Ina Kerner an der FU Berlin zu feministischer Theorie und dem intersektionalen Turn

Am nächsten Dienstag, den 28. Juni, hält Ina Kerner am Institut für Philosophie einen Vortrag mit dem Titel „Feministische Theorie nach dem intersektionalen Turn“. Der Vortrag beginnt um 18.15 Uhr; mehr Informationen gibt es hier . Einen Überblick zum Inhalt des Vortrages, entnommen der Einladung per E-Mail, gibt es nach dem Klick:

Intersektionalität steht für das Zusammendenken verschiedener Formen von Ungleichheit. In der deutschsprachigen Geschlechterforschung, einschließlich der feministischen Theorie, wird dies zunehmend als zentrales Anliegen begriffen. Die konzeptuellen Implikationen dieses Wandels sind jedoch alles andere als geklärt, nicht zuletzt weil ganz unterschiedliche Vorschläge vorliegen, Intersektionalität theoretisch zu fassen. Ina Kerner wird sich in ihrem Vortrag auf zwei Fragen konzentrieren, die gegenwärtig in diesem Zusammenhang diskutiert werden: Erstens auf die Was-Frage der Intersektionalität, die Frage danach, welche Ungleichheitsformen zusätzlich in den Blick rücken, wenn sich die feministische Theorie intersektional erweitert; zweitens auf die Wie-Frage der Intersektionalität, bei der es darum geht, auf welche Weise das neue Paradigma konzeptualisiert werden könnte.

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