Lesenotiz

Die gefühlte Abschaffung des Anderen. Lesenotiz zu Dagmar Herzogs „Der neue faschistische Körper“

„Woran erkennt man einen Faschismus?“, fragt Dagmar Herzog zu Beginn ihres Buches (S. 5). Die Erklärungsnot für die gegenwärtige Zerstörung des Planeten sowie unzähliger Menschenleben in brutal geführten territorialen und imperialen Kriegen drängt. Dagmar Herzog untersucht die Kontinuitäten einer faschistischen Körperpolitik, die auf die Produktion und Mobilisierung von Emotionen abzielt. Indem sie nach dem „affektive[n] […]

Tagungsberichte

Tagungsbericht: Bürger*innenschaft im Spannungsfeld von Rückbesinnung, Ausweitung und Vertiefung

Die diesjährige Frühjahrstagung der DVPW Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ fand  vom 18. bis 20. März  in Marburg statt. Mit der Bürger*innenschaft rückten die Veranstalter*innen – Oliver Eberl, Julian Nicolai Hofmann, Eva-Maria Schäfferle und Sandra Seubert – einen klassischen Begriff der politischen Theorie ins Zentrum, der spätestens seit der schwindenden Überzeugungskraft des alten Klassenbegriffs, neuerdings

Service, Veranstaltungen & CfP

CfP: Schwerpunkt „Privatsphäre in digitalen Umgebungen“ in der Zeitschrift für Praktische Philosophie

Die Zeitschrift für Praktische Philosophie plant einen thematischen Schwerpunkt zu „Privatsphäre in digitalen Umgebungen“, herausgegeben von Lukas Naegeli (Passau). Eingeladen sind philosophische Beiträge, die sich kritisch u.a. mit Datenschutz, digitaler Überwachung, datenbasierten Geschäftsmodellen, informierter Einwilligung, Vulnerabilität, Diversität sowie individuellen und kollektiven Privatheitsrechten auseinandersetzen.

Veranstaltungen & CfP

CfP: Diaspora und Exil aus postmigrantischer Perspektive

Philosophische, sozialkritische und (queer)feministische Analysen postmigrantischer Perspektiven auf Diaspora und Exil stehen im Fokus eines Workshops, der am 12. und 13. November 2026 auf dem Campus der FernUni Hagen in Berlin stattfindet. Im Mittelpunkt der von Olga Shparaga und Thomas Bedorf organisierten Veranstaltung stehen Fragen nach postmigrantischen sozialen Beziehungen, diasporischen Netzwerken, Zugehörigkeit, Care-Arbeit, politischer Organisierung

Veranstaltungen & CfP

CfP: „Die Rückkehr des Krieges“ (Marburg)

Schon am 09. und 10. Juli 2026 soll es in Marburg um „Die Rückkehr des Krieges: Sozial- und politiktheoretische Perspektiven auf Techniken, Normen und Ordnungen gegenwärtiger Konflikte“ gehen. Ziel ist die bisher oft fehlende theoretisch fundierte Auseinandersetzung mit den aktuellen Realitäten von Konflikt und Krieg. Im interdisziplinären Austausch zwischen Soziologie, Politikwissenschaft und angrenzenden Disziplinen stehen

Veranstaltungen & CfP

Walter-Benjamin-Lectures 2026 mit Dipesh Chakrabarty

„A Second Decline of the West?“ bzw. „Geht der Westen wieder unter?“ ist Titel und Fragestellung der diesjährigen Walter-Benjamin-Lectures, die vom 23. bis zum 25. Juni jeweils von 18-20 Uhr im Haus der Kulturen der Welt in Berlin stattfinden. Die Lectures werden auch in diesem Jahr vom Centre for Social Critique der HU Berlin organisiert

Veranstaltungen & CfP

Auftakt der Veranstaltungsreihe „DenkSpiel – Philosophie auf Bühne und Leinwand“ – Philosophischer Filmabend zum Thema Rassismus (7. Mai, Regensburg)

Als Auftakt der Veranstaltungsreihe „DenkSpiel – Philosophie auf Bühne und Leinwand“ findet am 7. Mai 2026 ein philosophischer Filmabend zum Thema Rassismus anhand der Thriller-Horror-Satire „Get Out“ (FSK 16) statt. Start ist um 17:30 (bis 20:00) Uhr in der „FilmGalerie im Leeren Beutel“, Bertoldstraße 9, Regensburg.

Veranstaltungen & CfP

Call for Papers: Sonderausgabe „KI und digitale Transformation“ der Frankfurt Law Review

Die Frankfurt Law Review, die studentische Rechtszeitschrift der Goethe-Universität Frankfurt am Main, ruft zu Einreichungen für eine Sonderausgabe zum Thema „KI und digitale Transformation“ auf. Das Ziel der Zeitschrift ist es, Jurastudierenden und jungen Rechtswissenschaftler:innen einen Einstieg in das wissenschaftliche Publizieren zu ermöglichen und eine zeitgemäße Plattform für den juristischen Diskurs zu bieten. In halbjährlich

Veranstaltungen & CfP

CfP: „Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir feministische Politikwissenschaft? Reflexion und kämpferische Blicke nach vorn“ der „Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft“

2027 feiert die „Femina Politica“ ihr dreißigjähriges Bestehen. Als einzige deutschsprachige Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft analysiert und kommentiert sie aus einer Geschlechterperspektive politikwissenschaftliche und aktuelle politische Themen. Anlässlich dieses Jubiläums soll mit Hilfe eines Call for Papers auf vielfältige Weise reflektiert werden, was feministische Politikwissenschaft ausmacht und Geschichte(n), Erkenntnisse und Zukunftsvisionen feministischer Politikwissenschaft als emanzipatorische

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