Benjamin-Lectures: Nancy Fraser über „Three Faces of Capitalist Labor“ (Berlin 14.-16.6.))

Nancy Fraser wird in diesem Jahr die Benjamin-Lectures in Berlin halten. Sie spricht am 14./15./16. Juni 2022 über „The three faces of capitalist labor. Uncovering the hidden ties among gender, race and class“. Im Zentrum der Lectures steht die folgende Frage: Sollten wir die heutigen antirassistischen, antiimperialistischen und feministischen Kämpfe als unerkannte Arbeitskämpfe betrachten? Fraser widmet sich der verborgenen Verbindungen zwischen Geschlecht, Rasse und Klasse, indem sie sie mit drei Formen der kapitalistischen Arbeit verknüpft: ausbeuterische Arbeit, entrechtete Arbeit und Hausarbeit. Die öffentlichen Vorlesungen finden jeweils von 18-20 Uhr im Haus der Kulturen der Welt statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Alle ausführlichen Informationen findet Ihr hier.

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Roundtable „Racial Capitalism“ in Berlin am 30.5.2022

Das Berliner Center for Humanities and Social Change veranstaltet am 30.5.2022 einen öffentlichen Roundtable zum Thema „Racial Capitalism“. Sprecher*innen auf dem Podium sind Manuela Bojadžijev, Nancy Fraser, Bafta Sarbo and Keeanga-Yamahtta Taylor. Ausgangspunkt der Debatte sind zwei Fragen: Sind kapitalistische Gesellschaften notwendigerweise rassistisch? Und falls das zutrifft, warum ist das so? Entlang dieser beiden Fragen soll der komplexe Zusammenhang zwischen Rasse, Geschlecht und Kapitalismus vermessen werden. Die Veranstaltung findet von 18-20 Uhr im Audimax II (Hörsaalzelt) in der Philippstr. 13/ Luisenstr. 56 statt; alle Details finden sich hier.

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CfP: Workshop „Staatsbürgerliche Mentalitäten“ (Berlin)

Am 23. und 24. März 2023 findet in Berlin ein Workshop zum Thema „Staatsbürgerliche Mentalitäten: Massenpolitisierung und Demokratisierung in Deutschland im internationalen Vergleich 1870-1970“ statt. Der Workshop beleuchtet die Politisierungsprozesse, die im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einsetzten und fokussiert folgende Fragen: Was bedeutete die Massenpolitisierung und Demokratisierung konkret für die Bürger*innen? Wie verstanden sie ihre Rechte, wie interpretierten sie ihr Verhältnis zum Staat, wie deuteten sie politische Partizipation und Demokratie? Welche Rolle spielten Religion und Identitätszuschreibungen wie Geschlecht, Klasse und Rasse? Zu welchen Exklusionen führten staatsbürgerliche Integrationsprozesse? Inwiefern entsprachen sich Massenpolitisierung und Nationalisierung? Die Organisator*innen Christoph Nonn und Hedwig Richter laden zur Einreichung von Vortragsvorschlägen ein und freuen sich über Exposés im Umfang von 1-2 Seiten, die bis zum 07.04.2022 eingehen müssen (nonn@uni-duesseldorf.de). Den vollständigen CfP gibt es hier.

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CfA: Fellowships am Center for Humanities and Social Change (Berlin)

Am Center for Humanities and Social Change an der Humboldt-Universität zu Berlin sind Fellowships für das akademische Jahr 2022/23 ausgeschrieben (01.10.2022 bis 31.07.2023). Das Thema lautet „Theoretical Perspectives on Social Transformation“. Bewerbungen müssen bis zum 16.03.2022 eingereicht werden (philohsc@hu-berlin.de). Genauere Infos finden sich in der Ausschreibung.

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CfA: WiMi-Stelle (66%) an der HU Berlin

An der Humboldt-Universität zu Berlin ist am Lehrstuhl für Praktische Philosophie, Rechts- und Sozialphilosophie (Rahel Jaeggi) eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ausgeschrieben (E 13 TV-L, 66%). Zum Aufgabengebiet gehören wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre im Bereich der Praktischen Philosophie mit einem Schwerpunkt Sozialphilosophie und Kritische Theorie, Mitwirkung bei der Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen sowie Aufgaben zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (Promotion). Die Stelle soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden und ist befristet für voraussichtlich drei Jahre. Bewerbungsfrist ist der 07.03.2022. Der vollständige Ausschreibungstext findet sich im PDF oder hier.

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CfP: Workshop „Supererogation: Feministische Perspektiven“ (Berlin)

Am 16. und 17. September 2022 findet im Anschluss an den GAP-Kongress an der Humboldt-Universität zu Berlin ein Satellitenworkshop zum Thema „Supererogation: Feministische Perspektiven“ statt. Der Workshop möchte die philosophische Debatte über Handlungen, die moralisch wertvoll aber nicht geboten sind und als freiwillige Mehrleistung oder sogar als Heroismus verstanden werden, um feministische Analyseperspektiven bereichern. Die Organisatorinnen Katharina Naumann (Magdeburg), Marie-Luise Raters (Potsdam) und Karoline Reinhardt (Tübingen) freuen sich über Vortragsvorschläge im Umfang von max. 500 Wörtern – insbesondere von Nachwuchswissenschaftler*innen. Die Frist für Einreichungen ist der 30. April 2022 (an: karoline.reinhardt@uni-tuebingen.de). Die Organisatorinnen bemühen sich derzeit um eine Finanzierung der Reise- und Übernachtungskosten für Vortragende, die über keine anderweitigen institutionellen Förderungsmöglichkeiten verfügen. Den Call for Papers mit genaueren Infos zum Workshop gibt es hier.

 

–UPDATE: Die Deadline für Einreichungen ist auf den 15. Mai verlängert worden. Als Vorträge zugesagt sind mittlerweile Hilge Landweer (Berlin), Corinna Mieth (Bochum) und Amelie Stuart (Erfurt). Auch werden Reise- und Unterkunftskosten übernommen werden können, für alle, die über keine anderweitigen Förderungsmöglichkeiten verfügen —

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CfA: Critical Theory Summer School (Berlin)

Das in Berlin ansässige „Center for Humanities and Social Change“ veranstaltet auch dieses Jahr wieder eine „Critical Theory Summer School“ in Kooperation mit dem Frankfurter Institut für Sozialforschung und der New School for Social Research. Das Thema diesen Sommer lautet „Politics of Needs“. Deadline zur Bewerbung ist der 09.03. Die Summer School selbst ist dann für den Zeitraum vom 03. bis 08. Juli geplant. Zur ausführlichen Ausschreibung geht es hier.

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Podium: Whose City? Urban Struggles in the Age of Gentrification

Das Center for Humanities and Social Change in Berlin lädt am 31. März zu einem Zoom-Podium zum Thema „Whose City? Urban Struggles in the Age of Gentrification“ ein. Lisa Vollmer, Mustafa Dikeç, Christian Volk and Robin Celikates diskutieren ab 16 Uhr. Einen detaillierten Ankündigungstext und die notwendigen Zoom-Zugangsdaten findet ihr hier.

 

 

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Berlin Legal Theory Seminar 2020/21

Update: Die Sitzung am 28.1 mit Manuel Bastias Saavedra beginnt erst um 19 Uhr!

 

Organisiert vom Law and Society Institute und in Kooperation mit dem Lehrstuhl Theorie der Politik der HU Berlin diskutiert das Berlin Legal Theory Seminar in diesem Semester  Grundlagenfragen des Rechts aus einer interdisziplinären Perspektive. Rechtsphilosophische, rechtstheoretische und rechtshistorische Grundlagenfragen stehen genauso zur Debatte wie Fragen von Recht und Gesellschaft sowie Fragen nach der Bedeutung von Recht in sozialen, politischen, ökonomischen, ökologischen Transformationsprozessen. Nach dem Auftakt durch Dana Schmalz im November steht vor Weihnachten noch der Vortrag von Malte-Christian Gruber (Luzern) zu „Recht im Posthumanismus“ an (17. Dezember). Im neuen Jahr folgen Vorträge von Isabel Feichtner (Würzburg) zu „Law and Value“ (25. Februar 2021) und Isabelle Ley (Berlin/Heidelberg) zur Unterscheidung von öffentlichem und privatem Recht (25. März 2021). Die Sitzungen finden jeweils von 18 bis 21 Uhr via Zoom statt und externe Gäste sind herzlich eingeladen. Das komplette Programm findet sich noch einmal hier und hier.

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