CfA: Zwei Doktorandenstellen (Praktiken der Solidarität, München)

An der Hochschule für Philosophie in München in München sind zwei wissenschaftliche Mitarbeiterstellen (65%) in einem Projekt zu “Praktiken der Solidarität. Strukturen und Dynamiken transnationaler Solidarität im 20. und 21. Jahrhundert” ausgeschrieben. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird in Zusammenarbeit von Michael Reder (IHS München), Dietmar Süß (Universität Augsburg) und Stephan Lessenich (LMU) verantwortet. Die Stellen sollen zum 01. Februar 2018 starten, Bewerbungen müssen bis zum 10.12.2017 eingehen. Alle weiteren Informationen zu Projekt und Ausschreibung entnehmt bitte hier dem CfA als PDF.

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Critical Theory and New Materialisms (Erfurt)

Am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt findet nächste Woche (23.-24. November 2017) eine Konferenz zum Thema “Critical Theory and New Materialisms” statt. Wer über das – noch viel zu unausgeleuchtete – Verhältnis von Kritischer Theoriebildung und dem Neuen Materialismus nachdenken möchte, meldet sich bitte unter Ilona.Bode@uni-erfurt.de an. Alle weiteren Infos sowie das vollständige Programm gibt es hier.

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„… die beste Regierungsform bisher“? Bericht über die Gesprächsreihe „Defekte der Demokratie“ (Darmstadt)

Im Juni 2017 luden Schader-Stiftung und TU Chemnitz in Darmstadt zu einer dreiteiligen Gesprächsreihe zu strukturimmanenten Problemen der Demokratie ein. Im Fokus stand – neben Diagnosen und institutionenorientierten Therapievorschlägen – die Debatte mit der Praxis. Beteiligt waren Vertreter der Politischen Theorie, der empirischen Demokratieforschung, der Philosophie und der Politik.

„Mehr als 2000 Jahre nach dem einsetzenden Siegeszug der Demokratie wird es Zeit, sich mit ihren Problemen intensiver auseinanderzusetzen“, so die Veranstalter der Gesprächsreihe. Gemeint waren damit nicht etwa neuzeitliche (etwa Globalisierung) oder autokratische Herausforderungen, sondern demokratieimmanente Defekte – Probleme, die auf den demokratischen Charakter eines politischen Systems zurückgehen. Insgesamt drei demokratische „Baustellen“ erhielten Aufmerksamkeit: „fehlende Nachhaltigkeit“, „tatsächliche und vermeintliche Leistungsschwächen“ sowie „Mängel der Herrschenden, Mängel des Wahlvolks“. Damit knüpfte die Gesprächsreihe an eine Debatte an, die einer breiteren Öffentlichkeit jüngst etwa durch die Bücher David Van Reybroucks und Jason Brennans bekannt geworden sein dürfte.

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Arendt-Preis für Étienne Balibar – Verleihung und Kolloquium

Der Hannah-Arendt-Preis für Politisches Denken wird dieses Jahr an Étienne Balibar verliehen. Für die Festveranstaltung am 01. Dezember in Bremen ist die Anmeldung nunmehr geöffnet. Die Laudatio hält Vlasta Jalušič. Mit ihr, Balibar, Piotr Buras und Martin Nonhoff findet am nächsten Tag auch noch ein Kolloquium zu “Europa – Chaos und Pluralität” statt (2.12, ab 11 Uhr). Infos zu beiden Veranstaltungen und wie ihr euch anmeldet, findet ihr hier.

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Podiumsdiskussion: Zur Zukunft der Internationalen Politischen Theorie (Essen)

Am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen findet am 30.11 eine große Podiumsdiskussion zur Zukunft der Internationalen Politischen Theorie statt. Es diskutieren Petra Gümplová, Ina Kerner, Regina Kreide, Franziska Martinsen und Andreas Niederberger (moderiert von Volker Heins). Anlass ist unter anderem das Erscheinen eines Bandes von Regina Kreide und Andreas Niederberger Internationale Politische Theorie: Eine Einführung. Die Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung wird jedoch gebeten. Alle Infos findet ihr auf der Webseite des KWI oder hier als PDF.

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Workshop: The Social and Political Philosophy of Solidarity (HU Berlin)

Rahel Jaeggi, Gabriel Wollner und Lukas Kübler organisieren an der HU Berlin vom 7. bis 8. Dezember einen internationalen Workshop mit dem Titel „The social and political
philosophy of solidarity“. Dabei soll die neuere Debatte über konzeptuelle und normative Fragen der Solidarität aufgegriffen werden. Um Anmeldung wird bis 15. November gebeten. Alle Informationen finden sich hier.

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Tagung: Vermessungen einer Intellectual History der frühen Bundesrepublik

Im Rahmen des an der Professur für Politische Theorie und Ideengeschichte der TU Chemnitz durchgeführten Projekts “Intellectual History der Bundesrepublik” findet in Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig vom 30.11.-01.12.2017 eine Tagung zum Thema “Vermessungen einer Intellectual History der frühen Bundesrepublik” statt. Tagungsort ist Leipzig! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine vorherige Anmeldung unter sekretariat@saw-leipzig.de wird gebeten. Alle weiteren Infos und das Programm gibt es hier.

 

 

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Vorlesungsreihe: The DEBT Lectures (Frankfurt)

Am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main findet in diesem Wintersemester eine Vorlesungsreihe mit dem Titel “The DEBT Lectures” statt. In der Vortragsreihe geht es um die Reflexionen gegenwärtiger Schuldenbeziehungen im neoliberalen Europa und die Analyse eines erweiterten Verständnis von Schulden und Schuld in Hinblick auf die Konstituierung von Subjektivitäten und sozialen Bindungen. Eingeladen sind Maurizio Lazzaratto, Maria Markantonatou, Ute Tellmann, Silke Meyer und Yannis Stavrakakis. Die erste Veranstaltung mit Aristide Antonas ist schon gelaufen, aber als nächstes steht am 15.11 (19h, IfS)  ein Vortrag von Maurizio Lazzarato zu “The Debt and the War” an. Infos zur Reihe gibt es auf dem Plakat und zudem auch noch auf einem übergeordneten Blog.

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CfP: “Politikwissenschaftliche Hochschullehre – Perspektiven und Konzepte aus Theorie und Praxis”

Im Februar 2018 veranstaltet die DVPW-Themengruppe “Hochschullehre” in Hamburg ihre nun dritte Jahrestagung. Die Tagung richtet sich an Mitglieder der Themengruppe, DVPW-Mitglieder, aber auch an alle anderen interessierten Lehrenden und Studierenden der Politikwissenschaft und verwandter Disziplinen. Das Thema ist dieses Jahr:  “Politikwissenschaftliche Hochschullehre – Perspektiven und Konzepte aus Theorie und Praxis” und sicherlich auch für Kolleg_innen aus der Theorie und Ideengeschichte interessant.

Abstracts (für Vorträge, Diskussionen Roundtables o.ä.) im Umfang von maximal 600 Wörtern können bis zum 30. November 2017 an Julia Reuschenbach (julia.reuschenbach@uni-bonn.de) geschickt werden. Den ausführlichen Call mit allen weiteren Infos findet Ihr auf der Website der Themengruppe oder im PDF.

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