CfP: Politische Meinungsverschiedenheiten (Berlin)

Im Rahmen des Forschungsprojekts “Tiefe Meinungsverschiedenheiten” findet im Oktober an der HU Berlin eine Tagung zu politischen Meinungsverschiedenheiten statt. Im Zentrum steht dabei die Analyse politischer Meinungsverschiedenheiten aus der Warte der Erkenntnistheorie, wobei die moralische und politische Dimension des Phänomens aber nicht unter den Tisch fallen soll. Der Call ist demnach für Forscher*innen aus verschiedenen Disziplinen interessant. Hotel- und Reisekosten aus Europa werden übernommen. Deadline ist der 16.07. Hier geht es zum Call.

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Zivilsation, Kultur und Barbarei in Stuttgart – CfP

Bis zum 18. Juni können Promovierende sich für das jährliche deutsch-französische Doktorandencolloquium des Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) bewerben, das im Oktober zum Thema “Zivilisation, Kultur und Barbarei” stattfindet. Das Kolloquium ist offen für TeilnehmerInnen verschiedener Disziplinen; ein Themenumriss sowie alle weiteren Hinweise finden sich hier.

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Vortrag von Hartmut Rosa: Analyse, Diagnose, Therapie? Eine kritische Neubestimmung der Spätmoderne

Am 13.06.2017 hält Hartmut Rosa einen Vortrag am Frankfurter Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” zum Thema “Analyse, Diagnose, Therapie? Eine kritische Neubestimmung der Spätmoderne“. Der Vortrag findet im Gebäude “Normative Ordnungen” am Campus Westend statt. Alle weiteren Infos findet ihr auf dem Flyer. Um eine vorherige Anmeldung bei Sonja Sickert wird gebeten: sekretariat.forst@soz.uni-frankfurt.de

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Konferenz in Berlin: “Dimensions of Poverty”

Am 8. und 9. Juni veranstalten die FU Berlin und die DFG Kolleg-Forschergruppe Justitia Amplificata im Haus der Kulturen der Welt eine Tagung zum Thema “Dimensions of Poverty”. Das Programm verbindet dabei philosophische und entwicklungsökonomische Perspektiven entlang dreier Themenschwerpunkte: (1.) Normative Fragen der Armutsbemessung (Poverty of What?); (2.) Epistemische Ungerechtigkeit in der Armutsforschung; (3.) Politische und moralische Verantwortung von Akademikerinnen angesichts globaler Armut.
Vorgesehen sind Keynotes u.a. von: Sabina Alkire (Oxford), Varun Gauri (World Bank), Mitu Sengupta (Toronto), Leif Wenar (London), Sanjay Reddy (New York), Stephan Klasen (Göttingen) und Jo Wolff (London). In mehreren Sektionen werden zudem ausgewählte Paper internationaler NachwuchswissenschaftlerInnen präsentiert. Weitere Informationen und das vollständige Programm finden sich hier. Für die Teilnahme wird um Registrierung bei der Konferenzmanagerin Valerie Bignon (bignon@em.uni-frankfurt.de) gebeten. Für weitere Fragen stehen die Organisatoren – Valentin Beck, Stefan Gosepath, Henning Hahn, Robert Lepenies – jederzeit gerne unter dimensionsofpoverty@gmail.com zur Verfügung.

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Konferenz: Demokratie im Ausnahmezustand

Am 13. und 14. November 2017 findet in Paris am Deutschen Historischen Institut die von Matthias Lemke organisierte Konferenz “Demokratie im Ausnahmezustand” statt. Das Programm ist frisch veröffentlicht, u.a. gibt es eine Keynote von Stefan Voigt über Effekte der Ausrufung von Ausnahmzuständen, einen Dokumentarfilm namens “Endstation Bataclan” (eingeführt von Paula Diehl) und jede Menge interessante Vorträge. Schaut euch das Programm hier an.

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Wien: Anticipating Democratic Alternatives

Am 8. und 9. Juni findet an der Universität Wien eine Konferenz zu demokratischen Alternativen statt. Unter dem Titel “Anticipating Democratic Alternatives. The Demise of Futurity and the Future of Critique” werden unter anderem die Organisatoren Oliver Marchart und Linda Zerilli, aber auch Regina Kreide, Florian Grosser u.a. diskutieren.

Das vollständige Programm findet sich hier, eine Anmeldung ist erbeten.

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„Politische Kulturforschung reloaded“. Bericht zur Tagung des AK „Politik und Kultur“ der DVPW (Wuppertal)

Wenn in der politischen Theorie über den „Formwandel der Demokratie diskutiert wird, gehen damit zwangsläufig auch Prozesse der kulturellen Transformation einher. Westlich-liberale Demokratien sehen sich hinsichtlich ihrer kulturellen Verankerung grundlegenden strukturellen Veränderungen gegenüber. So beschränkt sich die Digitalisierung von Kommunikation nicht länger auf die soziale Vernetzung und Selbstinszenierung, sondern greift sowohl in Krisen- als auch in Alltagsituationen auf das Politische über. Zudem prägt das Erstarken (rechts-)populistischer Strömungen die gegenwärtige politische Auseinandersetzung, während zeitgleich neue Formen des Protests, sozialer Bewegungen und politischer Partizipation zu beobachten sind. Vor diesen aktuellen Hintergründen fragte die Tagung des Arbeitskreises nach neueren Befunden zum Zusammenhang von Politik und Kultur, den sich verändernden kulturellen Dispositionen der Wahrnehmung und Beurteilung des Politischen sowie nach innovativen theoretischen, programmatischen und methodischen Ansätzen der politischen Kulturforschung. (mehr …)

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Workshop: Radical Democracy (Frankfurt)

Am 12 und 13.06.207 findet am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main ein Workshop zu “Radical Democracy” mit Andreas Kalyvas von der New School for Social Research statt. Als Kommentatoren bei dem von Aristotelis Agridopoulos organisierten Workshop stehen Dagmar Comtesse und Felix Trautmann bereit. Alle weitere Details findet ihr auf dem Workshopflyer. Interessierte mögen sich bitte per Mail bis zum 26. Mai 2017 bei Aristotelis Agridopoulos (agridopoulos@em.uni-frankfurt.de) melden.

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dis:positions. Neue Veranstaltungsreihe zu französischer Philosophie heute

Am 24. Mai startet eine neue Veranstaltungsreihe in Berlin. Unter dem Titel “dis:positions. Französische Philosophie heute” haben es sich der Verein diffrakt. Zentrum für theoretische Peripherie und allen voran Moritz Gansen und Hannah Wallenfels zur Aufgabe gemacht, jüngeren Stimmen der französischen Philosophie, die bisher in Deutschland oft unbekannt sind, ein Forum zu bieten. Einmal im Monat werden französische Denkerinnen und Denker an wechselnden Orten in Berlin Schlaglichter auf aktuelle Positionen und Dispositionen der französischen Philosophie werfen und diese zur deutsch-französischen Debatte stellen. Los geht es nächste Woche Mittwoch um 19 Uhr mit dem Thema Populismus. Im Institut Français diskutieren Éric Fassin (Université Paris-VIII), Estelle Ferrarese (Université de Picardie Jules Verne) und Jean-Claude Monod (CNRS, Archives Husserl de Paris). Die französische Diskussion wird ins Deutsche übersetzt.

Themen zukünftiger Abende sind z.B. Lebensformen, Welträume und Arbeit, aber auch Gender, Migration und Postkolonialismus. Wir werden diese Reihe in den kommenden Monaten begleiten und die Videos der politiktheoretisch interessanten Debatten bei uns zur Verfügung stellen. Zur ausführlicheren Ankündigung und den bisher bekannten Themen, Terminen und Orten geht es hier oder noch einmal nach dem Klick.

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Vortragsreihen zu Demokratie und Grundgesetz in Siegen

Elemente, Herausforderungen und Chancen der Demokratie stehen immer donnerstags um 20 Uhr im Fokus einer Reihe von öffentlichen Abendvorträgen des von der Universität Siegen ins Leben gerufenen Forums Siegen. Theoretische Perspektiven macht dabei am 18. Mai 2017 insbesondere Emanuel Richter (RWTH Aachen) mit einem Vortrag zu “Was ist Demokratie? Argumente gegen deren Beliebigkeit” stark. Theoretische Perspektiven durchziehen aber auch die Vorträge zu politischer Bildung (Christian Zimmermann) oder demokratischer Selbstbestimmung und Staatsbürgerschaft (Anna Meine).

Zudem liest die Universität Siegen im Rahmen des Programms “Eine Uni – ein Buch” in diesem Semester das Grundgesetz. Zu den Aktivitäten und Aktionen gehört dabei auch die Ringvorlesung Donnerstags um 6. Diskutiert werden u.a. philosophische, juristische und politikwissenschaftliche Perspektiven auf das Grundgesetz – von Grundfragen der Freiheit und Menschenwürde über Möglichkeiten des Verfassungswandels bis zum Spannungsfeld von Gleichheit und Differenz.

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