Autorenname: Maike Weißpflug

Alte Veranstaltungen und CfP

Podiumsdiskussion: Feministische Politik als Politik der Menschenrechte (Berlin)

Am 19.5.2016 findet an der Juristischen Fakultät der Humboldt-Uni eine Podiumsdiskussion über das Verhältnis von Feminismus und Menschenrechten statt. Kirsten Achtelik, Dr. Sarah Elsuni und Katja Sander diskutieren über aktuelle feministische Politiken zu Abtreibung und Pränataldiagnostik und ihre Bedeutung für die Anrufung von Menschenrechten. Hier gibt es die Details.

Alte Veranstaltungen und CfP

CfP: IV. Tagung für Praktische Philosophie

Am 29. und 30. September findet in Salzburg die IV. Tagung für Praktische Philosophie statt. Eingeladen sind „alle interessierten Kolleg_innen, mit und ohne universitäre Anbindung, aus dem gesamten Spektrum der praktischen Philosophie (angewandte Philosophie, Sozialphilosophie, Ethik, Rechtsphilosophie, politische Philosophie etc.) und verwandter Disziplinen“. Vorschläge im Umfang von ca. 250 Wörter können bis zum 1. Mai 2016 an philosophie(at)sbg.ac.at gesendet werden. Hier geht es zur Homepage der Tagung.

Alte Veranstaltungen und CfP

Vortragsreihe „Ander(e)s Wissen: Kritische Betrachtungen globaler Wissensproduktion“ (Berlin)

bgsmcs_offener_hoersaal_2016_anderes_wissenAn der FU Berlin gibt es im Sommersemester spannende Vorträge zur Frage globaler Wissensproduktion, veranstaltet vom Institut für Islamwissenschaft und der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies im Rahmen des Offenen Hörsaals. Die Reihe beschäftigt sich mit Fragen wie: Wie kann regionalwissenschaftliche Forschung systematischer für eine vertiefte Auseinandersetzung mit sozialwissenschaftlichen Grundannahmen genutzt werden? Auf welche Weise müssen eingeschliffene Begriffe wie Religion, Geschlecht, Gesellschaft oder Staat überdacht werden, wenn sich regionalwissenschaftliches Wissen stärker auch in die Theoriebildung einbringt? Und wie lassen sich auf diese Weise globale Machtasymmetrien auch im Bereich der akademischen Wissensproduktion sichtbar machen?

Hier geht es zum Programm.

Alte Veranstaltungen und CfP

„Macht_Denken!“, 21.-24.4.2016 in Leipzig

soundcheck_plakatDie Theorien zur Macht sind in der Ideengeschichte des Politischen Denkens weitgehend durch eine Kontroverse zwischen relationalistischen und substantialistischen Ansätzen bestimmt. Die Tagung „Macht_Denken!“ will diese Kontroverse nicht bloß rekonstruieren, sondern im Zuge einer kritischen Auseinandersetzung und unter einer neuen Perspektive in einen verbindend-produktiven Dialog überführen. Die Tagung findet als integraler Bestandteil des gleichnamigen Soundcheck Philosophie Festivals #4 (21.-24. April) im LOFFT Theater Leipzig statt. Auf dem Festival werden Machttheoretiker_innen und Performance-Künstler_innen  zusammenkommen, um zu zeigen, in welcher Hinsicht systematisch-analytische Zugänge und die Frage nach der Legitimität von Macht und Machtausübung in eine Beziehung mit Beschreibungs- und Darstellungsversuchen treten können, in denen es um das Verständnis der Performativität und Visualisierung von Machtverhältnissen geht. Der Eintritt zur Tagung ist frei, die Plätze im Theatersaal des LOFFT sind allerdings begrenzt. Hier geht es zum Programm des Festivals, hier direkt zum Tagungsflyer.

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Judith Butler in Köln

JudithButler2013Judith Butler kommt nach Köln. Vom 20. bis zum 23. Juni 2016 hält sie als Albertus-Magnus-Professorin 2016 an der Uni Köln zwei Vorlesungen und zwei Seminare. Die Themen der öffentlichen Vorträge sind „Die Ethik und Politik der Gewaltlosigkeit“ (20.6.) und „Verletzlichkeit und Widerstand neu denken“ (22.6.). Die Anmeldephase für das öffentliche Seminar am 21.6. ist leider schon abgelaufen, an der Uni Köln Promovierende können sich noch zu einem Graduiertenseminar am 23. Juni anmelden. Weitere Informationen auf der Website, hier geht’s direkt zum Plakat.

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Merkur-Gespräch: Europas Flüchtlinge

Und wie dem Eindruck, die Politische Theorie habe zu den gegenwärtigen Krisen wenig zu sagen, sich prompt zu widersetzen, findet am 18. April im Haus der Kulturen der Welt eine recht theorielastige Veranstaltung zu einer der drängendsten Fragen der Gegenwart statt: Helmut König, Christoph Möllers, Herfried Münkler, Christoph Schönberg und Alexandra Kemmerer diskutieren zur besten Sendezeit über die rechtliche und politische Dimension der Flüchtlingskrise. Alle Details nach dem Klick. …

Debatte

Mittelweg 36: Politische Theorie in der Krise

In seinem aktuellen, von Martin Nonhoff und Frieder Vogelmann herausgegebenen Heft fragt sich der Mittelweg 36, warum die sich selbst als kritisch verstehende Politische Theorie angesichts der gegenwärtigen Krisen und bewegten Zeiten so wenig zu sagen hat:
Wie kommt es, so fragte jüngst die Neue Zürcher Zeitung, dass gerade den Anhängern der Kritischen Theorie kein Kommentar zum Zeitgeschehen zu entlocken ist, während Herfried Münkler und Peter Sloterdijk sich in den Feuilletons um Kopf und Kragen schreiben? Doch nicht nur die Nachlassverwalter der Frankfurter Schule zögern, sich in öffentliche Debatten einzumischen – die gesamte Zunft der Politischen Theorie scheint angesichts der Krise ratlos. Den Auftakt macht Regina Kreide, die Das Schweigen des politischen Liberalismus auf dessen Unfähigkeit zum Umgang mit einer bestimmten Art politischer Konflikte zurückführt. Anschließend wägt Martin Nonhoff Krisenanalyse und radikale Theorie der Demokratie gegeneinander ab, während Jörg Schaub fragt, warum das Luftschloss Liberalismus die Bodenhaftung verloren hat. Sodann plädiert Frank Nullmeier für eine Politische Theorie des Komparativs, die die menschliche Neigung, sich mit anderen zu vergleichen, nicht außen vor lässt. Und Frieder Vogelmann schließlich nimmt das trügerische Glück Liberaler Subjekte unter die Lupe.
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CfP: Das Kapital, dritter Band

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt zur Auseinandersetzung mit dem dritten, unvollendeten Band des “Kapitals” von Karl Marx ein. Unter dem Luxemburg’schen Motto “Ansporn zum Denken, zur Kritik und zur Selbstkritik” soll ein intensiver Austausch über Geschichte und Gegenwart linker Theoriebildung angeregt werden, der in eine Buchpublikation zu Marx‘ 200. Geburtstag (am 5. Mai 2018!) münden soll. Abstracts können bis zum 15. Juni 2016 in deutscher und englischer Sprache eingereicht werden. Hier geht’s zum ausführlichen Call.

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