CfA: Open Topic Professur für Politikwissenschaft (Erlangen)

Am Institut für Politische Wissenschaft der FAU Erlangen-Nürnberg ist zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine W2-Professur für Politikwissenschaft ausgeschrieben, die auch für theorieaffine Kandidat:innen interessant sein könnte. Es handelt sich um eine Open-Topic-Professur mit Tenure Track auf W3. Die Professur ist über die Leitung einer Forschungsgruppe (ausgestattet mit zwei Promotionsstellen) ans Exzellenzcluster „Transforming Human Rights“ der FAU angebunden, das sich mit der Transformation von menschenrechtlichen Normen, Institutionen und Praktiken vor dem Hintergrund von Autokratisierung, planetarer Umweltkrisen, internationaler Migration, Fragmentierung der wirtschaftlichen Globalisierung und Digitalisierung befasst; wobei der Fokus der Forschungsgruppe  von der Stelleninhaber:in frei gewählt werden kann. Bewerbungen sind bis zum 01.02.2026 möglich. Zur vollständigen Ausschreibung gehts hier.

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CfP: Polarized Democracies – New Lines of Division in Europe (11./12. Juni 2026, Dresden)

Theoretische Beiträge sind explizit erwünscht beim interdisziplinären wie internationalen Workshop „Polarized Democracies: New Lines of Division in Europe“, den das Mercator Forum Migration und Demokratie am 11. und 12. Juni 2026 in Dresden organisiert. Gegenstand und Ziel der Debatte ist eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Diagnose der politischen Polarisierung. Die vier Fokuspunkte des Workshops lauten entsprechend:

  • Affective Polarization, Identity, and Democratic Cohesion
  • Media, Misinformation, and Conspiracy Thinking
  • Radical Right Mobilization, Migration, and Party Competition
  • De-polarization and Democratic Resilience

Interessierte ‚Early Career Researchers‘ mögen Abstracts von bis zu 300 Worten Länge sowie eine Kurzbiografie bis zum 20. Januar 2026 per Mail an die Organisator*innen senden. Olivero Angeli beantwortet in der Zwischenzeit alle aufkommenden Fragen. Mehr Infos zum Inhalt und alle Infos zur Organisation finden sich zugleich im hier verlinkten Dokument.

 

 

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Internationales Symposium: „Fanon heute– Kämpfe der Gegenwart und theoretische Perspektiven“

Zum diesjährigen 100. Geburtstag von Frantz Fanon wird vom 22. bis 23. Juli 2025 in Berlin ein Internationales Symposium zu seinem Denken stattfinden, organisiert von Robin Celikates (FU Berlin), Vanessa E. Thompson (Queen’s University Kingston) und Raul Zelik (Tageszeitung nd), mit dem Titel „Fanon Today. Contemporary Struggles and Theoretical Perspectives“. Es gilt dabei die Aktualität von Fanon zu beleuchten und seine Relevanz, auch für die Arbeit der Politischen Theorie, einzufangen. Thematisch wird es u.a. Beiträge zu Fragen des Post/De/Neo/Anti-Kolonialismus, Marxismus, Gewalt, Migration und (Anti-)Faschismus geben.

Die Veranstaltung findet auf englisch statt und wird ins Deutsche gedolmetscht. Weitere Informationen sind hier und hier zu finden.

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Öffentlicher Vortrag: „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!“ (Berlin)

Im Rahmen der vom Fachbereich Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin veranstalteten „Politics Lecture Series“ hält Esma Baycan-Herzog (Genf) am 21. Januar 2025 von 12.00-13.00 Uhr einen Vortrag mit dem Titel „Migration, Epistemic Injustice and Differentiated Rights: It’s not You, It’s Your Passport!”. Der Vortrag befasst sich mit der Debatte um Rechtsdifferenzierung hinsichtlich des rechtlichen Status von Migrant*innen. Dabei werden zwei normative Modelle der Rechtsdifferenzierung vorgestellt und untersucht. Abschließend soll ein neuer Begriff der Rechtsdifferenzierung ausgearbeitet werden, der die Debatte epistemisch und normativ voranbringen soll.

Der Vortrag findet in Raum 002, Universitätsstr. 3b, statt. Alle sind willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen findet ihr auf der Veranstaltungsseite.

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Öffentlicher Vortrag: „Zwischen Marginalisierung & Selbstbestimmung: Zur Identitätsbildung von trans*Migrant*innen“ (Koblenz)

Welche Macht- und Herrschaftsstrukturen beeinflussen die Identitätsbildung von trans*Migrant*innen und wie wirken sich diese aus? Mit dieser Frage wird sich Dr. Nele Weiher in ihrem Vortrag „Zwischen Marginalisierung & Selbstbestimmung: Zur Identitätsbildung von trans*Migrant*innen“ beschäftigen, zu dem der Lehrbereich Politische Wissenschaft der Universität Koblenz herzlich einlädt. Im Rahmen Ihres Vortrags wird Dr. Nele Weiher ihr Phasenmodell der Identitätsbildung präsentieren, basierend auf Interviews mit sechs trans*Personen aus verschiedenen Ländern. Das Modell verdeutlicht, welche strukturellen Herausforderungen und Möglichkeiten trans*Migrant*innen in den verschiedenen Phasen ihrer Identitätsbildung begegnen – von der Migration bis zum Ankommen. Soziale, politische und kulturelle Strukturen prägen die Spannung zwischen Marginalisierung und Selbstbestimmung.

Der Vortrag findet am 26.11.2024 um 18.15 Uhr in Raum E312 der Universität Koblenz statt. Zum Plakat der Veranstaltung geht es hier.

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Kongresssplitter: Die Kraft des Anderen: Zum demokratischen Potential (post)migrantischer Gegenpraxis

Kongresssplitter zu Panel Di D14 – Gegenuntersuchungen der „Migrationskrise“: Politiktheoretische Perspektiven auf migrantische Kämpfe und postmigrantische Allianzen  

Das von Jeanette Ehrmann und Laura Gorriahn organisierte Panel intervenierte in die gegenwärtige Migrationsdebatte und wies dabei die vielfach vorgenommene Rahmung der Krise der Demokratie als Krise der Migration zurück. Anstelle einer politiktheoretischen Analyse staatlicher Migrationsregime fokussierten die Beiträge auf migrantische und diasporische Gegenperspektiven, um das demokratische Potential von globaler Kohabitation und postnationaler Partizipation auszuloten und alternative Formen der Vergemeinschaftung zu theoretisieren. Ich möchte diesem Einsatzpunkt des „Gegen“, der im Rahmen des Panels unthematisch geblieben ist, in der Folge nachgehen und die einzelnen Beiträge auf ihr begriffstheoretisches Verständnis befragen, um das Leistungsvermögen einer solchen Gegenuntersuchung für eine politische Theorie der Migration abzustecken. Die Beiträge lassen sich, um eine Unterscheidung von Charles Mills zu variieren, auf drei Ebenen verorten: Helge Schwiertz diskutiert die Frage nach dem „Gegen“ auf der Ebene des Lokalen (Mesoebene), Veronika Zablotsky auf der Ebene der Institutionen (Makroebene) und Laura Gorriahn und Christian Volk auf der Ebene des Körpers (Mikroebene).    (mehr …)

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Konferenz „„Human Rights in Migration Societies“ (Gießen, 18.-20. September)

Vom 18.–20. September 2024 findet die Konferenz „Human Rights in Migration Societies: Exploring the Intersection of Human Rights and Migration in Law, Politics, and Everyday Life“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen statt. Die Konferenz wird von der Forschungsgruppe „Menschenrechtsdiskurse in der Migrationsgesellschaft“ (MeDiMi) organisiert. Eine Anmeldung zur Konferenz ist ab sofort möglich. Infos hierzu wie auch zu Programm und Ablauf finden sich auf der Konferenz-Homepage.

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Öffentlicher Vortrag: „Wir haben unsere eigenen Grenzen”: Migration, Sanctuary and the Boundaries of the Theological-Political (Koblenz)

Die auch heute noch existierende Praxis des Kirchenasyls bildet den Fokus des Vortrags „‚Wir haben unsere eigenen Grenzen‘: Migration, Sanctuary and the Boundaries of the Theological-Political“ von Noor Amr (Doktorandin, Stanford), zu dem der Lehrbereich Politische Wissenschaft Koblenz einlädt. Darin geht es um die Rechtfertigungen von Kirchenasyl über Religionsgrenzen hinweg wie auch in einer säkularisierten Umwelt sowie um die Grenzen, die dabei verhandelt werden. Der Vortrag findet statt in englischer Sprache am Dienstag, den 04.06.2024, um 18:15 Uhr
in Raum E313. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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CfP: Zum Schwerpunkt „Migration“ in der Zeitschrift für Praktische Philosophie

Karoline Reinhardt und Gottfried Schweiger geben in der Zeitschrift für Praktische Philosophie den für Juli 2025 geplanten Themenschwerpunkt „Migration“ heraus. Der Schwerpunkt lädt philosophische Beiträge zu allen Facetten von Migration ein, ohne Einschränkung auf bestimmte Perspektiven oder theoretische Zugänge. Das umfasst etwa Herangehensweisen der angewandten Ethik, der Moralphilosophie, der politischen Philosophie, der Rechts- und Staatsphilosophie, aber auch der Wirtschaftsphilosophie, die sich konkreten Problemen widmen, wie auch abstraktere Theoriediskussionen und Texte, die dem Thema Migration in der Philosophiegeschichte nachgehen. Arbeiten an interdisziplinären Schnittpunkten zur sozialwissenschaftlichen Migrationsforschung, der Rechtswissenschaft, der Politikwissenschaft, anderen Geistes- und Kulturwissenschaften sowie solche, die empirisches Material oder auch eigene Migrationserfahrungen philosophisch reflektieren, sind ebenso willkommen.

Die Einreichungsfrist für die Beiträge ist der 31. Oktober 2024. Den vollständigen CfP findet ihr hier.

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CfP „Human Rights in Migration Societies“ (Gießen)

Die Gießener DFG-Forschungsgruppe „Menschenrechtsdiskurse in der Migrationsgesellschaft“ (MeDiMi) veranstaltet vom 18. bis zum 20. September 2024 eine Konfrenz mit dem Titel „Human Rights in Migration Societies. Exploring the Intersection of Human Rights and Migration in Law, Politics, and Everyday Life“. Ziel der multidisziplinären Tagung ist, den Nexus von Menschenrechten und Migration im fächerübergreifenden Dialog auszuleuchten und zu diskutieren. Vorschläge für Beiträge (max. 300 Worte, Schlagworte und kurzer CV) können bis zum 31. Januar 2024 eingereicht werden. Weitere inhaltliche und organisatorische Informationen sind online zu finden unter: https://www.medimi.de/de/topic/10.aktuelles.html.

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