Mitarbeiterstelle (50%) am Zentrum für Globale Fragen

Das Zentrum für Globale Fragen an der Hochschule für Philosophie in München sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter_in für den Themenschwerpunkt „Umwelt“. Im Fokus der Arbeit stehen die Agenda 2030 und die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele im Rahmen eines sozialen, ökologischen und kulturellen Wandels. Die interdsiziplinär ausgeschriebene Stelle hat einen Umfang von 50% von Vollzeit und ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Eine Anschlussfinanzierung wird aber angestrebt. Neben der wissenschaftlichen Projektarbeit ist die Aufbereitung der Ergebnisse für politische Prozesse Teil der Aufgaben. Des weiteren beinhaltet die Stelle die Organisation des Zentrums für Umweltethik und Umweltbildung. Ein Interesse für Fragen globaler Gerechtigkeit ist erwünscht. Bewerbungen werden bis zum 15. Oktober 2017 erbeten per Mail an zgf@hfph.de. Alle weiteren Details zu Stelle und Vorraussetzungen findet ihr auf der Website oder im angehängten PDF.

Weiterlesen

Konferenz zu „Global Tax Justice“ an der HU Berlin

Für den 28. und 29. Januar laden Gabriel Wollner (HU Berlin) und Andreas Cassee (FU Berlin) zu einer Tagung ein, die sich mit Fragen der globalen Steuergerechtigkeit beschäftigen wird. Hierzu wird es Vorträge von Hillel Steiner (Manchester), Chris Armstrong (Southampton), Eszter Kollar (Frankfurt/M), Peter Dietsch (Montréal), Thomas Rixen (Bamberg), Juri Viehoff (Zürich) und Jens van ‘t Klooster (Cambridge) geben. Das genau Programm und alle Details findet ihr hier, um Anmeldung wird gebeten.

Weiterlesen

CfP: Konferenz zu „Global Tax Justice“ in Berlin

Für den 28. und 29. Januar 2016 planen Gabriel Wollner und Andreas Cassee eine Konferenz an der HU Berlin zum Thema „Global Tax Justice.“ Zugesagt haben bereits Peter Dietsch (Montreal), Thomas Rixen (Bamberg) und Hillel Steiner (Manchester); nun freuen sich die beiden über Vorschläge für weitere Beiträge. Deadline für den CfP ist 15. Oktober 2015, alle weiteren Infos gibt es nach dem Klick oder hier als pdf. (mehr …)

Weiterlesen

Konferenz: Global Economic Justice

Am 10. und 11. Juli findet am Forschungskolleg in Bad Homburg eine von Justitia Amplificata organisierte Konferenz zu Global Economic Justice statt. Unter anderem werden Matthias Risse (Harvard), Robert Howse (NYU), Miriam Ronzoni (Manchester) und Peter Dietsch (Montreal) sprechen und es geht um drei große Blöcke: Global Finance, Trade Justice und Labour and Economic Rights. Die Anmeldung für den Workshop ist kostenlos, muss aber bis zum 20. Juni erfolgen. Alle Infos findet ihr hier

Weiterlesen

Wiedergelesen: Kants Orientierungsversuch für ein Globales Zeitalter

Wiedergelesen-Beitrag zu: Immanuel Kant: „Was heißt: Sich im Denken orientieren?“, Werkausgabe, hg. von Wilhelm Weischedel, Band V, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1977, S.276-283.

 

Kants Aufsatz mit dem merkwürdig daherkommenden Titel „Was heißt: Sich im Denken orientieren?“ ist sicherlich eine seiner weniger rezipierten Schriften. Eine Ursache mag darin liegen, dass der im Oktober 1786 in der „Berlinischen Monatsschrift“ erschienene Text eher als zeitgeschichtliche Intervention denn als philosophische Innovation gelesen wird: und zwar als Kants pointierter Beitrag zum „Pantheismusstreit“, einer auf dem Höhepunkt der europäischen Aufklärung verbittert geführten Auseinandersetzung um das Verhältnis von Glaube und Vernunft. Während der Text, der herkömmlichen Lesart folgend, kaum philosophischen Mehrwert hinsichtlich Kants systematischeren Schriften bietet, möchte ich hier einen alternativen (doch wenig beschrittenen) Weg erkunden. Er besteht darin, Kants geographische Metaphorik politisch zu lesen und zu fragen, inwieweit seine Topographie der Vernunft geeignet ist, „global“ zu denken – in einem Zeitalter, in dem sich der Einzugsbereich unserer moralischen Anteilnahme und Verantwortung scheinbar unaufhörlich erweitert. (mehr …)

Weiterlesen

Konferenz und Vortrag zu Fragen der Globalen Gerechtigkeit in Berlin

Zwei spannende Veranstaltungen finden in den nächsten Wochen am WZB in Berlin statt: Zum einen, am 12. und 13. Juli, eine Konferenz zum Thema „Cosmopolitan Conditions for Legitimate Sovereignty“. Neben den Organisatoren Mattias Kumm und George Pavlakos sind unter anderem Andrea Sangiovanni, Stefan Gosepath und Mathias Risse dabei. Alle weiteren Informationen gibt es hier.

Zwei Tage später (15. Juli) diskutiert Mathias Risse dann am selben Ort Fragen der Immigration und territorialen Rechte. Sein Vortrag mit dem Titel „Taking up Space on Earth: Theorizing Territorial Rights, the Justification of States and Immigration from a Global Standpoint“ beginnt um 13 Uhr. Informationen hierzu sind in diesem Flyer zu finden.

Weiterlesen