CfP: Kritische Theorie der extremen und populistischen Rechten

Zeitnah findet am 8. und 9. Dezember 2021 an der Universität Hamburg ein Workshop zur „Kritischen Theorien der extremen und populistischen Rechten“ statt, der an Wissenschaftler*innen in der Promotions- bzw. Post-Doc-Phase gerichtet ist. Gegenstand der als Arbeitstreffen konzipierten und von Leo Roepert organisierten Veranstaltung ist die Frage, was Adornos, Horkheimers, Marcuses, Löwenthals etc. Arbeiten zum Verständnis des aktuellen „Rechtsrucks“, also des gegenwärtigen Erstarkens der populistischen und extremen Rechten, beitragen können. Achtung: Die Deadline für Abstracts (max. 400 Wörter) ist bereits am 01. November, die Frist für die Einreichung von Texten am 19. November 2021. Der vollständige Call befindet sich hier und nach dem Klick.

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CfP: „Vernachlässigte Werkzeuge der Theoriebildung? Ein Aufruf zur Debatte“ (DGS)

Mit dem Ziel, in der Soziologie eine neue Debatte über Begriffe anzustoßen, laden die DGS-Sektionen Soziologische Theorie und Politische Soziologie zur gemeinsamen Sektionstagung am 3. und 4. März 2022 an die Universität der Bundeswehr München (Präsenzveranstaltung). Hintergrund der von Fabian Anicker (Münster), Jenni Brichzin (München) und Thomas Kern organisierten Tagung ist die Diagnose, dass die Frage nach den Begriffen, mit denen die Soziologie selbst ihre Gegenstände konstituiert, und die Diskussion darüber, wann neue Gedanken neue Begriffe erfordern, an den Rand der Fachdebatte gedrängt scheinen. Impulsvorträge von Eva Barlösius, Clemens Kroneberg und Armin Nassehi sind geplant. Da die Fragen der Tagung auch für politische Theoretiker*innen – auch im Anschluss an die Göttinger Sektionstagunghochrelevant bleiben, teilen wir hier gerne die Information, dass Abstracts (bis 350 Worte) bis zum 1. November 2021 an begriffe@gmx.de gesendet werden können. Den vollständigen Call mit weiteren organisatorischen Informationen und inhaltlichen Impulsen gibt es hier und hier.

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CfP „Gesichter der Souveränität“ Villa Vigoni

Doktorand*innen und Postdocs aufgepasst: Das deutsch-italienische Zentrum für den Europäischen Dialog Villa Vigoni veranstaltet von 16.-19.5.2022 eine deutsch-italienische Tagung zum Thema „Wie viele Gesichter hat die Souveränität?/ Quante facce ha la sovranità?“. Grundidee der von Fernando D’Aniello (Napoli) und Verena Frick (Göttingen) organisierten interdisziplinären Tagung ist es, ausgehend von der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eine grundsätzliche Vergewisserung über Zukunft und Gegenwart der Souveränitätsidee in Europa anzustrengen. Hierzu sollen Vertreter*innen aus politischer Theorie und Philosophie mit Jurist*innen diskutieren. Der CfP richtet sich vor allem an fortgeschrittene Doktorand*innen und Early Postdocs, die Deadline für Beitragsvorschläge ist der 30.11.2021. Alle ausführlichen Informationen finden sich hier.

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CfP Promotionswerkstatt „Gesellschaftliche Polarisierungen und die Suche nach Solidarität“

Am 09. November 2021 veranstaltet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin (voraussichtlich in Präsenz) eine Promotionswerkstatt unter dem Leitthema „Gesellschaftliche Polarisierungen und die Suche nach Solidarität“. Im Anschluss an die Promotionswerkstatt werden die Teilnehmenden gemeinsam am 10. November 2021 das alljährlich stattfindende WSI-Herbstforum besuchen. Neben einer Keynote, der Vorstellung von Promotionsarbeiten und einem Promotionsprojekt-Speednetworking steht auch ein kurzer Workshop auf dem Programm. Bewerbungen sind bis 15.09.2021 möglich an: herbstforum-werkstatt@boeckler.de Der ausführliche Call und weitere Informationen finden sich hier und sowie auf der Homepage.

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CfP: Einsamkeit (Berliner Debatte Initial)

Die Zeitschrift Berliner Debatte Initial hat einen neuen Themenaufruf gestartet. Erbeten werden theorieorientierte Aufsätze, empirische Studien oder Essays zum Thema „Einsamkeit – Geschichte sozialer Nichtbeziehungen“, es geht um Diagnosen und Verständnisse, aber auch Kulturen und Praktiken von Einsamkeit seit dem 18. Jahrhundert bis heute freizulegen, die sich räumlich nicht auf Europa beschränken müssen. Wer mitschreiben möchte, sollte bis zum 15. August einen Abstract udn Arbeitstitel einreichen, die Abgabe der Manuskripte ist für Anfang Dezember vorgesehen. Alle Infos zu Zuschnitt, Anforderungen und Prozedere findet ihr hier in der PDF.

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CfP: „Weltall Erde Mensch – Kosmos-Utopien im 20. und 21. Jahrhundert“ für die „Berliner Debatte Initial“

„Für die Träume der Menschheit, in den Kosmos zu fliegen, außerirdische Lebensformen zu entdecken, fremde Planeten zu besiedeln u. a. m. hat sich das Genre der Science-Fiction in Literatur und Film etabliert. Kosmos-Utopien, die Träume vom Leben an einem ganz anderen Ort, fernab von der Erde, stimulieren aber auch Wissenschaft und Forschung, Politik, Wirtschaft, Kultur und Philosophie.“ Die „Berliner Debatte Initial“ plant nun einen Themenschwerpunkt, der nach der „Vielfalt der Träume und Utopien“ fragt und danach, wie diese „im 20. und 21. Jahrhundert jeweils verarbeitet werden und wie sie z.B. in konkreten Bildern der Raumfahrt Gestalt gewinnen. Von Interesse ist auch, welche Träume in Vergessenheit geraten und bis heute unabgegolten sind.“ Der Einsendeschluss für Abstracts ist der 15. Juni 2021. Der vollständige Call findet sich hier.

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Call für Tagung „‚But some are more equal than others‘ – Interdisciplinary Perspectives on Growing Inequality and the Need for Solidarity“, 15.-17. Juli 2021 (Hans-Böckler-Stiftung)

Vom 15.-17. Juli 2021 wird die jährliche „Wissenschaftliche Tagung der Promovierenden der Hans-Böckler-Stiftung“ online nachgeholt, die aufgrund der Pandemie letztes Jahr entfallen musste. Sie widmet sich interdisziplinären Perspektiven auf Ungleichheit und Solidarität, Keynotes werden von Manuela Boatcă, Jakob Egholt Søgard, und Nikita Dhawan gehalten.

Interessierte Promovierende (mit oder ohne Stiftungsbeziehung) können bis zum 20. Mai Abstracts im Umfang von bis zu 2 Seiten einsenden. Ein umfangreicher Call und alle weiteren Informationen finden sich hier.

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CfP: „Gewalt“ (Hamburg)

Für die zweite Jahrestagung der Societas Aperta Feminarum in Iuris Theoria (SAFI), die am 27. und 28. Mai 2021 an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg zum Thema „Gewalt“ stattfinden wird, werden noch Beitragsvorschläge gesucht. Dabei sind mit Blick auf den fokussierten Zusammenhang von Gewalt, Macht und Recht aus allen Disziplinen Beiträge erwünscht, auf deren Basis dann ein transdisziplinäres Gespräch angestrebt wird. Die Tagung ist als Hybridveranstaltung geplant, die Publikation einer Auswahl der Beiträge wird angestrebt. Beitragsvorschläge auf Deutsch oder Englisch im Umfang von bis zu 500 Wörtern können noch bis zum 31.03.2021 an Sabrina Zucca-Soest geschickt werden. Der vollständige Call for Papers findet sich hier.

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CfP DVPW-Kongress 2021 „Wir haben die Wahl!“

Der Programmbeirat der DVPW hat eine Vorauswahl getroffen und nun suchen insgesamt 92 offene Panels Beiträge für den kommenden DVPW-Kongress, der von 14.-16. September 2021 digital stattfinden wird. Die theorieblog-Redaktion hat im Folgenden für Euch eine kleine (nicht erschöpfende!) Auswahl besonders theorieaffiner Panels zusammengestellt. Deadline für alle Einsendungen ist der 28. Februar, alle Vorschläge müssen über die Kongress-Website eingereicht werden. Dort finden sich auch die ausführlichen Panel-Beschreibungen.

  • P105 Antipopulismus. Konzeptuelle, normative und empirische Aspekte einer politischen Präventions- und Reaktionsstrategie (Seongcheol Kim/Veith Selk)
  • P120 Demokratie revisited: Wahlen als normativer Kern der Demokratie? (Norma Osterberg-Kaufmann/Alexander Weiß)
  • P131 Entscheiden und Zeitlichkeit: Konstruktivistische Perspektiven auf bedrohliche Zukünfte und autoritäre Verheißungen (Marlon Barbehön/Mareike Gebhardt)
  • P132 Erosion of societal norms and the resilience of democracies (Ireneusz Karolewski/Viktoria Kaina)
  • P134 Europas Normen, Europas Krisen: Ansätze, Felder und Herausforderungen normentheoretischer Perspektiven auf die Europäische Union (Nils Stockmann/Johannah Speyer)
  • P138 Gestalten, Formen und Praktiken des Autoritarismus (Felix Petersen/Verena Frick)
  • P139 Ignored Authors, Marginalized Documents. Diachronic Simultaneities and Discontinuities in the History of Political Thought (Dennis Bastian Rudolf/Clara Ruvituso/Valerian Thielicke)
  • P159 Of women*, mountains, and algorithms: The subjects and objects of knowledge creation and political decision-making (Johanna Leinius/Franziska Martinsen)
  • P169 Politische Theorie der Polarisierung (Eva Hausteiner/Cord Schmelzle)
  • P184 The Value of Uncertainty in Democratic Systems (Svenja Ahlhaus/Alice el-Wakil)
  • P185 Transformation des Politischen. Neue Perspektiven der radikalen Demokratietheorie (Karsten Schubert/Lucas von Ramin)
  • P188 Unsichere Zeit(en). Konstruktivistische Perspektiven auf die Politik der Zeit und ihre Folgen für die Demokratie (Florian Hoffmann/Theresa Franke)
  • P192 Verschwörungstheorien, Esoterik und religiöser Fundamentalismus: Religion als Triebkraft autokratischer Vorstellungswelten im digitalen Zeitalter? (Gert Pickel/Isabelle Borucki)
  • P197 Warum (noch) wählen? Demokratie und die Digitalisierung des Demos (Thorsten Thiel/Andreas Jungherr)
  • P200 Wissenschaft und Wissenschaftskritik in Zeiten des Populismus (Heike Mauer/Michel Dormal)

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CfP: Pandemie, Protest und Populismus (Konferenz in Leipzig)

„Verunsicherung und Verwerfungen des Politischen nach Corona“ stehen im Fokus einer Konferenz, die am 16. und 17. September 2021 am Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig stattfindet. Sie nimmt in einer Situation, in der gesellschaftliche Konfliktlinien im Pandemie-Kontext besonders sichtbar werden, politischen Protest, Reaktionen von Rechtspopulist:innen und Anti-Corona-Protest-Bewegungen in den Blick und diskutiert ihre Zusammenhänge und Wechselspiele. Für die interdisziplinäre Analyse und Diskussion werden nun Beiträge gesucht, „die Diskurse, metapolitische Strategien und politische Interventionen analysieren und ihren sozioökonomischen und kulturellen Resonanzboden in den Blick nehmen.“ Willkommen sind insbesondere Beiträge von zivilgesellschaftlichen Akteur:innen sowie aus der Parteien-, Protest-, Bewegungs-, Gouvernementalitäts- und Einstellungsforschung. Beitragsvorschläge (Abstract max. 500 Wörter) können bis zum 31. Januar 2021 an papropo@posteo.de gesendet werden. Bitte beachten: Zusätzlich bitten die Organisatoren um einen Kurzlebenslauf. Der komplette Call mit weiteren Informationen findet sich unter diesem Link. Die im Call genannten Themenschwerpunkte sind nach dem Klick noch einmal gesondert aufgeführt. (mehr …)

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