CfA: 100% Stelle an der Universität Siegen

Am Lehrstuhl von Robert Kaiser (Siegen) ist eine 100% Mitarbeiterstelle im Bereich Internationaler Vergleich und Politische Theorie ausgeschrieben. Die Stelle soll zum 1.10 besetzt werden und ist zunächst auf drei Jahre befristet. Bewerber ohne abgeschlossene Promotion können sich auch bewerben, da die Möglichkeit besteht, die Stelle in zwei Stellen zu teilen. Alle Informationen entnehmt bitte dem dem CfA als PDF. Die Bewerbungen müssen bis zum 8. Juli eingehen.

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CfA: Zwei Postdoc-Stellen (100%) in Göttingen

Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Göttingen sind zwei Postdoc-Stellen ausgeschrieben, die auch für TheoretikerInnen interessant sind.

Bei der einen handelt es sich um eine zunächst auf drei Jahre befristete Stelle einer/eines Akademischen Rätin/Rates auf Zeit mit 4 SWS Lehrdeputat, die inhaltlich offengehalten ist. Neben einer Promotion werden Kenntnisse in und Interesse an politikwissenschaftlicher Theorie und/oder theoriegeleiteter empirischer Forschung” vorausgesetzt, “die anschlussfähig an mindestens einen der am Institut vertretenen Arbeitsbereiche ist.” Alle weiteren Informationen sind der Stellenausschreibung zu entnehmen. Bewerbungsfrist ist der 14.07.2016.

Die zweite Stelle ist eine ebenfalls auf drei Jahre befristete 100% WiMi-Stelle mit 10 SWS Lehrverpflichtung und Schwerpunkt in “Internationaler Politischer Theorie” (IPT) . Die Stelle ist jeweils zur Hälfte an den Lehrstühlen für Politische Theorie von Walter Reese-Schäfer und für Internationale Beziehungen von Anja Jetschke angesiedelt. Neben der Bereitschaft in beiden Fachteilen zu lehren wird eine Promotion vorausgesetzt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Stelle nicht mit “Qualifizierungsaufgaben verbunden” ist. Alle weiteren Informationen sind auch hier der Stellenausschreibung zu entnehmen. Bewerbungsfrist ist der 31.07.2016.

 

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CfP: DGfP-Graduiertenkonferenz zu Grenzen

Am 11. November 2016 findet in Heidelberg im Rahmen der DGfP-Jahreskonferenz eine Graduiertenkonferenz zum Thema Grenzen statt. Die von Phillip Roth und Till Tömmel organisierte Konferenz soll sich mit Fragen der faktischen und normativen Ambivalenz von Grenzen, dem Nationalstaat, der entgrenzten Ökonomie oder den Grenzen globaler Ordnungsmacht auseinandersetzen und spricht alle Teilbereiche der Politikwissenschaft an. Wer teilnehmen will, kann bis zum 1. August ein Abstract von 500 Wörtern (+ Kurzlebenslauf) einsenden. Bei Annahme für die Konferenz werden Fahrt- und Übernachtungskosten übernommen. Detaillierte Informationen entnehmt bitte dem ausführlichen Call als PDF.

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CfP: Foucault Revisited (Wien)

Am 4. und 5. November findet in Wien eine Tagung mit dem Titel “Foucault Revisited” statt. Anlässlich dessen neunzigsten Geburtstags sollen vier Themenblöcke betrachtet werden: Grundprobleme und Grundbegriffe der Politischen Theorie, Theorievergleiche, Problematisierungen und die neu veröffentlichen Vorlesungen. Wer teilnehmen möchte, muss bis zum 07.09 einen Abstract vorlegen, eine spätere Publikation der Tagungsbeiträge ist geplant. Organisiert wird die Tagung durch den Lehrstuhl von Oliver Marchart in Wien und von Renate Martinsen in Duisburg. Alle Infos und eine ausführliche Beschreibung entnehmt bitte dem ausführlichen Call als PDF.

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CfA: WiMi-Stelle (50%) bei Bernd Ladwig an der FU Berlin

Der von Bernd Ladwig geleitete Arbeitsbereich “Politische Theorie und Philosophie” an der FU Berlin schreibt eine Stelle für eine wissenschaftliche Mitarbeiterin/einen wissenschaftlichen Mitarbeiter mit 50% aus, in deren Rahmen eine Promotion vorgesehen ist.

Das thematische Umfeld der Stelle wird wie folgt skizziert: “Der Arbeitsbereich befasst sich mit Fragen der Gerechtigkeit, der Menschenrechte, der Gesellschaftstheorie und des Mensch-Tier-Verhältnisses. Weitere Arbeitsschwerpunkte der Mitarbeiter liegen im Bereich normativer Theorien trans- und internationaler Beziehungen (etwa Migration und humanitäre Interventionen) sowie der politischen Ideengeschichte (Rousseau, kritische Sozialphilosophie).”

Bewerbungsschluss ist der 18. Juli, alle Infos gibt es hier.

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Fabian Freyenhagen – Orthodoxie als Zukunft der Kritischen Theorie?

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Was ist die Quintessenz der Kritischen Theorie? – fragt Fabian Freyenhagen in seinem Vortrag, den er in ähnlicher Form bereits im Rahmen der Berufungsvorträge für die Honneth-Nachfolge auf dem Lehrstuhl für Sozialphilosophie der Universität Frankfurt gehalten hat. Freyenhagen macht zu Beginn seines Vortrags die Kombination aus Ideologiekritik, die statt auf eine Rechtfertigung der Verhältnisse auf deren Kritik zielt, und das Denkbild der Sozialen Pathologien zum Alleinstellungsmerkmal der Kritischen Theorie. In einer parteiischen Welt hat die Kritische Theorie ein Interesse an der Emanzipation. Es sind diese Annahmen, vor denen er nun plausibel machen will, dass Kritische Theorie um kritischen zu sein, auf ein Begründungsprogramm, wie es sich bei Jürgen Habermas, Axel Honneth und Rainer Forst findet, gerade verzichten muss. Ein Begründungsprogramm setzt einen neutralen Standpunkt voraus, arrangiert sich so immer schon mit den gesellschaftlichen Verhältnissen und reproduziert in seinem Argumentationsgang letztlich deren Begriffe – wodurch der ideologiekritische Zugang verlorengeht.  Mit dem Begriff der Sozialen Pathologien versucht Freyenhagen, diese unbequeme Stellung ohne Rückgriff auf gesellschaftlich anerkannte Begriffe und übergesellschaftliche Subjekte philosophisch haltbar zu machen. Gesellschaftliches Unrecht geht, so Freyenhagen, der Theoriebildung voraus und statt auf Begründung, die der Theorie das Primat einräumt, muss die Kritische Theorie deshalb auf Sichtbarmachung des Unrechts setzen – Folter ist an sich falsch, es bedarf keiner Begründung um das zu erkennen.

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Und was ist nun Populismus? Die Replik von Jan-Werner Müller

Als Abschluss des Buchforums zu Jan-Werner Müllers “Was ist Populismus?” (Suhrkamp 2016) hier nun die Replik des Autors auf die Beiträge von Richard Gebhardt, Daniel Jacob und Dirk Jörke.

Ich danke Richard Gebhardt, Daniel Jacob und Dirk Jörke für die konstruktive Kritik an meinem Buch. In meiner Replik möchte ich vor allem auf drei grundsätzliche Punkte eingehen: Der normative Status von Antipluralismus; die Auseinandersetzung darüber, inwieweit Populismus eine „Stilfrage“ ist; und die Ursachen von Populismus. Ganz zuletzt auch noch ein paar Gedanken zum Thema, ob es nicht doch einen Linkspopulismus als Antwort auf die derzeitigen Siegeszüge des Rechtspopulismus braucht (ein Gedanke, der, wenn ich es richtig verstehe, bei allen Kommentaren zum Buch zumindest auch immer im Hintergrund schwebt).   (mehr …)

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„Gegen Philosophie hilft nur Philosophie“ – Lesenotiz zur neuen Ausgabe von HannahArendt.net – Zeitschrift für politisches Denken

Unter dem recht beliebigen Titel Recht und Gerechtigkeit hat soeben eine neue Ausgabe der unregelmäßig erscheinenden Online-Zeitschrift HannahArendt.net das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Der bunte Strauß dabei berücksichtigter Themen ist allemal eine neue Lesenotiz wert. Wir konzentrieren uns auf die Artikel von Hannes Bajohr, Harald Bluhm, Anna Jurkevics sowie von Francesca Raimondi und sparen dabei mindestens ebenso lesenswerte Beiträge aus – darunter Tagungsberichte, etwa zum jüngsten Hannah-Arendt-Workshop in Trier, und Rezensionen, etwa zu Quentin Skinners „Die drei Körper des Staates“ und zu Francesca Raimondis vergleichender Studie über Carl Schmitts und Hannah Arendts Verständnis politischer Freiheit. Und nur kurz hingewiesen sei zudem auf Tania Manchenos Beitrag zu Hannah Arendt on the „stateless“-condition, der sich mittels einer Gegenüberstellung von „Nomos“ und „Natalität“ der eminenten Gegenwartsfrage der Produktion von Staatenlosigkeit widmet. Durch die Fokussierung auf den im Deutschen schmittianisch infizierten Begriff „Nomos“ nämlich fügt sich der Artikel unwillkürlich in verschiedentliche andere Richtungen des restlichen Heftes ein. So gibt der in manchen Übersetzungen verschleierte Umstand, dass Arendt im Englischen den antike-griechischen Traditionsbegriff nomos im Deutschen als antike-römischen Terminus Recht führt, dem mit Recht und Gerechtigkeit überschriebenen Gesamtheft eine besondere Note. Arendt, so scheint es einmal mehr, wird im Klassikerkampf der gegenwärtigen Rezeptionsdiskurse offenbar zunehmend an der Seite Carl Schmitts gelesen. Beider Nachkriegswerke sollen sich spiegeln. (mehr …)

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CfA: 50% Stelle in Duisburg-Essen

Am Lehrstuhl von Renate Martinsen ist im Rahmen des BMBF-Projekts “Multiple Risiken. Kontingenzbewältigung in der Stammzellforschung und ihren Anwendungen  – eine politikwissenschaftliche Analyse” eine 50%-Mitarbeiterstelle für 2 1/2 Jahre zu besetzen. Alle Details zum Stellenprofil und den Anforderungen findet ihr hier in der Ausschreibung. Bewerbungsfrist ist der 4. Juli, Stellenantritt wäre dann am 1. Oktober.

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