Online-Vortrag: Policing Black Lives

Im Kontext der aktuellen Proteste und Debatten um Rassismus in und jenseits der Polizei sowie stärker werdenden abolitionistischen Forderungen lädt die Sektion „Human Rights and Democracy“ des Gießener Graduiertenkollegs für Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften zusammen mit dem Gießener Politische Theorie Kolloquium zu einem Online Vortrag mit Vanessa Eileen Thompson ein. Der Vortrag von Thompson und die daran anschließende offene Diskussion stehen unter dem Motto „Policing Black Lives. On Conditions of (Un-)Breathing and Abolitionist Horizons“. Alle Interessierten sind zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden sich auf der Seite der Sektion oder auf dem Flyer zur Veranstaltung.

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„Solidarity in Pandemic Times“ (Online-Diskussion)

Das Gießener Politische Theorie Kolloquium und die Sektion „Menschenrechte und Demokratie“ des Gießener Graduiertenzentrums Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften laden ein zu einer Online-Diskussion zu „Solidarity in Pandemic Times“, die von Regina Kreide, Jeanette Ehrmann und Hannes Kaufmann organisiert wird. Die Diskussion findet am 3. Juni von 17-19 Uhr statt. Adressiert werden Fragen nach Visionen und Grenzen (globaler) Solidarität in Zeiten von Covid-19. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen teilzunehmen, den Zugangs-Link gibt es nach erfolgter Anmeldung und die Infos hierzu im Flyer.

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CfP: Free Speech vs. Speech Codes?

 Am 4. und 5. Juni findet in Gießen ein Workshop zum Thema „Free Speech vs. Speech Codes? Die Gegenwart politischer Konflikte in der Hochschulöffentlichkeit“ der GGS-Sektion »Kulturen des Politischen« statt. Beitragsvorschläge sind bis zum 1.4. willkommen, alle genaueren Hinweise im Folgenden:
„Der aktuelle Streit um die gegenwärtige Verfasstheit der Debattenkultur an deutschen Hochschulen findet seinen Platz in einer sich gesamtgesellschaftlichzuspitzenden Auseinandersetzung um die Grenzen des Sagbaren. Was als diskriminierende Rede geächtet werden sollteund welche Äußerungen im Sinne der Redefreiheit als Teil eines demokratischen Diskurses zu tolerieren sind, hat sich in der jüngeren Vergangenheit auch in Deutschland zu einem politischen Thema ersten Ranges entwickelt. Mit derverfassungsrechtlich geschütztenWissenschaftsfreiheit nimmt die Institution Universitätals Ort dieserAuseinandersetzungen eine besondere Stellung ein.Der Workshop widmet sich der zeitgenössischen Debattenkultur an deutschen Hochschulen und fragt nach den gesellschafts-und kulturwissenschaftlichen Implikationen dieser Debatte auf das Selbstverständnis der Universität sowie die hierbe implizit vorgenommene gesellschaftliche Selbstverortung der Universität.Wennder Deutsche Hochschulverbandin einer Resolution vom 9. April 2019 mit Besorgnis feststellt, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung im Hochschulsektor zugunsten der »Rücksichtnahme auf weniger privilegiert scheinende gesellschaftliche Gruppierungen«sinkt, greift der Verband diese gesamtgesellschaftliche Debatte sowohl auf als auch in diese ein. Medial werden wirin regelmäßigen Abständenüber Vorfälle an unterschiedlichen Hochschulstandorten informiert, bei denen Konflikte um die Grenzen dessenausgetragen werden, wieakademische Redefreiheitzu definieren ist. Der politische Streit zwischen Redefreiheit und Schutz vor Diskriminierung wird hier unter den besonderen institutionellen Rahmenbedingungen der akademischen Wissenschaftsfreiheit geführt und damit zum exemplarischen Ort der Aushandlung der Grenzen des Sagbaren in der Gegenwartsgesellschaft.Dieser an zahlreichen deutschen Hochschulen beobachtbare Konflikt wird nicht weniger vehement, polemisch und unversöhnlich ausgetragen als an seinem Entstehungsort im angloamerikanischen Hochschulraum.Umkämpfte Schlagworte wie Mikroaggressionen, Safe Space oder Trigger-Warnungen,die Durchsetzung von Redeverboten hier, der Vorwurf der politischen Zensur dort, die Umbenennung öffentlicher Gebäude, das alles erinnert nicht zufällig an die US-amerikanischen CultureWarsund die Political Correctness-Debattein der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Als Symptome einer gesamtgesellschaftlich zunehmenden Polarisierung sind diese und ähnliche Konfliktanlässeauch im Zuge rechtspopulistischer Mobilisierungen zu betrachten, die sich unterspezifischen Voraussetzungen im Binnenraum der Hochschulöffentlichkeit niederschlagen. Zu klären ist hier, ob und inwiefern die aktuellen Konflikte Ausdruck, Ursachen oder Folgen von strukturellen und fachkulturellen Entwicklungsprozessen an der Universität darstellen, mithin von Organisationsentwicklungsprozessen, die nicht nur die formale Struktur der Institution Universität, sondern auch die wissenschaftlichen Disziplinen betreffen. Ziel des Workshops ist es, die gegenwärtige Diskurslage aus unterschiedlichen interdisziplinären Perspektiven auszuleuchten, offene Fragen aufzuwerfen und die möglicherweise nachhaltigen Probleme für die (hochschul-)politische Kultur zu identifizieren, die sich in den aktuellen Konflikten abzeichnen.Eine Bestandsaufnahme könnte beispielsweise folgende Aspekteund Perspektiven umfassen:

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Tagung: Sorgende Sicherheit (28./29.11., Gießen)

An der Universität Gießen findet am 28./29.11.2019 eine Tagung zum Thema „Sorgende Sicherheit“ statt, die von Andreas Folkers organisiert wird. Sie zielt darauf ab, den Grundbegriff Sicherheit zu untersuchen. Indem sie ihn dabei in die Nähe zur „Sorge“ stellt, versucht sie ihn von der Fixierung auf staatliche Praktiken innerer und äußerer Sicherheit zu lösen. Dadurch kommt dann ein erweitertes Problemfeld in den Blick. Alle Informationen dazu finden sich im Programm.

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CfP: Workshop Wahlen und Referenden in Giessen

In Giessen veranstalten Sophie Schmäing und Andreas Langenohl am 20./21. Februar 2020 einen Workshop zum Thema „Voting over contested issues“. Gesucht werden u.a. Beiträge, die aktuelle Diagnosen um die Krise der repräsentativen Demokratie in einen breiten politiktheoretischen Rahmen einbetten und dabei besonders die gegenwärtige Praxis von Wahlen und Referenden aus Perspektive von Politischer Theorie und Politischer Soziologie problematisieren. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2019; der ausführliche Call findet sich hier.

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Tagung: „Recht auf Nicht-Recht. Rechtliche Reaktionen auf die Juridifizierung der Gesellschaft“ (Justus-Liebig-Universität Gießen, 24.-25. September 2018).

Eine internationale und interdisziplinäre Tagung zum Thema „RECHT AUF NICHT-RECHT. Rechtliche Reaktionen auf die Juridifizierung der Gesellschaft“ veranstalten vom 24. bis 25. September 2018 Ino Augsberg (Hermann Kantorowicz-Institut für juristische Grundlagenforschung, CAU Kiel), Steffen Augsberg (Rudolf-von-Jhering-Institut für rechtswissenschaftliche Grundlagenforschung, JLU Gießen), Ludger Heidbrink (Philosophisches Seminar der CAU Kiel) an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dabei wird die Frage im Mittelpunkt stehen, ob sich der Befund einer weitreichenden Juridifizierung „in das Recht selbst zurückzuspiegeln“ lässt, ob sich „also das Recht gegen sich selbst und seine zunehmende Überformung der Gesamtgesellschaft in Stellung“ bringt.

Beiträge werden u.a. erbracht von Ghazaleh Faridzadeh (Shahid Beheshti Universität Teheran), Petra Gehring (Universität Darmstadt), Vagias Karavas (Universität Luzern), Karl-Heinz Ladeur (Universität Hamburg), Sophie Loidolt (Universität Darmstadt), Greta Olson (Justus-Liebig-Universität Gießen), Fabian Steinhauer (Goethe-Universität Frankfurt/M.), Thomas Vesting (Goethe-Universität Frankfurt/M.), Dan Wielsch (Universität zu Köln) und Benno Zabel (Rheinische Wilhelms-Universität Bonn).

Wegen der begrenzten räumlichen Kapazitäten wird um vorherige Anmeldung unter augsberg@law.uni-kiel.de gebeten. Die vollständige Ankündigung findet sich hier.

 

 

 

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CfP: „Angst und Regression“ (Gießen)

Im Dezember diesen Jahres veranstaltet das Institut für Soziologie der JLU Gießen eine Tagung zum Thema „Angst und Regression: gesellschafts- und kulturwissenschaftliche Perspektive“. Die interdisziplinäre Tagung richtet sich explizit auch an Politische Theoretikerinnen, Philosophinnen und Ideengeschichtler. Thomas Linpinsel und Susanne Martin freuen sich über Abstracts von max. 1 Seite bis zum 15.08.2018 an: Susanne.Martin@sowi.uni-giessen.de und Thomas.Linpinsel@sowi.uni-giessen.de. Die ausführliche Ausschreibung mit allen weiteren Infos zum Call findet ihr hier.

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CfP: Villains! Constructing Narratives of Evil

Am Graduiertenkolleg GCSC in Gießen findet Anfang 2019 eine Konferenz zum Thema „Villains! Constructing Narratives of Evil“ statt. Die Konferenz ist  interdisziplinär angelegt und soll Perspektiven aus den Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften zusammenbringen. Die Veranstalter_innen freuen sich  ausdrücklich auch über Beitrage aus der Politischen Theorie und Ideengeschichte.

Beitragsvorschläge von Nachwuchswissenschaftler_innen sind besonders erwünscht und werden bis zum 12. August 2018 erbeten an villainsconference@gcsc.uni-giessen.de. Alle weiteren Infos zum Call und seinen Modalitäten findet ihr im PDF.

 

 

 

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Workshop „Decolonizing Justice“ in Gießen, 26. und 27. April

Am 26. und 27. April veranstalten Regina Kreide und Jeanette Ehrmann an der Justus-Liebig-Universität Gießen einen Workshop zum Thema „Decolonizing Justice? Bringing Political Theory and Postcolonial Theory into Conversation.“ Die Veranstaltung zielt darauf ab, „Kolleg*innen an der Schnittstelle von Politischer und Postkolonialer Theorie zusammen[zubringen], um über aktuelle Gerechtigkeitsfragen und deren De-/Kolonialität zu diskutieren.“ Interessierten steht die Teilnahme offen, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Alle Details und das Programm findet ihr hier (pdf).

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