Tagung: „Politische Ikonographie“ an der HU Berlin (3./4.12.)

Unter dem Titel „Politische Ikonographie zwischen Differenz und Konsens. Transformationen politischer Ausdrucksmittel seit der Antike“ veranstalten vom 3.-4.12.2015  für den Sonderforschungsbereich 644 „Transformationen der Antike“ Eva Marlene Hausteiner (HU Berlin/SFB 644) und Sebastian Huhnholz (LMU München/SFB 644) eine Tagung über die visuelle Repräsentation von politischer Herrschaft. Mehr Informationen unter dem Strich. Für eine Teilnahme wird um Anmeldung bei eva.hausteiner at sowi.hu-berlin.de wird gebeten. (mehr …)

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Tagungsbericht: „Decolonizing Epistemologies“ (Frankfurt)

Die erstmalige Ansiedlung der Juniorprofessur für Gender/Postkoloniale Studien an einem Institut für Politikwissenschaft hat merkliche Spuren in der Forschungslandschaft hinterlassen. Dass dies ausgerechnet am wichtigen Frankfurter Institut für Politikwissenschaft geschah und außerdem das Frankfurt Research Center for Postcolonial Studies (FRCPS) innerhalb des Exzellenzclusters „Normative Orders“ situiert wurde, verschaffte der Professur eine wichtige Plattform, von der auch die Konferenz sehr profitierte.

Viel ist im letzten Jahr über die Stellung postkolonialer und feministischer Studien in Deutschland diskutiert worden. Angefeuert wurde die Debatte durch die für viele überraschende Nicht-Verlängerung der Tenure von Nikita Dhawan am Frankfurter Institut für Politikwissenschaft. Das von ihr mitbegründete Institut für postkoloniale Studien FRCPS richtete im Juli dennoch eine weitere Fachkonferenz aus. Der ambitionierte Titel „Decolonizing Research Epistemologies and Methodologies – Postcolonial-feminist Interventions“ versprach konkrete Einblicke und Antworten, wie Forschung aussehen kann, die sich postkolonialen und feministischen Theorien verpflichtet fühlt. Über die Reflexion der eigenen Privilegien und Positionierung in der (akademischen) Welt hinaus wurde häufig auch die Stellung dieser Forschungsweise an ihren jeweiligen Instituten thematisiert. Vortragende wie Zuhörende teilten Erfahrungen und Strategien im Umgang damit, dass Forschung häufig nach wie vor in einem Rahmen stattfinde, der die Durchführung postkolonial/feministischer Studien erschwere. (mehr …)

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CfP: Kritische Theorie und Philosophische Anthropologie (Potsdam)

Vom 11.–13. Februar 2016 findet an der Universität Potsdam eine Tagung zum Thema „Mensch und Gesellschaft zwischen Natur und Geschichte: Zum Verhältnis von Philosophischer Anthropologie und Kritischer Theorie“ statt. Die Veranstaltung wird vom Institut für Philosophie der Universität Potsdam (Hans-Peter Krüger) in Kooperation mit dem Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin (Anne Eusterschulte) organisiert.

Das Tagungsprojekt versteht sich als ein Versuch, zwei zentrale Traditionen der deutschsprachigen Philosophie des 20. Jahrhunderts in ein Gespräch miteinander zu setzen: Zur Disposition steht der (ebenso auf Ähnlichkeiten wie auf Unterschiede abhebende) Austausch zwischen der maßgeblich durch Max Horkheimer und Theodor W. Adorno geprägten „Kritischen Theorie“ und der „Philosophischen Anthropologie“ in Gestalt der Entwürfe Max Schelers, Helmuth Plessners und Arnold Gehlens.

Ausführliche Informationen zu den Kernfragen sowie zur Ausrichtung der Tagung sind hier im CfP zu finden. Bis zum 15. Mai 2015 können Abstracts eingereicht werden, die sich an den Leitfragen der Tagungsbeschreibung orientieren sollen. Der Call richtet sich vor allem an den wissenschaftlichen Nachwuchs und ist für alle Disziplinen offen, die sich angesprochen fühlen. Eine Publikation ausgewählter Vorträge ist im Jahrbuch für Philosophische Anthropologie (2016) geplant.

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Konferenz: Herrschaft & Widerstand. Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf umkämpfte Verhältnisse (Kassel)

Vom 08. bis 10. April 2015 findet an der Universität Kassel die 4. DNGPS-Fachtagung zum Thema „Herrschaft & Widerstand. Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf umkämpfte Verhältnisse“ statt. Am 8.4. gibt es einen Vortrag von Prof. Sonja Buckel mit dem Titel „It’s Capitalism, Stupid – Politische Herrschaft in der großen Krise” sowie am 9.4. einen Workshop zum „akademischen Publizieren“ in Kooperation mit dem Barbara Budrich Verlag. Um eine Anmeldung bis zum 15.03. wird gebeten, das vollständige Programm und alle weiteren Informationen gibt es hier.

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Tagungsbericht: Den Konservatismus politisch denken (Zürich, Nov. 2014)

Konservative Positionen nehmen in der gegenwärtigen Landschaft des politischen Denkens eine eigentümliche Sonderstellung ein. Der Konservatismus gilt häufig als konzeptionell unscharf und entzieht sich daher einer vorschnellen Einordnung in geläufige Konfliktlinien der politiktheoretischen Debatte. Die Frage, was eine genuin konservative Haltung überhaupt auszeichnet, wird zudem von Konservativen und Nicht-Konservativen höchst unterschiedlich beantwortet. Vor diesem Hintergrund nahm sich im November 2014 ein hochkarätig besetzter Workshop am Ethik-Zentrum der Universität Zürich des Themas an und diskutierte darüber, wie die zumeist am Rande des Fachinteresses stehende „konservative Disposition“ philosophisch und politiktheoretisch zu verstehen sei. (mehr …)

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„Dimensionen der Würde“ in Berlin

Am 11. und 12. Dezember findet in Berlin die Tagung „Dimensionen der Würde“ statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam von den Kolleg-Forschergruppen „Justitia Amplificata“ (Frankfurt/Berlin) und „Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ (Münster) sowie der Stiftung „Menschenwürde weltweit“ ausgerichtet und findet im Harnack-Haus der FU statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Organisatoren bitten jedoch um verbindliche Anmeldung an normenbegruendung@wwu.de bis spätestens 8. Dezember. Alle Informationen auf einen Blick sowie das vollständige Programm gibt es hier.

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Tagung zur Wirkungsgeschichte der antiken Politischen Philosophie in Graz

Am 13. und 14. November 2014 findet an der Karl-Franzens-Universität in Graz die Tagung “Ordnung in der Gemeinschaft. Zur Wirkungsgeschichte der antiken Politischen Philosophie” statt. Dort wird der Frage nachgegangen, wie attraktiv die antike Politische Philosophie heute noch sein kann: Können wir die platonischen und aristotelischen Lehren in unserer heutigen liberalen Demokratie überhaupt als ernstzunehmende Theorievorschläge betrachten? Aus welchen Gründen scheint der politische Aristotelismus wesentlich attraktiver zu sein als der politische Platonismus?

Organisiert wird die Veranstaltung vom 2013 gegründeten österreichischen Zweig der Gesellschaft für antike Philosophie. Hier geht es direkt zur Tagungswebsite und zum ausführlichen Programm.

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Kanonisierung als Form des Vergessens. Bericht von der Herbsttagung der DVPW-Theoriesektion vom 16. – 18. September in Göttingen

Das Tagungszentrum an der Historischen Sternwarte war als Veranstaltungsort äußerst symbolträchtig gewählt, denn was symbolisiert die Ausleuchtung der verborgenen Winkel und die Suche der Grenzen besser als der Blick in die Sterne? Das Tagungsthema lenkte den Blick in selbstkritischer Absicht auf die Prozesse der Kanonbildung in der politischen Theorie, die sich in den letzten Jahren bedingt durch die Bologna-Reform verstärkt abzeichnen. Wie konstituiert sich ein Mainstream? Wie bilden sich kollektive Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsstrukturen heraus? Was macht eine Autor_in zur Klassiker_in oder einen Text klassisch? Entscheidet darüber das Genie der Autorin/des Autors, die Qualität der Werke oder ein Prozess machtförmiger „Kanonpolitik“? Oder ist es ‚lediglich’ Zufall bzw. eine Frage knapper Ressourcen, die uns zur Auswahl und Beschränkung zwingt? (mehr …)

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Tagung: „Politischer Widerstand“ in Passau

Vom 23. bis zum 25. Oktober 2014 findet in Passau eine Tagung zum Thema „Politischer Widerstand“ statt. Anlässlich des 70. Jahrestages des Attentats vom 20. Juli 1944 soll das Thema „Politischer Widerstand“ u.a. im Nationalsozialismus und unter den sozialistischen Regimen des 20. Jahrhunderts beleuchtet werden. Ausgerichtet wird die Tagung von der Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Passau und der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens (DGEPD) in Kooperation mit der Andrássy-Universität Budapest und dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung bis zum 21. Oktober wird gebeten (christina.kast@uni-passau.de). Das Programm und weitere Informationen zur Tagung findet Ihr hier.

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