Tagung „Freyheit und Aufstand – Zur politischen Philosophie der Bauernkriege“ (12.-13. Dezember 2025)

Die größten Aufstandsbewegungen vor der Französischen Revolution – die Bauernkriege – jähren sich 2025 zum 500. Mal. Am 12. und 13. Dezember wird nun an der Universität Oldenburg unter dem Titel „Freyheit und Aufstand“ im Rahmen einer Tagung ausführlich über die „politische Philosophie“ der Bauernkriege diskutiert. Wie dem Programm der von Philipp Schink (Universität Oldenburg) und Kolja Möller (Universität Frankfurt) organisierten Veranstaltung zu entnehmen ist (unten), behandeln die Beiträge insbesondere das Verständnis der „Freyheit“ zwischen frührepublikanischen, sozialistischen und religiösen Motiven sowie die Rationalität der prägenden politischen Handlungsformen, etwa der Zusammenschlüsse in Bünden oder der Angriffe auf die Eigentumsverhältnisse.

Die Veranstalter freuen sich über Teilnehmer:innen und Mitdiskutant:innen. Anmeldung bitte an: philipp.schink[at]uni-oldenburg.de. (mehr …)

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CfA: 2 Postdoc Fellowships (Frankfurt)

Im Projekt „Turning Points: Normative Orders in Transition?“, das am Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt am Main angesiedelt ist, sind zum 01. Januar 2026 zwei Postdoc-Fellowships ausgeschrieben. Die Fellowships haben eine Dauer von 12 Monaten und sollen sich mit dem Thema „The Crisis and Future of Democracy“ befassen. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2025. Die vollständige Ausschreibung findet ihr hier.

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Tagung: Von der Krise der ökonomischen Wissenschaft zur Krise des politischen Denkens? (Koblenz)

Vom 11. bis 13. September 2025 findet an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz eine Tagung mit barockem Titel, aber hochaktuellem Gegenstand statt: „Von der Krise der ökonomischen Wissenschaft zur Krise des politischen Denkens? Das neoliberale Wirtschaftsdenken als Ausdruck des Niedergangs wissenschaftlicher Kategorienbildung und Bedrohung der politischen Urteilskraft“. Die Veranstalter Walter O. Ötsch, Oliver Schlaudt und Patrick Makal freuen sich über Anmeldungen an die E-Mailadresse walter.oetsch@liwest.at

Das Tagungsprogramm kann hier eingesehen werden.

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CfP: 8. „Workshop in Political Philosophy“ (Graz, Januar 2026)

Am 8. und 9. Januar 2026 findet zum achten Mal der „Workshop in Political Philosophy“ statt. Diesmal organisieren Julian F. Müller, David P. Schweikard, und Fabian Wendt die Veranstaltung an der Universität Graz, Österreich. Willkommen sind Beiträge zu Themen im – weit verstandenen – Bereich der analytischen politischen Philosophie. Anonymisierte und englischsprachige Abstracts von ca. 750 Worten Länge können bis zum 1. September an Fabian Wendt gesendet werden. Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe finden sich online.

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CfP: Politische Philosophie der Bauernkriege (Oldenburg)

Zum 500. Jubiläum der Bauernkriege planen Philipp Schink (Oldenburg) und Kolja Möller (Dresden) am 12. und 13. Dezember an der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg eine Tagung mit dem Titel „Freyheit und Aufstand“, die sich mit der politischen Philosophie der Bauernkriege befasst. Beiträge sollen sich mit den namensgebenden Ideen der „Freyheit“ und des Aufstands beschäftigen und dabei Fragen zum Freiheitsverständnis der Akteure, das Verhältnis zur Natur oder den Dynamiken der Bewegung beantworten. Dabei freuen sich die Organisatoren insbesonere über explorative Ansätze. Abstracts sind bis zum 15. Junin an kolja.moeller ((at)) tu-dresden.de und philipp.schink ((at)) uni-oldenburg.de einzureichen. Mehr Informationen und den ausführlichen Call gibt es hier.

PS: Für den besten Vorschlag gibt es ein Eis zu gewinnen.

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CfA: „The Future of Democracy“-Fellowships (Frankfurt)

Kurz vor der Weihnachtspause nochmal Frankfurt: Für das akademische Jahr 2025/2026 sind – neben den Justitia-Fellowships – auch zwei Claus Wisser-Fellowships ausgeschrieben. Die Fellowships haben das Thema „The Future of Democracy“ und sind am Forschungszentrum „Normative Ordnungen“ angesiedelt. Gesucht werden auch hier zwei Postdocs. Bewerbungen können bis zum 31.01.2025 an Rainer Forst (sekretariat.forst@soz.uni-frankfurt.de) gesendet werden. Alle weiteren Infos findet ihr im PDF.

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CfP für Workshop zu Politischer Philosophie (Universität Graz, 17./18.01.2025)

Am 17 und 18. Januar 2025 organisieren Julian F. Müller, David P. Schweikard und Fabian Wendt den siebten Workshop für Politische Philosophie an der Universität Graz. Eingereicht werden können englischsprachige Beiträge, die sich im weiteren Sinne mit analytischer politischer Philosophie beschäftigen. Deadline für Einreichungen ist der 20.09.2024 (an fabianwendt [at] vt.edu). Weitere Informationen zu diesen und vergangenen Workshops der Reihe finden sich hier.

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Konferenz: „How to dis/agree like friends“ (Regensburg)

Vom 12. bis 14. Juni findet in Regensburg eine internationale Konferenz zum Thema „How to dis/agree like friends“ statt, die die zeitgenössische These einer Verrohung der Debattenkultur aufgreift und durch die Zusammenführung ideengeschichtlicher, philosophischer und demokratietheoretischer Perspektiven versucht, einen Beitrag zum Verständnis und zur Weiterentwicklung einer zivilen Debattenkultur in liberalen Demokratien zu leisten. Das vollständige Programm der Konferenz findet ihr hier. Um Anmeldung per E-Mail an ricarda.wuensch@ur.de wird bis zum 5. Juni gebeten.

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CfP Essaypreis: Demokratie und Wirtschaft

Das „Zentrum Liberale Moderne“ und die Wirtschaftswoche schreiben 2024 erneut einen Essaypreis zum Thema „Demokratie und Wirtschaft“ aus. Die prämierten Texte werden in der Wirtschaftswoche veröffentlicht und im Herbst auf der internationalen Konferenz „Rethinking Liberalism“ vorgestellt. Mögliche Themen und Fragestellungen sind etwa:

Was verbindet die beiden Sphären Demokratie und Wirtschaft, was trennt sie? Wie sieht ein Zusammenspiel aus, das der Gesellschaft nützt? Wie umgehen mit autoritären Regimen? Ist „Wirtschaftsdemokratie“ ein Widerspruch in sich oder ein wegweisendes Konzept? Und wie lassen sich große Herausforderungen wie Klimawandel oder Digitalisierung mit demokratischen Methoden lösen? Muss das Verhältnis von Staat und Markt, von Politik und Wirtschaft neu definiert werden?

Eine Jury aus Vertretern von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Journalismus entscheidet, welche Einsendungen ausgezeichnet werden. Beurteilt werden die Relevanz des Themas, die Originalität des Ansatzes, die Tiefe und stilistische Qualität der Argumentation. Der erste Preis wird mit 5.000 Euro prämiert, der zweite Preis mit 3.000 Euro und der dritte Preis mit 2.000 Euro. Der Text soll rund 12.000 Zeichen beinhalten und bis 01.09.2024 an essaypreis@libmod.de eingesandt werden. Texte mit mehreren Autoren sind möglich. Weitere Informationen hier.

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CfA: Oligarchische Finanzmärkte – gefesselte Demokratie? (Darmstadt)

Am 21. und 22. November 2024 veranstalten Dirk Jörke, Janosch Prinz und Oliver Weber einen Workshop an der TU Darmstadt, der sich dem „Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und potentiell oligarchischer Finanzmacht“ widmet. Wie blickt die Politische Theorie auf das Verhältnis von Demokratie und Finanzmärkten? Kann deren Erscheinung als heutiger Ausdruck ideengeschichtlich bekannter oligarchischer Machtansprüche gedeutet werden? Welche programmatischen Angebote zur Verhältnisbestimmung von Demokratie und Kapital lassen sich ideengeschichtlichen Beiträgen entnehmen? Was bietet hier die aktuelle politische Philosophie?

Diesen und weiteren Fragen zum Verhältnis von Finanzmacht und Demokratie sollen im Rahmen des Workshops Raum für Präsentationen von Forschungsarbeiten und gemeinsame Gesprächsmöglichkeiten geboten werden. Die Veranstaltung schließt unmittelbar an die Ergebnisse und Fragestellungen der u.a von Aaron Sahr und Sebastian Huhnholz organisierten Workshops zur Politischen Theorie öffentlicher Finanzen in Darmstadt und am Hamburger Institut für Sozialforschung an.

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