und Eichen
    mussten schon der Kohle weichen.

    Das oberste Gebot der Zeit
    muss heißen Nachhaltigkeit.
    Der Schutz von Umwelt und Klima
    muss vorn steh’n auf der Agenda.
    Statt nur nach Profit zu streben,
    im Einklang mit der Natur leben.

    Die Millionen vom Millionär,
    wo kommt der ganze Zaster her?
    Erbschaft, Kapital und Zinsen,
    Geldvermehrung ohne Grenzen.
    Die Gesellschaft in Schieflage,
    es stellt sich die Systemfrage.

    Immer reicher werden Millionäre,
    daneben wachsen die Armutsheere.
    In düsteren Slums leben Millionen,
    während and’re in Palästen wohnen.
    Fein lebt sich’s am Existenzmaximum,
    doch auf Dauer bringt’s den Planeten um.
    Die Leute jenseits der Reichtumsgrenze
    sollten nachdenken, sonst ist bald Sense.
    Wohlstand für alle, muss heißen das Ziel.
    Frieden und Freiheit stehen auf dem Spiel.

    Rainer Kirmse , Altenburg

    Herzliche Grüße aus der Skatstadt

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