Ein neues Design!

Der Theorieblog macht sich frisch für den Sommer! In den letzten Jahren haben wir immer schon mal hier und da ein bisschen was geändert. Immer drängender jedoch war der Gedanke, dass es langsam Zeit für grundlegendere Veränderungen ist. Und so haben wir die Winterpause genutzt, um die Umstellung auf ein neues Design vorzubereiten. Die Highlights aus unserer Sicht:

  • eine optimierte Darstellung für Smartphone und Tablet,
  • eine neue Menüstruktur (siehe rechts oben),
  • mehr Aufmerksamkeit für die inhaltlichen Beiträge, die nun auf der Startseite oben sowie in der Seitenleiste prominent hervorgehoben werden.

Wir hoffen, dass euch das neue Design gefällt. Weitere Vorschläge sind natürlich herzlich willkommen; ein bisschen werden wir in den nächsten Wochen sicher noch weiter feilen.

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Konstituierende Autorität – Der ZPTH-Artikel von Niesen, Ahlhaus & Patberg in der Diskussion

Das neue Heft der Zeitschrift für Politische Theorie (ZPTh) ist erschienen und es ist ein von Nicole Deitelhoff und Christian Volk verantwortetes Sonderheft zu Internationaler Politischer Theorie. In ihm sind Beiträge von Oliver Eberl und David Salomon zu globaler Demokratiewissenschaft, Oliver Flügel-Martinsen zur Normativitätsbegründungsfalle, Janne Mende zu Privatheit und Global Governance, Pablo Holmes zu transnationaler Rechtspolitik und Christopher Daase und Nicole Deitelhoff zur Herrschafts- und Gesellschaftstheorie der IPT versammelt. Außerdem gibt es einen von Peter Niesen, Svenja Ahlhaus und Markus Patberg geschriebenen Beitrag mit dem Titel: “Konstitutierende Autorität. Ein Grundbegriff für die Internationale Politische Theorie“. Wir freuen uns sehr, dass wir auch für diese Ausgabe unsere Zusammenarbeit mit der ZPTh fortsetzen können und euch heute den Beitrag von Niesen/Ahlhaus/Patberg zum kostenlosen Download als PDF präsentieren.  Noch mehr freuen wir uns, dass Luise Müller sich bereit erklärt hat, den Artikel zu kommentieren. Luises Kommentar findet ihr unter dem Strich, die Verfasser des Originalbeitrags werden auf diesen und etwaige weitere Kommentare – zu denen ihr unter dem Beitrag eingeladen seid – replizieren.

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Offener Brief gegen die Streichung der Professur Salzborn (Göttingen)

Die Professur von Samuel Salzborn, die an der Universität Göttingen mit der Denomination ‘Grundlagen der Sozialwissenschaften’ eingerichtet ist, soll durch das Präsidium der Fakultät gestrichen werden – und dies obwohl sich der Fakultätsrat der Sozialwissenschaftlichen Fakultät noch im Dezember einstimmig für eine Fortführung der Professur ausgesprochen hat. Zur Unterstützung von Samuel Salzborn, der seine Forschungsschwerpunkte in Politischer Theorie und Demokratietheorie hat und der umfangreich etwa zu den Themen Rechtsextremismus, Ideengeschichte, Antisemitismus oder sozialwissenschaftliche Theoriebildung publiziert hat, wurde nun vom Fachschaftsrat ein offener Brief verfasst, der neben Salzborns Forschungsleistungen, vor allem auch dessen Bedeutung in der sozialwissenchaftlichen Lehre der Fakultät unterstreicht. Der Brief, der auch nochmal einige Hintergründe gibt, ist hier zu finden (und auch noch einmal unter dem Strich dokumentiert).

 

–Update: Im Göttinger Tageblatt ist ein Artikel über die Diskussion um die Nicht-Verlängerungerung Samuel Salzborns erschienen: hier klicken(mehr …)

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Konferenz zur Flüchtlingspolitik am 6./7. Mai in Berlin

An der Kollegforschergruppe “The Transformative Power of Europe” findet am 6. und 7. Mai eine hochkarätige Konferenz zu einem hochaktuellen Thema statt: Organisiert von Arthur Benz, Thomas Risse und Rainer Schmalz-Bruns wird über “Nationale, europäische und internationale Herausforderungen der Flüchtlingsströme” diskutiert. Dabei sind Stimmen aus verschiedenen Teildisziplinen, die sechs Panels und zwei Plena beleuchten unter anderem die Rolle der EU und des Verwaltungshandelns, aber auch in theoretischerer Perspektive die Transformation von Grenzen (Julia Schulze-Wessel) oder die Frage, was “Realismus” in diesem Fall eigentlich bedeute (Oliviero Angeli). Den Flyer gibt es hier.

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Twitter-Rückschau

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Symposium: Thinking beyond crisis (Berlin)

Am 17.05 findet in Berlin ein eintägiges Symposium mit dem Titel “Thinking Beyond ‘Crisis’. Historical, artistic and media approaches to contemporary migration in Europe”. Ort ist der Box-Freiraum in Friedrichshain. Die vom Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) und dem Hannah Arendt Center des Bard College organisierte Veranstaltung fragt inter- und transdisziplinär nach Umgangsweisen mit der sogenannnten ‘Flüchtlingskrise’ und thematisiert unter anderem Arendts Überlegungen zu Geflüchteten. Das Programm und weitere Informationen findet ihr hier.

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Frankfurt Lecture: Private Law and Public Illusion (Liam Murphy)

2016_05_02_Lectures_MurphyDas Frankfurter Exzellenzcluster “Normative Ordnungen” lädt nächste Woche zur mittlerweile neunten Frankfurt Lecture ein. Gast in diesem Semester ist Liam B. Murphy (NYU), der zum Thema “Private Law and Public Illusion” sprechen wird. Die beiden Vorträge am 2. und 3. Mai (jeweils 18:15, Hz6) sind betitelt “Artificial Morality” und “The Persistence of an Illusion” mit der Illusion beschäftigen, dass Gesetze auch die natürlichen moralischen Rechte und Pflichten der Menschen widerspiegeln. Alle Informationen zur Veranstaltung könnt ihr der Webseite entnehmen.

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Demokratie und Kapitalismus: DVPW-Tagung in Darmstadt

Vom 23. bis zum 25. Juni veranstalten die Sektionen “Politische Theorie und Ideengeschichte” und “Politische Ökonomie” in Darmstadt gemeinsam mit der Schader-Stiftung die Tagung “Ziemlich beste Feinde: Das spannungsreiche Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus”. Vielversprechend ist das Programm nicht nur wegen hochrelevanter Themenbeiträge aus beiden Teilbereichen – under anderem von Wolfgang Streeck –, sondern auch dank einer Reihe von “Praxisimpulsen”. Alle Infos finden sich hier, um Anmeldung bis zum 15. Juni wird gebeten.

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Zum 100-jährigen Erscheinen von John Deweys „Demokratie und Erziehung“ (Teil 3: Im Zweifel unfertig denken: Gegen den Willen zur Gewissheit)

„Die Menschen, keiner ausgenommen,
sind überhaupt noch nicht sie selbst.“
(Theodor W. Adorno, Negative Dialektik)

Die wichtigste Einsicht, die wir Dewey zu verdanken haben, ist vielleicht die, dass „die Suche nach einer universalen Gewissheit, die für alles gelten soll“ nichts anderes als eine „kompensatorische Perversion“ darstellt. Positiv gewendet lautet diese Einsicht, dass jeder wirkliche Entwicklungsprozess mit wirklichen Zweifeln einsetzt – nicht mit virtuellen „Papierzweifeln“, wie bereits Peirce an Descartes kritisiert hatte. Der wirkliche Zweifel ist handlungsrelevant und deswegen lebendig. Man kann sich diesen Zweifel als eine Art vorübergehende Standpunkterschütterung vorstellen, die – ob man will oder nicht – die eigenen Kriterien verrutschen lässt. Diese Erschütterungen des Zweifels kann man sich nicht aussuchen, sie beruhen nicht auf Entscheidungen und sind daher keine voluntaristischen Akte, wie Descartes noch dachte. (mehr …)

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