Tagung: Die Fabrikation von Demokratie (Duisburg-Essen)

Vom 5.-6. Dezember 2019 findet an der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg) die Tagung „Die Fabrikation von Demokratie. Baustellen performativer politischer Repräsentation“ statt. Sie geht davon aus, dass die empirische Demokratieforschung Demokratie als eine vorgängige Ordnung konzeptualisiert und daher den kontinuierlichen Wandel von Praxis und Kultur der Demokratie nicht gut erfassen kann. Sie sucht daher nach einer neuen Form von deskriptiv-analytischer Demokratieforschung im Rahmen eines konstruktivistischen Forschungsdesigns. Die Tagung wird von Prof. Dr. Renate Martinsen (Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Jan-Peter Voß (Berlin)  im Rahmen der DVPW-Arbeitskreise „Konstruktivistische Theorien der Politik“ sowie „Politik, Wissenschaft und Technik“ organisiert. Das Programm findet sich hier, Hinweise zur Anreise gibt es hier und es wird um Anmeldung bis 02. Dezember gebeten (hiwi-martinsen[at]uni-due.de).

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CfP: 4. Workshop für Politische Philosophie (Berlin)

Am 22. und 23. Juni 2020 findet an der Freien Universität Berlin der 4. Workshop für Politische Philosophie statt. Der Workshop wird von Henning Hahn, David Schweikard und Fabian Wendt organisiert und soll insbesondere (aber nicht ausschließlich) jüngeren Politischen Philosoph*innen die Möglichkeit bieten, ihre Arbeiten zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Thematisch ist der Workshop nicht weiter eingegrenzt, allerdings werden Vorträge bevorzugt, die systematische (statt rein ideengeschichtliche) Fragen der Politischen Philosophie behandeln. Die Vorträge können auf Deutsch oder Englisch gehalten werden. Teilnehmer*innen sollten deshalb beide Sprachen verstehen und in beiden Sprachen diskutieren können. Inklusive Diskussion stehen für jeden Vortrag 45 Minuten zur Verfügung. Eine Übersicht über die früheren Workshops findet sich hier.

Bis zum 31. Januar 2020 können Vorschläge für Beiträge gemacht werden. Einreichungen sollten als PDF-Datei mit einem anonymisierten Kurzabstract (ca. 250 Wörter) und einer ebenfalls anonymisierten längeren Version (ca. 750-1.000 Wörter) an Fabian Wendt (fwendt@unc.edu) geschickt werden. Für das Catering während des Workshops wird voraussichtlich eine geringfügige Teilnahmegebühr erhoben.

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CfP: „Criticism of religion in the early Enlightenment and the associated change in the understanding of nature and normativity“

Am 27./28. Februar 2020 findet in Frankfurt (Main) ein Workshop zur Religionskritik in der Aufklärung statt. Die Veranstalter*innen Oliver Lembcke und Eva Buddeberg bitten dafür um Vortragsvorschläge von max. 500 Wörtern bis zum 15. Dezember 2019. Der Workshop geht von der neueren Forschung zum Verhältnis zwischen Säkularisierung und Moderne und zwischen Aufklärung und Christentum aus, durch die alte Fragen neu beleuchtet werden können: Was war historisch gesehen das Programm von Religionskritik? Welche Relevanz hat dies für die Gegenwart? Und wie verhält sich „die“ Aufklärung dazu? Einen ausführlichen Call, die Kontaktdaten und weitere Informationen finden sich hier.

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Tagung: „Die Demokratie und ihre Feinde“ (06./07.12.)

Die Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens (DGEPD) veranstaltet am 06. und 07. Dezember eine Tagung zum Thema „Die Demokratie und ihre Feinde“. Sie wird in Kooperation mit der Universität Vechta und der Katholischen Akademie Stapelfeld organisiert und findet in Cloppenburg statt. Auf der Tagung sollen die aktuellen Gefährdungen der Demokratie von innen und außen untersucht werden, um daraufhin nach Abwehrmöglichkeiten der Demokratie zu fragen. Dafür kommen Beiträge aus Philosophie, Politik-, Geschichts- und Rechtswissenschaft zusammen. Alle Informationen zu Programm und Anmeldung finden sich hier.

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Für Kurzentschlossene: Das Rechtsdenken Pierre Bordieus (Berlin)

Am kommenden Montag, 4.11, findet am Institut für Sozialwissenschaften der HU-Berlin eine Podiumsdiskussion zum Rechtsdenken Pierre Bourdieus statt. Anlass ist das Erscheinen eines Sammelbandes zum Thema. Mit der Herausgeberin, Andrea Kretschmann, diskutieren Beate Krais (TU Darmstadt), Thomas Schmidt-Lux und Hans-Peter Müller (HU Berlin). Die Vom Centre Marc Bloch mitveranstaltete Diskussion findet von 16 bis 18 Uhr in der Universitätsstraße 3b, Raum 205 statt. Alle Infos auch hier nochmal auf dem Poster.

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Workshop „Narrative ökonomischer Ungleichheit“ (Duisburg)

Die NRW School of Governance organisiert gemeinsam mit der Hans-Böckler-Stiftung am 3. Dezember einen Workshop zu „Narrativen ökonomischer Ungleichheit“ an der Universität Duisburg-Essen (Standort Duisburg). Im Rahmen des Workshops soll darüber diskutiert werden, wie die sozioökonomischen Probleme des 21. Jahrhunderts in verschiedenen Diskursfeldern der Politik erzählt werden, welche Diskursgemeinschaften bestehen und welche Optionen in diesen Konstellationen politisch verhandelt werden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ausführliche Informationen sowie das Programm finden sich hier.

 

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Vortrag von Alexander Somek „Was ist nachpositivistisches Rechtsdenken?“ (Berlin)

Am 14. November hält Alexander Somek (Wien) einen Vortrag zum Thema „Was ist nachpositivistisches Rechtsdenken?“. Wer weder dem Rechtspositivismus anhängt noch dem Naturrecht huldigt, hat sich bis vor Kurzem im rechtswissenschaftlichen Niemandsland befunden. Diese terra nullius ist gegen Ende des zwanzigsten Jahrhundert vom nachpositivistischen Rechtsdenken besetzt worden. Allerdings ist dieser Platz umstritten, im Vortrag soll ein soziologisches Programm vorgestellt werden, das an elementare Ideen der historischen Rechtsschule anschließt.

Der Vortrag findet von 18 bis 20 Uhr im Hörsaal A des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft der FU Berlin statt. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Rechtskritik als Gesellschaftstheorie“ am Arbeitsbereich Politik und Recht von Christian Volk. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, weitere Infos zu dem Vortrag gibt es hier.

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Symposium „Wie wird die Praktische Philosophie praktisch?“ (Berlin)

Wie wird die Praktische Philosophie praktisch? Diese Frage ist Gegenstand eines zweitägigen Symposiums (8./9.11.) am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin, das zu Ehren von Stefan Gosepath anlässlich seines 60. Geburtstags stattfindet. Die Konferenz wird von Robin Celikates, Tamara Jugov und Valentin Beck organisiert. Das ausführliche Programm zur Veranstaltung findet sich hier.

Achtung kurze Anmeldefrist: Eine Anmeldung ist bis nur zum 30.10.2019 möglich, und zwar bei Barbara Heinrich (bls.heinrich@gmail.com). Die maximale Zahl der Teilnehmer*innen ist begrenzt.

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Workshop „50 Years On: Readings of Adorno“ (Berlin)

Anlässlich des 50. Todestages von Theodor W. Adorno veranstaltet der Lehrstuhl für Sozialphilosophie und Kritische Theorie der HU Berlin am 5./6. Dezember einen internationalen Workshop in Berlin, der sich den „Readings of Adorno“ widmet. Im Zentrum stehen dabei die Fragen, welche Zugänge das Werk Adornos für zeitgenössische Debatten der Sprachphilosophie sowie der Moral- und Sozialphilosophie eröffnet bzw. was Adorno zum Verständnis dieser Debatten beitragen kann. Beiträge zugesagt haben Jay Bernstein, Julia Christ, Fabian Freyenhagen, Katia Genel, Agnès Grivaux, Antonia Hofstätter, Philip Hogh, Bastian Ronge und Arvi Särkelä.

Es steht eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Teilnahme an dem Workshop zur Verfügung. Um Anmeldung wird gebeten bis 3. November unter workshops.sozialphilosophie@hu-berlin.de.

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Programm zur Thementagung „Wie relevant ist die Politikwissenschaft?“

Um die Frage „Wie relevant ist die Politikwissenschaft?“ dreht sich vom 12. bis zum 14. Dezember 2019 in Frankfurt die erste Thementagung der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW). Das Programm ist nun  erschienen und umfasst eine Vielfalt von Vorträgen, Panels und Podiumsdiskussionen, die die Frage nach der Relevanz der Politikwissenschaft für ganz unterschiedliche Fachbereiche und gesellschaftliche bzw. politische Kontexte diskutieren und durchaus auch politiktheoretisch interessant sein können. Da aufgrund der zur Verfügung stehenden Räume die Zahl der Teilnehmer*innen begrenzt werden muss, sollten sich Interessierte zeinah unter anmelden. Alle Infos zum Programm, zur Anmeldung und auch zu zur Verfügung stehenden Hotel-Kontingenten finden sich im Programm online.

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