Reminder: Theoriesektionstagung im März – „Demokratie und Wahrheit“

Gerne erinnern wir an dieser Stelle noch einmal an die vom 13. bis 15. März in Bremen stattfindende Frühjahrstagung der Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ in der DVPW  Thema „Demokratie und Wahrheit“. Wer das spannende Programm nicht verpassen möchte, kann sich nach wie vor bei den Organisatoren Martin Nonhoff und Frieder Vogelmann unter wahrheit@uni-bremen.de anmelden.

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„Demokratie und Wahrheit“ – Programm der Theoriesektionstagung (Bremen)

Das Programm der Frühjahrstagung der Sektion ‚Politische Theorie und Ideengeschichte‘ der DVPW, die vom 13. bis 15. März 2019 zum Thema „Demokratie und Wahrheit“ im Haus der Wissenschaften in Bremen stattfindet, ist jetzt hier abrufbar. Die derzeitigen Debatten um das „postfaktische Zeitalter“, um „alternative Fakten“ oder um „fake news“ sind größtenteils von der Vorstellung getragen, unsere Demokratien benötigten Wahrheit für ihr gutes Funktionieren, und von der Angst getrieben, sie seien zugleich besonders anfällig für den Verlust von Wahrheit. Damit setzen sie ein Verhältnis von Demokratie und Wahrheit voraus, das in der Politischen Theorie stark umstritten ist. Die Tagung diskutiert daher das Verhältnis von Wahrheit und Demokratie aus verschiedenen Perspektiven. Die Keynote-Lectures werden von Frank Nullmeier, Elif Özmen und Oliver Flügel-Martinsen gehalten. Nähere Informationen zur Tagungsplanung (Tagungsort, Anreise, Unterkunftshinweise) gibt es hier auf der Website. Anmeldungen werden per Mail an die Organisatoren (Frieder Vogelmann, Martin Nonhoff) unter wahrheit@uni-bremen.de erbeten.

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„Die Idee deliberativer Demokratie in der Bewährungsprobe“ – Bericht von der Frühjahrstagung der DVPW-Theoriesektion

In der Woche vor Ostern traf sich die Theoriesektion in Hannover, um die Möglichkeiten und Grenzen deliberativer Verfahren und aktuelle Herausforderungen für die deliberative Demokratietheorie zu diskutieren – von ihren normativen Grundlagen über empirische Forschung hin zu Fragen nach der Legitimität deliberativer Politik, politischer Repräsentation und den deliberativen Grundlagen postnationaler Politik. Trotz des eisigen Wetters kam es immer wieder zu angeregten, konzentrierten und teils hitzigen Diskussionen. Diese reichten von den Nuancen der Diskurstheorie bis hin zu empirischen Fragen und Anwendungen – im Besonderen dem Fallbeispiel des Regierens jenseits des Nationalstaats. Zentral schließlich war die Frage, wo oder wogegen sich die deliberative Demokratie bewähren müsse: Muss sich die Theorie in der Praxis behaupten? Muss sie ihre Effektivität unter Beweis stellen? Oder muss sie sich gegenüber möglichen Alternativen qualifizieren, sich gegen diese durchsetzen? Muss sie ihre Prinzipien im Umgang mit religiösen Gründen unter Beweis stellen? Liegt die Probe darin, Anhänger anderer Theorien deliberativ zu überzeugen? (mehr …)

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CfP für die DVPW-Frühjahrstagung

Die Frühjahrstagung der DVPW-Theoriesektion im März 2013 wird an das Thema des kommenden DVPW-Gesamtkongresses der deliberativen Demokratie anschließen. Die beiden Organisatoren, Claudia Landwehr und Rainer Schmalz-Bruns, haben nun den Call for Papers zur „Idee deliberativer Demokratie in der Bewährungsprobe“ veröffentlicht. Vorschläge können bis zum 31. August eingereicht werden; alles weitere findet sich hier.

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Macht zwei. Bericht zur Augsburger DVPW-Tagung „Politische Macht im gesellschaftlichen Kontext“

Der zweite Teil des kleinen Machtschwerpunktes der DVPW-Sektion für Politische Theorie und Ideengeschichte lockte vom 16.-18. März nach Augsburg. Anders als bei der Erfurter Herbsttagung zu den „Variationen der Macht“ bot das knapper gehaltene Programm die Möglichkeit, auf Parallelpanels zu verzichten und sich lästige Rochaden zu ersparen. Zur Eröffnung wurde der titelgebende „gesellschaftliche Kontext“ mit Verweis auf den Veranstaltungsort, der einmal mehr dem wohlbekannten Charme handelsüblicher Seminarräume entzogen und in die Innenstadt verlegt wurde, von Konferenzorganisator Marcus Llanque (dessen souverän-elegante Leitung insgesamt zu gefallen wusste) historisch eingeholt: Getagt wurde im Zeughaus (dessen historischer Teil 1607 errichtet wurde), welches als städtische Rüstkammer für militärische Macht stehe. Ein Blick aus dem Fenster genügte, um den Fuggerschen Stadtpalast (ab 1512 erbaut) zu erkennen, welcher das Thema der ökonomischen Macht ins Gedächtnis rufe. In nur wenigen hundert Metern konnte die St.-Anna-Kirche erreicht werden (von wo aus Martin Luther 1518 nach verweigertem Widerruf seiner 95 Thesen geflohen war), die auf den Kampf um Deutungsmacht verweise. (mehr …)

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