Berlin

Veranstaltungen & CfP

CfP: Reichtum neu denken. Limitarismus und Soziale Demokratie (Berlin)

Am 10. und 11. September 2026 findet in Berlin, organisiert von Friedrich-Ebert-Stiftung und AK Philosophie der Sozialen Demokratie, die Tagung „Reichtum neu denken. Limitarismus und die Zukunft der Sozialen Demokratie“ statt. Den Auftakt macht die Philosophin Ingrid Robeyns mit einem Vortrag zu ihrem gleichnamigen Buch „Limitarismus. Warum Reichtum begrenzt werden muss“ (2026). Eingeladen sind Personen aus Philosophie und angrenzenden Fachbereichen, die an der programmatischen Weiterentwicklung der Sozialen Demokratie und an Grundfragen an der Schnittstelle zwischen Philosophie und politischer Praxis interessiert sind.  Detaillierte Informationen zum Verfahren, zum Inhalt und zur Tagung finden sich sowohl auf der Website der FES  als auch hier.

+++ Achtung: Verlängerte Einreichungsfrist +++

Eine Teilnahme ist nur durch vorherige Annahme eines eingereichten Abstracts möglich. Das Abstract soll in Form einer pdf-Datei bis zum 20. Juli 2026 an folgende Adresse eingereicht werden: soziale.demokratie[at]fes.de Die Auswahl der Beiträge erfolgt bis 27. Juli 2026.

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Walter-Benjamin-Lectures 2026 mit Dipesh Chakrabarty

„A Second Decline of the West?“ bzw. „Geht der Westen wieder unter?“ ist Titel und Fragestellung der diesjährigen Walter-Benjamin-Lectures, die vom 23. bis zum 25. Juni jeweils von 18-20 Uhr im Haus der Kulturen der Welt in Berlin stattfinden. Die Lectures werden auch in diesem Jahr vom Centre for Social Critique der HU Berlin organisiert und eröffnen wie gewohnt Raum für kritische Gegenwartsanalysen. In diesem Jahr ist Dipesh Chakrabarty zu Gast, der vor einem Vierteljahrhundert seinen Essay „Provincializing Europe“ veröffentlichte und seitdem auch in weiteren Veröffentlichungen die Geschichte menschlicher Gesellschaften und die Geschichte unseres Planeten aus dekolonialer Perspektive in den Blick nimmt und dabei die Frage stellt, wie eine kritische Geschichtsschreibung auf die Herausforderungen des Klimawandels bzw. des Anthropozäns reagieren kann.

Auf der Tagesordnung für die Walter-Benjamin-Lectures stehen konkret:

  • 23. Juni: The Between and Betwixt Nature of Our Times
  • 24. Juni: Globalization and the Politics of Provincializing Europe
  • 25. Juni: Indigeneity as Planetarity: Provincializing America?

Die Vorträge finden auf Englisch mit Simultanübersetzung auf Deutsch statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Informationen sind online unter diesem Link zu finden.

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Gramsci und Buchanan in Berlin: Zwei Veranstaltungen, ein Termin (21./22. Mai)

Die Qual der Wahl oder Sowohl als auch? Ende Mai finden in Berlin gleich zwei Veranstaltungen statt, die die Herzen des theorieinteressierten Publikums höher schlagen lassen:

  • Am 21. Mai 2026, von 14:30 bis 19:15, stehen an der HU Berlin, ein Jahrhundert nach ihrem Entstehen, Gramscis Gefängnisbriefe und -hefte im Fokus eines internationalen – und englischsprachigen – Symposiums. Dabei geht es um die Fragen: In welcher Beziehung stehen die Gramscis Briefe zu ihrem historischen Kontext und zu zeitgenössischen Analysen des Faschismus? Wie können uns Gramscis Konzepte – wie Hegemonie, passive Revolution und Internationalismus – helfen, aktuelle politische Entwicklungen zu verstehen? Und wie relevant sind seine Überlegungen heute angesichts neuer Formen des Autoritarismus und ihrer Verflechtungen mit dem globalen Kapitalismus? Beiträge liefern Ursula Apitzsch, Jeanette Ehrmann, Saskia Kroonenberg, Sandro Mezzadra, Liesbeth Schoonheim, Neelam Srivasteva und Christian Volk. Um Registrierung wird gebeten. Alle weiteren Informationen und das Programm finden sich hier.
  • Ein Workshop zu Allen Buchanans Buch Ideology and Revolution (2025) findet wiederum am 21. und 22. Mai 2026 an HU und FU statt. Nebem Allen Buchanan selbst tragen dazu auch Julian Culp, Robin Celikates, Enzo Rossi, Regina Kreide, Manon Westphal und Stefan Gosepath bei. Los geht es am 21. Mai um 17 Uhr im Kolloquium Sozialphilosophie an der HU. Am 22. Mai trifft man sich dann an der FU zum Weiterdiskutieren. Das komplette Programm mit allen Informationen findet sich hier.

Wir wünschen allen gute Diskussionen.

 

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Konferenz „Crisis and Transformation“ des Centre for Social Critique der HU Berlin (4.-5. Juni 2026)

Vom 4. bis 5. Juni 2026 veranstaltet das Centre for Social Critique der HU Berlin die internationale Konferenz „Crisis and Transformation“ mit Teilnahme u.a. von Debaditya Bhattacharya, Manuela Bojadžijev, Jay Bernstein, Mario Candeias, Robin Celikates, Dipesh Chakrabarty, Maeve Cooke, Rodrigo Cordero, Silke van Dyk, Alex Demirović, Veronica Gago, Rahel Jaeggi, Jan-Philipp Kruse, Stephan Lessenich, Frank Nullmeier, Isette Schuhmacher, Philipp Staab, Joseph Tainter, Adam Tooze, Isabella Weber, Markus Wissen und Joseph Vogl.

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Launch-Event: ReFlex Center (Berlin)

Für Kurzentschlossene: Am 11.02. findet der Launch des neuen Centre for Advanced Studies „RefLex. Reflexive Globalisation and the Law. Colonial Legacies and their Implications in the 21st Century“ statt, das an der juristischen Fakultät der Humboldt Uni angesiedelt ist. Das Event besteht aus einer Keynote von Dipesh Chakrabarty und einer Panel-Diskussion. Es kann auch online verfolgt werden. Zur Redner:innenliste geht es hier. Um Anmeldung (hier) wird gebeten. 

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Öffentlicher Vortrag: „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!“ (Berlin)

Im Rahmen der vom Fachbereich Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin veranstalteten „Politics Lecture Series“ hält Esma Baycan-Herzog (Genf) am 20. Januar 2026 von 12.00-13.00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!”. Der Vortrag befasst sich mit der Debatte um Rechtsdifferenzierung hinsichtlich des rechtlichen Status von Migrant*innen. Dabei werden zwei normative Modelle der Rechtsdifferenzierung vorgestellt und untersucht. Abschließend soll ein neuer Begriff der Rechtsdifferenzierung ausgearbeitet werden, der die Debatte epistemisch und normativ voranbringen soll.

Der Vortrag findet in Raum 002, Universitätsstr. 3b, statt. Alle sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle weiteren Infos findet ihr auf der Veranstaltungsseite.

Service

Vortragsreihe „Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch“ (Berlin, 22.01.26)

Am 22. Januar 2026 geht die von Susanne Lettow, Esther Neuhann und Francesca Raimondi organisierte Veranstaltungsreihe „Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch“ in eine neue Runde: Unter der Moderation von Esther Neuhann diskutieren Penelope Deutscher und Eva von Redecker über das Thema „Reproduction, Life and Property“. Los gehts um 18 Uhr im Vortragsraum im UG des Instituts für Philosophie. Nähere Infos finden sich auch hier auf dem Veranstaltungsplakat.

Service, Veranstaltungen & CfP

Buchvorstellung „The Sciences of the Democracies“ (Berlin, 8.12.)

An der HU Berlin findet am 8. Dezember zwischen 18 und 20 Uhr eine Buchvorstellung – oder, wie es von Veranstalter:innenseite heißt: ein Book Launch – statt. Das Buch, um das es geht, trägt den Titel „The Sciences of the Democracies“ und ist schon deshalb bemerkenswert, weil es in Ko-Autor:innenschaft von einem Kollektiv von über 30 Wissenschaftler:innen verfasst wurde. Drei dieser Ko-Autor:innen – Norma Osterberg-Kaufmann, Christoph Mohamad-Klotzbach und Dannica Fleuß – sind bei der Vorstellung in Berlin mit dabei. Wer vorab schon einmal einen Blick ins Buch werfen möchte, kann dies per open access hier tun!

Service, Veranstaltungen & CfP

Drei Veranstaltungstipps: Kapitalismus, Rosa Luxemburg und Ökomarxismus (Mai/Juni/Juli)

Ganz im Sinne des bei uns ja immer gepflegten Servicegedankens und eines achtsamen Umgangs mit den Mail-Eingängen unserer Leser:innen erlauben wir uns zum Wochenbeginn gleich auf drei Veranstaltung gleichzeitig hinzuweisen. In chronologischer Reihenfolge:

Bereits am morgigen 20. Mai können Kurzentschlossene in Wien um 18:30 Uhr einen Gastvortrag von Agata Lisiak (Bard College Berlin) mit dem Titel „Rosa Luxemburg’s Political Ecology and the Feminist Politics of Life Affirmation“ besuchen. Den genauen Ort und ein Abstract zum Vortrag finden sich hier.

Am 4. Juni lädt die Kolleg-Forschungsgruppe „Zukünfte der Nachhaltigkeit“ an der Uni Hamburg zwischen 16:00 und 18:00 Uhr zu einer Buchpräsentation ein. Ulrich Brand diskutiert sein zusammen mit Markus Wissen geschriebenes Buch „Kapitalismus am Limit“ mit Sarah Lenz (Paderborn) und Kohei Saito (Tokyo). Den genauen Ort und weitere Details zur Veranstaltung finden sich hier.

Für den 2. Juli lädt das Berliner Institut für kritische Theorie von 18:30 bis 20:30 Uhr zur einem Vortrag von Jan Rehmann zur Frage „Was ist Ökomarxismus und wozu brauchen wir ihn?“, an den Kommentare von Markus Wissen (Berlin) und Julia Eggenhoff (Oldenburg) sowie eine offene Diskussion anschließen sollen. Alle Details zu dieser Veranstaltung gibt es hier.

 

 

 

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Tagung „Körperkonzepte im Recht“ (Berlin)

Am 15. und 16. Mai veranstalten Jochen Bung und Esther Neuhann in Berlin eine Tagung zu „Körperkonzepten im Recht“. Die Tagung befasst sich mit der Frage, welche Körperkonzepte im Recht gegenwärtig vorkommen, welche Entwicklungen des Körperverständnisses sich in der Veränderung des Rechts abzeichnen sowie nach wünschenswerten Konzeptionen des Körpers als Grundlage für demokratische Verfassungen. Sicher auch für Demokratietheoretiker:innen nicht uninteressant! Um Anmeldung bei jochen.bung@uni-hamburg.de oder esther.neuhann@fu-berlin.de wird gebeten. Zum Programm gehts hier.

 

 

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