Appell der Sektion Politik und Geschlecht in der DVPW zum (wissenschafts-)politischen Umgang mit der COVID 19-Pandemie

Die DVPW-Sektion Politik und Geschlecht hat einen Appell zum (wissenschafts-)politischen Umgang mit der COVID 19-Pandemie verfasst. Begründet wird „die Notwendigkeit einer feministischen Analyse der Corona-Krise als Ausgangspunkt für eine demokratische, solidarische und intersektionale Gesellschaftsvision.“ Der Volltext des Appells findet sich hier.

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CFP: Renegaten. Konjunktur einer Kippfigur (Jahrestagung des SNF-Forschungsprojekts „Halbwahrheiten. Wahrheit, Fiktion und Konspiration im ‚postfaktischen Zeitalter‘“)

Die Figur des Renegaten hat gegenwärtig Konjunktur, ob in Selbstnarrationen („wie ich von links nach rechts gelangte“, Matussek), in Fremdzuschreibungen (Rechtspopulisten inszenieren sich als „bürgerlich-konservativen Renegaten“, Séville), oder in fiktionalen Erzählungen (z.B. bei Tellkamp, Schulze, Houellebecq). Ist der Renegat eine Sozialfigur unserer Zeit oder ein diskursiver Effekt politischer und (auto-)biographischer Eigen- und Fremdzuschreibungen, der seit jeher den Kampf um politische Identitäten bestimmt?

Ein ausführliches Exposé zum Thema, das gern auch aus einer historischen Perspektive beleuchtet werden darf, und zu den drei Sektionen (der Renegat als Sozialfigur, der Renegat als literarische Figur und der Renegat als Theoriefigur) ist hier einzusehen. Die Tagung findet vom 18.-20. März 2021 an der Universität Basel statt. Kosten für Reise und Unterkunft werden übernommen. Um die Einsendung eins Abstracts und einer Kurzbiographie wird gebeten bis zum 26. Juli 2020 an: nicola.gess@unibas.chcarolin.amlinger@unibas.chlea.liese@unibas.ch.

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„What’s Left? Demokratischer Sozialismus reloaded?“ – Livestream-Diskussion zwischen Robin Celikates und Saskia Esken (22. Juni 2020)

Im Rahmen der Reihe „What’s Left?“, einem Austauschforum zwischen Philosophie und Politik, wird zur Livestream-Diskussion zwischen Robin Celikates (FU Berlin) und der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken am 22. Juni 2020 ab 19:00 Uhr eingeladen.

Ankündigungstext:

„Ein Gespenst spukt wieder in Europa – Politiker_innen und Theoretiker_innen sprechen wieder vom demokratischen Sozialismus und wollen ihn fit machen für das 21. Jahrhundert. Aber was heißt ‚demokratischer Sozialismus‘ heute eigentlich? Kann er eine Zukunftsvision für unsere Gesellschaft sein?

https://www.fes.de/whatsleft

https://twitter.com/FESonline.“

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Online-Umfrage des Fachinformationsdienstes Politikwissenschaft – POLLUX

POLLUX ist der Fachinformationsdienst für die Politikwissenschaft in Deutschland, wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert, verbessert die fachliche Informationsinfrastruktur und unterstützt damit überregional die politikwissenschaftliche Forschung. Dabei sind die Bedarfe der politikwissenschaftlichen Fachcommunity von zentraler Bedeutung.

Und genau diese Bedarfe und die Zufriedenheit mit dem Angebot von POLLUX sollen jetzt mittels einer Onlinebefragung erhoben werden. Jede Rückmeldung ist wichtig. Auch wenn Sie POLLUX bisher nicht nutzen. Denn nur durch zahlreiche Rückmeldungen können valide Aussagen getroffen werden.

Die Umfrage läuft noch bis zum 28.6.2020 und dauert ca. 10 Minuten. Es werden keine personenbezogenen Daten erhoben. Das gesamte Team von POLLUX würde sich über Ihre Unterstützung freuen.

Hier geht es zur Umfrage: https://www.pollux-fid.de/surveys/pollux-general-survey

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„Solidarity in Pandemic Times“ (Online-Diskussion)

Das Gießener Politische Theorie Kolloquium und die Sektion „Menschenrechte und Demokratie“ des Gießener Graduiertenzentrums Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften laden ein zu einer Online-Diskussion zu „Solidarity in Pandemic Times“, die von Regina Kreide, Jeanette Ehrmann und Hannes Kaufmann organisiert wird. Die Diskussion findet am 3. Juni von 17-19 Uhr statt. Adressiert werden Fragen nach Visionen und Grenzen (globaler) Solidarität in Zeiten von Covid-19. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen teilzunehmen, den Zugangs-Link gibt es nach erfolgter Anmeldung und die Infos hierzu im Flyer.

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CfP: „Future(s) of critique“ (Special Issue Behemoth)

Die Zeitschrift Behemoth plant ein Sonderheft zum Thema „Future(s) of critique. Theorising governmentality and power in the digital age“. Das Heft interveniert in Debatten über das vermeintliche Ende von Theorie in Zeiten von Big Data und sucht nach neuen Möglichkeiten der Kritik vor dem Hintergrund einer verstärkt digitalisierten Gegenwart. Beiträge sind eingeladen, etwa die Anwendbarkeit von Kritiktraditionen auf die Selbstbezüglichkeit „objektiver“ Daten zu diskutieren oder zu reflektieren, welche neuen politischen Macht- und Regierungsverhältnisse eine Kritik der digitalen Gegenwart adressieren sollte. Die Herausgeber*innen Janosik Herder (Osnabrück), Felix Maschewski (Berlin) und Anna-Verena Nosthoff (Freiburg/Wien) freuen sich über Beitragsvorschläge in Form von Abstracts (ca. 20.000-25.000 Zeichen) bis zum 15. Juli. Einreichungen sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch möglich. Den vollständigen Call mit weiteren Infos gibt es hier.

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„Corona im Kapitalismus“ – Rahel Jaeggi im Gespräch mit Ulrike Herrmann und Alex Demirović

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Critical Theory in Context hat Rahel Jaeggi am 14. Mai mit Ulrike Herrmann und Alex Demirović diskutiert über „Corona im Kapitalismus: Führt die Krise zum Ende des Neoliberalismus?“. Das Gespräch hat coronabedingt online stattgefunden und da es aufgezeichnet wurde, ist es weiterhin für alle Interessierten abrufbar. Im Fokus des Gesprächs stehen Überlegungen dazu, wie sich die aktuelle Krise angemessen beschreiben lässt, was ihre möglichen Folgen sind und welche politischen Alternativen sie nahelegt. Den Link zur Website und dem Video gibt es hier.

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CfA: Assistant Professor (Amsterdam)

An der University of Amsterdam (UvA) ist eine Assistenzprofessur in der politischen Philosophie und Sozialphilosophie mit einem Fokus auf Gender, Diversity und Intersektionalität ausgeschrieben. Gewünscht ist ein Schwerpunkt in der französischen Theorietradition. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, allerdings sind eine Verlängerung oder Verstetigung der Stelle nicht ausgeschlossen. Bewerbungsfrist ist der 15. Juni, beginnen soll die Stelle vorzugsweise zwischen dem 1. September 2020 und dem 1. Februar 2021. Den Ausschreibungstext mit allen weiteren Informationen gibt es hier.

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CfP: Workshop „Wie weiter mit der Populismusforschung?“ | DVPW-Themengruppeninitiative „Populismus“

Am 22. September veranstaltet die DVPW-Themengruppeninitiative „Populismus“ in Kassel einen Workshop zum Thema „Wie weiter mit der Populismusforschung?“. Direkt im Anschluss findet das Gründungstreffen der Themengruppe statt. Die Gruppe hat das Ziel, einen alle Teilbereiche übergreifenden Raum für die Populismusforschung in der deutschen Politikwissenschaft zu schaffen. Der Workshop adressiert zum einen den Populismus-Begriff und die Frage, inwiefern dem Populismus ein moralischer Kern zugeschrieben werden kann und inwieweit die Populismusforschung selbst moralisiert ist. Zum anderen soll diskutiert werden, welche Phänomene mit dem Populismusbegriff erfasst werden können oder sollten. Die Organisatoren Seongcheol Kim (Berlin) und Veith Selk (Darmstadt) bitten alle Interessierten um Beitragsvorschläge im Umfang von max. 300 Wörtern bis zum 31. Mai. Sollte der Workshop coronabedingt nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden können, soll er digital durchgeführt werden. Der vollständige Call for Papers findet sich hier.

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