Wittgenstein-Lectures: A.J. Julius über „Labor’s Self-Liberation from Capital“ (27.6.-1.7. Bayreuth)

Vom 27. Juni bis zum 1. Juli wird A.J. Julius (UCLA) fünf Vorlesungen im Rahmen der Wittgenstein-Lectures an der Uni Bayreuth halten. Der Titel der Lectures lautet: „Labor’s Self-Liberation from Capital“. Lillian Cicerchia von der FU Berlin und Nicholas Vrousalis aus Rotterdam werden die Vorlesungen kommentieren. Gäste sind herzlich willkommen, alle detaillierten Informationen zu der Veranstaltung finden sich hier.

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Workshop „decentering theories: intercultural philosophy, comparative political theory, postcolonial studies and decolonial thought in dialogue“ (Koblenz Landau)

Vom 23. bis 25. Juni 2022 veranstaltet das Seminar Politische Wissenschaft der Universität Koblenz Landau, Campus Koblenz, den internationalen Workshop „decentering theories: intercultural philosophy, comparative political theory, postcolonial studies and decolonial thought in dialogue“. Der Workshop ist zugleich die Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts „Diversity, Power, and Justice. Transcultural Perspectives“ (Franziska Dübgen/Ina Kerner). Teil des Workshops ist eine öffentliche Abendveranstaltung mit dem Titel „decentering political theories: a dialogue“. Vortragende sind Sanjay Seth (Goldsmiths, University of London) und Humeira Iqtidar (King’s College, London). Die Teilnahme ist vor Ort oder per Zoom möglich. Interessierte werden gebeten, sich vorab anzumelden. Das Programm sowie alle weiteren Informationen zum Workshop finden sich hier.

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CfP „Zur Zukunft der Demokratie in der Europäischen Union“ (Frankfurt/Main)

Das Wilhelm Merton-Zentrum für Europäische Integration und Internationale Wirtschaftsordnung an der Goethe-Universität Frankfurt veranstaltet am 4. November 2022 eine digitale Tagung zum Thema „Zur Zukunft der Demokratie in der Europäischen Union“. Diese Tagung richtet sich insbesondere an Nachwuchswissenschaftler*innen und soll einen Austausch mit Praktiker*innen ermöglichen. Bewerbungen, bestehend aus einem anonymisierten Abstract mit maximal 500 Wörtern und einem Lebenslauf, sind bis zum bis zum 10. Juli 2022 an tagung.demokratie@jur.uni-frankfurt.de zu richten. Der ausführliche Call for Papers findet sich hier.

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Adorno-Vorlesungen „Race, Culture, History“ (Frankfurt 29.6.-1.7.)

Die diesjährigen Adorno-Vorlesungen des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main werden von Linda Martín Alcoff (Hunter College/Graduate Center der City University of New York) gehalten. Ihre drei Vorlesungen laufen unter dem Titel »Race, Culture, History« und finden vom 29. Juni bis zum 1. Juli 2022 im Hörsaal IV am Campus Bockenheim statt. Darin widmet sich Alcoff der historischen und kulturellen Rekonstruktion von Race und damit verbundenen Identitäten: Welche Erfahrungen entstehen aus der konstitutiven Beziehung von Race, History and Culture? Wie sind bestimmte Vorstellungen von Race mit konkreten, regressiven wie progressiven, Praktiken und Lebensweisen verbunden? Und inwieweit braucht es neue Ansätze, um die Narrative des Rassismus und ihr Fortbestehen zu überwinden und gesellschaftliche Verhältnisse zu transformieren? Weitere Information finden sich auf der Website des IfS.

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Benjamin-Lectures: Nancy Fraser über „Three Faces of Capitalist Labor“ (Berlin 14.-16.6.))

Nancy Fraser wird in diesem Jahr die Benjamin-Lectures in Berlin halten. Sie spricht am 14./15./16. Juni 2022 über „The three faces of capitalist labor. Uncovering the hidden ties among gender, race and class“. Im Zentrum der Lectures steht die folgende Frage: Sollten wir die heutigen antirassistischen, antiimperialistischen und feministischen Kämpfe als unerkannte Arbeitskämpfe betrachten? Fraser widmet sich der verborgenen Verbindungen zwischen Geschlecht, Rasse und Klasse, indem sie sie mit drei Formen der kapitalistischen Arbeit verknüpft: ausbeuterische Arbeit, entrechtete Arbeit und Hausarbeit. Die öffentlichen Vorlesungen finden jeweils von 18-20 Uhr im Haus der Kulturen der Welt statt; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Alle ausführlichen Informationen findet Ihr hier.

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CfP Workshop „Methodische Herausforderungen zwischen Kunst und Aktivismus“

Im Rahmen der Jahrestagung des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung „Methoden der
Bewegungsforschung“ am 15. und 16. September 2022 an der Humboldt-Universität zu Berlin findet ein Workshop zum Thema „Methodische Herausforderungen zwischen Kunst und Aktivismus“ statt. Hierfür werden noch Beitragsvorschläge gesucht.

Forschung an der Schnittstelle von Kunst und sozialen Bewegungen geht mit besonderen
methodischen Herausforderungen einher. Was braucht es, um ein Mobilisierungsplakat, einen
Protestchor oder ein Straßentheater zu verstehen? Wie lässt sich das Verhältnis von politischen
Künstler*innen und sozialen Bewegungen fassen? Die Mischungsverhältnisse von künstlerischem und
aktivistischem Handeln rufen auch unterschiedliche Forschungstraditionen der Künste- und
Sozialwissenschaften auf. Wie verhalten sich Methoden der Literatur-, Film-, Musik- und
Theaterwissenschaft, der Architektur und Kunstgeschichte zu denen, die in Soziologie und
Politikwissenschaft, Anthropologie und Psychologie zur Erforschung sozialer Bewegungen entwickelt
wurden? Welche Perspektiven der Integration gibt es? Welche Erfahrungen sammeln Forschende,
die Praktiken, Aktionen und Artefakte in diesem Feld betrachten?

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Symposium „Welche Eigentumstheorie brauchen wir?“ Duisburg-Essen (30.6./1.7.)

Am 30.6. und 1.7. findet ein von Eva Weiler (Uni Duisburg-Essen) veranstaltetes Symposium zum Thema „Eigentum zwischen ‚absolutem dominium‘ und institutionellem Regime – welche Eigentumstheorie brauchen wir?“ in Essen statt. Das Symposium verfolgt das Ziel, nach dem Verhältnis zwischen Empirie und normativer Theorie in der Theoriebildung des Eigentums zu fragen. Außerdem soll diskutiert werden, was sich aus dem Austausch zwischen liberalen, hegelianisch-marxistischen Ansätzen und solchen, die die eigene, historisch verortete Normativität von Institutionen stärker betonen, für die Eigentumsdiskussion ergibt. Interessierte, die an der Veranstaltung teilnehmen wollen, können sich unter eva.weiler@uni-due.de anmelden; das ausführliche Tagungsprogramm findet sich hier.

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Buch Symposium „Climate Justice“ (Bad Homburg/Frankfurt, 7./8. Juni)

Am 7. und 8. Juni findet ein vom Lehrstuhl für Internationale Politische Theorie organisiertes Buch Symposium zum Thema „Climate Justice“ statt. Den Höhepunkt der hybriden Veranstaltung bildet ein Book Launch, bei dem Elizabeth Cripps (“What Climate Justice Means and Why We Should Care”), Catriona McKinnon, (“Climate Justice and Political Theory”) Darrel Moellendorf (“Mobilizing Hope: Climate Change and Global Poverty”) und Henry Shue (“The Pivotal Generation: Why We Have A Moral Responsibility to Slow Climate Change Right Now”) ihre neuen Bücher zur Klimagerechtigkeit vorstellen und diskutieren. Die Veranstaltung findet am 7. Juni beim Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg statt und am 8. Juni im Normative Ordnungen Gebäude der Goethe-Universität in Frankfurt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung an ellen.niess@normativeorders.net erforderlich. Weitere Informationen finden sich hier.

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Roundtable „Racial Capitalism“ in Berlin am 30.5.2022

Das Berliner Center for Humanities and Social Change veranstaltet am 30.5.2022 einen öffentlichen Roundtable zum Thema „Racial Capitalism“. Sprecher*innen auf dem Podium sind Manuela Bojadžijev, Nancy Fraser, Bafta Sarbo and Keeanga-Yamahtta Taylor. Ausgangspunkt der Debatte sind zwei Fragen: Sind kapitalistische Gesellschaften notwendigerweise rassistisch? Und falls das zutrifft, warum ist das so? Entlang dieser beiden Fragen soll der komplexe Zusammenhang zwischen Rasse, Geschlecht und Kapitalismus vermessen werden. Die Veranstaltung findet von 18-20 Uhr im Audimax II (Hörsaalzelt) in der Philippstr. 13/ Luisenstr. 56 statt; alle Details finden sich hier.

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