Aufgezeichnete Theorie: Diskussion über Corona als (Un-)Gleichmacher

Das Gespräch zwischen Paula-Irene Villa Braslavsky, Sabine Hark und Karsten Schubert zum Thema „Vor dem Virus sind (nicht) alle gleich. Corona als (Un-)Gleichmacher“, das am 14.08.20 auf Kampnagel in Hamburg aufgezeichnet wurde, steht jetzt hier als Video online. Die drei Wissenschaftler*innen sprechen über Diskriminierung, soziale Ungleichheit, Care-Arbeit und Biopolitik.

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Podiumsdiskussion „Freiheit und/oder Solidarität? Politische Theorie in der Pandemie“ digital am 24.9.

Am 24.9. von 15-17 Uhr findet eine hybride Podiumsdiskussion der Theoriesektion zum Thema „Freiheit und/oder Solidarität? Politische Theorie in der Pandemie“ statt. Frank Nullmeier, Eva Hausteiner, Fabian Schuppert und Jeanette Ehrmann werden live in Göttingen mit Tine Stein diskutieren, alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich digital an der Debatte zu beteiligen. Der entsprechende Link wird rechtzeitig vor der Veranstaltung verschickt werden.

Um 14 Uhr findet an diesem Tag die Early-Career-Versammlung der Sektion statt, am Anschluss an die Podiumsdiskussion folgt dann die Mitgliederversammlung, voraussichtlich 17-18.30 (Zoom-Links folgen).

Alle Informationen finden sich gebündelt noch einmal hier.

 

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Interdisziplinäre Antisemitismustagung für NachwuchswissenschaftlerInnen (Trier und Livestream)

Die Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung veranstaltet vom 8. bis 10. Oktober 2020 die 1. Interdisziplinäre Antisemitismustagung für NachwuchswissenschaftlerInnen an der Universität Trier. Die Tagung widmet sich gegenwärtigen und historischen Erscheinungsformen des Antisemitismus. Das Phänomen soll durch die interdisziplinäre Ausrichtung anhand verschiedener Methoden und Zugänge erschlossen werden. Es gibt beispielsweise ein Panel zu „Antisemitismus in der Ideengeschichte“, aber auch eines zu intersektionalen Perspektiven auf Antisemitismus. Das ausführliche Programm der Tagung steht hier auf Facebook. Aufgrund der coronabedingt begrenzten Teilnehmerzahl gibt es zusätzlich einen Livestream zur Tagung. Dazu muss das Anmeldeformular ausgefüllt an iia-tagung@uni-trier.de geschickt werden.

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CfA: Promotionsstelle (65%) im DFG-Projekt „Kritik anti-essenzialistischer Soziologie“ (München)

Im DFG-Projekt „Kritik anti-essenzialistischer Soziologie. Konturen, performative Wirkmächtigkeit und Grenzen eines paradigmatischen Wissenschaftsverständnisses im ‚postfaktischen Zeitalter‘“ (Leitung: Dr. Jenni Brichzin) an der Professur Allgemeine Soziologie und Soziologische Theorie (Prof. Dr. Sina Farzin) an der Universität der Bundeswehr München ist zum 1.12.20 eine Stelle (65%, befristet auf 3 Jahre) ausgeschrieben. Das Projekt untersucht die gegenwärtige sozialwissenschaftliche und gesellschaftliche Stellung anti-essenzialistischen Denkens (mit Fokus auf Poststrukturalismus, Systemtheorie, Neo-Pragmatismus und neuere Netzwerktheorien) vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Geltungskonflikte.

Bewerber*innen sollten einen überdurchschnittlichen Abschluss in Soziologie oder Sozialwissenschaften haben und Kenntnisse der soziologischen Theorie nachweisen können. Die Erstellung einer Promotion im Rahmen des Projekts ist möglich und erwünscht. Bewerbungen sind bis 10.9.20 möglich. Alle Informationen finden sich hier in der Ausschreibung.

 

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Call for Blogposts: Neuanfang!?

Nach dem durchschlagenden Erfolg in den vergangenen beiden Jahren schreibt der Theorieblog diesen Sommer zum dritten Mal einen Call for Blogposts aus. Nach „Heimat“ (2018) und „Solidarität“ (2019) freuen wir uns dieses Jahr über eure Ideen und Beiträge zum Thema „Neuanfang“.

Initium ut esset, creatus est homo – damit ein Anfang sei, wurde der Mensch geschaffen“ zitiert Hannah Arendt Augustinus am Ende ihrer berühmten Studie Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Damit setzt sie zugleich den stur-optimistischen Ton, der ihr gesamtes Denken unerschütterlich durchziehen wird: Trotz allem – d.h. in Arendts Fall: trotz des Zivilisationsbruchs im 20. Jahrhundert, trotz zunehmender Weltentfremdung, trotz ökonomischer Imperative und anderer Handlungsbeschränkungen: Ein (politischer) Neuanfang ist immer möglich!

Das von Arendt in der politischen Theorie etablierte Theorem das Neuanfangs hat jüngst – auch über die akademische Debatte hinaus – eine gleichsam tagesaktuelle Dringlichkeit bekommen. Denn angesichts der Corona-Krise stellt sich in der politischen Theorie wie in der zivilgesellschaftlichen Diskussion die Frage nach dem Neuanfang erneut. Braucht es nach der globalen Pandemie einen politischen, gesellschaftlichen und/oder ökonomischen Neuanfang?  Müssen wir die Art, wie wir gesellschaftliches Zusammenleben organisieren neu überdenken? (mehr …)

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Twitter-Rückschau

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CfA: Postdoc-Stelle in Oldenburg

Im Rahmen der neu eingerichteten DFG-Forschungsgruppe „Freiwilligkeit“ ist eine Postdoc-Stelle in der Philosophie ausgeschrieben. Gesucht wird nach Kenntnissen in den Bereichen der Freiheitstheorie und Demokratietheorie sowie – erwünscht – in der Kritischen Theorie. Die Stelle soll zum 01. Oktober besetzt werden, Bewerbungen werden bis zum 29. Juli erwartet. Alle Infos zur Stelle findet ihr hier in der Ausschreibung als PDF.

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CfP: JFR-Tagung „Kritische Theorie(n) des Rechts“

Die 29. Tagung des Jungen Forums für Rechtsphilosophie (JFR) findet vom 6. bis 8. Mai 2021 am Seminar für Philosophie der Technischen Universität Braunschweig statt. Sie wird organisiert von Esther Neuhann (Hamburg) und Claudia Wirsing (Braunschweig). Die Tagung fragt danach, wie eine Kritische Theorie des Rechts heute zu denken und zu konzipieren ist. Welche Funktion(en) hat sie zu erfüllen? Inwieweit ist sie um feministische, dekoloniale und poststrukturalistische bzw. dekonstruktive Rechtskritiken zu erweitern? Worin besteht die Einheit einer solchen Theorie? Oder zerfällt eine Kritische Theorie des Rechts, genau genommen, in eine Vielzahl kritischer Theorien des Rechts? Das Ziel der Tagung ist es, diese Fragen zu erörtern und so Aufschluss darüber zu gewinnen, worin das besondere Erbe der Kritischen Theorie des Rechts besteht, an welchen Stellen diese Theorie einer Revision bedarf bzw. selbst einer Kritik unterzogen werden muss, und inwieweit eine Auseinandersetzung mit dieser Theorietradition auch heute noch bedenkenswerte Antworten für das Rechtsdenken liefert.

Die Ausschreibung richtet sich an junge Nachwuchswissenschaftler:innen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen (z.B. Philosophie, Rechtswissenschaften, Politikwissenschaften oder
Soziologie).  Vorträge sollten eine Länge von 20 bis max. 30 Minuten haben. Bewerbungen sind bis zum 15.8.2020 möglich und Frauen werden besonders zur Bewerbung aufgefordert. Alle Details stehen hier im Pdf.

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