Dynamics of the Administered World (Graeber/Honneth) – Frankfurt

2016-04-06_Graeber_HonnethZu David Graebers neuem Bürokratie-Buch (Rezensionen bei Perlentaucher) wird es in Frankfurt eine vom Exzellenzcluster Normative Ordnungen organisierte Podiumsveranstaltung geben. Graber diskutiert seine Thesen mit Axel Honneth und zwar am Mittwoch, den 06.04, um 19:30 Uhr. Ort ist die Frankfurter Zentralbibliothek. Der Eintritt ist frei, Informationen zu der Veranstaltung hier auf der Webseite oder einfach unter dem Strich.

Wer sich in Frankfurt befindet, wird außerdem vielleicht noch am Lichter-Filmfest interessiert sein, dass vom 29.03-03.04 läuft, sich dem Thema „Grenzen“ widmet und ein umfangreiches wissenschaftliches Begleitprogramm mit vielen Vorträgen und Podiumsdiskussionen aufwartet (etwa eine Podiumdiskussion zu Europa: Außen.Grenzen.Innen oder die Agora)

 

Panel-Gespräch mit David Graeber und Axel Honneth. Die Veranstaltung findet statt am 06.04.2016 um 19:30 Uhr in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4.

Der Titel des Gesprächs lautet:

Dynamics of the Administered World. On the Diagnostic and Normative Relevance of a Contemporary Critique of Bureaucracy

 

Zum Inhalt des Gesprächs:

Leben wir in einer Gesellschaft zunehmend totaler Bürokratisierung? Was war, was ist Bürokratie? Wie sind die Dynamiken der heutigen verwalteten Welt analytisch und normativ zu verstehen? Was bedeutet Bürokratie für Beziehungen der Anerkennung, für soziale Gerechtigkeit und Freiheit? Wären nicht-bürokratische Formen der Vergesellschaftung in pluralen und komplexen Gesellschaften wirklich möglich und wünschenswert? Und was wären überhaupt nicht-bürokratische Organisationsformen?

Über diese und weitere Fragen werden die beiden Gesprächspartner an diesem Abend diskutieren. Anlass des Gesprächs ist die Veröffentlichung der deutschen Ausgabe von Graebers jüngstem Buch „Bürokratie. Die Utopie der Regeln“ (Klett-Cotta, 2016).

Die Diskussion findet in englischer Sprache statt.

Zu den Personen:

David Graeber ist Professor für Anthropologie an der London School of Economics and Political Science und ein bekannter politischer Aktivist. Er ist unter anderem Autor des Weltbestsellers „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“ (Klett-Cotta, 2012) und „Inside Occupy“ (Campus, 2012).

Axel Honneth ist Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität und der Columbia-University, Principal Investigator des Exzellenzclusters „Normative Orders“ sowie Direktor des Instituts für Sozialforschung. Seine jüngsten Veröffentlichungen umfassen „Das Recht der Freiheit“ (Suhrkamp, 2011) und „Die Idee des Sozialismus“ (Suhrkamp, 2015).

Das Gespräch wird moderiert von Rebecca C. Schmidt, Geschäftsführerin des Exzellenzclusters „Die Herausbildung Normativer Ordnungen“.

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