CfA: 9 Doktoranden-Stellen zu digitaler Öffentlichkeit am Weizenbaum-Institut

Das frisch gegründete „Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft“  untersucht aktuelle gesellschaftliche Veränderungen, die sich im Zusammenhang mit der Digitalisierung abzeichnen. Hierfür werden zum nächstmöglichen Zeitpunk neun Promotionsstellen besetzt. Das Institut ist stark interdisziplinär ausgerichtet, innerhalb der drei Nachwuchsforschungsgruppen zu a) “Digital Citizenship und gesellschaftliche Teilhabe“, b) „Nachrichten, Kampagnen und Rationalität öffentlicher Diskurse“ oder c) „Digitalisierung und (trans-)nationale Öffentlichkeit“ findet sich sicher auch für Bewerber_innen mit Theorieinteresse etwas. Bewerbungen werden bis zum 13.11.2017 erbeten an Martin Emmer (institut@kommwiss.fu-berlin.de). Mehr Infos zum Institut, zur Ausschreibung und zu den Bewerbungsmodalitäten findet Ihr hier.

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Vortragsreihe “Rechtskritik als Gesellschaftstheorie” (Berlin)

Der Arbeitsbereich Politik und Recht des Otto-Suhr-Institutes (unter der Leitung unseres ehemaligen Redaktionsmitglieds Christian Volk)  lädt dieses Wintersemester zur Vortragsreihe “Rechtskritik als Gesellschaftstheorie” an die FU Berlin ein. Die Reihe beschäftigt sich mit der Frage, wie die Analyse und Theoretisierung des Verhältnisses von Recht und Politik eine kritische Perspektive auf moderne Gegenwartsgesellschaften erschließen kann. Den Auftakt macht Peter Niesen (Universität Hamburg) mit dem Thema „Verfassunggebende Gewalt jenseits des Staates“. Es folgen Sonja Buckel (Universität Kassel): „Juridische Auseinandersetzungen in der Krise des europäischen Grenzregimes“, Andreas Fischer-Lescano (Universität Bremen): „Kampf um die Internetverfassung“ sowie Sabine Müller-Mall (TU Dresden): „Invektivität, Öffentlichkeit, Verfassung. Herausforderungen durch herabsetzende Äußerungen im Netz”.

Die Veranstaltung findet jeweils Mittwochs von 18:00-20:00 in der Ihnestraße 21/b statt. All weiteren Infos findet Ihr auf dem Plakat oder auf der Website des Arbeitsbereichs.

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Vierte “Carl-Schmitt-Vorlesung”, 2. November 2017: Dieter Grimm zur “Kelsen-Schmitt-Kontroverse über Verfassungsgerichtsbarkeit aus heutiger Sicht” (Tieranatomisches Theater, Berlin)

Am Donnerstag, den 2. November 2017, findet um 18.00 Uhr c. t. im Hörsaal des Tieranatomischen Theaters auf dem Berliner Charité-Campus, Philippstraße 12/13 (Eingang Luisenstraße 56) die vierte Carl-Schmitt-Vorlesung statt. Nach den Vorträgen Horst Bredekamps, Quentin Skinners und Jörg Baberowskis in den Vorjahren wird diesmal Dieter Grimm, ehemaliger Richter des Bundesverfassungsgerichts, früherer Rektor des Wissenschaftskollegs und Professor für Öffentliches Recht in Berlin und Yale zur „Kelsen-Schmitt-Kontroverse über Verfassungsgerichtsbarkeit aus heutiger Sicht“ sprechen.

Grimm wird vermeintliche Selbstverständlichkeiten des demokratischen Denkens seit dem Zweiten Weltkrieg wie Mehrheitsherrschaft und den Schutz der Grundrechte problematisieren,  um die aktuellen Entwicklungen in Osteuropa und der Türkei zu beleuchten: Was ist heute die verfassungstheoretische Legitimation eines richterlichen Hüters der Verfassung?

Im Anschluss an den Vortrag bittet die Carl-Schmitt-Gesellschaft zu einem Empfang.

Weitere Informationen finden sich hier.

 

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CfP: Politik, Ethik und Religion – auf der Suche nach der guten Ordnung

Der DVPW Arbeitskreis „Politik und Religion“ veranstaltet seine Jahrestagung 2018 in Kooperation mit dem Arbeitskreis „Politik und Recht“ zum Thema “Politik, Ethik und Religion – auf der Suche nach der guten Ordnung”.

Die Tagung will die komplexe Beziehung von Politik, Ethik und Religion systematisch in den Blick nehmen. Arbeitshypothese ist dabei, dass sich die drei Bereiche in der Frage nach dem guten Leben und der entsprechenden Ordnung, die dieses ermöglichen soll, treffen. Aber in welchem Verhältnis stehen sie zueinander? Beiträge, die das aus theoretischer, empirischer oder vergleichender Perspektive erkunden werden bis zum 15. Dezember 2017 an Stefanie Hammer (stefanie.hammer@uni-erfurt.de) erbeten.

Die Tagung findet vom 22.–24. März 2018 an der Katholischen Akademie Berlin statt. Den ausführlichen Call mit findet ihr hier.

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CfA: Herrenhäuser Konferenz “Transparency and Society – Between Promise and Peril” (Berlin, Juni 2018)

Im Rahmen der Herrenhäuser Konferenz “Transparency and Society – Between Promise and Peril” (12.-14. Juni 2018, Berlin) schreibt die Volkswagen-Stiftung 25 Reisestipendien für Doktorand/-innen und Postdocs (max. 5 Jahre nach der Promotion) aus, die zum Themenbereich Transparenz und Gesellschaft aus verschiedenen disziplinären Perspektiven arbeiten und ihre Forschungen auf der Konferenz in Kurzvorträgen und Poster Sessions vorstellen möchten. Konferenzsprache ist Englisch, Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2017. Alle weiteren Informationen finden sich hier.

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Vortrag: Saskia Sassen in Berlin

Am 11.07 – ACHTUNG VERLEGT: 1o.07,18 Uhr,  Akademischen Senatssaal, HFB – wird es an der FU Berlin einen öffentlichen Vortrag von Saskia Sassen geben. Der Vortrag trägt den Titel eines ihrer Bücher “Expulsions: Brutality and Complexity in the Global Economy”. Die Veranstaltung findet im Henry-Ford Bau statt (Hörsaal B Senatssaal) und beginnt um 18 Uhr. Alle weiteren Infos entnehmt bitte dem Poster zur Veranstaltung.

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Critical Theory Roundtable (Berlin)

In Berlin findet am 22. Juni (18 bis 21 Uhr) zum dritten Mal der vom Lehrstuhl Jaeggi organisierte Critical Theory Roundtable statt. Prof Maeve Cooke (University College Dublin) trägt zum Thema “Forever Resisitant? Adorno and Political Protest” vor, Arnd Pollmann kommentiert. Um Anmeldung (bei workshops.sozialphilosophie@hu-berlin.de) bis 20. Juni wird gebeten.

Hier ein Abstract des Vortrages (der im Voraus unter den TeilnehmerInnen zirkuliert wird):

While Max Horkheimer defined Critical Theory as the intellectual side of political struggles, Theodor Adorno is notorious for his skepticism vis-a-vis political action, most pronounced in his uneasy relation to the ’68 students movement. Maeve Cooke traces this back to a problematic conception of the (dis-)connection between theory and practice in Adorno’s philosophy. Against what she calls Adornos „negative politics“, Cooke promotes Horkheimer’s insight that Critical Theory is not a placeholder for, but a disclosive agent of social transformation. Aiming to overcome the quietist and elitist aspects inherent to Adorno’s approach, Cooke nevertheless seeks recourse to one key Adornian motif, the role he assigns to language-transcending ethical experiences. She thus opposes postures of defeatist withdrawal and carves out a model of Critical Theory especially attuned to constructive forms of political protest, dissidence and disobedience.

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Zwei Konferenzen zu Privatheit (Koblenz/Berlin)

Am 27.06 findet an der Universität Koblenz eine Konferenz zu Privatheit und Informationsgesellschaft statt. Die Konferenz ist Teil des VW-Projekts “Strukturwandel des Privaten“. Alle Infos hier auf der Webseite. Eine Anmeldung muss bis zum 15.06 vorliegen.

Eine Woche vorher, am 22. und 23.06 findet schon in Berlin eine Veranstaltung des Forum Privatheit statt. Thema hier ist Profiling und Fake News und zwar zunächst im Rahmen eines Abendvortrags von Beate Rössler zu Selbstbestimmung in der digitalisierten Gesellschaft (22.06) mit anschließender Vorstellung der Arbeitsbereiche und Planung des Forums Privatheit und dann am Freitag gefolgt gefolgt von einem eintägigen Praxisworkshop zu Fake News. Alle Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung findet ihr hier auf der Webseite

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Konferenz in Berlin: “Dimensions of Poverty”

Am 8. und 9. Juni veranstalten die FU Berlin und die DFG Kolleg-Forschergruppe Justitia Amplificata im Haus der Kulturen der Welt eine Tagung zum Thema “Dimensions of Poverty”. Das Programm verbindet dabei philosophische und entwicklungsökonomische Perspektiven entlang dreier Themenschwerpunkte: (1.) Normative Fragen der Armutsbemessung (Poverty of What?); (2.) Epistemische Ungerechtigkeit in der Armutsforschung; (3.) Politische und moralische Verantwortung von Akademikerinnen angesichts globaler Armut.
Vorgesehen sind Keynotes u.a. von: Sabina Alkire (Oxford), Varun Gauri (World Bank), Mitu Sengupta (Toronto), Leif Wenar (London), Sanjay Reddy (New York), Stephan Klasen (Göttingen) und Jo Wolff (London). In mehreren Sektionen werden zudem ausgewählte Paper internationaler NachwuchswissenschaftlerInnen präsentiert. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden sich hier. Für die Teilnahme wird um Registrierung bei der Konferenzmanagerin Valerie Bignon (bignon@em.uni-frankfurt.de) gebeten. Für weitere Fragen stehen die Organisatoren – Valentin Beck, Stefan Gosepath, Henning Hahn, Robert Lepenies – jederzeit gerne unter dimensionsofpoverty@gmail.com zur Verfügung.

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dis:positions. Neue Veranstaltungsreihe zu französischer Philosophie heute

Am 24. Mai startet eine neue Veranstaltungsreihe in Berlin. Unter dem Titel “dis:positions. Französische Philosophie heute” haben es sich der Verein diffrakt. Zentrum für theoretische Peripherie und allen voran Moritz Gansen und Hannah Wallenfels zur Aufgabe gemacht, jüngeren Stimmen der französischen Philosophie, die bisher in Deutschland oft unbekannt sind, ein Forum zu bieten. Einmal im Monat werden französische Denkerinnen und Denker an wechselnden Orten in Berlin Schlaglichter auf aktuelle Positionen und Dispositionen der französischen Philosophie werfen und diese zur deutsch-französischen Debatte stellen. Los geht es nächste Woche Mittwoch um 19 Uhr mit dem Thema Populismus. Im Institut Français diskutieren Éric Fassin (Université Paris-VIII), Estelle Ferrarese (Université de Picardie Jules Verne) und Jean-Claude Monod (CNRS, Archives Husserl de Paris). Die französische Diskussion wird ins Deutsche übersetzt.

Themen zukünftiger Abende sind z.B. Lebensformen, Welträume und Arbeit, aber auch Gender, Migration und Postkolonialismus. Wir werden diese Reihe in den kommenden Monaten begleiten und die Videos der politiktheoretisch interessanten Debatten bei uns zur Verfügung stellen. Zur ausführlicheren Ankündigung und den bisher bekannten Themen, Terminen und Orten geht es hier oder noch einmal nach dem Klick.

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