CfP: Studierendensymposium „Wozu normative politische Theorie?“

Am 7. Juli diesen Jahres soll am Voegelin-Zentrum der LMU ein Studierendensymposium stattfinden, das sich der Frage „Wozu normative politische Theorie?“. Studierende, aber auch Doktoranden sind eingeladen, bis zum 21. April entsprechende Abstracts einzureichen. Alle Details gibt es hier (pdf), noch ein mehr bisschen mehr zur inhaltlichen Stoßrichtung des Calls nach dem Klick:

Wozu normative politische Theorie? Eine einfache Frage, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Eine Frage, die nicht nur, aber natürlich in besonderer Weise die Politikwissenschaft und ihr Selbstverständnis berührt. Wie verhält sich eine Sozialwissenschaft, sofern sie sich mit Max Weber als empirische Wirklichkeitswissenschaft versteht, zu Fragestellungen, die ganz offensichtlich jenseits des zweifelsfrei Feststellbaren liegen? Andererseits: Sind es nicht letzten Endes die normativen Implikationen des Politischen, die uns an seiner Erforschung erst wirklich interessieren (müssen)? Wieder andererseits: Wenn es in der postmetaphysischen Moderne keine normativen Wahrheiten mehr gibt, welchen Stellenwert hat dann eine wissenschaftliche Beschäftigung mit solch „unbeantwortbaren“ Fragen? Normative Fragen mögen wichtig sein – aber wer ist zuständig? Philosophenkönige? Intellektuelle? Alle? Oder eben eine „normative“ politische Theorie? Was immer man darunter verstehen mag…

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