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CfP: Digitale Unsouveränität

Für eine kommende Ausgabe der Zeitschrift Augenblick zum Thema „Digitale Unsouveränität“ werden Beiträge aus den Medien-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzenden Disziplinen gesucht, die die Frage nach Praktiken kritischer digitaler Unsouveränität behandeln: nach Kritik, die Beteiligung, Situierung und Betroffenheit als Erkenntnisbedingung präzisiert; nach Praxen, die Abhängigkeit als politische Alltäglichkeit und Privileg als unsouveräne Verantwortung ernst nehmen und daraus Strategien, Verfahren und Formen der (De-)Subjektivierung entwickeln. …

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CfP: Workshop „The Political Theory of Labour Unions“, TU München

Die Munich School of Politics and Public Policy an der Technischen Universität München lädt zur Einreichung von Abstracts für den Workshop The Political Theory of Labour Unions ein. Die Veranstaltung findet am 21. und 22. Januar 2027 in München statt.

Der Workshop möchte Forschende aus der Politischen Theorie und Politischen Philosophie zusammenbringen, um die Rolle von Gewerkschaften in demokratischen Gesellschaften aus normativer Perspektive zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der demokratischen Funktion, der Legitimität und den Handlungsmöglichkeiten von Gewerkschaften sowie deren Bedeutung im Kampf gegen soziale und wirtschaftliche Ungleichheit. …

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CfP: Tagung „Konservatismus und Kapitalismus – Ziemlich beste Freunde?“, LMU München

Der Arbeitskreis Interdisziplinäre Konservatismusforschung lädt zur Einreichung von Beiträgen für die interdisziplinäre Tagung Konservatismus und Kapitalismus – Ziemlich beste Freunde? ein. Die Veranstaltung findet am 18. und 19. Februar 2027 am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin/ der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.

Im Mittelpunkt der Tagung steht die historische und systematische Frage nach dem spannungsreichen Verhältnis von Konservatismus und Kapitalismus seit dem 19. Jahrhundert. Obwohl beide Begriffe häufig als eng miteinander verbunden wahrgenommen werden, zeigt ein historischer Blick, dass ihr Verhältnis von Ambivalenzen, Konflikten und Wandlungsprozessen geprägt ist. Die Tagung möchte diese Entwicklung mit besonderem Fokus auf Deutschland und die USA aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven beleuchten. …

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CfP: Anger, Rage, Resentment as Drivers of Political Identity, Universität Passau

Wie prägen Wut, Zorn und Ressentiment politische Identitäten? Dieser Frage widmet sich der internationale Workshop Anger, Rage, Resentment as Drivers of Political Identity, der am 4.–5. März 2027 an der Universität Passau stattfindet.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass aktuelle Krisen liberaler Demokratien nicht allein durch institutionelle oder rationale Erklärungen verstanden werden können. Vielmehr rücken politische Emotionen und Affekte zunehmend in den Mittelpunkt der Politischen Theorie. Der Workshop diskutiert unter anderem, wie Wut zur Herausbildung politischer Identitäten beiträgt, demokratische Resilienz stärken oder gefährden kann und welche Rolle Anerkennung, Marginalisierung, Künstliche Intelligenz sowie gesellschaftliche und ökonomische Transformationsprozesse dabei spielen.

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CfP: Unruly Climates, Contested Futures II

Die Klimakrise ist längst nicht mehr nur Gegenstand umweltpolitischer Debatten, sondern wirft grundlegende Fragen nach Zukunft, Transformation und politischem Handeln auf. Der Sammelband Unruly Climates, Contested Futures II: Imaginaries, Framings, and Politics of Resistance in the Majority World widmet sich dieser Thematik und lädt zu Beiträgen ein.

Im Mittelpunkt stehen Zukunftsimaginationen (future imaginaries) als analytischer Zugang zu sozial-ökologischen Konflikten und kollektiven Widerstandsformen. Gefragt wird etwa danach, wie klimagerechte Zukünfte entworfen und praktisch erprobt werden, welche Naturverständnisse soziale Bewegungen prägen und wie Klimaaktivismus zwischen unterschiedlichen globalen Regionen verflochten ist. Der Call gliedert sich in drei Themenfelder: 1. Theoretische Perspektiven auf Zukunft und Widerstand, 2. Empirische Analysen von Klimabewegungen und Transformationskonflikten, 3. Globale Verflechtungen, Solidaritäten und Machtasymmetrien des Klimaaktivismus.

Interessierte sind eingeladen, bis zum 9. August 2026 einen Extended Abstract (2–3 Seiten) sowie eine Kurzbiografie (max. 150 Wörter) einzureichen. Ausführliche Informationen finden sich hier.

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CfP: On Displacement

Die Fachzeitschrift Metodo. International Studies in Phenomenology and Philosophy lädt Beiträge für das Sonderheft „On Displacement“ ein, welches von Michaela Bstieler und Marco Cavallaro betreut und herausgegeben wird.

Im Zentrum steht die Frage, wie Erfahrungen von Vertreibung, Entwurzelung und Desorientierung angesichts von Krieg, Flucht, Klimawandel oder sozialer Verdrängung das Verhältnis von Subjekt, Ort und politischer Ordnung verändern. Gefragt wird, wie sich Displacement phänomenologisch beschreiben lässt und welche Konsequenzen dies für Konzepte wie Zugehörigkeit, Staatsbürgerschaft, Demokratie, Grenzen, Macht und Klimagerechtigkeit hat. Der Call dürfte somit auch für Wissenschaftler*innen aus der Politischen Theorie und politischen Phänomenologie interessant sein. …

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CfP: Reichtum neu denken. Limitarismus und Soziale Demokratie (Berlin)

Am 10. und 11. September 2026 findet in Berlin, organisiert von Friedrich-Ebert-Stiftung und AK Philosophie der Sozialen Demokratie, die Tagung „Reichtum neu denken. Limitarismus und die Zukunft der Sozialen Demokratie“ statt. Den Auftakt macht die Philosophin Ingrid Robeyns mit einem Vortrag zu ihrem gleichnamigen Buch „Limitarismus. Warum Reichtum begrenzt werden muss“ (2026). Eingeladen sind Personen aus Philosophie und angrenzenden Fachbereichen, die an der programmatischen Weiterentwicklung der Sozialen Demokratie und an Grundfragen an der Schnittstelle zwischen Philosophie und politischer Praxis interessiert sind.  Detaillierte Informationen zum Verfahren, zum Inhalt und zur Tagung finden sich sowohl auf der Website der FES  als auch hier.

+++ Achtung: Verlängerte Einreichungsfrist +++

Eine Teilnahme ist nur durch vorherige Annahme eines eingereichten Abstracts möglich. Das Abstract soll in Form einer pdf-Datei bis zum 20. Juli 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: soziale.demokratie[at]fes.de Die Auswahl der Beiträge erfolgt bis 27. Juli 2026.

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CfP: Kleine Tagung für anarchistische Studien

Die Politische Theorie des Anarchismus steht vom 25. bis zum 27. September in Jena im Fokus einer kleinen Tagung für anarchistische Studien, die in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politikwissenschaften der FSU Jena veranstaltet wird. Beitragsvorschläge für Vorträge und/oder Workshops können bis zum 17. Juli 2026 eingereicht werden. Die allgemeine Anmeldung zur selbstorganisierten und spendenfinanzierten Tagung läuft bis zum 31. August. Die Teilnehmendenzahl auf 50 Personen begrenzt. Alle Informationen zur Veranstaltung, zu Inhalt und Organisation sowie Links zu Beiträgen vergangener Tagungen finden sich auch unter diesem Link.

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CfP: MenschenRechtsMagazin

Das MenschenRechtsMagazin (MRM), interdisziplinär, bilingual und open access, lädt zu Beitragsvorschlägen ein. Die zweimal jährlich, je zu Beginn des Sommer- und Wintersemesters, erscheinende Zeitschrift bietet Raum für juristische, politikwissenschaftliche, historische und philosophische Perspektiven auf völkerrechtlichen Menschenrechtsschutz. Der Redaktionsschluss für das nächste Heft ist der 01. Juli 2026, aber Beiträge für weitere Hefte können über das Online-Portal auch danach laufend eingereicht werden. Alle Infos zu Rubriken, Einreichungsmodalitäten und Autor:innenrichtlinien findn sich auch im Call der hier in deutscher und hier in englischer Sprache zur Verfügung stehe.

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Call: Kleine Reihe Hochschullehre – „Politische Theorie lehren“

Der AK Hochschullehre der DVPW editiert im Wochenschau Verlag die Kleine Reihe Hochschullehre Politik. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Bände, zuletzt zu Vorlesungen in der Politikwissenschaft und zum Einsatz von R in politikwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen. Für 2027 schreibt der AK nun einen Band „Politische Theorie lehren“ aus. Gesucht werden erfahrende Lehrende aus der Politischen Theorie, die in dem Band praxisorientiert und anschaulich Konzepte zur Vermittlung von Inhalten der politischen Theorie darstellen und dabei auf die aktuellen Herausforderungen der Hochschullehre (z.B. KI-Textgenerierung oder Lesemüdigkeit) eingehen. Ausgangspunkt des Vorhabens ist die Hypothese, dass sich die Lehre in der politischen Theorie von Lehrveranstaltungen der empirisch orientierten Politikwissenschaft unterscheidet und daher eigene Konzepte erfordert. …

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CfP: Wissenschaftsfreiheit mit Elif Özmen (Dortmund)

Am 08. und 09. Oktober 2026 findet die 3rd Dortmund Conference on Philosophy and Society zum Thema „Wissenschaftsfreiheit“ statt. Die Keynote hält Elif Özmen, weitere Workshopbeiträge werden noch gesucht. Vorschläge im Umfang von maximal 500 Wörtern können bis zum 31. Mai 2026 an luna.wieczorek@tu-dortmund.de gesendet werden. Es wird darum gebeten den Betreff „CfP Phil & Society 2026“ zu verwenden. Alles weitere zum Call und eine ausführliche Beschreibung des Formats findet ihr hier.

 

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