politische Philosophie

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Konferenz: „Demokratischer und autoritärer Kapitalismus im Wettstreit“ (Berlin)

Lange galt als ausgemacht, dass Marktwirtschaft und liberale Demokratie zusammengehören. Der Aufstieg autoritär-kapitalistischer Systeme, wachsende Ungleichheit, die Macht globaler Tech-Konzerne und der tiefgreifende Einfluss digitaler Technologien stellen diese Annahme zunehmend infrage. Wie steht es heute um das Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie? Was können wir aus den klassischen liberalen Debatten lernen? Und welche Reformen braucht es, um Marktwirtschaft und Demokratie wieder stärker miteinander zu verbinden?

Diese und weitere Fragen diskutiert die „Rethinking Liberalism“-Konferenz 2026 unter dem Titel „Demokratischer und autoritärer Kapitalismus im Wettstreit, die am 3. November 2026 in Berlin stattfindet. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung findet ihr hier.

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CfP: „3rd Dortmund Disputes on Economic Justice” (Dortmund)

Am 3. und 4. Juni findet die dritte Konferenz der Reihe „Dortmund Disputes on Economic Justice” – organisiert von Peter Königs und Christian Neuhäuser – an der Universität Dortmund statt. Die Veranstaltungsreihe dient als Diskussionsforum zu Fragen „of economic justice, including the role of markets, the nature of property, the justifiability of taxes, the importance of workplace democracy, the problem of economic inequality, and, more generally, the merits of capitalism and socialism”.

Beitragsvorschläge (ca. 500 Wörter) werden in einem Blind-Review-Verfahren ausgewählt und können bis zum 15. Januar 2027 an Karina Jahnke (karina.jahnke[at]tu-dortmund.de) eingesendet werden. Weitere Anregungen und Informationen findet ihr im vollständigen CfP.

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Online-Vorlesungsreihe „Political Phenomenology in Debate“

Die Online-Vorlesungsreihe „Political Phenomenology in Debate“ geht im Wintersemester 2026/27 in eine neue Runde. Unter dem Titel „Resistance(s)“ versammelt die gemeinsam mit dem Intercontinental Phenomenology Research Seminar (IPRS) ausgerichtete Reihe sechs Online-Vorträge. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Widerstand in Körpern, sozialen Beziehungen, Institutionen und geteilten Welten erfahren wird – und wie er neue Möglichkeiten von Freiheit und gesellschaftlicher Transformation eröffnen kann. Die Vorträge finden zwischen dem 12. Oktober und dem 14. Dezember 2026 jeweils montags um 16:15 Uhr online statt. Gäste sind jederzeit willkommen. Das Programm und weitere Informationen findet ihr auf dem Flyer oder über die Website.

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CfP: Workshop „Politics of Commitment. Militant Subjectivity and Democratic Contestation“ (Wien)

Am 22. Januar 2027 findet an der Universität Wien ein von Anna Wieder und Denis Vyaznikov organisierter Workshop zum Thema „Politics of Commitment“ statt.

Der Workshop fasst „Commitment“ als ein Problem der politischen Theorie und der politischen Philosophie. Welche Formen des „Commitments“ sind für Politik erforderlich und zudem mit der Offenheit, Kontingenz und Konfliktivität demokratischer Politik vereinbar? Wie kann „Commitment“ kollektives politisches Handeln ermöglichen, ohne Meinungsverschiedenheiten und Widersprüche auszuschließen? Der Workshop möchte verschiedene Ansätze zum Thema „Commitment“ in ein Gespräch verwickeln – darunter Auffassungen von „Commitment“ als politische Verpflichtung, Loyalität, Identifikation, Parteilichkeit, Entscheidung, Versprechen oder kollektive Praxis.

Die Deadline für Beitragsvorschläge (300 bis 500 Wörter) ist der 31. Oktober 2026. Weitere inhaltliche Anregungen sowie Infos zum Format und Verfahren findet ihr im vollständigen Call.

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CfA: Praedoc-Stelle (50%, für 3 Jahre) im FWF Projekt „Politics of Truth“ (Wien)

Am Institut für Kulturwissenschaften (IKW) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) ist zum 1. Januar 2027 (spätestens zum 1. März 2027) eine Praedoc-Stelle (50%, für 36 Monate) ausgeschrieben. Die Stelle ist Teil des vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) geförderten und von PD Dr. Gerald Posselt geleiteten Projekts „Politics of Truth (POLTRUTH): Rethinking Truth in a ‘Post-Truth’ World“.

Die Bewerbungsfrist endet am 7. Oktober 2026. Die vollständige Ausschreibung findet ihr nach dem Klick.

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Konferenz: Krisendialektik und radikale Imagination (Wien)

Am 21. und 22.09.2026 findet am Institut für Wissenschaft und Kunst in Wien eine trans- und interdisziplinäre Konferenz zum Thema „Krisendialektik und radikale Imagination“ statt. Die Konferenz wird von Prof. Dr. Nadja Meisterhans und Dr. Alexander Neupert-Doppler im Rahmen des DFG-Projekts ‚Dialektik der Pandemie – Zwischen Autoritarismus und Utopie‘ (Karlsruhe) ausgerichtet.

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CfP: Workshop „The Political Theory of Labour Unions“, TU München

Die Munich School of Politics and Public Policy an der Technischen Universität München lädt zur Einreichung von Abstracts für den Workshop The Political Theory of Labour Unions ein. Die Veranstaltung findet am 21. und 22. Januar 2027 in München statt.

Der Workshop möchte Forschende aus der Politischen Theorie und Politischen Philosophie zusammenbringen, um die Rolle von Gewerkschaften in demokratischen Gesellschaften aus normativer Perspektive zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der demokratischen Funktion, der Legitimität und den Handlungsmöglichkeiten von Gewerkschaften sowie deren Bedeutung im Kampf gegen soziale und wirtschaftliche Ungleichheit. …

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Stellenausschreibung: W2-Professur „Philosophie der Menschenrechte“, Universität Nürnberg-Erlangen (FAU)

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) besetzt zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2-Professur (mit Tenure-Track) für Philosophie der Menschenrechte am Institut für Philosophie.

Die Ausschreibung ist ebenfalls für Forschende der Politischen Theorie interessant: Gesucht wird eine Forscher*in mit einem Schwerpunkt in der Philosophie der Menschenrechte sowie einer ausgewiesenen Expertise in der Politischen Philosophie oder der Angewandten Ethik. Die Professur ist eng in das Exzellenzcluster Transforming Human Rights eingebunden, in dessen Rahmen eine eigene Forschungsgruppe geleitet werden soll. Die Forschung der Professur soll grundlegende Fragen der Theorie der Menschenrechte im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen – etwa Autokratisierung, Migration, Digitalisierung oder Umweltkrisen – bearbeiten und an die interdisziplinäre Forschungsagenda des Clusters anknüpfen.

Bewerbungsschluss ist der 17. August 2026. Bewerbungen sind online über das Berufungsportal der FAU einzureichen. Weitere Informationen finden sich unter folgendem Link.

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Call: Kleine Reihe Hochschullehre – „Politische Theorie lehren“

Der AK Hochschullehre der DVPW editiert im Wochenschau Verlag die Kleine Reihe Hochschullehre Politik. Jedes Jahr erscheinen zwei neue Bände, zuletzt zu Vorlesungen in der Politikwissenschaft und zum Einsatz von R in politikwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen. Für 2027 schreibt der AK nun einen Band „Politische Theorie lehren“ aus. Gesucht werden erfahrende Lehrende aus der Politischen Theorie, die in dem Band praxisorientiert und anschaulich Konzepte zur Vermittlung von Inhalten der politischen Theorie darstellen und dabei auf die aktuellen Herausforderungen der Hochschullehre (z.B. KI-Textgenerierung oder Lesemüdigkeit) eingehen. Ausgangspunkt des Vorhabens ist die Hypothese, dass sich die Lehre in der politischen Theorie von Lehrveranstaltungen der empirisch orientierten Politikwissenschaft unterscheidet und daher eigene Konzepte erfordert. …

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Tagung „The Significance of the Cambridge School for Contemporary Political Theory“ (Freiburg)

Für relativ Kurzentschlossene: Kommende Woche (am 26. und 27. Januar 2026) findet an der Universität Freiburg eine Tagung statt, die nach der Bedeutung der Cambridge School für die zeitgenössische Politische Theorie(bildung) fragt. Da die Tagung im Livestream übertragen wird, ist die Teilnahme auch digital möglich. Zur Anmeldung dazu und zum vollständigen Programm geht’s hier.

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Workshop „Materialist Feminist Analyses of Fascist Capitalism“ (Frankfurt)

Das Frankfurter Institut für Sozialforschung und das Forum kritischer Wissenschaften laden am 14. Februar 2026 zu einem gemeinsamen Workshop mit dem Titel „Materialist Feminist Analyses of Fascist Capitalism“ ein. Das Programm der hochkarätig besetzten Veranstaltung findet ihr hier. Um Anmeldung bis zum 06. Februar (anmeldung@ifs-frankfurt.de) wird gebeten.

 

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