CfP: Jahrestagung des AK Politik und Geschlecht

„Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven als Instrumente einer politikwissenschaftlichen Macht- und Herrschaftskritik“ – Unter diesem Titel diskutiert der Arbeitskreis Politik und Geschlecht der DVPW am 10. November 2017 an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) ineinandergreifende Strukturen von Ungleichheit, Macht und Herrschaft. Wer an dieser Jahrestagung des Arbeitskreises aktiv teilnehmen möchte, kann bis zum 31.03.2017 Abstracts von höchstens 250 Wörtern einreichen. Komplette Paper sind bis zum 01.10.2017 fertigzustellen. Mit dem Abstract bitten die Veranstalterinnen auch um eine kurze Rückmeldung, ob eine Betreuung benötigt wird. Der komplette Call findet sich hier sowie nach dem Klick.

(mehr …)

Weiterlesen

CfP: Feminismus und Öffentlichkeit (Frankfurt)

Vom 4.-6. Oktober findet in Frankfurt eine Tagung mit dem Titel “Feminismus und Öffentlichkeit” statt, wo gerade ein Call for Paper gestartet wurde. Im Zentrum der Jahrestagung der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht der DGPuK in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum stehen feministische Kritik und Praktiken des Widerstands im medialen Wandel. Drei Themenfelder werden ausgewiesen: Frauen*bewegungen und in historischer und aktueller Perspektive, (Queer-)Feministische Bewegungsöffentlichkeiten und Bewegungsmedien, Gegenangriffe: Antifeministische Öffentlichkeiten. Wer an der Tagung teilnehmen möchte, findet alle Informationen hier im Call als PDF, Extended Abstracts (4.000-6.000 Zeichen) müssen bis zum 30.04 bei den Organisatoren eingereicht werden.

Weiterlesen

Workshop: »Radical Perspectives on Exploitation« an der HU

Am 19. und 20. September findet an der Humboldt-Universität zu Berlin ein Workshop zu »Radical Perspectives on Exploitation« statt. Der Workshop will unterschiedliche Perspektiven auf Ausbeutung aufwerfen und diskutiert so z.B. feministische und marxistische Ansätze. Themen und Sprecher/innen findet ihr hier im Programm. Die Teilnahme ist frei, aber um Anmeldung wird gebeten an: Mirjam.mueller.1@hu-berlin.de.

Weiterlesen

“Implizite Vorurteile beseitigen”: Der langsame Aufstieg der Frauen in der Philosophie

Frauen sind in der Philosophie nach wie vor untervertreten, insbesondere auf der Stufe der Professuren. In jüngster Zeit gibt es für dieses Problem eine zunehmende Aufmerksamkeit, nicht zuletzt durch die Arbeit der SWIP, Society for Women in Philosophy Germany. Aber auch anderenorts laufen Programme, die die Förderung und Vernetzung des weiblichen Nachwuchses in der Philosophie vorantreiben sollen. Die Universität Basel bietet neu als Pilotprojekt eine „Fellowship“ an, die Wissenschaftlerinnen den Übergang von der späten Postdocphase zur Professur erleichtern soll. Zwei der InitiatorInnen und die erste Inhaberin der Fellowship äußern sich zur Situation der Frauen in der Philosophie und formulieren Ideen, wie sich die Frauenförderung in der Philosophie verbessern ließe.

Der folgende Text erscheint zeitgleich in den Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Er führt eine Diskussion fort, die wir in der Vergangenheit unter anderem hier und hier geführt haben. (mehr …)

Weiterlesen

Podiumsdiskussion: Feministische Politik als Politik der Menschenrechte (Berlin)

Am 19.5.2016 findet an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Uni eine Podiumsdiskussion über das Verhältnis von Feminismus und Menschenrechten statt. Kirsten Achtelik, Dr. Sarah Elsuni und Katja Sander diskutieren über aktuelle feministische Politiken zu Abtreibung und Pränataldiagnostik und ihre Bedeutung für die Anrufung von Menschenrechten. Hier gibt es die Details.

Weiterlesen

Ein Plädoyer für (mehr) Theoriearbeit. Rezension zu Gasteiger/Grimm/Umrath (Hrsg.): “Theorie und Kritik. Dialoge zwischen differenten Denkstilen und Disziplinen”

Gasteiger, Ludwig/Grimm, Marc/Umrath, Barbara (Hrsg.): Theorie und Kritik. Dialoge zwischen differenten Denkstilen und Disziplinen, Transcript 2015

Kann man als Sozialwissenschaftlerin gegenwärtig völlig „frei“ entscheiden, ob man theoretische oder empirische Zugänge wählt? Warum dies nicht so ist und warum es sinnvoll wäre Vielfalt in der Wissenschaft zu ermöglichen, zeigen die Herausgeber/-innen in kritischer Auseinandersetzung mit den Themenfeldern „Theorie und Kritik“ auf. Im Mittelpunkt des Sammelbandes stehen in dieser gedanklichen Klammer Beiträge, die das Verhältnis von Theorie und Kritik nicht bloß im wissenschaftlich-akademischen Kontext beleuchten. Der Band geht zurück auf die Tagung „Begriffe – Theorien – Kritik “, welche die Herausgeber/-innen im Herbst 2013 im Rahmen der Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Augsburg veranstalteten.
Damit leistet das Buch einen wertvollen Beitrag dazu, die Kritik-Theorie-Debatte unter Einbeziehung verschobener (neoliberaler) Vorzeichen wieder aufleben zu lassen. (mehr …)

Weiterlesen

Tagungsbericht: “Decolonizing Epistemologies” (Frankfurt)

Die erstmalige Ansiedlung der Juniorprofessur für Gender/Postkoloniale Studien an einem Institut für Politikwissenschaft hat merkliche Spuren in der Forschungslandschaft hinterlassen. Dass dies ausgerechnet am wichtigen Frankfurter Institut für Politikwissenschaft geschah und außerdem das Frankfurt Research Center for Postcolonial Studies (FRCPS) innerhalb des Exzellenzclusters „Normative Orders“ situiert wurde, verschaffte der Professur eine wichtige Plattform, von der auch die Konferenz sehr profitierte.

Viel ist im letzten Jahr über die Stellung postkolonialer und feministischer Studien in Deutschland diskutiert worden. Angefeuert wurde die Debatte durch die für viele überraschende Nicht-Verlängerung der Tenure von Nikita Dhawan am Frankfurter Institut für Politikwissenschaft. Das von ihr mitbegründete Institut für postkoloniale Studien FRCPS richtete im Juli dennoch eine weitere Fachkonferenz aus. Der ambitionierte Titel “Decolonizing Research Epistemologies and Methodologies – Postcolonial-feminist Interventions” versprach konkrete Einblicke und Antworten, wie Forschung aussehen kann, die sich postkolonialen und feministischen Theorien verpflichtet fühlt. Über die Reflexion der eigenen Privilegien und Positionierung in der (akademischen) Welt hinaus wurde häufig auch die Stellung dieser Forschungsweise an ihren jeweiligen Instituten thematisiert. Vortragende wie Zuhörende teilten Erfahrungen und Strategien im Umgang damit, dass Forschung häufig nach wie vor in einem Rahmen stattfinde, der die Durchführung postkolonial/feministischer Studien erschwere. (mehr …)

Weiterlesen

Fassaden der Gerechtigkeit? Macht und Gewalt in der US-Philosophie

Dass die philosophische Disziplin – inklusive der Moralphilosophie – ihren abstrakten ethischen Imperativen in der Realität oft ebenso wenig gerecht wird wie den Antidiskriminierungsgeboten zeitgemäßer Arbeitsumfelder, ist nicht neu: Für den in solchen Belangen ja angeblich sogar aufgeklärteren US-amerikanischen Raum dokumentieren und diskutieren seit Jahren Blogs wie Feminist Philosophers und What is it like to be a woman in philosophy Missstände unterschiedlichen – manchmal altvertrauten, aber oft erschreckenden – Ausmaßes. Obwohl diese Mängel eine Reihe von Minderheiten betreffen, haben feministische AktivistInnen hier eine Wortführerrolle für unfair behandelte Gruppen übernommen: Es scheint nämlich , als würden gerade im Geschlechterverhältnis immer wieder eklatante Verletzungen von individueller Würde, basaler Berufsethik – aber durchaus auch der bestehenden Gesetzeslage zu sexueller Gewalt begangen werden. Die Täterschaft von Männern in etablierten Machtpositionen ist dabei eine Konstante; und Wissenschaftlerinnen in direkten und indirekten Abhängigkeitsverhältnissen werden immer wieder zur leicht verfügbaren Zielscheibe.

Soweit ist das jenseits wie diesseits des Atlantiks nichts Neues; (mehr …)

Weiterlesen

CfP: Materialität und Feminismus

Der AK Politik und Geschlecht hat für seine vom 11.-13. September in Frankfurt stattfindende Jahrestagung unter dem Titel “Materialität neu denken. Materialität anders denken – Feministische Interventionen” einen CfP (samt ausführlicher Beschreibung des Zugangs der Konferenz) veröffentlicht. In der PDF findet ihr zudem die Info, dass ihr noch bis zum 01. Mai Zeit habt, um einen Abstract einzureichen und alles weitere über das Procedere. Die Keynote wird im Übrigen Rosemary Hennessy gehalten.

Weiterlesen

Konferenz: Feministische Kritik und Menschenrechte

Am 14. und 15. Februar findet in Nürnberg-Erlangen die Jahrestagung des AK Politik und Geschlecht statt. Das Thema lautet: Feministische Kritik und Menschenrechte. Unter anderem tragen Elisabeth Holzleithner, Rita Schäfer und Nadja Meisterhans vor. Einen Überblick über Themen und Schwerpunkte erhaltet ihr hier oder auf dem Flyer. Anmeldungen sind erforderlich und hätten bis gestern (30.01) da sein sollen, seid also besesr schnell mit Nachmeldungen.

Weiterlesen