Konkurrenz belebt das Geschäft – Die EPSA ist da

Wie ich gerade auf dem hervorragenden politikwissenschaftlichen Blog PoliSciZurich gelernt habe, gibt es seit Kurzem eine neue europäische Standesorganisation für PolitikwissenschaftlerInnen, die European Political Science Association (EPSA). Neben Kongressen, Workshops und allgemeinem Networking ist auch eine eigene Zeitschrift geplant, die es an Impact und Reputation mit den großen amerikanischen Journals aufnehmen soll. Die EPSA tritt damit in offene Konkurrenz zum European Consortium for Political Research (ECPR)  von dem sie sich nicht nur organisatorisch (individuelle statt institutionelle Mitgliedschaft) sondern wohl auch inhaltlich unterscheiden will: der Fokus der EPSA soll eindeutig auf der quantitativen Sozialforschung liegen.  Ob die (normative) Politische Theorie im Selbstverständnis der EPSA überhaupt eine Rolle spielen wird, bleibt daher abzuwarten (weiß jemand mehr?). Weitere Details kann der geneigte Leser hier und hier auf PoliSciZurich nachlesen oder direkt bei der EPSA auf deren Homepage, Facebook– und Twitter-Account.

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