Autorenname: Ann-Kathrin Koster

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Stellenausschreibung: W2-Professur „Philosophie der Menschenrechte“, Universität Nürnberg-Erlangen (FAU)

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2-Professur (mit Tenure-Track) für Philosophie der Menschenrechte am Institut für Philosophie.

Die Ausschreibung ist ebenfalls für Forschende der Politischen Theorie interessant: Gesucht wird eine Forscher*in mit einem Schwerpunkt in der Philosophie der Menschenrechte sowie einer ausgewiesenen Expertise in der Politischen Philosophie oder der Angewandten Ethik. Die Professur ist eng in das Exzellenzcluster Transforming Human Rights eingebunden, in dessen Rahmen eine eigene Forschungsgruppe geleitet werden soll. Die Forschung der Professur soll grundlegende Fragen der Theorie der Menschenrechte im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen – etwa Autokratisierung, Migration, Digitalisierung oder Umweltkrisen – bearbeiten und an die interdisziplinäre Forschungsagenda des Clusters anknüpfen.

Bewerbungsschluss ist der 17. August 2026. Bewerbungen sind online über das Berufungsportal der FAU einzureichen. Weitere Informationen finden sich unter folgendem Link.

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Workshop: trans* – Perspectives, Experiences, Spaces (Universität Koblenz), 9.-10.07.26

An der Universität Koblenz findet am 9. und 10. Juli 2026 ein internationaler Workshop unter dem Titel „trans* – Perspectives, Experiences, Spaces“ statt. Im Mittelpunkt stehen trans* Lebensrealitäten im Spannungsfeld von Körper, gesellschaftlicher Ausgrenzung, Gewalt und Repräsentation. Der Workshop beleuchtet, wie medizinische, rechtliche und kulturelle Institutionen Selbstbestimmung ermöglichen oder begrenzen und welche Formen von Widerstand und Solidarität trans*Communities entwickeln.

Im Rahmen des Workshops findet am 9. Juli 2026 um 18 Uhr ein öffentlicher Vortrag von Ligia Fabris Campos (Brasilien) mit dem Titel „Transgender Identity and the Broken Promise of Freedom in Right-Wing Liberalism“ statt.

Ein ausführliches Plakat mit allen Informationen findet sich hier. Für die Teilnahme am zweiten Tag wird um Anmeldung gebeten: polwiss-fb2[at|]uni-koblenz.de.

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Workshop: Verschränkungen (neu) denken. Öko-/feministische Perspektiven auf Natur, Mensch und Politik (Fankfurt an der Oder)

Am 16. Juli 2026 findet an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ein Workshop statt, der sich mit aktuellen öko-/feministischen, post-dualistischen und neuen materialistischen Ansätzen beschäftigt. Im Zentrum steht die Frage, welche theoretische und politische Relevanz feministische Philosophien, politische Ökologien und neuere materialistische Ansätze angesichts gegenwärtiger sozial-ökologischer Krisen besitzen. Der Workshop versteht sich als Versuch, die grundlegenden Verschränkungen von Natur, Körper, Wissen und Politik neu zu denken. …

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CfP: On Displacement

Die Fachzeitschrift Metodo. International Studies in Phenomenology and Philosophy lädt Beiträge für das Sonderheft „On Displacement“ ein, welches von Michaela Bstieler und Marco Cavallaro betreut und herausgegeben wird.

Im Zentrum steht die Frage, wie Erfahrungen von Vertreibung, Entwurzelung und Desorientierung angesichts von Krieg, Flucht, Klimawandel oder sozialer Verdrängung das Verhältnis von Subjekt, Ort und politischer Ordnung verändern. Gefragt wird, wie sich Displacement phänomenologisch beschreiben lässt und welche Konsequenzen dies für Konzepte wie Zugehörigkeit, Staatsbürgerschaft, Demokratie, Grenzen, Macht und Klimagerechtigkeit hat. Der Call dürfte somit auch für Wissenschaftler*innen aus der Politischen Theorie und politischen Phänomenologie interessant sein. …

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CfA – Stellen am Graduiertenkolleg „Ästehtik der Demokratie“ an der Goethe-Universität Frankfurt am Main/TU Darmstadt

An der Goethe-Universität Frankfurt am Main sowie der TU Darmstadt werden im Rahmen des DFG-geförderten Graduiertenkollegs „Ästhetik der Demokratie“ (GRK 3113-1) bis zu zwölf Stellen als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) (65%-Teilzeit, befristet auf 4 Jahre) mit der Möglichkeit zur Promotion ausgeschrieben. Das Graduiertenkolleg erforscht, was es bedeutet, die Demokratie nicht nur als eine Regierungsform, sondern als einen umfassenden Zusammenhang des kollektiven Lebens in ästhetischen Kontexten zu verstehen. Ausgehend von Vorschlägen der politischen Theorie zum Verhältnis von Regierungsform und Form des Zusammenlebens bringt das Graduiertenkolleg Methodenbestände der Geisteswissenschaften in Anschlag, um im interdisziplinären Zusammenwirken von Literatur-, Kunst-, Film- und Medienwissenschaften, Geschichte sowie Philosophie die Ordnungen, Praktiken, Dinge und Erfahrungen zu untersuchen, die dem demokratischen Zusammenleben Form verleihen. …

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CfP: Walter Benjamin in Times of Crisis (New Benjamin Studies #3)

Für die dritte Ausgabe der New Benjamin Studies unter dem Titel „Walter Benjamin in Times of Crisis“ werden Beiträge gesucht, die sich mit Walter Benjamins Denkfiguren im Licht globaler Entwicklungen und Missstände auseinandersetzen. In seinem gesamten Werk widmet er sich Themen, die sich um zentrale Spannungsfelder unserer politischen und sozialen Wirklichkeit gruppieren: Fortschritt und Verfall, Gerechtigkeit und Gewalt, Krise und Katastrophe, Revolution und messianische Erwartung. Diese Auseinandersetzungen erfolgen vor dem Hintergrund eines historischen Moments, der von politischen Umbrüchen, ökonomischer Instabilität, Faschismus und Krieg geprägt war – einer Konstellation, die auf frappierende Weise den Dialektiken unserer Zeit ähnelt. Besonders erwünscht sind Einreichungen aus interdisziplinären Perspektiven sowie aus nicht-westlichen intellektuellen und kulturellen Kontexten.

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CfA: Myzelium. Tagung für anarchistische Studien

Die Anarchistische Hochschulgruppe Leipzig veranstaltet vom 19. bis 22. März 2026 eine Tagung zu anarchistischen Studien. Ausgehend von der Annahme, dass Theorien ein wesentlicher Bestandteil der anarchistischen Studien sind, widmet sich die Tagung dem komplexen Wechselverhältnis zwischen anarchistischer Tradition, Theorie und Praxis. Die Tagung hat sich zum Ziel gesetzt anarchistische Studien im deutschsprachigen Raum sichtbar zu machen und zur weiteren Vernetzung beizutragen. Im Fokus stehen dabei Fragen nach Begriffen, Abgrenzungen und Anschlussstellen: Welche Schlüsselkonzepte prägen anarchistisches Denken – und wie lassen sie sich gemeinsam weiterentwickeln? Wie verhalten sich anarchistische Theorien zu benachbarten Ansätzen wie Feminismus, Marxismus, Kritischer Theorie oder Postkolonialismus? In welchen wissenschaftlichen Feldern finden anarchistische Perspektiven bereits statt – und wo könnten sie neue Impulse setzen?

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CfA: Politische Ontologie(n) Spielarten – Anwendungen – Kritiken. Frühjahrstagung der Sektion Politische Soziologie der DGS

Die Sektion Politische Soziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) veranstaltet am 26.-27. Februar 2026 eine Tagung unter dem Titel Politische Ontologie(n). Spielarten – Anwendungen – Kritiken. Die Tagung widmet sich dem derzeit verstärkten Interesse an politischer Ontologie. Im Zentrum der Veranstaltung steht die Frage, wie sich das Verhältnis von Sein und Politik theoretisch fassen und empirisch untersuchen lässt. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass heterogene Ansätze – von Akteur-Netzwerk-Theorie und neuen Materialismen über postkoloniale Theorien bis hin zur radikalen Demokratietheorie – verstärkt ontologische Perspektiven auf soziale Ordnungen, deren Transformationen und Konflikte entwickeln. Dies wirft grundlegende Fragen auf, die auch für die Politische Theorie nicht uninteressant sind: Welches Verständnis von Realität, Konstitution und Differenz liegt den unterschiedlichen Konzeptualisierungen zugrunde? Welche theoretischen Prämissen und erkenntnistheoretischen Konsequenzen sind mit der Rede von „politischer Ontologie“ verbunden? Und welche produktiven wie problematischen Effekte entfaltet sie in der politisch-soziologischen Forschung? Die Tagung möchte eine systematische Auseinandersetzung mit diesen Fragen eröffnen und fragt dementprechend auch nach (politik)theoretischen Perspektiven. …

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CfP: Essaypreis „Demokratie und Wirtschaft“

Das „Zentrum Liberale Moderne“ und die WirtschaftsWoche schreiben auch 2025 einen Essaypreis zum Thema „Demokratie und Wirtschaft“ aus. Die prämierten Texte werden in der WirtschaftsWoche veröffentlicht und im Herbst auf der internationalen Konferenz „Vordenker der Liberalen Moderne – was hat uns der Liberalismus heute zu sagen?“ vorgestellt. Die prämierten Texte sind darüber hinaus mit bis zu 3.000 € dotiert.

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Service

CfP: Theorien und Politiken der Zeit (Femina Politica)

Für ihr im nächsten Jahr erscheinendes Special Issue zum Thema „Theorien und Politiken der Zeit“ ist die Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft auf der Suche nach Beiträgen. Das Special Issue widmet sich dem Thema Zeit und Politik aus einer feministisch-politikwissenschaftlichen Perspektive im Kontext wachsender sozialer und ökonomischer Ungleichheit und multipler Krisen. Der Fokus liegt auf den theoretischen Grundlagen von Zeit, Politik und Geschlecht sowie auf den Bedingungen und Folgen von Zeitpolitiken aus feministischer Perspektive. Eingeladen sind theoretische, konzeptionelle und empirische Beiträge. Mögliche thematische Schwerpunkte sind feministische zeittheoretische und zeitpolitische Perspektiven auf soziale und/oder ökologische Re_Produktionsprozesse, Sorgeverhältnisse, Partizipation und Demokratie, Kolonialität, Ableismus, Heteronormativität, Zeit und Raum oder widerständige feministische Praktiken.

Der Schwerpunkt wird bereut von Friederike Beier und Hanna Völkle. Sie bitten um die Zusendung von ein- bis zweiseitige Abstracts per Mail. Einsendeschluss ist der 30. November 2025. Weitere Informationen finden sich im ausführlichen Call.

 

Service

CfA: 5 Doktorand*innenstellen (Halle-Wittenberg, „Politik der Aufklärung“)

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Politik der Aufklärung“ (GRK 2999), sind am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) fünf Promotionsstellen als Wissenschaftliche*r Mitarbeiterin*Mitarbeiter (m-w-d) ausgeschrieben. Bewerben können sich Kandidat*innen aus allen am Graduiertenkolleg beteiligten Fachrichtungen – darunter auch die Politikwissenschaft.

Die Doktorand*innenstellen haben einen Umfang von 65 % (E 13 TV-L) und sind vom 01.04.2026 bis max. zum 31.03.2030 befristet. Weitere Informationen zur Ausschriebung finden sich hier. Bewerbungsschluss ist der 27.10.2025.

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