E.-Richter-Buchforum (3): Demokratie ohne Stabilität?

— Teil 3 unseres Buchforums zu Emanuel Richters “Demokratischer Symbolismus”. Teil 1 gestalteten Luzia Sievi und Marcel Vondermaßen, den zweiten Teil 2 lieferte Anna Meine. Eine Gesamtreplik des Autors folgt in Kürze —

 

Was ist Demokratie? Diese alte Frage diskutiert und beantwortet Emanuel Richter im Modus einer hermeneutischen Suchbewegung. „Vorhandene[] Erscheinungsformen der Demokratie in der Praxis wie auch in der Modelltheorie“, von Richter Demokratie „erster Ordnung“ genannt, werden auf eine „allgemeine Funktionsbestimmung“ hin re-interpretiert (22). Richter bringt die hermeneutische Suchbewegung und das Ergebnis dieser Demokratietheorie „zweiter Ordnung“ (22) – den „Sinn der Demokratie“ (68) – auf den Begriff „demokratischer Symbolismus“ (23). Er steht damit in der Tradition einer politischen Hermeneutik, die auf die Trias von Verstehen, Erfahrung und Demokratie abstellt. (mehr …)

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Bericht zur Tagung „Politik, Ethik und Religion – auf der Suche nach der guten Ordnung“

Wie können wir uns eine gute politische Ordnung vorstellen? Wie können konkrete Schritte hin zu einer solchen Ordnung aussehen? Welche gesellschaftlichen Akteure sind im Prozess der Verwirklichung dieser guten politischen Ordnung beteiligt? Und welche Rolle spielen Religion und Ethik bei der theoretischen und praktischen Ausgestaltung einer solchen Ordnung?

Diesen Fragen widmete sich die Tagung, die der Arbeitskreis „Politik und Religion“ gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Politik und Recht“ (beide DVPW) vom 22. bis 24. März in der Katholischen Akademie in Berlin veranstaltete.

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Freiburger Ringvorlesung “200 Jahre Marx”

Den Feierlichkeiten zum 200. Geburtstag von Karl Marx schließt sich auch die Universität Freiburg an. In der Ringvorlesung “200 Jahre Karl Marx“, die von Colloquium politicum, Institut für Soziologie und Philosophischem Seminar gemeinsam organisiert wird, stellt sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven die Frage nach Marx’ Aktualität. Zu den Vortragenden an den Abenden des Sommersemester meist mittwochs, ausnahmsweise montags zählen z.B. Wolfgang Eßbach, Oliver Marchart oder Harmut Rosa und einige mehr. Los geht es am Mittwoch dieser Woche, d.h. am 25. April 2018, mit einer Podiumsdiskussion unter dem Titel “Karl Marx – ein toter Hund?“. Alle Termine finden sich nach dem Klick.

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Vorlesungsreihe + Stellenausschreibung: Populismus (Dresden)

Am kommenden Dienstag (25. April) beginnt in Dresden eine Vortragsreihe zum Thema “Populismus” mit u.a. Cas Mudde (University of Georgia) und Federico Finchelstein (New School for Social Research, New York). Organisiert wird die Reihe vom Mercator Forum Migration und Demokratie (MIDEM). Alle Infos zur Reihe und die genauen Temrine findet ihr hier.

Passend zur Vortragsreihe sucht MIDEM am Standort Dresden auch eine(n) Populismusexperten(in) (50% 13 TV-L, bis zum 31.08.2020). Bewerbungsschluss ist der 2. Mai 2018. Die Stellenausschreibung gibt es hier als PDF.

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CfP MANCEPT-Workshops 2018

Von der Rechtfertigung politischer Herrschaft über den Umgang mit dem Klimawandel oder mit Migration bis hin zu Markt und Moral, von ‘Nudging’ über Theorien öffentlicher Vernunft bis zum Verhältnis von Liberalismus und Religion oder Wahrheit und Wissen reichen die Themen, die vom 10. bis zum 12. September 2018 bei den diesjährigen MANCEPT-Workshops in Manchester diskutiert werden. Einen Überblick über alle Panels gibt es online. Nach dem Klick weisen wir auf zwei Ausschreibungen zu Demokratie und Ästhetik sowie zu Unabhängigkeit, Selbstbestimmung und Sezession gesondert hin.

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CfP: Workshop “Researching Norms and Values in the Field of Migration and Refugee Studies” (Malmö)

Im Rahmen der internationalen Konferenz “Refugees, borders and membership” an der Universität in Malmö (24.-26.Oktober 2018) findet ein Workshop zu “Researching norms and values in the field of migration and refugee studies” statt. Der Workshop wird von einem interdisziplinären Forschungsteam organisiert, das sich in dem europäischen Projekt “NoVaMigra – Norms and Values in the European Migration and Refugee Crisis” (H2020; 2018-2021) mit der Bedeutung europäischer Werte und Normen für den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit Flucht und Migration beschäftigt. Der Workshop soll die unterschiedlichen Dimensionen, die sich dabei für Akteure, Institutionen und politische Prozesse ergeben, aufgreifen und mögliche Schnittstellen zwischen der Migrations-/Flüchtlingsforschung und der Philosophie identifizieren. Abstracts können bis zum 23. April bei Johanna Gördemann (johanna.goerdemann@uni-due.de) eingereicht werden. Weitere Informationen zum Call finden sich hier.

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