CfP: Workshop „Philosophie und Armut“ (Salzburg)

Für einen Workshop im Themenfeld Philosophie und Armut am 12. und 13. Mai 2016 bittet das Zentrum für Ethik und Armutsforschung der Universität Salzburg um die Einsendung von Abstracts. Anlass des Workshops ist der Gastaufenthalt von Monique Deveaux (Professorin für Ethik an der University of Guelph, Kanada), die einen Vortrag zum Thema „Global Justice from Below?: The Value of Social Movement Approaches to Poverty Reduction“ halten wird. Ein Bezug zum Thema des Vortrags ist erwünscht. Abstracts auf Englisch können bis zum 31. Januar 2016 eingereicht werden. Ausführliche Informationen findet ihr hier und auf der Website zum Workshop.

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Tagung: Macht und Reflexion (Rostock)

Vom 8. bis zum 10. Oktober findet am Institut für Philosophie in Rostock eine Forumstagung der Deutschen Gesellschaft für Philosophie zum Thema „Macht und Reflexion“ statt. Auf der Grenze von Anthropologie und Sozialphilosophie sollen besonders die folgenden Fragen zu erörtert werden:

Sind Menschen auch im Lichte gegenwärtiger Humanwissenschaften Wesen, die sich im reflektierenden Nachdenken selbst verändern können? Leben wir in einer Gesellschaft, die in einzelnen Praxisfeldern so gestaltet ist, dass Reflexion zu normativ erwünschten Veränderungen führt? Wie wirkt sich ihrerseits Macht auf das Nachdenken aus? Lässt sich von einer Konstitution der Reflexion durch Macht sprechen? Wie sieht heute unter Einbeziehung der philosophiehistorischen Dimension ein Reflexions- und ein Machtbegriff aus, der sich verteidigen lässt? Kann vor dem Hintergrund solcher Klärungen die Macht der Reflexion argumentativ so behauptet werden, dass sie über ihren Geltungscharakter hinaus auch tatsächlich wirksam wird?

Vortragende sind Clemens Albrecht (Koblenz), Dirk Baecker (Witten/Herdecke), Simone Dietz (Düsseldorf), Georg Franck (Wien), Petra Gehring (Darmstadt), Michael Hampe (Zürich), Heiner Hastedt (Rostock), Lisa Herzog (Stanford), Geert Keil (Berlin), Konrad Paul Liessmann (Wien), Reinhard Merkel (Hamburg), Julian Nida-Rümelin (München), Konrad Ott (Kiel), Dominik Perler (Berlin), Holm Tetens (Berlin), Dieter Thomä (St.Gallen), Sigridur Thorgeirsdottir (Helsinki).

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich (möglich über die Website des Instituts); hier geht’s zum Programm.

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Berlin: „Philosophie in einer globalisierten Welt. Mobilität und Grenzen“

Am 9. und 10. Juli findet am Institut für Philosophie der FU Berlin eine Tagung zum Thema „Philosophie in einer globalisierten Welt. Mobilität und Grenzen“ statt. Alle Details und das Programm gibt es hier.

Ziel der Tagung ist eine Selbstreflexion und -verortung der Philosophie im Lichte der jüngeren Entwicklungen des Wissenschaftssystems: „Angesichts der gegenwärtigen neoliberalen Tendenzen zur Internationalisierung und Standardisierung der Wissenschaften stellt sich die Frage, wie diese Prozesse auf die Philosophie einwirken, unter welchen Bedingungen sie stattfinden, welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen und wie sie aus philosophischer Sicht reflektiert und kritisiert werden können.“ Zu diesen Fragen wird es Vorträge von Étienne Balibar, Nikita Dhawan, Stefan Gosepath, Mathieu Hauchecorne, Rada Ivekovic, Hilge Landweer, Urs Lindner, Jürgen Trabant und Frieder Otto Wolf geben. Organisiert wird die Tagung von Stefania Maffeis.

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Tagung: Kunst und Philosophie (Frankfurt)

An diesem Freitag, dem 12.12, findet in Frankfurt eine eintägige Tagung zu Kunst und Philosophie statt. Es sprechen Charles Larmore, Georg W. Bertram, Vinzenz Hediger, Birgit Recki und Karl Heinz Bohrer. Das Ganze findet im Clustergebäude, EG.01 statt. Eine Anmeldung ist kostenfrei, aber erforderlich (an sekretariat.seel@em.uni-frankfurt.de). Das Programm findet sich hier als PDF.

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Fassaden der Gerechtigkeit? Macht und Gewalt in der US-Philosophie

Dass die philosophische Disziplin – inklusive der Moralphilosophie – ihren abstrakten ethischen Imperativen in der Realität oft ebenso wenig gerecht wird wie den Antidiskriminierungsgeboten zeitgemäßer Arbeitsumfelder, ist nicht neu: Für den in solchen Belangen ja angeblich sogar aufgeklärteren US-amerikanischen Raum dokumentieren und diskutieren seit Jahren Blogs wie Feminist Philosophers und What is it like to be a woman in philosophy Missstände unterschiedlichen – manchmal altvertrauten, aber oft erschreckenden – Ausmaßes. Obwohl diese Mängel eine Reihe von Minderheiten betreffen, haben feministische AktivistInnen hier eine Wortführerrolle für unfair behandelte Gruppen übernommen: Es scheint nämlich , als würden gerade im Geschlechterverhältnis immer wieder eklatante Verletzungen von individueller Würde, basaler Berufsethik – aber durchaus auch der bestehenden Gesetzeslage zu sexueller Gewalt begangen werden. Die Täterschaft von Männern in etablierten Machtpositionen ist dabei eine Konstante; und Wissenschaftlerinnen in direkten und indirekten Abhängigkeitsverhältnissen werden immer wieder zur leicht verfügbaren Zielscheibe.

Soweit ist das jenseits wie diesseits des Atlantiks nichts Neues; (mehr …)

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Stellenangebote: Dissens und „Tiefe Meinungsverschiedenheiten“

Das von der VW-Stiftung geförderte interdisziplinäre Projekt „Tiefe Meinungsverschiedenheiten in Philosophie und Recht“ sucht zum 1. April neue MitarbeiterInnen – Promovierende und Promovierte -, unter anderem aus den Politikwissenschaften. Mehr Infos zum Projekt finden sich hier, die Ausschreibung hier. Der Bewerbungsschluss ist der 22. Februar.

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Schweizer Philosophen diskutieren große Fragen

So große wie unterschiedliche Fragen wie „Was ist Wahrheit?“ oder „Soll man belehrend in fremde Kulturkreise eingreifen, deren Praktiken man ablehnt?“ werden derzeit in einer Serie „Die grossen Fragen“ des Schweizer Portals philosophie.ch gestellt. Die Inputs kommen von Schweizer PhilosophInnen, vor allem dem wissenschaftlichen Nachwuchs. Die zweiwöchige Reihe, die Orientierungswissen bieten soll, geschieht in Kooperation mit dem Online-Auftritt der Zürcher Zeitung tagesanzeiger.de. Martino Mona, Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Bern widmet sich etwa der Frage „Warum ist Recht ungleich Gerechtigkeit?“ und unser ehemaliges Redaktionsmitglied Susanne Schmetkamp fragt nach der Erkenntnis von (filmischen) Fiktionen.

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Hey Ho, Let’s Go: Neues Philosophieblog aus Hannover

Die politisch-philosophische Bloglandschaft wächst und gedeiht weiterhin, ihr neuste Sproß: Das Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover hat ein Blog ins Leben gerufen. Auf http://philosophie-indebate.de/ findet ihr ab sofort philosophische Artikel und Stellungsnahmen. Zum Auftakt wird über den Nutzen philosopischer Cafés debattiert, die Philosophie Cornel Wests vorgestellt und ein Beitrag zur Rolle von Eliten in der Demokratie lanciert. Wir begrüßen den Neuankömmling ganz herzlich, verweisen für alle, die sich für noch mehr Politische Philosophie/Theorie im Netz interessieren auf unsere Blogroll und fordern jene, die sogar gerne selbst mal etwas schreiben wollen – sich vielleicht aber nicht gleich einen ganzen Blog zutrauen – auf die Möglichkeit bei uns als Gastautor mitzuwirken.

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