Was stimmt nicht mit der Demokratie? Hartmut Rosa am 2. Mai in Halle

Im Rahmen der Halle Lectures hält am 2. Mai der Soziologie Hartmut Rosa einen Vortrag und fragt: „Was stimmt nicht mit der Demokratie? Ein neues Konzept des Gemeinwohls.“ Hier eine Andeutung der These:

Muss Politik ein unversöhnlicher Kampf sein? Eine solche Auffassung zerstört die lebensweltlichen Voraussetzungen demokratischer Gestaltung. Nicht der Streit, sondern das gemeinsame, wenn auch konflikthafte Gestalten sollte den Konstitutionsgrund des Politischen darstellen. Weil substantielle Bestimmungen des Gemeinwohls jedoch notwendig partikular sind, entwickelt der Vortrag die These, dass sich Gemeinwohl konsistent nur als Resonanzverhältnis denken lässt, das durch den demokratischen Prozess zu realisieren ist – mit Resonanzen in sozialer (Beziehungen zwischen den Menschen), materialer (Beziehungen zur geteilten Lebenswelt) und existenzialer Hinsicht (Beziehungen zu umgreifenden Totalitäten wie der Welt, der Natur, dem Leben).

Eine Anmeldung ist nicht notwendig; Beginn ist 18 Uhr s.t. im Festsaal des Stadthauses.

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DNGPS-Fachtung 2019 – CfP: „Die politisierte Gesellschaft?“

Die Deutsche Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft hält nach einer kurzen Pause in diesem Jahr wieder eine Fachtagung ab, für die nun Paper-Vorschläge eingereicht werden können. Thema ist: „Die politisierte Gesellschaft? Emotion, Politik & Protest“. Die Tagung findet vom 25. bis 27.9. in Hannover statt. Bewerben können sich insbesondere Studierende, aber auch Promovierende bis zum 1. Juni – methodisch ist die Veranstaltung innerhalb des Rahmenthemas relativ offen, auch und gerade TheoretikerInnen und IdeenhistorikerInnen sind gern gesehen. Alle Infos hier.

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24./25. April in Bielefeld: „Wissen.schafft.Freiheit?“

An der Universität Bielefeld finden Ende April eine Podiumsdiskussion sowie ein Workshop zum Thema „Wissen.schafft.Freiheit? Meinung, Rede und Kritik im universitären Raum“ statt. Organisiert wird die Tagung von Elif Özmen und Michaela Rehm; aus der Politischen Theorie diskutiert u.a. Paula Diehl mit. Eine Anmeldung ist möglich unter praktische@phil-uni-giessen.de. Alle weiteren Infos finden sich hier oder nach dem Klick.

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CfA: „Negative Anthropologie. Ideengeschichte und Systematik einer unausgeschöpften Denkfigur“

Lange Zeit stand der Ausdruck „Negative Anthropologie“ für den Titel von Ulrich Sonnemanns gleichnamigem Buch, das, 1969 erschienen, der Kritischen Theorie zugeordnet wird, ohne es in deren kanonisches Zentrum geschafft zu haben. Sonnemanns vom Zeitgeist der 68er beschwingte Kritik galt jeglicher Anthropologie und zielte, das berühmte Veto Adornos mit Gehlen als konkretem Gegner vor Augen programmatisch ausbuchstabierend, auf eine Negation von Anthropologie überhaupt. Ironischerweise hat der Begriff seine maßgebliche Prägung also durch ein irreführend betiteltes Buch erhalten, das auch eine Negative Anthropologie verwirft, da eine solche noch immer eine Anthropologie zu sein hätte. Sonnemanns Modell möchten wir in diesem Sammelband, der im Januar 2020 bei de Gruyter in der Reihe „Philosophische Anthropologie“ erscheinen soll, alternative Konzeptionen Negativer Anthropologie gegenüberstellen, und zwar unter systematischen und historischen Gesichtspunkten: (mehr …)

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CfP: „Dialektik des Liberalismus“ (Zeitschrift für Politische Theorie)

Für ihr geplantes Schwerpunktheft der Zeitschrift für Politische Theorie (ZPTh) zum Thema „Dialektik des Liberalismus – Zwischen globalem Versprechen und Verfehlungen“ freuen sich Michael Reder, Dominik Finkelde und Karsten Fischer über Beitragsvorschläge. Abstracts im Umfang von max. 3.000 Zeichen können bis zum 31. Mai 2019 an Karolin-Sophie Stueber (karolin-sophie.stueber@hfph.de) geschickt werden. Ein Feedback durch die Herausgeber*innen erfolgt bis zum 30. Juni 2019. Die fertigen Beiträge werden dann zum 30. November 2019 fällig. Den ausführlichen Call mit allen weiteren inhaltlichen und formalen Infos findet ihr hier.

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Pol. Akademie Tutzing: Tagung zu Richard Rorty

Anlässlich des dreißigjährigen Erscheinens von „Kontingenz, Ironie und Solidarität“ findet vom 20. bis 22. Mai an der Politischen Akademie Tutzing eine Tagung mit dem Titel „Richard Rorty als Herausforderung für die politische Philosophie“ statt, organisiert von Martin Müller und Michael Spieker. Mit dabei sind unter anderem Hauke Brunkhorst aus Flensburg und Christian Schwaabe von der LMU. Das vollständige Programm ist hier einzusehen.

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Programm zur Tagung „Die neuen Kulturkämpfe“

Am 27. und 28. März findet auf dem Campus Griebnitzsee in Potsdam die nächste Tagung des DVPW-Arbeitskreises „Politik und Kultur“ statt. Thema sind diesmal die „neuen Kulturkämpfe“ und die Panel stellen ‚Kultur‘-Konzepte, kulturelle Konfliktlinien, Schauplätze von Kulturkämpfen, ihre internationalen Kontexte sowie Moderationen und Lösungsvorschläge zur Debatte. Den Abendvortrag mit einem Blick aus dem Osten Europas auf die politische Sprengkraft der Kultur hält Zaal Andronikashvili. Das vollständige Programm findet sich hier. Interessierte werden bis zum 22. März um eine formlose Anmeldung gebeten.

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CfA Postdoc-Stelle, Praktische Philosophie, Bern

Am Institut für Philosophie der Universität Bern, Abteilung Praktische Philosophie (Anna Goppel), ist eine Postdoc-Stelle (75%) ausgeschrieben. Die Stelle ist auf 18 Monate befristet; geplanter Vertragsbeginn der 1. November 2019. Da neben eigener Forschung die Mitarbeit an einem Drittmittelantrag Teil der Aufgaben ist, besteht ggf. bei erfolgreicher Antragstellung die Möglichkeit auf eine längerfristige Beschäftigung. Kandidat*innen müssen eine Promotion in Philosophie, einen Forschungsschwerpunkt im Bereich der politischen Philosophie bzw. der normativen oder angewandten Ethik sowie sehr gut Englischkenntnisse mitbringen und Freude an Diskussionen und Arbeit im Team haben. Bewerbungsfrist ist der 20. März 2019 . Die vollständige Ausschreibung findet sich hier (Deutsch und Englisch) und nach dem Klick.

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