CfP: Workshop „Illiberales Christentum. Christliche Akteure und der Aufstieg der ,Neuen Rechten‘“ (Heidelberg, 15.-18.10.2026)

Welche Bedeutung kommt christlich-religiösen Akteuren bei der Verbreitung illiberaler Weltanschauungen in liberaldemokratischen Gesellschaften zu? Wie tragen sie dazu bei, die Erwartungshaltungen der Bürger:innen gegenüber dem Gemeinwesen gemäß den machtpolitischen Interessen der ‚Neuen Rechten‘ zu formen? Wie organisieren sie sich und welche Netzwerke bilden sie?

Der vom 15.-18.10.2026 an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg stattfindende interdisziplinäre Workshop möchte mit Blick auf u.a. diese Fragen den Zusammenhang zwischen der Krise der Demokratie und der Verbreitung illiberaler Weltanschauungen durch christlich-religiöse Akteure diskutieren. Vorschläge für Impulsreferate oder Lektüreberichte können noch bis zum 5. Januar 2026 an die Veranstalter Magnus Schlette (Heidelberg), Max Stange (München) und Rasmus Wittekind (Bonn) geschickt werden (magnus.schlette[at]fest-heidelberg.de). Alle Informationen und weitere inhaltliche Anregungen findet ihr gebündelt hier im CfP.

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CfP: Workshop „Do Parties Still Matter?“ (Heidelberg, 20.-21.02.)

Der jährliche Workshop von DemocracyNet findet 2026 am 20./21. Februar unter dem Titel „Do Parties Still Matter? – Rethinking ‚Democracy as we know it'“ an der Universität Heidelberg statt. Geplant ist unter anderem eine Keynote von Fabio Wolkenstein – und darüber hinaus sind Beitragsvorschläge noch bis zum 31. Dezember sehr willkommen. Den vollständigen Call for Papers mit allen weiteren Details gibt es hier.

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CfP Dortmund Disputes on Economic Justice

An der TU Dortmund finden am 25. und 26. Juni 2026 die zweiten „Dortmund Disputes on Economic Justice“ statt, bei denen es um Fragen wirtschaftlicher Gerechtigkeit, der Märkte, des Eigentums, der Steuern und der Demokratie am Arbeitsplatz geht. Gesucht werden für die von Jonas Harney und Peter Königs organisierte Konferenz Beiträge, die sich aus politikphilosophischer Perspektive beispielsweise mit wirtschaftlicher Ungleichheit, Kapitalismus und Sozialismus auseinandersetzen. Deadline für Einreichungen ist der 01.02.2026. Weitere Infos zu den einzureichenden Abstracts und dem Review-Verfahren gibt es hier im ausführlichen Call.

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CfP Sammelband zu „Realitätsvervielfachungen“

Für Band 16 der Beiträge zur Rechts-, Gesellschafts- und Kulturkritik (vormals Salecina-Beiträge zur Gesellschafts- und Kulturkritik) suchen Malte Gruber (Justus-Liebig-Universität Gießen) und Jan Maatz Beiträge zum Thema „Realitätsvervielfachungen – Übertritt in neue Welten aus gesellschaftstheoretischer Perspektive“. Angelehnt an Nietzsches Überlegungen zum Ursprung der Metaphysik fragen die Herausgeber nach Beiträgen, die sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung beschäftigen: Wie schaffen diese neue oder parallele Welten und wie sind dieses zu deuten? Wie wirken sich die Veränderungen in einer Realität auf die andere aus? Ziel des Vorhabens ist es, über die Vervielfachungen der Realitäten, den Übertritt und die aus diesem Grenzgang gewonnenen Erkenntnissen sowie ihre Übersetzung in die „erste reale Welt“ nachzudenken. Deadline für Einsendungen ist der 31.12.2025. Detaillierte Infos finden sich im ausführlichen Call.

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CfP: Walter Benjamin in Times of Crisis (New Benjamin Studies #3)

Für die dritte Ausgabe der New Benjamin Studies unter dem Titel „Walter Benjamin in Times of Crisis“ werden Beiträge gesucht, die sich mit Walter Benjamins Denkfiguren im Licht globaler Entwicklungen und Missstände auseinandersetzen. In seinem gesamten Werk widmet er sich Themen, die sich um zentrale Spannungsfelder unserer politischen und sozialen Wirklichkeit gruppieren: Fortschritt und Verfall, Gerechtigkeit und Gewalt, Krise und Katastrophe, Revolution und messianische Erwartung. Diese Auseinandersetzungen erfolgen vor dem Hintergrund eines historischen Moments, der von politischen Umbrüchen, ökonomischer Instabilität, Faschismus und Krieg geprägt war – einer Konstellation, die auf frappierende Weise den Dialektiken unserer Zeit ähnelt. Besonders erwünscht sind Einreichungen aus interdisziplinären Perspektiven sowie aus nicht-westlichen intellektuellen und kulturellen Kontexten.

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CfP: Essaypreis „Demokratie und Wirtschaft“

Das „Zentrum Liberale Moderne“ und die WirtschaftsWoche schreiben auch 2025 einen Essaypreis zum Thema „Demokratie und Wirtschaft“ aus. Die prämierten Texte werden in der WirtschaftsWoche veröffentlicht und im Herbst auf der internationalen Konferenz „Vordenker der Liberalen Moderne – was hat uns der Liberalismus heute zu sagen?“ vorgestellt. Die prämierten Texte sind darüber hinaus mit bis zu 3.000 € dotiert.

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CfP: Theorien und Politiken der Zeit (Femina Politica)

Für ihr im nächsten Jahr erscheinendes Special Issue zum Thema „Theorien und Politiken der Zeit“ ist die Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft auf der Suche nach Beiträgen. Das Special Issue widmet sich dem Thema Zeit und Politik aus einer feministisch-politikwissenschaftlichen Perspektive im Kontext wachsender sozialer und ökonomischer Ungleichheit und multipler Krisen. Der Fokus liegt auf den theoretischen Grundlagen von Zeit, Politik und Geschlecht sowie auf den Bedingungen und Folgen von Zeitpolitiken aus feministischer Perspektive. Eingeladen sind theoretische, konzeptionelle und empirische Beiträge. Mögliche thematische Schwerpunkte sind feministische zeittheoretische und zeitpolitische Perspektiven auf soziale und/oder ökologische Re_Produktionsprozesse, Sorgeverhältnisse, Partizipation und Demokratie, Kolonialität, Ableismus, Heteronormativität, Zeit und Raum oder widerständige feministische Praktiken.

Der Schwerpunkt wird bereut von Friederike Beier und Hanna Völkle. Sie bitten um die Zusendung von ein- bis zweiseitige Abstracts per Mail. Einsendeschluss ist der 30. November 2025. Weitere Informationen finden sich im ausführlichen Call.

 

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CfP: Modern Times: Emanzipation – Macht – Technik (PROKLA Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft)

PROKLA Zeitschrift für Sozialwissenschaft sucht Beiträge für PROKLA 222 (Heft 1, März 2026) unter der Überschrift „Modern Times: Emanzipation – Macht – Technik“. Eingereicht werden können Beiträge, die sich mit dem Verhältnis von Technik, (Ohn-)Macht und Emanzipation insbesondere vor dem Hintergrund digitaler Technologien beschäftigen. Die Schwerpunktredaktion (bestehend aus Madeleine Böhm, Philipp Frey, Yannick Kalff, Mariana Schütt, Sebastian Sevignani, Sandra Sieron, Ingo Stützle) schlägt folgende vier Themenbereiche vor: Technik und die Produktion von Ohnmacht, Erfahrungen von Ohnmacht und Möglichkeiten der emanzipativen Aneignung, Perspektiven emanzipatorischer Technikforschung und Geschichte, Institutionen und Widersprüche (emanzipatorischer) Technik(-forschung). Deadline für Exposés ist der 07.07.2025, Einreichungen können an redaktion ((at)) prokla.de gesendet werden. Mehr Informationen und den ausführlichen Call gibt es hier.

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CfP: SAFI Konferenz 2025 (Amsterdam)

Die diesjährige SAFI Konferenz findet am 9./10. August in Amsterdam unter dem Titel „Reimagining Justice“ statt. Die beiden Keynotes werden von Monika Kirloskar-Steinbach und Annalise Acorn gehalten. Für das weitere Programm werden noch Beiträge gesucht, für die noch bis zum 5. Juni Vorschläge eingereicht werden können. Mehr Informationen zur Konferenz und zum Bewerbungsprozess finden sich auf der Konferenz-Webseite.

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CfP: Frühjahrstagung (2026) der DVPW-Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte zum Thema Bürgerschaft

Die vom 18. bis 20.03.2026 an der Philipps-Universität Marburg stattfindende Frühjahrstagung der DVPW-Sektion für Politische Theorie und Ideengeschichte hat sich „Bürgerschaft: Aktuelle Entwicklungspfade und konzeptionelle Neubestimmungen“ zum Thema gesetzt. Die Organisator:innen Oliver Eberl, Julian Nicolai Hofmann, Eva-Maria Schäfferle und Sandra Seubert (Kooperation der Universitäten Marburg und Frankfurt am Main) suchen dafür nach Beiträgen, die sich mit empirischen und/oder konzeptionellen Fragen zu diesem Thema sowohl in der Ideengeschichte als auch auf die Zukunft bezogen auseinandersetzen. Als Themenfelder schlagen sie Bürgerschaft im Konflikt, Bürgerschaft und Menschenrechte, regressive Tendenzen, transnationale Konstellationen, (post-)koloniale Verhältnisse sowie Transformationen von Beteiligungsformen vor. Mehr Informationen finden sich im ausführlichen Call.

Deadline ist der 30.06.2025, Einreichungen bitte an tagung-buergerschaft [[at]] uni-marburg.de.

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