CfP: Workshop des AK Hochschullehre der DVPW: „Mehr als weiss, westlich, männlich!“ (Münster)

Am 23. und 24. März 2023 veranstaltet der Arbeitskreis Hochschullehre der DVPW in Münster einen Workshop mit dem Titel „Mehr als weiss, westlich, männlich! Politikwissenschaftliche Hochschullehre vor dem Hintergrund dekolonialer, feministischer, intersektionaler Perspektiven“. Der Workshop möchte Herausforderungen identifizieren, mit denen Lehrende in der Politikwissenschaft in verschiedenen (sub-)disziplinären und soziokulturellen Kontexten konfrontiert sind, und Strategien zum Umgang mit diesen Herausforderungen erarbeiten. Die Keynote wird Toyin Falola (University of Texas, Austin) halten. Beiträge sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch willkommen. Die Teilnahme ist in Präsenz und online möglich. Abstracts von max. 300 Wörtern können bis zum 17.01.2023 eingereicht werden (info@hochschullehre-politik.de). Den ausführlichen zweisprachigen Call for Papers gibt es hier als PDF.

Weiterlesen

CfP: Themenschwerpunkt „Supererogation: Feministische Perspektiven“ in der Zeitschrift für Ethik und Moralphilosophie

Ausgehend von einem Workshop zu „Supererogation: Feministische Perspektiven“ am Rande der GAP.11 (auf den wir bereits hingewiesen hatten) wird es nun einen Schwerpunkt zu diesem Thema in der Zeitschrift für Ethik und Moralphilosophie geben, herausgegeben von Katharina Naumann (Magdeburg), Marie-Luise Raters (Potsdam), Karoline Reinhardt (Passau). Der Call for Papers steht hier zum Download bereit, Deadline ist der 1.3.2023.

Weiterlesen

Internationales Symposium „Contested Social and Ecological Reproduction“

Am Institut für Soziologie der Technischen Universität Dresden (organisiert von Prof. Dr. Antonia Kupfer und Constanze Stutz M.A.) findet am 23. September 2022 ein internationales Symposium mit dem Titel „Contested Social and Ecological Reproduction“ statt.

Wie der Titel bereits verrät, widmet sich das Symposium den in den vergangenen Jahren vermehrt aufkommenden Protesten und Demonstrationen für Klimagerechtigkeit und ein neues Verständnis sozialer wie politischer Sorgebeziehungen.

(mehr …)

Weiterlesen

Workshop: „Supererogation: Feministische Perspektiven“ (HU Berlin)

Darum, die philosophische Debatte über Handlungen, die moralisch wertvoll aber nicht geboten sind und als freiwillige Mehrleistung oder sogar als Heroismus verstanden werden, um feministische Analyseperspektiven bereichern, geht es bei einem Workshop, der unter dem Titel „Supererogation: Feministische Perspektiven“ am 16. und 17. September – im Anschluss an den Kongress GAP.11 der Gesellschaft für Analytische Philosophie – an der HU Berlin stattfindet.  Zu den Vortragenden gehören u.a.  Hilge Landweer (Berlin), Corinna Mieth (Bochum) und Amelie Stuart (Erfurt). Das vollständige Programm findet sich hier. Anmeldungen sind möglich bei bei Stephanie von Steinsdorff (steinsdorff@uni-potsdam.de).

Weiterlesen

Symposium: „Contested Social and Ecological Reproduction“ in Dresden

Am 23. September findet an der TU Dresden ein internationales Symposium zum Thema „Umkämpfte soziale und ökologische Reproduktion/Contested Social and Ecological Reproduction“ statt, das den Umgang unterschiedlicher politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure sowie sozialer Bewegungen mit anhaltenden multidimensionalen Krisen und der Gefährdung menschlicher Lebensgrundlagen zum Gegenstand hat. Der erste Teil des Symposiums zum Thema „Care and Supply“ findet in deutscher, die weiteren Teile – darunter auch ein Gespräch mit Nancy Fraser zu ihrem Buch Cannibal Capitalism – in englischer Sprache statt. Eine Anmeldung zu dieser öffentlichen Veranstaltung, die im Victor-Klemperer-Saal in Dresden sowie online stattfindet, ist bis zum 20. September 2022 unter constanze.stutz@tu-dresden.de möglich. Das komplette Programm mit Infos zu den unterschiedlichen Beiträgen findet sich online hier.

Weiterlesen

CfP: Trans* Politiken, Politiken um Trans* und Kritiken cis- und transnormativer politischer Verhältnisse (Femina Politica)

Für einen geplanten Schwerpunkt mit dem Arbeitstitel „Trans* Politiken, Politiken um Trans* und Kritiken cis- und transnormativer politischer Verhältnisse“ im Heft 2/2023 von Femina Politica suchen Zoe* Steinsberger und Gundula Ludwig nach Beiträgen. Eine genauere Darstellung der thematischen Ausrichtung sowie alle weiteren Informationen zur Einreichung von Beitragsvorschlägen finden sich im Call for Papers in deutscher und in englischer Sprache.

Weiterlesen

Tagung: Geisteswissenschaften – Eurozentrismus – Kritik (19.-23.07.2022, Berlin)

Unter dem Titel „Geisteswissenschaften – Eurozentrismus – Kritik“ findet vom 19. bis 23. Juli 2022 an der Akademie der Wissenschaften Berlin (Leibniz-Saal, Markgrafenstr. 38), eine vom Reinhart-Koselleck-Projekt „Geschichten der Philosophie in globaler Perspektive“ und dem „Herder-Kolleg – Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung“ der Universität Hildesheim organisierte Tagung statt.

Zentrale Themen der Tagung sind Prozesse, Herausforderungen und Schwierigkeiten der Dekolonisierung der Geisteswissenschaften (wie der Philosophie, der Pädagogik, der Kulturpolitik, der Ästhetik oder auch der feministischen Theorie). Fragen des Umgangs mit den Auswirkungen von Rassismus und Kolonialismus auf die Geisteswissenschaften und Künste werden kritisch reflektiert, um ein Bewusstsein für akademische Marginalisierungspraktiken zu schaffen. Programm und alle weiteren Informationen finden sich hier. Um Anmeldung an koselleck(at)uni-hildesheim.de wird gebeten.

Weiterlesen

Jenseits von Identität und Arbeit. Impulse der Kampagne Lohn für Hausarbeit für eine politische Theorie und Praxis der Sorge

Teil 3 unserer Debatte um den Begriff der Sorge widmet sich praktischen Fragen rund um Sorge(tätigkeiten). Der erste von drei Texten wirft einen Blick auf den Zusammenhang von Care-Arbeit und Aktivismus und leitet daraus Möglichkeiten und Fallstricke einer politischen Theorie der Sorge heraus.

 

Mit der Gruppe Hausfriedensbruch, die in Hamburg einen Lesekreis zu materialistischen und queeren Traditionen des Feminismus organisiert, habe ich zum diesjährigen 8. März ein Radiofeature über die Kampagne Lohn für Hausarbeit produziert. Nach der Ausstrahlung erreichte uns eine wohlbekannte, identitätspolitische Kritik: Die cis Männer unserer all-gender Gruppe machten Frauen, Lesben, inter*, nicht-binären, trans* und agender Personen (FLINTA*) den Raum streitig. Cis Männer hätten in Fragen des Feminismus nichts beizutragen und könnten, insbesondere an diesem Tag, allenfalls als allies im Hintergrund Unterstützung leisten. Obwohl ich mich selbst oft für Räume ausgesprochen habe, die frei von cis männlichen Stimmen und Blicken bleiben, erschien mir die Kritik angesichts des Themas unserer Sendung verfehlt. Denn die Kampagne Lohn für Hausarbeit, die in den 1970er-Jahren weltweit die Sorgearbeit auf die politische Agenda setzte, fokussierte gerade nicht auf geschlechtliche Identität, sondern auf vergeschlechtlichte Arbeitsteilung. Sie wollte „ausgehend von den Frauen, aber im Sinne der gesamten Arbeiter_innenklasse“, eine neue politische Perspektive und ein neues politisches Terrain eröffnen: die Sphäre der Reproduktion. Weil sie ausgehend von Sorgearbeit eine politische Perspektive jenseits von Identität anvisiert, hält die Kampagne Impulse für eine politische Theorie und Praxis der Sorge bereit, die ich im Folgenden skizzieren möchte.

(mehr …)

Weiterlesen

CfC: Living Handbook „Politik und Geschlecht – Politiken der Geschlechter“

Für das Living Handbook „Politik und Geschlecht – Politiken der Geschlechter“ werden Beitragsvorschläge erbeten. Dieses Living Handbook ist ein Open-Access-Projekt, das das Ziel verfolgt, die Wissensbestände feministischer Politikwissenschaft sowie der politikwissenschaftlichen Geschlechterforschung zu systematisieren und Forschenden, Studierenden und der interessierten Öffentlichkeit in kompakter Form zugänglich zu machen. Dies soll einerseits mit einer Printausgabe (geplant für 2023), andererseits in Form einer offenen Online-Enzykopädie auf der digitalen Plattform PUBLISSO geschehen. Die fortwährende Weiterentwicklung und Ergänzung des Living Handbooks insbesondere auf der digitalen Plattform ist geplant.

Die Herausgeberinnen Christine Klapeer, Johanna Leinius, Franziska Martinsen, Heike Mauer und Inga Nüthen, die das Projekt in Kooperation mit dem Verlag Barbara Budrich und der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) organisieren, bitten bis zum 15.12.2021 um Beitragsvorschläge in Form einseitiger Abstracts (max. 500 Wörter). Erwünscht sind insbesondere Beiträge , die Geschlecht/erverhältnisse unter Berücksichtigung intersektionaler Macht- und Herrschaftsverhältnisse diskutieren bzw. im Kontext neuerer Forschungsergebnisse und -debatten (z.B. der Post-/Decolonial Studies, der kritischen Antisemitismus- und Rassismusforschung, der Disability Studies, der Queer und Trans* Studies, der Affect Studies oder der politischen Ökologie) situieren. Die vollständigen Beiträge, die dann in einem Peer-Review-Verfahren geprüft werden, sollen zum 30.06.2022 eingereicht werden und einen Umfang von 20.000 bis max. 35.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen und Literatur) nicht überschreiten. Alle Informationen zu Idee und Inhalt wie auch zum mehrstufigen Verfahren selbst finden sich noch einmal ausführlich im Call for Contributions, der hier online einzusehen ist.

Weiterlesen