CfP „Die neuen Kulturkämpfe“

Der Arbeitskreis „Politik und Kultur“ der DVPW widmet seine Frühjahrstagung 2019 dem Thema „Die neuen Kulturkämpfe“. Jörn Knobloch, Jan Christoph Suntrup und Odila Triebel laden dazu am 27. und 28. März 2019 an die Universität Potsdam. Wer aktiv teilnehmen möchte, kann noch bis zum 20. November 2018 einen Vortragsvorschlag beim Organisationsteam einreichen. Nach der Konferenz wird eine zügige Publikation der Beiträge angestrebt. Zum vollständigen Call mit einer umfassenden Themenbeschreibung geht es hier.

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„Transparenz, Öffentlichkeit, Urteilskraft“ – Tagung des Hannah Arendt-Zentrums

Vom 8.-10. November veranstaltet das Hannah Arendt-Zentrum an der Universität Oldenburg eine Tagung zum Thema „Transparenz, Öffentlichkeit, Urteilskraft“. Im Zentrum steht die Digitalisierung der Öffentlichkeit und das Aufkommen von Transparenzforderungen, die analysiert und mit Hannah Arendts Kategorien von Erfahrung und Urteilskraft neu durchdacht werden sollen. Organisiert wird die Tagung von Prof. Dr. Johann Kreuzer, Dr. Nils Baratella und Héla Hecker. Das Tagungsprogramm und die Abstracts zu den Vorträgen finden sich hier.

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Tagung: „Welche Unterscheidungen braucht der feministische Diskurs (nicht)?“ (Hildesheim)

Unter der Fragestellung „Welche Unterscheidungen braucht der feministische Diskurs (nicht)?“ findet vom 22. bis 24. November 2018 am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim die zweite interdisziplinäre Jahrestagung des Zentrums für Geschlechterforschung statt. Das Anliegen der Tagung besteht darin, in interdisziplinärer Diskussion verschiedene Weisen des Unterscheidens zu rekonstruieren und nach den gesellschaftlichen Bedingungen und Bedingtheiten, Problemen und Potentialen spezifischer Unterscheidungspraxen zu fragen. Es sollen feministische und antifeministische Formen des Unterscheidens diskutiert, die Mechanismen diskriminierenden Unterscheidens in der akademischen Praxis in den Blick genommen, aber auch kritische Interventionsmöglichkeiten thematisiert werden. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei, eine Anmeldung bis zum 16.11.2018 untergrecof@uni-hildesheim.de ist jedoch erforderlich. Das Programm und alle weiteren Informationen finden sich hier auf dem Flyer und auf der Website.

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„Demokratie und Wahrheit“ – Programm der Theoriesektionstagung (Bremen)

Das Programm der Frühjahrstagung der Sektion ‚Politische Theorie und Ideengeschichte‘ der DVPW, die vom 13. bis 15. März 2019 zum Thema „Demokratie und Wahrheit“ im Haus der Wissenschaften in Bremen stattfindet, ist jetzt hier abrufbar. Die derzeitigen Debatten um das „postfaktische Zeitalter“, um „alternative Fakten“ oder um „fake news“ sind größtenteils von der Vorstellung getragen, unsere Demokratien benötigten Wahrheit für ihr gutes Funktionieren, und von der Angst getrieben, sie seien zugleich besonders anfällig für den Verlust von Wahrheit. Damit setzen sie ein Verhältnis von Demokratie und Wahrheit voraus, das in der Politischen Theorie stark umstritten ist. Die Tagung diskutiert daher das Verhältnis von Wahrheit und Demokratie aus verschiedenen Perspektiven. Die Keynote-Lectures werden von Frank Nullmeier, Elif Özmen und Oliver Flügel-Martinsen gehalten. Nähere Informationen zur Tagungsplanung (Tagungsort, Anreise, Unterkunftshinweise) gibt es hier auf der Website. Anmeldungen werden per Mail an die Organisatoren (Frieder Vogelmann, Martin Nonhoff) unter wahrheit@uni-bremen.de erbeten.

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CfA: 4 Fellowships am Center for Humanties and Social Change (HU Berlin)

Am Center for Humanities and Social Change (CHSC), geleitet von Rahel Jaeggi an der Humboldt-Universität zu Berlin, sind ab dem 01.04.2019 vier Fellowships mit einer Laufzeit je nach Projektzuschnitt von 3-9 Monaten zu vergeben. Die Ausschreibung richtet sich sowohl an Doktorand_innen und Nachwuchswissenschaftler_innen als auch an etablierte Wissenschaftler_innen. Am CHSC wird das krisenhafte Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie erforscht. Das zweite Jahr der Laufzeit des Centers steht unter dem Oberthema der gesellschaftlichen Rationalität und ihrer Krisen, gesellschaftlicher Vernunft und Unvernunft. Neben demokratietheoretischen Zugängen sind besonders solche Projektvorschläge willkommen, die systematische Anknüpfungspunkte an das Werk von Charles Taylor aufweisen. Bewerbungen sind bis 30.11.2018 möglich. Alle Informationen finden sich hier in der Ausschreibung.

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CfP: Jahrestagung AK Hochschullehre in der DVPW

Am 25. und 26. Februar 2019 findet an der Westfälischen Wilhelms‐Universität‐Münster die Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises Hochschullehre zum Thema „Vielfalt und Weitblick in der politikwissenschaftlichen Hochschullehre“ statt. Dabei soll es um die heterogenen Lehr- und Lernbedingungen in der Politikwissenschaft gehen, d.h. die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen seitens der Studierenden sowie die vielfältigen Rahmenbedingungen der Lehraktivität von Dozierenden. Interessierte können bis einschließlich 9.12.2018 ein Abstract (max. 600 Wörter inkl. Leerzeichen) an lambach@normativeorders.net senden. Beiträge unterschiedlicher Formate (Vortrag, Diskussion, Workshop, Roundtable, Poster o.ä.) sind möglich. Alle Informationen gibt es hier im Call for Papers.

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CfP: Tagung ‚Don’t Worry, Be Happy!‘ (Köln)

Die Hans-Böckler-Stiftung veranstaltet vom 15. bis 17. April 2019 an der Universität zu Köln eine Tagung zum Thema „Don’t Worry, Be happy! Affekt und Emotionen im Kontext neoliberaler Subjektivierungsprozesse“. Dabei soll es um die sozialen Funktionsweisen gehen, die Emotionen und Affekte in neoliberalen Zeiten erfüllen, z.B.: Welche Akteure, Institutionen und Praktiken produzieren welche emotionalen/affektiven Effekte? Wie funktionieren Techniken der Gefühls- und Affektregulation (z. B. im Kontext von Arbeit)? Wie werden Emotionen soziokulturell und medial benannt und vermittelt? Promovierende und Nachwuchswissenschaftler_innen sind eingeladen, bis 07. Januar 2019 Abstracts an WT2019@boeckler.de zu senden. Die Hans-Böckler-Stiftung übernimmt die Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten. Eine Tagungsgebühr fällt nicht an. Alle Informationen gibt es hier im Call for Papers.

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CfP: Understanding Solidarity – New Challenges, New Approaches (Hamburg)

Vom 25. bis 27. Januar 2019 findet an der an der Universität Hamburg ein internationaler Workshop zum Thema „Understanding Solidarity – New Challenges, New Approaches“ statt. Ziel des Workshops ist es, einen interdisziplinären Dialog über die Bedeutung und den Wandel von Solidarität zu initiieren. Der Begriff der Solidarität, die Verbindung von theoretischer und empirischer Solidaritätsforschung sowie Analysen der Bedeutung von Solidarität angesichts aktueller politischer Krisen sollen dabei besonders untersucht werden. Die Keynotes werden von Andrea Sangiovanni (King’s College London/European University Institute) and Donatella Della Porta (SNS Florence) gehalten. Bis 10. Dezember können Abstracts (500 Wörter) an die Organisatoren Andreas Busen und Stefan Wallaschek geschickt werden. Alle Informationen finden sich im ausführlichen Call.

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Kein Zuhause für die Heimat – Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat

— Zum Abschluss unserer vierwöchigen Debatte plädiert Tobias Adler-Bartels für einen begriffssensibleren Umgang mit Heimat!?. Er greift dabei Aspekte der vorangegangenen Beiträge auf, widmet sich der Semantik des Heimatbegriffs in der politischen Sprache und analysiert seine völkischen und essentialistischen Bedeutungsgehalte. —

„Heimat ist da, wo man sich nicht erklären muss“ – diese Johann Gottfried Herder zugeschriebene Sentenz deutet Heimat als ein höchst subjektives Phänomen des vermeintlich vorpolitischen Raums, welches gegen gesellschaftliche Kritik immun ist. Die jüngsten politischen Debatten um den Begriff der Heimat und die christsoziale Namenserweiterung der obersten Bundesbehörde zum Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat verdeutlichen jedoch die eminent politische Dimension dieses Begriffes. Wurde die ministerielle Umbenennung bisher vor allem aufgrund ihrer parteistrategischen Motivation und programmatischen Inhaltsleere kritisiert, so sollen im Folgenden grundsätzlichere Probleme dieser quasi-ministeriellen Weihe des Heimat-Begriffes im Fokus stehen.

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CfP: The Reception of American Pragmatism in Europe (St. Gallen)

Vom 6. bis 8. Juni 2019 findet in St. Gallen ein englischsprachiger Workshop zum Thema „The Reception of American Pragmatism in Europe“ statt. Es soll unter anderem diskutiert werden, wie der amerikanische Pragmatismus unterschiedlich rezipiert wurde, welche regionalen Unterschiede dabei deutlich werden und ob er heute Antworten auf europäische Herausforderungen liefern kann. Die Organisator_innen Federica Gregoratto und Michael G. Festl erbitten bis zum 31. Januar 2019 Abstracts von bis zu 400 Wörtern. Alle Informationen gibt es hier im ausführlichen Call for Papers.

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