CfP: „The political philosophy of Rosa Luxemburg“

Pünktlich zu ihrem einhundertsten Todestag findet am 10. und 11. Januar an der Humboldt Universität Berlin eine Konferenz zum Thema „The political philosophy of Rosa Luxemburg – A critical assessment“ statt, welche gemeinsam von Christian Neuhäuser (Dortmund), Gabriel Wollner (Berlin), Lea Ypi (London), Nicholas Vrousalis (Leiden) und Robin Celikates (Amsterdam) versanstaltet wird. Abstracts (300-500 Wörter) werden bis 1. Juli an rosa@post.tu-dortmund.de erbeten. Weitere Informationen sind diesem Call for Papers zu entnehmen.

 

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E.-Richter-Buchforum (4) – Replik: „Demokratischer Symbolismus und demokratische Haltungen“

— Abschließender Teil unseres Buchforums zu Emanuel Richters „Demokratischer Symbolismus“. Teil 1 gestalteten Luzia Sievi und Marcel Vondermaßen, den zweiten Teil 2 lieferte Anna Meine, den dritten Grit Straßenberger. Hier nun die Replik des Autors. Selbstverständlich sind Kommentare dazu und zur gesamten Diskussion weiter willkommen!  

 

Ich danke Anna Meine, Luzia Sievi, Grit Straßenberger und Marcel Vondermaßen sehr für ihre gründliche Auseinandersetzung mit meinem Buch. Dem normativen Demokratietheoretiker kann nichts Besseres passieren als eine solche tiefenscharfe Lektüre. In der sorgfältigen Interpretation meiner Gedanken finde ich mich durchaus verstanden. Die skeptischen Nachfragen und die Kritik, die sie üben, kann ich nachvollziehen, sie machen Klarstellungen erforderlich.

Ich sehe die Notwendigkeit, zu zwei grundlegenden, bei allen Rezensenten wiederkehrenden Einwürfen Stellung zu nehmen: einerseits zu der dort gehegten Skepsis gegenüber der normativen Intention, die ich mit meinem „demokratischen Symbolismus“ verfolge, andererseits zu der Ratlosigkeit darüber, wie man sich denn eine realpolitische Wirksamkeit des demokratischen Symbolismus vorzustellen habe. (mehr …)

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Vortrag: Digitales Whistleblowing als Form des zivilen Ungehorsams (Berlin)

Am kommenden Dienstag, 15. Mai  (18:15-19:45) wird William E. Scheuerman an der FU Berlin (OSI, Ihnestr. 21, Raum A) einen Vortrag mit dem Titel „Digitales Whistleblowing als neue Form des ‘zivilen Ungehorsams’?“ halten. Es kommentiert Christian Volk. Eine Anmeldung wird erbeten, alle weiteren Infos entnehmt bitte der Einladung als PDF

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Call for Participation: „Habe Mut!“

Vom 24. – 29. September findet auf dem Gut Siggen (Schleswig-Holstein) die von der Alfred Toepfer Stiftung geförderte Klausurwoche zum Thema „Habe Mut! Doch zu welchem Verstand?“ statt. Im Mittelpunkt stehen dabei möglichen Formen und die Bedeutung von Orientierungswissen in digitalisierten und globalisierten Gesellschaften. Interessierte aus dem akademischen und außer-akademischen Bereich können sich bis zum 30. Juni für eine Teilnahme bewerben. Nähere Informationen zur Bewerbung sind diesem Call for Participation zu entnehmen.

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Tagung „Kulturen der Kritik“ (Lüneburg)

Vom 21. bis zum 23. Juni 2018 findet an der Leuphana Universität Lüneburg die vom DFG- Graduiertenkolleg „Kulturen der Kritik“ veranstaltete Tagung „Critical Stances“ statt. In vier Sektionen fragt die Tagung nach der Konstitution des Gegenstandes der Kritik, nach Subjektivierungsformen in und durch Kritik sowie nach den Möglichkeiten und Formen kritischer Haltung in unterschiedlichen Formen der Herrschaft. Um Anmeldung (unter kdk@leuphana.de) wird bis 10. Juni gebeten. Das vollständige Programm sowie weitere Informationen sind auf diesem Flyer sowie hier zu finden.

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Fehlerhafte Rechtsentscheidungen? CfP aus der Rechtsphilosophie

Für rechtstheoretisch und rechtsphilosophisch interessierte dürfte folgender Call for Papers interessant sein: Die Tagung des Jungen Forums Rechtsphilosophie, die im September in Freiburg stattfindet, sucht Beiträge zur Fragestellung, wie das Recht mit Rechtsfehlern umgehen sollte. Vorschläge sind noch bis zum 22. Juni möglich; Weiteres zum Inhalt findet sich hier.

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Call zur Tagung „Öffentliche Güter und ihre Finanzierung – Wandel und Herausforderungen für die Demokratie“ (27.-28. Juni 2019, Schader-Forum Darmstadt)

Die derzeit günstige Finanzlage der Bundesrepublik lässt leicht vergessen, dass sich viele Muster der Regelfinanzierung des demokratischen Wohlfahrtsstaates längst einem Wandel ausgesetzt sehen. Die Idee des Steuer- und Sozialversicherungsstaates ist durch Finanzmarktimperative, Staatsverschuldungsspiralen und „Refeudalisierungs“-Tendenzen in gegenwärtigen Demokratien sicher nicht abgelöst, allemal aber herausgefordert worden. Insbesondere die berühmte Losung vom No taxation without representation! muss angesichts der heute zerfaserten steuerstaatlichen Souveränität und des globalen Eintritts neuer mächtiger Finanzakteure hinterfragt und für die demokratischen Gesellschaften auf der Höhe der Zeit reformuliert werden. (mehr …)

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Koordinationsstelle HU Berlin: Center for Humanities and Social Change

Am gerade im Aufbau befindlichen Center for Humanities and Social Change der Humboldt-Unversität in Berlin ist nun eine Stelle für Wissenschaftliche Koordination ausgeschrieben. Das Zentrum zielt auf eine Erforschung von Krisen in Demokratie und Kapitalismus aus vornehmlich sozialphilosophischer Perspektive ab und wird von Rahel Jaeggi geleitet. Bewerbungen sind bis zum 15. Mai möglich, die Details lauten folgendermaßen: (mehr …)

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