Tagung: „Philosophie und Antisemitismus“ (Würzburg, 10.-12. März 2026)

Zum Thema „Philosophie und Antisemitismus“ wird vom 10. – 12. März 2026 an der Uni Würzburg eine Tagung stattfinden. Ausgangspunkt sind vielfältige Formen antisemitischer Herabsetzungen und Ausgrenzung jüdischen Denkens in Geschichte und Gegenwart der Philosophie. Zugleich verfügen die verschiedenen philosophischen Traditionen aber auch über wichtige Werkzeuge für eine Analyse und Kritik des Antisemitismus. Auf der Tagung sollen sowohl dieses problematische Erbe als auch die Instrumentarien, welche die Philosophie für Analyse und Kritik bereithält, diskutiert werden. Vier miteinander verbundene Problemkomplexe stehen dabei im Mittelpunkt: philosophische Legitimationen des Antisemitismus in den Begriffen und Selbstverständnissen der Disziplin; die Aktualität jüdischer Denk-traditionen, die lange marginalisiert wurden und neue Impulse für das Verständnis von Universalität und Kritik bieten; philosophische Ansätze der Kritik, die zur Analyse anti-semitischer Ideologien beitragen können; sowie schließlich das Verhältnis von Antisemitismus- und Rassismuskritik, dessen Bearbeitung die Frage nach der Situierung der philosophischen Überlegungen im geschichtlichen und politischen Kontext aufwirft.

Um Anmeldungen wird gebeten (an: philosophie-und-antisemitismus[at]uni-wuerzburg.de).Hier geht es zum Plakat der Veranstaltung.

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Vortragsreihe „Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch“ (Berlin, 22.01.26)

Am 22. Januar 2026 geht die von Susanne Lettow, Esther Neuhann und Francesca Raimondi organisierte Veranstaltungsreihe „Standpunkte. Feministische Philosoph:innen im Gespräch“ in eine neue Runde: Unter der Moderation von Esther Neuhann diskutieren Penelope Deutscher und Eva von Redecker über das Thema „Reproduction, Life and Property“. Los gehts um 18 Uhr im Vortragsraum im UG des Instituts für Philosophie. Nähere Infos finden sich auch hier auf dem Veranstaltungsplakat.

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Postdoc-Stelle (E 13 TV-G-U) Frankfurt am Main/Goethe-Universität: „Recht und Philosophie“/Grundlagen des Rechts, der politischen Theorie und politischen Philosophie

An der Professur für Recht und Philosophie (Sabine Müller-Mall) der Goethe-Universität Frankfurt ist für den Bereich der Grundlagen des Rechts, der politischen Theorie oder politischen Philosophie eine PostDoc-Stelle ausgeschrieben (E 13 TV-G-U). Alle genaueren Informationen hier.

 

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CfA: Konferenz „Enabling Democracy“ (Bonn, 30.09.-02.10.26)

Für die Konferenz „Enabling Democracy“, die vom 30.09-02.10.2026 an der Universität Bonn stattfinden wird, lädt das Tagungsteam um Prof. Laura Münkler zu Beiträgen ein, die sich mit den sozialen, institutionellen und normativen Ermöglichungsbedingungen und Bestandsvoraussetzungen demokratisch verfasster Gemeinwesen auseinandersetzen. Ziel der internationalen Konferenz ist es, ein vertieftes Verständnis darüber zu gewinnen, wie Demokratien resilient(er) werden können – durch rechtliche und institutionelle Sicherungen, aber auch über zivilgesellschaftliches Engagement, bürgerschaftliche Solidarität und neue Formen der Partizipation.

Konkret möchte die interdisziplinäre Konferenz politikwissenschaftliche, soziologische, rechtliche und philosophische Perspektiven zu u.a. den folgenden Themenbereichen ins Gespräch bringen:

  • Democratic capabilities and the enabling of civil society;
  • modes of participation;
  • the necessities of social inclusion;
  • social cohesion and collective building;
  • education and the organization of knowledge;
  • trust and commitment;
  • as well as modern mechanisms of democracy protection.

Abstracts für Beitragsvorschläge (max. 500 Wörter) und ein Kurz-CV dürfen bis zum 16. Januar 2026 an enablingdemocracy[at]uni-bonn.de geschickt werden. Weitere inhaltliche und formale Hinweise finden sich hier im vollständigen Call for Abstracts.

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Veranstaltungshinweis: Interdisziplinäres Theorie-Kolloquium an der Uni Würzburg

Mit Beginn des Wintersemesters geht an der Universität Würzburg eine disziplinübergreifende Veranstaltungsreihe an den Start: das Theorie-Kolloquium, eine Kooperation des Instituts für Politikwissenschaft und Soziologie (IPS) und des Instituts für Philosophie, getragen von Matthias Flatscher (Philosophie), Matthias Gsänger und Verena Frick (Politische Theorie) sowie Daniel Suber (Allgemeine Soziologie). Ziel des Kolloquiums ist es, die drei Disziplinen Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie über theoretische Perspektiven auf aktuelle gesellschaftliche und politische Themen ins Gespräch zu bringen.

Den Auftakt macht am Mittwoch, den 29.10.2025 Steffen Herrmann (FernUni Hagen). Er wird über das Thema sprechen: „Politische Phänomenologie des Antisemitismus. Ein Versuch“. Der Vortrag startet um 18 Uhr (ct) in Raum 00.113d (Wittelsbacherplatz). Interessierte sind herzlich zum Mitdiskutieren eingeladen! Die genauen Informationen sind hier zu finden.

Die weiteren geplanten Veranstaltungen:

17.12.2025, 18 Uhr: Alexandra Schauer, Institut für Sozialforschung, Frankfurt

14.01.2026, 18 Uhr: Mathijs van de Sande, Radboud University Nijmegen

04.02.2026, 18 Uhr: Manon Westphal, Hochschule für Politik, TUM

 

 

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CfA: Promotionsstelle „Antidemokratische Regression“ (Frankfurt)

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen in Frankfurt ist eine Promotionsstelle (65%) ausgeschrieben. Die Stelle ist im Work Package „Begriff und Theorien der Regression“ des Hessischen Forschungsverbunds DemoReg „Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression“ angesiedelt. Gesucht wird ein/e Stelleninhaber:in die Lust hat mit Rainer Forst und Vera King an der Schnittstelle von politischer Theorie/Philosophie und Soziologie/psychoanalytische Sozialpsychologie zum Thema „Antidemokratische Regression“ zu arbeiten. Bewerbungen können bis zum 09.09.2025 an sekretariat.forst@soz.uni-frankfurt.de geschickt werden. Zur ganzen Ausschreibung geht es zudem hier.

 

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CfA Generative KI & die Gesichter der Macht – Workshop in Berlin

Am 20.–21. November 2025 findet am Weizenbaum-Institut in Berlin ein Workshop zum Thema „Generative AI & The Faces of Power“ statt. Der Workshop zielt darauf ab, die vielschichtigen Machtverhältnisse im Zusammenhang mit generativer KI in sozialen, politischen und kulturellen Kontexten zu untersuchen und kritisch zu reflektieren. Gesucht werden vorrangig theoriebildende, konzeptionelle oder vergleichende Beiträge, die sich mit dem Thema Macht im Kontext generativer KI sowie damit verbundenen Fragestellungen auseinandersetzen. Schlagworte in diesem Kontext wären etwa ökonomische (Macht-)Konzentration, algorithmische Steuerung, epistemische Autorität oder digitale Subjektivierung.

Wer einen Vortrag halten möchte, ist eingeladen, sich bis zum 15. August 2025 mit einem Abstract (max. 500 Wörter) und einer Kurzbiographie (max. 150 Wörter) zu bewerben. Beiträge können auf deutsch und englisch unter folgender Adresse eingereicht werden: workshop-generative-ai@wzb.eu. Angestrebt wird eine Diskussion in englischer Sprache.

Alle Infos zum Workshop finden sich im ausführlichen Call for Abstracts.

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CfP: ZPTh-Themenheft „Die großen Herausforderungen unserer Zeit: Ethik und/oder politische Theorie?“

Für das neue Themenheft der Zeitschrift für Politische Theorie werden Beiträge zum Thema „Die großen Herausforderungen unserer Zeit: Ethik und/oder politische Theorie?“ gesucht.

Das Themenheft nimmt sich zur Aufgabe das Verhältnis zwischen Angewandter Ethik als problembezogenen und interdisziplinären Theorierahmen und diskursives Praxisfeld und politischer Theorie und Philosophie angesichts der großen Herausforderungen der Zeit wie der Klima- und Umweltkrise, der Digitalisierung oder der Fragmentierung liberaler Gesellschaften zu diskutieren.

Abstracts im Umfang von max. 3000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) können bis zum 15.06.2025 an die Herausgeberin des Themenheftes Lorina Buhr (lorina.buhr[at]uni-hamburg.de) gesendet werden. Ein Feedback ist bis zum 15.07.2025 vorgesehen; die fertigen Beiträge (Länge 60.000 inkl. Leerzeichen) sind dann bis zum 03.12.2025 einzureichen. Die Auswahl für den Druck unterliegt bei der ZPTh einem anonymisierten peer-review Verfahren. Den ausführlichen Call mit allen weiteren Informationen findet ihr hier.

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CfP: „Philosophie und Antisemitismus“ (Würzburg)

An der Universität Würzburg findet eine Tagung zum Themenkomplex »Philosophie und Antisemitismus« statt. Die Tagung setzt es sich zum Ziel, Philosoph:innen und Theoretiker:innen, die in diesem Themenfeld arbeiten, in einen Austausch zu bringen. Leitend ist dabei die Frage nach einem reflexiv-kritischen Umgang mit Antisemitismus in der Philosophie, indem philosophische Theoriebildung auch ihre eigene Situiertheit zur Sprache bringt. Dafür können Abstracts (300-350 Wörter) mit kurzem CV bis zum 01.07.2025 unter der E-Mail-Adresse: philosophie-und-antisemitismus[at]uni-wuerzburg.de eingereicht werden. Die Benachrichtigung über den Ausgang der Einreichung erfolgt im Verlauf des Sommers. Einen ausführlichen Call gibt es hier.

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CfP: Gibt es eine Philosophie des Rechtsextremismus? (Online-Workshop)

Ausgerichtet vom Institut für Philosophie der TU Darmstadt findet am 28. und 29. November 2024 ein Online-Workshop zur Frage „Gibt es eine Philosophie des Rechtsextremismus?“ statt. Ausdrücklich sind kritische und empirisch informierte konzeptionelle und geistesgeschichtliche Beiträge erwünscht. Die Abstracts für die Beiträge können bis zum 18. September 2024 an Kai Denker (kai.denker(at)tu-darmstadt.de) mittels einer Einreichungsvorlage gerichtet werden. Über die Annahme der Beiträge wird am 06. Oktober 2024 entschieden. Näheres zum Workshop und zur Einreichung der Abstracts ist hier zu finden.

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