CfP Promotionswerkstatt „Gesellschaftliche Polarisierungen und die Suche nach Solidarität“

Am 09. November 2021 veranstaltet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin (voraussichtlich in Präsenz) eine Promotionswerkstatt unter dem Leitthema „Gesellschaftliche Polarisierungen und die Suche nach Solidarität“. Im Anschluss an die Promotionswerkstatt werden die Teilnehmenden gemeinsam am 10. November 2021 das alljährlich stattfindende WSI-Herbstforum besuchen. Neben einer Keynote, der Vorstellung von Promotionsarbeiten und einem Promotionsprojekt-Speednetworking steht auch ein kurzer Workshop auf dem Programm. Bewerbungen sind bis 15.09.2021 möglich an: herbstforum-werkstatt@boeckler.de Der ausführliche Call und weitere Informationen finden sich hier und sowie auf der Homepage.

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CfA: WiMi-Stelle an der FU Berlin

Am Arbeitsbereich Praktische Philosophie (Prof. Stefan Gosepath) am Institut für Philosophie der FU Berlin ist eine volle Mitarbeiter*innenstelle (13 TV-L FU, 100%, 5 Jahre) zu besetzen. Neben einem Interesse an politischer Philosophie und Rechtsphilosophie sind mindestens ein nachweisbarer Schwerpunkt in der Moralphilosophie und/oder der Theorie praktischer Rationalität bzw. Normativität erwünscht. Die vollständige Ausschreibung findet sich hier, die Bewerbungsfrist ist am 09.08.2021.

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CfA Juniorprofessur (W1 mit tt W2) für Ethik der Digitalisierung (Oldenburg)

An der Universität Oldenburg ist eine Juniorprofessur (m/w/d) für Ethik der Digitalisierung (BesGr. W1 mit Tenure Track W2) ausgeschrieben. Die zentrale Aufgabe der Professur ist es, die ethischen Probleme herauszuarbeiten, die mit den neuen digitalen Technologien gesamtgesellschaftlich verbunden sind, und sie philosophisch zu reflektieren. Erforderlich sind sowohl Kenntnisse der anzuwendenden normativen Theorien wie auch Kenntnisse der Technologien, auf die diese Theorien kritisch angewandt werden. Zu den Theorien gehören nicht nur solche, die in der letzten Zeit speziell zu digitalen Technologien entwickelt wurden, sondern auch grundlegende Moraltheorien (Deontologie, Utilitarismus, Tugend­ethik) sowie philosophische Sozial-, Demokratie- und Gerechtigkeitstheorien. Bezüglich der Technologien ist beispielsweise an KI-basierte Automatisierungsprozesse zu denken, zu denen in Oldenburg bereits Forschungsschwerpunkte existieren (in den Bereichen Fortbewegung, Gesundheit und Energie). Erwartet werden ein überdurchschnittlich gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und eine überdurchschnittlich gut abgeschlossene Promotion, wobei mindestens einer der Abschlüsse in der Philosophie erworben wurde. Bewerbungsschluss ist der 9.8.2021, alle ausführlichen Informationen finden sich hier.

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Twitter-Rückschau

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Axel Honneths Benjamin Lectures: Arbeit als Mittel zum Zweck der Demokratie

Es war – mal wieder – eine Veranstaltung im Zeichen der Pandemie. Und zwar in gleich zweifacher Hinsicht. Zum einen war den Organisator*innen rund um Rahel Jaeggi und Robin Celikates die Freude und Erleichterung darüber anzumerken, dass es ihnen möglich gewesen ist, die Walter Benjamin Lectures 2021 tatsächlich in Präsenz durchzuführen: Axel Honneth hielt seine dreiteilige Vorlesung vom 16. bis 18. Juni vor geschätzten 200 Zuhörer*innen pro Abend in einem Freiluftkino in der Berliner Hasenheide. Zum anderen stand auch das von Honneth gewählte Thema, die Arbeit, während der Pandemie im Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Dieses öffentliche Interesse an den „systemrelevanten Jobs“ verging jedoch so schnell wie es entstand, obwohl sich – trotz Systemrelevanz – nichts an den schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege, auf der Intensivstation oder an der Supermarktkasse verändert hat. Für sein (nicht nur) deshalb dringliches Vorhaben einer Kritik der Arbeitsverhältnisse setzt Honneth die Arbeit in ein „notwendiges Ergänzungsverhältnis“ zur Demokratie. Ohne die „vorpolitische“ Schule guter Arbeitsverhältnisse, so die Hauptthese seines Vortrages, sei eine gelingende Demokratie gar nicht möglich. Mit der Arbeit steht also auch die Demokratie auf dem Spiel.

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Konferenz: Zusammenhalt in der Krise

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt lädt diesen Donnerstag und Freitag (08.07. – 09.07.) zu seiner zweiten Jahreskonferenz ein, die vom Frankfurter Teilinstitut organisiert wird und digital via Zoom stattfindet. Unter dem Titel „Zusammenhalt in der Krise“ diskutieren u.a. Steffen Mau, Michael Zürn, Stefanie Schüler-Springorum, Anette Fasang, Armin Schäfer, Jule Specht und Armin Nassehi zu Fragen der Demokratie im Krisenmodus, Systemrelevanz und Entbehrlichkeit in der Krise und dem Leben nach Corona (wann auch immer das beginnt). Bei Interesse kann man sich unter veranstaltungen-fgz@uni-frankfurt.de per Email anmelden. Weitere Infos und das komplette Programm gibt es auf der Konferenzwebsite.

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Call for Blogposts: Sorge

Nach der positiven Resonanz der vergangenen drei Jahre schreibt der Theorieblog diesen Sommer zum dritten Mal einen Call for Blogposts aus. Nach „Heimat“ (2018), „Solidarität“ (2019) und „Neuanfang“ (2020) freuen wir uns in diesem Jahr über eure Ideen und Beiträge zum Thema „Sorge“.

Wir leben in einer Zeit der Sorge: Seit 2019 bringen Fridays for Future mit großer Kraftanstrengung die Vulnerabilität des Klimas und damit die Dringlichkeit von entsprechenden Klimaschutzmaßnahmen in die Mitte des öffentlichen Bewusstseins. Mit der seit 2020 andauernden COVID-19-Pandemie rücken nun zahlreiche weitere Bereiche in den Fokus: Deutlich wird die chronische materielle wie personelle Unterversorgung der Pflege von Alten und Kranken – gleiches gilt zunehmend auch für Kindergärten und Schulen. Auch die teilweise höchst zermürbende Situation von Familien zwischen Erwerbs- und Reproduktionsarbeit erhält in der Krise deutlich mehr Aufmerksamkeit: Klagen, die eine Ökonomisierung der Familien-, Pflege- und Gesundheitspolitik schon seit einigen Jahren anprangern, mischen sich nun vermehrt mit breiten gesellschaftlichen Sorgen.

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Twitter-Rückschau

  • RT @ulrikeguerot: Für alle, dir Lust auf #Rheinland haben: zum Herbst gehe an die PoWi der @UniBonn mit Anbindung ans Centre Ernst Robert C… ->
  • RT @scriptsberlin: #CallForApplications #Jobs Postdoctoral researcher (m/f/d) for the short-term project „Rethinking Individual Self-determ… ->
  • Spannende Summer School zur Begriffsgeschichte „in“ Helsinki! ⬇️⬇️ https://t.co/RNOiau26MO ->
  • RT @saschadickel: Projektstelle an meiner Professur (65%, 2 Jahre) zu Corona: Wie wird der Streit um wissenschaftliche Wahrheit auf soziale… ->
  • CfP: Antisemitismus in der (post)migrantischen Gesellschaft – Konferenz der Initiative Interdisziplinäre Antisemiti… https://t.co/r86krSrbHW ->

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theorieblog.de-Colloquium über „Naturzustand und Barbarei“ mit Oliver Eberl und Philip Manow

Unser Digitalkolloquium „Naturzustand und Barbarei“ fand am 21. Juni 2021 statt. Zur gemeinsamen Diskussion gestellt wurde die Seiten 1-45 und 179-238 von Oliver Eberls „Naturzustand und Barbarei. Begründung und Kritik staatlicher Ordnung im Zeichen des Kolonialismus“. Der Hamburger-Editions-Verlag stellte diesen Ausschnitt freundlicherweise zur Verfügung. Vielen Dank dafür! (Achtung: Der download ist/war nur vorübergehend möglich und nicht mit der „Leseprobe“ identisch).

Es kommentierten und diskutierten zunächst Philip Manow und Oliver Eberl, die Moderation übernahm Sebastian Huhnholz, die technische Organisation Philipp Tubbe. Vielen Dank allen Beteiligten! Einen Mitschnitt der Veranstaltung findet sich unten. Für weitere und bereits erfolgte Diskussionen verweisen wir gern auch auf BUCHFORUM „Naturzustand und Barbarei“ des Hamburger blogs 100×100. (mehr …)

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