CfA: Wimi-Stelle (50 %) in Münster

An der Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Theorie und Politik der Geschlechterverhältnisse in Münster ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet für drei Jahre eine Wissenschaftliche Mitarbeiter-Stelle (50 %) zu besetzen. Erwartet werden Kenntnisse im Bereich der Geschlechter- und Europaforschung und in der Politischen Theorie mit einem Schwerpunkt auf feministisch-poststrukturalistischen Ansätzen. Alle weiteren Infos zur Stelle und zu den Bewerbungsmodalitäten findet ihr im PDF.  Achtung: Die Bewerbungsfrist endet schon am 31. Mai 2019.

 

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CfP der Femina Politica: „Feministische Perspektiven auf Militärorganisation und Sicherheitspolitik in Zeiten transnationaler Kriegsführung“

Für ihre Ausgabe 01/2020 bittet die Zeitschrift „Femina Politica“ bis 30. April 2019 um Beitragsvorschläge zum Thema „Feministische Perspektiven auf Militärorganisation und Sicherheitspolitik in Zeiten transnationaler Kriegsführung“. Alle Informationen gibt es in diesem Call for Papers.

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Ringvorlesung „Contemporary Approaches to Feminist Philosophy“ (Frankfurt)

Im kommenden Sommersemester findet in Frankfurt eine Kristina Lepold und Marina Martinez Mateo organisierte internationale Ringvorlesung mit dem Titel „Contemporary Approaches to Feminist Philosophy„. Ziel der Ringvorlesung ist es, neuere Diskussionen der feministischen Philosophie bekannt zu machen – etwa um Geschlecht als „social kind“, die Frage epistemischer Gerechtigkeit oder das Verhältnis von feministischem Denken und postkolonialer Kritik. Den Anfang macht am 29. April Charlotte Witt mit einer Vorlesung zum Thema „What is Gender Essentialism?“, weitere Vorlesungen kommen von anderen höchst renommierten Forscher_innen wie Patricia PurtschertHelen Longino, José MedinaSerene J. Khader und Estelle Ferrarese. Die Vorlesungen finden jeweils Montags um 17 Uhr statt (Casino 1.801). Mehr Informationen entnehmt bitte dem Plakat oder der Webseite.

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Die Geburt der Frauenbewegung. Skadi Siiri Krauses ZPTH-Artikel in der Diskussion

Die neue Ausgabe der Zeitschrift für Politische Theorie ist soeben erschienen und bietet Einblicke in ganz unterschiedliche Felder und Fragestellungen der Politischen Theorie und Ideengeschichte. Lisa Herzog diskutiert das Verhältnis von kritischer Sozialtheorie und nicht-idealer politischer Theorie; Victor Kempf untersucht Universalismus und Parteilichkeit in der Kritischen Theorie Axel Honneths. In die aktuelle Debatte um das heiß diskutierte Konzept der Postdemokratie interveniert Simon Bein und Burkhard Liebsch schreibt zur zweifelhaften Politisierbarkeit negativer Erfahrungsansprüche. Zur politischen Ideengeschichte trägt schließlich nicht nur der Bericht zur Rousseauforschung von Harald Bluhm und André Häger bei, sondern auch der Beitrag von Skadi Siiri Krause. Sie beschäftigt sich mit der historischen Rolle der Saint-Simonistinnen und ihrem Beitrag zur Frauenbewegung. Wir freuen uns, dass wir diesen Aufsatz in Zusammenarbeit mit der ZPTh kostenlos zum Download zur Verfügung stellen können – und das Karina Korecky im Folgenden den Aufschlag zur Debatte übernimmt. Wie immer laden wir zugleich alle herzlich ein, in den Kommentarspalten mit in die Diskussion einzusteigen. Skadi Siiri Krause wird auf den Kommentar und die Diskussion antworten. Im Folgenden hat aber nun erst einmal Karina Korecky das Wort:

In ihrem bedeutenden und inspirierenden Aufsatz erinnert Skadi Siiri Krause an die Anfänge der modernen Frauenbewegung und, im Jahr des 200. Geburtstages von Marx, an den frühesten Bruch zwischen den sich herausbildenden Bewegungen der Frauen und der Arbeiter in Europa. Sie liest und diskutiert die Zeitschrift La Femme libre (später La Femme Nouvelle), Kristallisationskern und Sprachrohr der Saint-Simonistinnen und vermutlich die erste feministische Zeitschrift überhaupt. Den Kreis von Aktivistinnen um die Zeitschriften begreift Krause als „Vorläufer der feministischen Bewegungen” und unterstreicht „ihren Beitrag für die Ideengeschichte” (S. 75). Dabei ist Krause an den Saint-Simonistinnen aufgrund ihres auf „alltäglichen Lebenserfahrungen” basierenden praktischen Feminismus interessiert, ihres Ziels einer „finanziellen wie rechtlichen Selbständigkeit der Frau” und ihrer Kritik an dem vom männlichen Teil der Bewegung propagierten Ideal der freien Liebe (ebd.). Diese Aspekte nehmen, so Krause, die heutigen Debatten um Intersektionalität, d. h. der Verschränkung verschiedener Kategorien der Unterdrückung und Diskriminierung, vorweg. Die Debatten der Saint-Simonistinnen demonstrieren auch, könnte man hinzufügen, die diskursive Spannung der Zweiten Frauenbewegung zwischen (aufklärerischer) Gleichheit und (romantischer) Differenz in nuce. (mehr …)

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Materialismus und feministische Staatstheorie. Lesenotiz zu Catharine MacKinnons „Toward a Feminist Theory of the State“

Catherine MacKinnons grundlegendes Buch zur feministischen Staatstheorie erschließt sich heute vor dem Hintergrund seines Entstehungskontexts: Hervorgegangen aus den Kulturkämpfen der USA und dem Auftakt zur zweiten Welle der feministischen Bewegung und ihrem Kampf um Anerkennung vor Recht und Gesetz speiste sich das Interesse an den abstrakten Fragen von Staatstheorie ganz konkret aus der Arbeit in Unterstützerkreisen für Opfer sexualisierter Gewalt. Obwohl der Band der als liberale Rechtswissenschaftlerin, Karadžić-Anklägerin und Vertreterin radikalfeministischer Positionen bekannt gewordenen Autorin seit seinem Erscheinen in aller Breite diskutiert wurde, blieb dessen tragende Säule – die Diskussion der materialistischen Staatstheorie – weitgehend unbeachtet. Im Folgenden sollen daher MacKinnons Blick auf den Materialismus als politische Theorie und die Lehren diskutiert werden, die sich daraus für die heute mit neuer Dringlichkeit auftretende Suche nach Verbindungen zwischen klassen-, gender- und staatstheoretischen Perspektiven ziehen lassen. (mehr …)

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Tagung: „Welche Unterscheidungen braucht der feministische Diskurs (nicht)?“ (Hildesheim)

Unter der Fragestellung „Welche Unterscheidungen braucht der feministische Diskurs (nicht)?“ findet vom 22. bis 24. November 2018 am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim die zweite interdisziplinäre Jahrestagung des Zentrums für Geschlechterforschung statt. Das Anliegen der Tagung besteht darin, in interdisziplinärer Diskussion verschiedene Weisen des Unterscheidens zu rekonstruieren und nach den gesellschaftlichen Bedingungen und Bedingtheiten, Problemen und Potentialen spezifischer Unterscheidungspraxen zu fragen. Es sollen feministische und antifeministische Formen des Unterscheidens diskutiert, die Mechanismen diskriminierenden Unterscheidens in der akademischen Praxis in den Blick genommen, aber auch kritische Interventionsmöglichkeiten thematisiert werden. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei, eine Anmeldung bis zum 16.11.2018 untergrecof@uni-hildesheim.de ist jedoch erforderlich. Das Programm und alle weiteren Informationen finden sich hier auf dem Flyer und auf der Website.

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Call verlängert: Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven

Der Call for Contributions für den von Heike Mauer und Johanna Leinius geplanten Sammelband zum Thema „Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven als Mittel politikwissenschaftlicher Macht- und Herrschaftskritik“ wurde verlängert. Der Band ist peer-reviewt und wird im Frühjahr 2020 in der Reihe „Politik und Geschlecht“ im Verlag Barbara Budrich erscheinen. Der neue Einsendeschluss für Abstract (an leinius@uni-kassel.de und heike.mauer@uni-due.de) ist der 15. Juli. Den vollständigen, aktualisierten Call findet Ihr hier.

 

 

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Call for Contributions: Intersektionale/Postkolonial-Feministische Perspektiven

 

Heike Mauer und Johanna Leinius haben einen Call for Contributions für einen Sammelband zum Thema „Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven als Mittel politikwissenschaftlicher Macht- und Herrschaftskritik“ veröffentlicht; Einsendungen bis zum 1. Juli mit einem Abstract (500-700 Wörter) sind zu senden an leinius[at|uni-kassel.de und heike.mauer[at]uni-due.de.

 

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Twitter-Rückschau

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CfP: Feministische Philosophie, ‘Critical Philosophy of Race’ und Nicht-Ideale Theorie

Hilkje C. Hänel und Johanne M. Müller geben in der Zeitschrift für Praktische Philosophie ein Schwerpunktheft zu feministischer Philosophie, ‚Critical Philosophy of Race‘ und nicht-idealer Theorie heraus, das insbesondere methodische Fragen in den Fokus stellen soll. Beiträge dazu können bis zum 1. Juni 2018 vorgeschlagen werden. Einzureichen sind ein Abstract in deutscher und englischer Sprache (350 Worte), ergänzt um fünf Schlagworte und eine Titelseite. Der vollständige Call mit weiteren Informationen findet sich nach dem Klick.

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