Feminismus

Service, Veranstaltungen & CfP

Workshop: Verschränkungen (neu) denken. Öko-/feministische Perspektiven auf Natur, Mensch und Politik (Fankfurt an der Oder)

Am 16. Juli 2026 findet an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ein Workshop statt, der sich mit aktuellen öko-/feministischen, post-dualistischen und neuen materialistischen Ansätzen beschäftigt. Im Zentrum steht die Frage, welche theoretische und politische Relevanz feministische Philosophien, politische Ökologien und neuere materialistische Ansätze angesichts gegenwärtiger sozial-ökologischer Krisen besitzen. Der Workshop versteht sich als Versuch, die grundlegenden Verschränkungen von Natur, Körper, Wissen und Politik neu zu denken. …

Veranstaltungen & CfP

CfP: “Critical Political Epistemology” Conference (Freiburg, 15.-17.09.2026)

Die Professur Epistemology and Theory of Science (Frieder Vogelmann) der Universität Freiburg veranstaltet gemeinsam mit dem Critical Political Epistemology Network (CPEN) vom 15. bis 17. September 2026 eine internationale Konferenz zum Thema „Critical Political Epistemology“ in Freiburg und bittet um Abstracts. Die Konferenz nimmt aktuelle Debatten der Politischen Epistemologie auf und will die dominanten analytischen Ansätze um kritische Perspektiven erweitern, z.B. aus der feministischen Epistemologie, Kritischer Theorie, de- und postkolonialen Ansätzen oder Foucault’schen Perspektiven. Mögliche Themen wären Epistemische Ungerechtigkeit und Unterdrückung; Ideologie, Propaganda und Epistemologie der Unwissenheit; Epistemisches (Miss-)Trauen; Epistemische Akteure und Handlungsfähigkeit;  Quellen und Orte der Wissensproduktion; Politische Epistemologie großer Sprachmodelle (LLMs); Aktivismus, epistemischer Widerstand und Gegenwissen. Abstracts von bis zu 700 Wörtern können bis zum 13. April 2026 eingereicht werden. Weitere Informationen zu Abstracts und Konferenz finden sich im Call.

Veranstaltungen & CfP

Workshop „Materialist Feminist Analyses of Fascist Capitalism“ (Frankfurt)

Das Frankfurter Institut für Sozialforschung und das Forum kritischer Wissenschaften laden am 14. Februar 2026 zu einem gemeinsamen Workshop mit dem Titel „Materialist Feminist Analyses of Fascist Capitalism“ ein. Das Programm der hochkarätig besetzten Veranstaltung findet ihr hier. Um Anmeldung bis zum 06. Februar (anmeldung@ifs-frankfurt.de) wird gebeten.

 

Service, Veranstaltungen & CfP

CfP: Workshop „Life After Death: Feminist and Queer Perspectives on the Global Now” (28.-29. Mai 2026, Wien)

An der Universität Wien findet am 28. und 29. Mai 2026 ein Workshop zum Thema „Life After Death: Feminist and Queer Perspectives on the Global Now” statt. Die Absicht des Workshops ist es, feministische, queere, anti-rassistische, dekoloniale und ökologische Forschungsperspektiven auf aktuelle Krisenerscheinungen sowie auf „possibilities of renewal“ miteinander ins Gespräch bringen.

Neben dem öffentlichen Keynote-Vortrag von Eva von Redecker zu „‘Rage against the dying of the light.’ Fossil fascism and foreclosed futurity” umfasst der Workshop die folgenden 5 Panels zu „Schlüsselthemen unserer globalen Gegenwart“:

Service

Vortragsreihe „Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch“ (Berlin, 22.01.26)

Am 22. Januar 2026 geht die von Susanne Lettow, Esther Neuhann und Francesca Raimondi organisierte Veranstaltungsreihe „Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch“ in eine neue Runde: Unter der Moderation von Esther Neuhann diskutieren Penelope Deutscher und Eva von Redecker über das Thema „Reproduction, Life and Property“. Los gehts um 18 Uhr im Vortragsraum im UG des Instituts für Philosophie. Nähere Infos finden sich auch hier auf dem Veranstaltungsplakat.

Veranstaltungen & CfP

Ringvorlesung „Authoritarianism, Militarization, Fascistization – Feminist Perspectives and Analyses“ (online)

Der Sprecher*innenrat der Sektion „Politik und Geschlecht“ der DVPW (Deutsche Vereinigung für Politikwissenschaft) organisiert in Kooperation mit dem Zentrum für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung der Universität Marburg die Ringvorlesung „Authoritarianism, Militarization, Fascistization – Feminist Perspectives and Analyses“. …

Debatte

„Sorgende Städte“ im Kontext der Care-Debatte

Unter dem Label „Caring Cities“ oder auch „Sorgende Städte“ haben Städte weltweit – vor allem im spanischsprachigen Raum – angefangen, Pflege- und Sorgetätigkeiten stadtpolitisch zu stärken und ihnen mehr Sichtbarkeit zu verleihen. Städte reagieren damit auf die sogenannte „Krise der Reproduktion“ und die neoliberale Vernachlässigung öffentlicher Infrastrukturen. Im Folgenden möchte ich die „Caring Cities“ in den sozialwissenschaftlichen Debattenkontext um Pflege- und Sorgearbeit bzw. deren Krise einordnen (ausführlich dazu siehe Knierbein et al 2025; siehe auch Isselstein 2024sowie Saltiel und Strüver 2024). Dabei soll es zum einen darum gehen, die Relevanz der Care-Debatte für den städtischen Kontext herauszuarbeiten. Zum anderen soll das Spannungsfeld zwischen unterschiedlichen Care-Begriffen und den damit einhergehenden theoretischen Problemstellungen deutlich werden. Denn während sich der durch Joan Tronto geprägte „weite Care-Begriff“ besonders für die Auseinandersetzung mit Alltagsorten des städtischen Zusammenlebens anbietet, scheint er im Gegensatz zu einem materialistischen Care-Begriff, der auf Arbeit und Reproduktion fokussiert, weniger gut geeignet für das Verständnis spezifisch kapitalistischer Widersprüche. …

Service, Veranstaltungen & CfP

Workshop: Is that so? Truth and falsity in Feminist epistemologies (Freiburg)

Im Rahmen der Freiburg Workshops in Political Epistemology findet am 6. und 7. August ein mit internationalen Beitragenden prall gefüllter Workshop unter dem Titel „Is that so? Truth and falsity in Feminist epistemologies“ statt. Wer von diesem Ein-Satz-Werbeblock noch nicht vollends überzeugt ist, kann sich von einem Blick ins vollständige Programm (nebst Mehr-Satz-Werbeblock) endgültig zur Teilnahme motivieren lassen. Weil aber die Plätze begrenzt sind, bittet der Workshop-Organisator Frieder Vogelmann darum, sich bei Interesse vorab per Mail (auch hier: siehe das vollständige Programm) anzumelden.

Service, Veranstaltungen & CfP

Drei Veranstaltungstipps: Kapitalismus, Rosa Luxemburg und Ökomarxismus (Mai/Juni/Juli)

Ganz im Sinne des bei uns ja immer gepflegten Servicegedankens und eines achtsamen Umgangs mit den Mail-Eingängen unserer Leser:innen erlauben wir uns zum Wochenbeginn gleich auf drei Veranstaltung gleichzeitig hinzuweisen. In chronologischer Reihenfolge:

Bereits am morgigen 20. Mai können Kurzentschlossene in Wien um 18:30 Uhr einen Gastvortrag von Agata Lisiak (Bard College Berlin) mit dem Titel „Rosa Luxemburg’s Political Ecology and the Feminist Politics of Life Affirmation“ besuchen. Den genauen Ort und ein Abstract zum Vortrag finden sich hier.

Am 4. Juni lädt die Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ an der Uni Hamburg zwischen 16:00 und 18:00 Uhr zu einer Buchpräsentation ein. Ulrich Brand diskutiert sein zusammen mit Markus Wissen geschriebenes Buch „Kapitalismus am Limit“ mit Sarah Lenz (Paderborn) und Kohei Saito (Tokyo). Den genauen Ort und weitere Details zur Veranstaltung finden sich hier.

Für den 2. Juli lädt das Berliner Institut für kritische Theorie von 18:30 bis 20:30 Uhr zur einem Vortrag von Jan Rehmann zur Frage „Was ist Ökomarxismus und wozu brauchen wir ihn?“, an den Kommentare von Markus Wissen (Berlin) und Julia Eggenhoff (Oldenburg) sowie eine offene Diskussion anschließen sollen. Alle Details zu dieser Veranstaltung gibt es hier.

 

 

 

Alte Veranstaltungen und CfP, Service

Tagung „Living Archives. Geschichte und Gegenwart intersektional-feministischer Bewegungen in Theorie & Praxis“ (Bremen, 27./28. Juni)

Die DVPW Sektion Politik und Geschlecht und das DFG Graduiertenkolleg Contradiction Studies (Universität Bremen) veranstalten am 27./28. Juni eine Tagung zu „Living Archives. Geschichte und Gegenwart intersektional-feministischer Bewegungen in Theorie & Praxis“ im Haus der Wissenschaft in Bremen. Die Keynote „Trauerarbeit als politische Arbeit“ wird von Encarnación Gutiérrez Rodríguez (Goethe Universität Frankfurt a.M.) gehalten. Die Veranstaltung ist hybrid. Der Zugang erfolgt über einen Zoom Link, den Ihr, zusammen mit dem Programm sowie weiteren wichtigen Hinweisen zum Tagungskonzept, hier findet.

Alte Veranstaltungen und CfP

CfP: „Anerkennung und Trans/Feminismus“ (Berlin)

Esther Neuhann und Samu/elle Striewski organisieren am 17.5.2024 einen Workshop zum Thema „Anerkennung und Trans/Feminismus“ an der FU Berlin. Die Veranstalter:innen freuen sich auch über Beitragsvorschläge aus der Politischen Theorie und Philosophie. Abstracts hierfür können noch bis zum 31. März 2024 per Mail an samu.elle.striewski@fu-berlin.de geschickt werden. Alle weiten Infos (und mögliche Fragestellungen) findet ihr hier im ausführlichen Call.

 

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