CfP: Menschenrechte im Christentum und Islam

Vom 26.-28. Januar 2017 findet an der Universität Tübingen eine interdisziplinäre Tagung zum Thema “Die Universalität der Menschenrechte und ihre Legitimierung in Christentum und Islam” statt. Die Tagung wird vom Forum Scientiarum der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit dem Weltethos-Institut und der Stiftung Weltethos ausgerichtet. Inhaltlich geht es darum, ob die Menschenrechte im Rückgriff auf das Wesen des Menschen begründet und formuliert werden müssen oder sich das Wesen des Menschen auch unabhängig von seiner kulturellen Selbstverständigung und Selbstgestaltung aufweisen lässt und wie sich dann der universale Geltungsanspruch der Menschenrechte verteidigen lässt, ohne kulturelle Differenzen zu nivellieren.

Diese Fragen sollen auf der Tübinger Tagung sowohl rechtsphilosophisch wie auch in christlicher und islamischer Perspektive diskutiert werden. Beiträge sind willkommen u. a. aus Philosophie, Jura, den verschiedenen Theologien, Politikwissenschaft und Soziologie, aber auch aus anderen Bereichen. Bis zum 30. November können Abstracts bis 500 Wörter eingereicht werden. Ausführliche Informationen gibt es hier.

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CfA: Zwei wissenschaftliche Mitarbeiterstellen an der Hochschule für Philosophie München

An der Hochschule für Philosophie in München sind zum 01. Oktober 2016 zwei Mitarbeiterstellen (50%, TVöD 13) ausgeschrieben. Die Stellen sind in dem Projekt „Zukünftige Generationen als Leerstelle der Demokratie – Repräsentation und Beteiligung angesichts ökologischer und institutioneller Herausforderungen“ am Lehrstuhl für Praktische Philosophie (Prof. Dr. Michael Reder) angesiedelt und zunächst auf zwei Jahre befristet. Das Projekt hat einen Schwerpunkt auf (deliberative, pragmatistische, radikale) Demokratietheorien, Fragen der Repräsentation und Menschenrechten. Neben AbsolventInnen der Philosophie sind theoretische SozialwissenschaftlerInnen explizit zur Bewerbung aufgefordert. Alle weiteren Informationen sind der Stellenausschreibung zu entnehmen. Bewerbungsfrist ist der 01. Juli 2016.

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CfP: Menschenrechte als geschichtspolitischer Topos?

Der AK Menschenrechte und der AK Politik und Geschichte der DVPW laden im Dezember (15./16. Dezember) in der Schader-Stiftung zu einem Workshop über „Menschenrechte als geschichtspolitischer Topos?“ ein. Derzeit läuft der Call for Papers und bis zum 10. Juni hat noch jeder die Chance, einen Beitrag für ein kurzes Impulsreferat anzumelden. Alle Infos zur Anlage der Tagung hier.

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Podcast: Franziska Martinsen – Das europäische Subjekt der Menschenrechte

Der zweite Podcast unserer Vorlesungsreihe “Zur Zukunft der Politischen Theorie im 21. Jahrhundert” hat die Kinderkrankheiten fast überwunden und steht nun in guter Soundqualität mit nur gelegentlichem Ruckeln zur Verfügung. Leider musste uns Paula Diehl kurzfristig absagen, weshalb es nächsten Montag den vorgezogenen Vortrag von Holger Zapf geben wird, während wir hoffen Paula Diehl in der folgenden Woche begrüßen zu dürfen.

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Mit den Grenzen der Menschenrechte beschäftigte sich Franziska Martinsen in ihrer Habilitation, aus der der Vortrag „Das europäische Subjekt der Menschenrechte“ hervorgegangen ist. Schon im Titel steck das Paradox, das sich als zentrales Problem durch den gesamten Vortrag zieht: Die Gleichzeitigkeit von universellem Geltungsanspruch der Menschenrechte und der Partikularität ihrer europäischen Genese. Franziska Martinsen richtet deshalb einen genealogischen Blick auf das Menschenrechtssubjekt und zeigt u.a. unter Rückgriff auf postkoloniale Kritik, durch welche Ausschlüsse es gebildet wurde und weiter stabilisiert wird: Das Subjekt der Aufklärung benötigt das Unaufgeklärte und so entpuppen sich die Menschenrechte als die Rechte des weißen (reichen) Mannes. Die mit diesen impliziten anthropologischen Annahmen verbundene Naturalisierung entspricht das in der Philosophie und politischen Theorie weitverbreitete moraltheoretische Verständnis der Menschenrechte. Der moraltheoretischen Lesart, in der die Subalternen nur als leidtragende Objekte von Barmherzigkeit vorkommen, möchte Martinsen – im Anschluss an Hannah Arendts berühmtes Recht Rechte zu haben – eine politische entgegenstellen. Menschenrechte sind in dieser nicht vornehmlich passive Eigenschaften, sondern aktiv zu artikulierende Ansprüche der Selbstermächtigung.

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Podiumsdiskussion: Feministische Politik als Politik der Menschenrechte (Berlin)

Am 19.5.2016 findet an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Uni eine Podiumsdiskussion über das Verhältnis von Feminismus und Menschenrechten statt. Kirsten Achtelik, Dr. Sarah Elsuni und Katja Sander diskutieren über aktuelle feministische Politiken zu Abtreibung und Pränataldiagnostik und ihre Bedeutung für die Anrufung von Menschenrechten. Hier gibt es die Details.

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CfP: „Human Rights and Security“

Vom 4.-10. September findet am Inter University Center Dubrovnik eine Tagung zum Thema “Human Rights and Security” statt. Die Tagung ist Teil der jährlich stattfindenden Reihe „The Diversity of Human Rights“ und zielt auf den interdisziplinären Austausch zwischen Philosophie, Rechts- und Politikwissenschaft. Organisiert wird die Tagung von Bernd Ladwig (Berlin), Georg Lohmann (Berlin), Ana Matan (Zagreb), Christian Neuhäuser (Dortmund) und Arnd Pollmann (Magdeburg). Bewerbungsschluss ist der 1. April. Das Programm mit allen Details gibt es hier als pdf.

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„Partikulare Argumente, universale Ziele?“ – Vortrag an der HU Berlin

Holger Zapf von der Uni Göttingen trägt am 7. Juli am Institut für Sozialwissenschaften der Humboldt-Universität vor zum Thema „Partikulare Argumente, universale Ziele? Arabische Intellektuelle und ihr Verhältnis zu Demokratie, Menschenrechten und kulturellem Erbe“. Alle weiteren Infos finden sich hier, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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CfP: „Human Rights and Capitalism“

Vom 30. August bis 5. September findet am Inter University Center Dubrovnik eine Tagung zum Thema „Human Rights and Capitalism“ statt. Wie auch aus dem CfP hervorgeht, zielt diese auf den interdisziplinären Austausch zwischen Philosophie, Rechts- und Politikwissenschaft. Organisiert wird die Tagung von Bernd Ladwig, Georg Lohmann und Ana Matan. Deadline für den CfP ist der 1. April. Das Programm mit allen Details gibt es hier als pdf.

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„Dimensionen der Würde“ in Berlin

Am 11. und 12. Dezember findet in Berlin die Tagung „Dimensionen der Würde“ statt. Die Veranstaltung wird gemeinsam von den Kolleg-Forschergruppen „Justitia Amplificata“ (Frankfurt/Berlin) und „Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ (Münster) sowie der Stiftung „Menschenwürde weltweit“ ausgerichtet und findet im Harnack-Haus der FU statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Organisatoren bitten jedoch um verbindliche Anmeldung an normenbegruendung@wwu.de bis spätestens 8. Dezember. Alle Informationen auf einen Blick sowie das vollständige Programm gibt es hier.

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Konferenz: Menschenrechte und Revolution (Gießen)

Am 04. und 05. Dezember findet in Gießen die Konferenz Menschenrechte und Revolution statt. Die Vortragenden sind: Francesca Raimondi, Christoph Möllers, Arnd Pollmann, James Ingram, Felix Trautmann, Mareike Kajewski, Robin Celikates, Hauke Brunkhorst, Jeanette Ehrmann, Nabila Abbas und Georg Lohmann. Alle Infos zur Konferenz und ihrem Ablauf findet ihr hier als Poster. 

Unmittelbar vor der Konferenz, sprich: am Donnerstag, den 04.12, von 09:30 bis 12:00 Uhr findet zudem ein Buchforum zu Hauke Brunkhorsts neuster Veröffentlichung „Critical Theory of Legal Revolutions“ statt.  Kolja Möller, Daniel Gaus, Jelena von Achenbach, Petra Gümplová und Anna Katharina Mangold diskutieren das Buch. Das Poster zu dieser Veranstaltung findet sich hier.

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