Technische Probleme: Newsletter down

Der Eisbär ist beim Tierarzt. Vielleicht haben sich einige von euch schon gewundert: Ihr bekommt aktuell keine E-Mails von uns!

Wir posten dennoch sowohl hier auf dem Blog als auch bei Bluesky und sind auch über die Team-Adresse (team(at)theorieblog.de) wie gewohnt erreichbar. Nur der Newsletter per E-Mail kann aktuell eben nicht verschickt werden. Unsere Technikabteilung arbeitet mit Hochdruck daran und wir sind sicher, dass der Eisbär spätestens nach der Weihnachtspause wieder voll einsatzfähig ist. Letztere läuten wir übrigens wie gewohnt mit einem Jahresrückblick ein. Wer den nicht verpassen will, sollte am Freitag ab Mittag hier auf dem Blog oder auf Bluesky vorbeischauen. Danke für eure Geduld und bis Ende der Woche!

 

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Erinnerung: Call for Papers: Politische Theorien in den Geschichtswissenschaften und Geschichtstheorien in den Politikwissenschaften. Eine interdisziplinäre Begegnung

Da die Deadline naht, möchten wir nochmal ganz herzlich an unseren gemeinsamen Call mit Geschichtstheorie am Werk erinnern:

Mit den Blogs Geschichtstheorie am Werk und dem theorieblog.de  haben sich zwei Plattformen etabliert, die sich für eine breite Öffentlichkeit den theoretischen Grundfragen ihrer Fachdisziplinen (Geschichtswissenschaften und Politikwissenschaften) widmen. Zeit für eine Kooperation!

Gemeinsam wollen wir fragen, welche geschichtstheoretischen Vorannahmen, welche Vorstellungen von Geschichtlichkeit und historischen Narrativen sich in der Politischen Theorie wie etabliert haben und wie wirksam sind, und in umgekehrter Blickrichtung, welche politik- und gesellschaftstheoretischen Prämissen in der fachwissenschaftlichen Geschichtsschreibung warum und mit welchen Effekten aufzufinden sind. Inwiefern sind welche gesellschaftstheoretischen Elemente in historischen Argumenten unvermeidbar, welche historischen Legitimationen und Rekonstruktionen sind für politik- und gesellschaftstheoretische Argumentationen unverzichtbar? Verweisen die beiden Theoriebereiche also notwendigerweise (implizit) aufeinander?

In interdisziplinären Cross-Analysen, durch gegenseitiges Lesen und gemeinsames Nachdenken wollen die beiden Blogs das herausarbeiten, was im politischen Denken und in der historischen Forschung und Geschichtsschreibung implizit, unbewusst oder (zu) wenig reflektiert bleibt, aber dennoch wirkmächtig ist. Durch dieses reziproke Beobachten erhoffen wir uns, einerseits die blinden Flecken der Disziplinen sichtbarer und andererseits die dadurch gewonnenen Einsichten intra- und interdisziplinär fruchtbar zu machen. Erbeten werden Beiträge, die sich dezidiert um eine Verbindung (auch im spannungsreichen und konfliktiven Sinne) beider Disziplinen bemühen oder aber aus einer disziplinären Perspektive Texte, Diskurse und Theorien der jeweils anderen Disziplin auf ihre Vorannahmen hin untersuchen.

Zum ausführlichen Call for Papers geht es hier.

Die Beiträge werden bis zum 12. April 2026 im Umfang von maximal 1.800 Wörtern in deutscher oder englischer Sprache erbeten. Englischsprachige Beiträge werden allerdings nur auf „Geschichtstheorie am Werk“ erscheinen.

Wir freuen uns auf Ihre und eure Zusendungen! Nachfragen jederzeit gern an die Redaktion des Blogs „Geschichtstheorie am Werk“ (gtw[at]uni-bielefeld.de) oder an die Redaktion des „theorieblogs“ (team[at]theorieblog.de).

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CfP: “Critical Political Epistemology” Conference (Freiburg, 15.-17.09.2026)

Die Professur Epistemology and Theory of Science (Frieder Vogelmann) der Universität Freiburg veranstaltet gemeinsam mit dem Critical Political Epistemology Network (CPEN) vom 15. bis 17. September 2026 eine internationale Konferenz zum Thema „Critical Political Epistemology“ in Freiburg und bittet um Abstracts. Die Konferenz nimmt aktuelle Debatten der Politischen Epistemologie auf und will die dominanten analytischen Ansätze um kritische Perspektiven erweitern, z.B. aus der feministischen Epistemologie, Kritischer Theorie, de- und postkolonialen Ansätzen oder Foucault’schen Perspektiven. Mögliche Themen wären Epistemische Ungerechtigkeit und Unterdrückung; Ideologie, Propaganda und Epistemologie der Unwissenheit; Epistemisches (Miss-)Trauen; Epistemische Akteure und Handlungsfähigkeit;  Quellen und Orte der Wissensproduktion; Politische Epistemologie großer Sprachmodelle (LLMs); Aktivismus, epistemischer Widerstand und Gegenwissen. Abstracts von bis zu 700 Wörtern können bis zum 13. April 2026 eingereicht werden. Weitere Informationen zu Abstracts und Konferenz finden sich im Call.

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„Bürgerschaft“ – Programm und Infos zur Frühjahrstagung 2026 in Marburg

Bürgerschaft in ihren vielfältigen Formen und Facetten steht im Mittelpunkt der Frühjahrstagung 2026 der DVPW-Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“, die vom 18.-20. März 2026 an der Universität Marburg stattfindet. Als Organisator*innen sind in diesem Frühjar Oliver Eberl, Julian Nicolai Hofmann, Eva-Maria Schäfferle und Sandra Seubert aktiv. Ziel der Tagung ist es zu untersuchen, wie Konzept und Praxis der Bürgerschaft angesichts aktueller Herausforderungen neu gedacht werden müssen – im städtischen, europäischen und globalen Kontext, aus postkolonialer Perspektive, in neuen Formen politischer Teilhabe und vor dem Hintergrund eines steigenden Misstrauens in demokratische Werte und Institutionen. Das dreitägige Programm umfasst neben thematischen Panels und Podiumsdiskussionen zwei Keynote Lectures von Maarten Prak und Soraya Nour. Das aktuelle Programm ist hier zu finden, wer sich zur Anreise einmal orientieren möchte, findet hier einen Lageplan und nach dem Klick findet sich eine Liste mit Hotels, die die Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten erleichtert. Schließlich und ganz wichtig: Um Anmeldung per Mail an shkeberl@staff.uni-marburg.de wird gebeten. Die Anmeldefrist ist der 15. März.

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CfP: Wissenschaftsfreiheit mit Elif Özmen (Dortmund)

Am 08. und 09. Oktober 2026 findet die 3rd Dortmund Conference on Philosophy and Society zum Thema „Wissenschaftsfreiheit“ statt. Die Keynote hält Elif Özmen, weitere Workshopbeiträge werden noch gesucht. Vorschläge im Umfang von maximal 500 Wörtern können bis zum 31. Mai 2026 an luna.wieczorek@tu-dortmund.de gesendet werden. Es wird darum gebeten den Betreff „CfP Phil & Society 2026“ zu verwenden. Alles weitere zum Call und eine ausführliche Beschreibung des Formats findet ihr hier.

 

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Konferenz „Knowledge Without Comprehension? On Spirit after Hegel in the Age of AI“ (München)

Von 21. bis 23. Mai 2026 findet an der Hochschule für Philosophie München eine internationale Konferenz zu Ehren von Slavoj Žižek statt. Das Thema der Konferenz lautet „Knowledge Without Comprehension? On Spirit after Hegel in the Age of AI“. Im Zentrum stehen die Frage, ob es Wissen ohne Verstehen geben kann und was aus Hegels Konzept des Geistes im Zeitalter von KI wird. Was geschieht mit dem Geist, wenn Erkennen nicht mehr Verstehen bedeutet? Bedeutet KI eine neue Stufe der Vernunft – oder das Ende des Subjekts, das Hegel in den Mittelpunkt seines Systems gestellt hat? Interessierte finden alle ausführlichen Informationen zu Programm und Anmeldung hier:
https://hegelonai.wordpress.com/

 

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CfA ZPTh-Schwerpunktheft „Disruption, Bedrohung, Resilienz“

Als Gastherausgeber*innen suchen Dagmar Schulze-Heuling, Christoph Deppe und Gary S. Schaal Beiträge für ein neues Schwerpunktheft der Zeitschrift für Politische Theorie zum Thema „Disruption, Bedrohung, Resilienz – Politische Theorie im Angesicht aktueller Herausforderungen“. Der Schwerpunkt nimmt insbesondere die Frage in den Blick, wie demokratische Ordnungen Resilienz erreichen können angesichts technologischer Transformationen, sicherheitspolitischer Bedrohungen und demokratischer Erosionsprozesse. Abstracts (max. 1.000 Wörter zzgl. Gliederung) können bis zum 30. April 2026 an d.heuling@hsu.hamburg gesendet werden. Alle weitere Informationen finden sich hier im Call.

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CfP Workshop „Utopias of Work: Historical Perspectives“ (Groningen)

Lisa Herzog und Tyler C. Re veranstalten am 22. und 23. Oktober 2026 einen internationalen Workshop zum Thema „Utopias of Work: Historical Perspectives“ an der Universität Groningen.  Der Workshop befasst sich mit aktuellen Veränderungen der Arbeitswelt und den damit verbundenen Gerechtigkeitsfragen, etwa durch Prekarisierung, Automatisierung und KI. Er greift utopische und radikale Positionen aus der Geschichte der Philosophie sowie der politischen Ökonomie auf, um zu prüfen, was wir von früheren Denkansätzen für eine gerechtere Organisation von Arbeit im 21. Jahrhundert lernen können. Beitragsvorschläge werden bis 15. April 2026 erbeten, alle weiteren Informationen finden sich hier im Call.

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Workshops „Political Phenomenology“, Würzburg und Berlin

Die politische Phänomenologie hat sich in den letzten Jahren zu einem lebendigen Forschungsfeld entwickelt und ist mittlerweile international verbreitet. Anlässlich dessen wird in diesem Jahr zu zwei eintägigen Workshops in Political Phenomenology eingeladen. Sie richten sich an fortgeschrittene Master Studierende sowie Promovierende, die sich mit Theorien und Praktiken der Politischen Phänomenologie befassen. Die Workshops sollen ein Ort sein sich mit diesen Theorien kritisch zu befassen und sie systematisch weiterzuentwickeln. Der Fokus wird dabei auf die leib-körperliche, zeitliche, intersubjektive und historisch-generative Dimension von Erfahrung gelegt. Gegenstand ist die gemeinsame Diskussion aktueller Neuerscheinungen sowie die Vorstellung eigener Forschungsprojekte.

Der erste Workshop wird am Freitag, den 17.04.2026 in Würzburg stattfinden; der zweite am Samstag, den 24.10.2026 in Berlin.

Um eine vorherige Anmeldung unter contact[at]polit-phen.org wird gebeten. Mehr Informationen zum Programm gibt es hier.

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Workshop „Excessive State Power and State Killings in Democracies“ am HIS

Am 12. und 13. März findet am Hamburger Institut für Sozialforschung die Konferenz „Excessive State Power and State Killings in Democracies“ im Rahmen des Forschungskollegs „Bruchlinien der Demokratie“ statt. Das Programm findet sich hier: https://www.his-online.de/veranstaltungen/veranstaltung-einzelansicht/news/default-f9c51864044ec2cef7a19523330a7023/

Interessierte können sich zur Anmeldung direkt an das HIS wenden.

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CfP Panel „Aktuelle philosophische Perspektiven auf Migration“ Tagung für Praktische Philosophie Passau

Das im Aufbau befindliche Forschungsnetzwerk Philosophie und Migration (bestehend aus Coretta Ehrenfeld, Moritz Riemann, Sylvia Agbih, Amed Gharib und Victor Kempf) richtet im Rahmen der diesjährigen Tagung für Praktische Philosophie ein Panel zu aktuellen philosophischen Perspektiven auf Migration aus. Auch Beiträge aus der Politischen Theorie und Ideengeschichte sind willkommen. Die genaue Panel-Beschreibung findet sich hier.

Die Tagung für Praktische Philosophie findet am 24. und 25.9.26 an der Universität Passau statt; Beitragsvorschläge werden bis 01.04. über mail@philomigra.de erbeten, eine Entscheidung erfolgt spätestens Ende Mai.

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