Wie behandelt man den wissenschaftlichen Nachwuchs? Best Practice gesucht

In der Nachwuchsgruppe Internationale Politik (und der angeschlossenen IB-Liste) hat sich eine Debatte um das Verfassen von Leitlinien für den Umgang und die Förderung von Docs und Postdocs entwickelt. Man möchte dort zunächst eine Sammlung von „codes of conduct“ – so wie sie an Fachbereichen, Institution und Forschungsverbünden formuliert werden – anlegen und fordert daher dazu auf, diese und ggf. Berichte zu ihrer Einführung und Umsetzung einzuschicken. Sicher eine sehr sinnvolle Initiative, die nicht nur die Internationalen Beziehungen betrifft, sondern auch für die Politische Theorie höchst relevant ist. Den vollständigen Text des Aufrufs und die Kontaktdaten von Lisbeth Zimmermann und Katharina Glaab, die Sprecherinnen der Nachwuchsgruppe sind und die Aktion koordinieren,  findet ihr hier.

Nutzt gerne auch die Kommentarspalten unseres Blogs, um eure Meinung kundzutun, solche Regelwerke zu verlinken oder Tipps und Eindrücke auszutauschen. Wir halten euch über die Initiative auf dem Laufenden.

Ein Kommentar zu “Wie behandelt man den wissenschaftlichen Nachwuchs? Best Practice gesucht

  1. Schon verwiesen sei an dieser Stelle auf eine Umfrage von Stephan Engelkamp, Uni Münster, über die IB-Liste zur Betreuung von Abschlußarbeiten durch wissenschaftlichen „Nachwuchs:“ http://ibnachwuchsgruppe.weebly.com/uploads/1/0/5/9/10591725/abschlussarbeiten_und_sonstige_betreuungsleistungen_im_vergleich.pdf.

    Stephans Zusammenfassung über die IB-Liste war die folgende:
    „Meine Ausgangsvermutung war, dass es in den letzten Jahren tendenziell
    zu einer Verschiebung der Aufgabenverteilung an Instituten zwischen Statusgruppen gekommen ist. Insgesamt habe ich nun aus den Rückmeldungen den Eindruck gewonnen, dass die Einführung von BA- und MA-Studiengängen an vielen Unis zumindest mit einer zunehmenden Bürokratisierung der Lehre sowie Mehrarbeit durch zusätzliche Abschlussarbeiten einhergeht. An einzelnen Unis hat dies offenbar dazu geführt, dass sich insbesondere im BA-Bereich Betreuungsaufgaben
    zunehmend auf den Mittelbau verlagern. Flächendeckend scheint dies jedoch nicht stattzufinden.“

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