Ziviler Ungehorsam

Service, Veranstaltungen & CfP

Symposium: 55 years of Hannah Arendt’s Civil Disobedience (Berlin)

Am 07.02.2025 organisiert der Lehr- und Forschungsbereich Theorie der Politik der HU Berlin ein Symposium anlässlich des 55. Jahrestags von Arendts Ziviler Ungehorsam. Ursprünglich adressierte der Text zwar einen spezifischen Zeitpunkt der Geschichte der USA, jedoch wurde Arendts Argument seit dem viel diskutiert, erweitert und kritisiert, insbesondere in Kontexten, in denen autoritäre und rechtsgerichtete Politiker*innen […]

Debatte

The letter from Birmingham Jail – oder wie Martin Luther King Jr. dem zivilen Ungehorsam eine neue Bedeutung zuschrieb

Vor 50 Jahren, am 16. April 1963 veröffentlichte Martin Luther King Jr. seinen berühmten Letter from Birmingham Jail. Der Text gilt gemeinhin als Schlüsseltext für Kings Verständnis von zivilem Ungehorsam. King reagierte damit auf einen wenige Tage zuvor in verschiedenen Zeitungen publizierten offenen Brief von acht weißen Geistlichen, die die Protestaktionen des Civil Rights Movement

Alte Veranstaltungen und CfP

Tagungsbericht „Protest, Disobedience, or Constituent Power?“ (Hamburg)

In Zeiten einer wachsenden Kritik demokratischer Institutionen wird die Demokratie auch in der theoretischen Auseinandersetzung vielfach gegen ihre institutionelle Verfasstheit gedacht. Demokratie ist Praxis, Bewegung, Aufbruch und vor allem gegen (falsche) Formen der Verfestigung gerichtet. Dieses Motiv drückt sich sowohl in einem emphatischen Zugriff auf die Idee der verfassungsgebenden Gewalt aus als auch im demokratisch

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Konferenz: Pragmatism and the Political (Paris)

Und gleich noch eine interessante Konferenz in Paris (nach dem Hinweis auf Laclau letzte Woche): Unter dem Titel „Pragmatism and the Political“ diskutieren vom 04.-06. Juni unter anderem Nadia Urbinati, Charles Sabel, Roberto Frega und Emmanuel Renault über die Themen: Demokratie und Institutionen, Widerstand, Ungehorsam und Mobilisierung sowie Pragmatismus als kritisches Projekt. Das ganze Programm

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Workshop: Civil Disobedience II (Berlin)

Am 8. und 9. Mai findet in Amsterdam Berlin der Workshop „Civil Disobedience Beyond the State II: The Digitalization of Disobedience from Whistleblowing to Anonymous“ statt. Thematisiert wird der Wandel zivilen Ungehorsams, dessen Globalisierung und Digitalisierung. Die Vortragenden decken das Feld von Aktivismus und wissenschaftlicher Reflektion breit ab, unter anderem werden Gabriella Coleman, Jillian C.

Jobs & Stipendien

CfA: Zwei Doktorandenstellen zu zivilem Ungehorsam (Amsterdam)

In dem von Robin Celikates geleiteten, gerade anlaufenden Forschungsprojekt „Transformations of Civil Disobedience: Democratization, Globalization, Digitalization“ sind zwei Doktorandenstellen ausgeschrieben. Das Projekt ist an der Amsterdam School for Cultural Analysis angesiedelt, die auch ein umfangreiches Trainingsprogramm für Doktoranden enthält. Die erste Stelle legt den Fokus auf den Globalisierungkontext, die zweite auf digitalen zivilen Ungehorsam. Beide Stellen

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Konferenz: Demokratie und Widerstand

Scheinbar paradoxale Entwicklungen heutiger demokratischer Gesellschaften sind Thema einer internationalen Konferenz in Gießen. Unter dem Titel „Democracy and Resistance“ soll zum einen die vielfach monierte Politikverdrossenheit und Demotivierung der Bürger von Demokratien in den Blick genommen werden, zum anderen aber auch der Gegentrend von Widerstand, Revolution und zivilem Ungehorsam beleuchtet werden. Ist Demokratie nur noch

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Vortragsreihe zu Protest, Widerstand und Aufstand (Frankfurt)

In Frankfurt findet dieses Semester eine kleine dreiteilige Vortragsreihe zu Protest, Widerstand und Aufstand statt. Am kommenden Mittwoch, 8. Mai, spricht Christian Reus-Smit zur Bedeutung des Kampfes um individuelle Rechte für die Expansion des internationalen Systems, es folgt am 06. Juni Michael Th. Greven zu Systemopposition und Veith Selk (16. Juni) zur Begriffsgeschichte des Widerstands. Die Veranstaltungen

Debatte

Zwei Überlegungen zu Stuttgart 21

Der Streit um den Umbau des Stuttgarter Bahnhofs, zunächst bloß ein mäßig unterhaltsames lokalpolitisches Scharmützel, hat sich in den letzten Tagen noch einmal zugespitzt. Am vergangenen Donnerstag kam es zu Konflikten zwischen der Polizei und Demonstranten, die zu mehr als hundert Verletzten auf Seiten der Demonstranten führten, darunter viele Schülerinnen und Schüler. In einem in

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