Beiträge mit dem Schlagwort ‘Globale Gerechtigkeit’

Drei Postdocs in Frankfurt gesucht (Justitia Amplificata)

2. Februar 2011, thorsten

Die Forschergruppe “Justitia Amplificata” schreibt drei Postdoc-Stellen für das akademische Jahr 2011/12 aus. Wer sich bis zum 31.03 bewirbt, einen Background in Politischer Philosophie/Theorie mitbringt, sich möglichst gar gezielt mit globaler Gerechtigkeit und Anwendungsproblemen von Gerechtigkeit in nicht-idealen Zuständen auskennt, hat die Chance für ein Jahr Fellow in Frankfurt zu werden und neben einem schönen Stipendium an der Vielzahl an Veranstaltungen und Kolloquien teilzunehmen, die die Gruppe ausrichtet. Interessierte folgen diesem Link hier für die weiteren Infos.

Thomas Pogge an der FU

3. November 2010, eva

Thomas Pogge (Yale) wird am 2. Dezember an der FU einen Vortrag zum Thema “Globale Gerechtigkeit, negative Pflichten und der Health Impact Fund” halten; ein jüngerer Artikel Pogges zur Idee des Health Impact Fund und seiner Begründung anhand von Menschenrechten findet sich hier.

Ringvorlesung Gerechtigkeit in Frankfurt

10. Oktober 2010, thorsten

Jetzt wo das Wintersemester ganz nah ist, beginnt auch wieder die Zeit der Ringvorlesungen. Ein sich eher an die breite Öffentlichkeit richtender Vertreter dieser Art findet Montags abends in Frankfurt statt (Depot Sachsenhausen, Karl-Gerold-Platz 1), steht unter dem Oberthema “Was heißt Gerechtigkeit heute?” und versammelt ganz überwiegend die Theorieprofessuren des Exzellensclusters “Die Herausbildung normativer Ordnungen” (u.a. mit Rainer Forst, Stefan Gosepath, Axel Honneth). Das Programm findet ihr unter dem Strich oder nach dem klick

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Doktorandenstipendien in Potsdam oder vielleicht doch eher als PostDoc nach Stanford?

7. Oktober 2010, thorsten

Aus der Rubrik “Woher nehmen, wenn nicht stehlen?” zwei neue Angebote: Für alle, die auf der Suche nach einem Doktorandenstipendium sind, kommt vielleicht eine Bewerbung beim Walter-Rathenau-Kolleg (Potsdam) in Betracht. Dort soll das Oberthema “Liberalismus und Demokratie. Zur Genealogie und Rezeption politischer Bewegungen von der Aufklärung bis zur Gegenwart” erforscht werden. Die Bewerbung für eines von fünf Stipendien  bei dem Joint-Venture von Friedrich-Naumann-Stiftung und dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien muss bis zum  15. Oktober eingehen, die nächsten Auswahlgespräche finden dann im Februar statt (Infos hier). Wer die Doktorarbeit hingegen schon fertig hat, den interessiert vielleicht mehr, dass an der Stanford University bis zu vier Stellen als PostDoc im Rahmen des Program on Global Justice ausgeschrieben sind. Eine interessante Adresse und ein wenig Sonne hat man nach Abschluss der Dissertation ja wohl auch verdient - genaueres: hier.

[via: IB-Liste/Is that Yoga?]

Amartya Sen in Frankfurt

28. September 2010, maike

Am 7. Oktober wird Amartya Sen auf Einladung des Exzellenzclusters „Normative Orders“ und der Kolleg-Forschergruppe „Justitia Amplificata“ an der Goethe-Universität Frankfurt einen Vortrag mit dem Titel „Justice and the Global World“ halten. Der Nobelpreisträger beschäftigt sich mit Fragen der Wohlfahrtsökonomie und der Gerechtigkeitstheorie. Hervorzuheben ist insbesondere sein „capabilities“-Ansatz, der Wohlstand im Gegensatz zur neoklassischen Ökonomie nicht am Bruttosozialprodukt misst, sondern an den effektiven Befähigungen, über die Personen verfügen. Der Ansatz ist die Basis des jährlich veröffentlichten Index der menschlichen Entwicklung des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen. In seinem neuen Buch „The Idea of Justice“ (dt. “Die Idee der Gerechtigkeit“, Beck 2010) vertritt Sen die Position, dass eine Theorie der Gerechtigkeit primär die Reduzierung konkreter Ungerechtigkeiten und nicht das Ideal einer vollkommen gerechten Gesellschaft zum Gegenstand haben soll.

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr c.t. im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend, Hörsaal 3.

Update: Es gibt jetzt auch einen Flyer und den Link zur Cluster-Page für die Veranstaltung

Zwischen Ambivalenz und Ordnung: Die Politik der Menschenrechte

30. Juni 2010, franziska

Der Holocaust, als ein Moment unermesslichen Schreckens, habe einen „unaufhaltsamen Lernprozess“ in Gang gesetzt, der ex negativum die Bedeutung der Menschenrechte gelehrt habe und zu einer kulturübergreifenden globalen Ordnung führe: Mit dieser Diagnose eröffnete Stefan Gosepath die zweitägige Konferenz „Human Rights Today: Foundations and Politics“ des Exzellenzclusters „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt. (weiterlesen…)

“Is Poverty all about Money” – Podiumsdiskussion am 8. Juli in FFM

21. Juni 2010, daniel

Die Doktorandengruppe “Normative Bedingungen der Entwicklungszusammenarbeit” des Frankfurter Exzellenclusters “Normative Orders” veranstaltet am 8. Juli in Frankfurt eine Podiumsdiskussion zum Thema “Is Poverty all about Money”. Im Zentrum sollen dabei verschiedene Konzeptionen von Armut stehen. Mit dabei sind Ana Agostino, Ilan Kapoor, Stephan Klasen und Ingrid Robeyns (die übrigens bei Crooked Timber schreibt). Den Flyer mit allen weiteren Infos gibt es hier (pdf).

Zuletzt vielleicht als Vorgeschmack noch ein Video mit einem Statement von Ana Agostino zum Thema: “The Importance of Women in Ending Poverty” (weiterlesen…)

CfP: Nationale Verantwortlichkeit und globale Gerechtigkeit (University of St. Andrews)

13. Juni 2010, thorsten

An der University of St. Andrews findet Ende Oktober ein Workshop über David Millers Buch “National Responsibility and Global Justice” statt. Wer sich in dem Thema auskennt und Lust auf eine theoretisch inspirierende Schottlandreise hat, findet alle Infos und die Daten für das Einreichen von Abstracts weiter unten:

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Designing Institutions for Africa?

3. Mai 2010, doro_g

Konferenzbericht zur 16. Jahreskonferenz der ISAPS “Culture and Justice in the Contemporary World“

Afrika müsse Institutionen aufbauen, die auf aktuelle Herausforderungen antworten. Mit dieser Forderung eröffnete der Präsident der International Society for African Philosophy and Studies (ISAPS), Dr. Kôlá Abímbôlá (University of Leicester) im Rahmen einer feierlichen, von spirituellen Anrufungen der Ahnen durch Musik und Tanz begleiteten Zeremonie die 16. ISAPS-Jahreskonferenz, die vom 17. – 19. März unter dem Titel „Culture and Justice in the Contemporary World“ an der University of Ghana (Legon, Ghana) stattfand. (weiterlesen…)

Gerechtigkeit und Frieden: Mal aus anderer Perspektive

20. April 2010, thorsten

Das Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” veranstaltet in diesem Semester in Frankfurt am Main eine Ringvorlesung zum Thema “Non-Western Approaches to Justice and Peace”. Die Veranstaltung findet zweiwöchentlich jeweils Mittwochs um 18:15 Uhr statt (Hörsaalzentrum, Raum Hz3). Unter anderem wird es um “Gendering Justice in a Postcolonial World (Nikita Dhawan), um “Can You Hear Me Now: The Last Normative Order and Why it Collapsed (Siba N’Zatioula Grovogui) und um “Jihad, Combat and Peace in Islam (Emad Shahin) gehen. Das vollständige Programm findet ihr hier - es verspricht spannend und mal anders zu werden.

Die eigentlich für morgen vorgesehene erste Veranstaltung mit Ramesh Thakur (International Criminal Justice: At the Intersection of Power, Norms and a Shifting Global Order) muss allerdings ausfallen. Ihr wisst schon: der Vulkanstaub…