Interview mit Axel Honneth bei Zeit-Online

Sehr unterhaltsam. Besonders freut mich, dass Axel Honneth das „Philosophische Quartett“ ebenso zu schätzen weiß wie wir:

„Honneth: Ehrlich gesagt finde ich die Sendung erbärmlich. Ich stamme aus einer Zeit, in der geisteswissenschaftliche Diskussionen in den Medien mehr Raum hatten und nicht auf schrille Thesen angewiesen waren, um die Quoten zu erhöhen.“

Hier geht es zum Interview.

(Via Political Theory, thanks for the pointer!)

4 Kommentare zu “Interview mit Axel Honneth bei Zeit-Online

  1. krass sind die kommentare auf zeit-online (das interview selbst übrigens stammt von zeit-campus, dies aber nur nebenbei): acht seiten derzeit…., und stellenweise wirklich unfair und beleidigend, honneth ebenso den journalisten betreffend. meinerseits finde ich das interview interessant, natürlich etwas dünn, aber man muss ja auch sehen, in welchem rahmen es geführt wurde (nämlich eben für zeit campus, also für studierende).

  2. „nämlich eben für zeit campus, also für studierende“

    Warum genau ist das ein Argument für ein „dünn“es Interview? Dass Zeit Campus ein ideologisches Kampfblatt ist, ist die eine Sache, dass aber Studierende per se ein „dünn“es Interview legitimieren erscheint mir doch eine gewagte These zu sein. Aber vielleicht stamme ich ja aus einer Zeit in der geisteswissenschaftliche Diskussionen in der Universität noch mehr Zeit und Raum hatten…(?)

  3. Das sollte weder eine gewagte These noch ein großes Argument sein… aber viele Studierende kennen Honneth sicher noch nicht, und da ist es doch sinnvoll, dass er erst einmal eingeführt und vorgestellt wird – und kein Fachgespräch daraus entsteht, das nur die Eingeweihten oder Fortgeschrittenen verstehen. mit dünn war also gemeint, dass es nicht sehr in die Tiefe der Diskussion um Anerkennung ging.

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