CfA: W2 „Politische Theorie“ an der Universität Duisburg-Essen

Zum 01. Oktober 2020 ist an der Universität Duisburg-Essen eine Universitätsprofessur für „Politische Theorie“ ausgeschrieben. Die Verantwortlichen haben uns gegenüber besonders hervorgehoben, dass es ihnen wichtig ist, dass sich gerade Frauen zur Bewerbung aufgerufen fühlen.
Thematisch wird von den Bewerber*innen Bezug zu mindestens einem der folgenden fünf Felder erwartet: (a) Demokratie- und Herrschaftstheorien, (b) Theorien politischer Normativität, (c) Theorien der Steuerung in nationalen, inter- oder transnationalen Kontexten, (d) Theorien individuellen und kollektiven Handelns in der Politik, (e) Theorien des Politischen.
Bewerbungen müssen bis zum 06.02.2020 eingehen, alle weiteren Infos entnehmt bitte hier der Ausschreibung als PDF. Für weitere Nachfragen steht, wie im Ausschreibungstext ausgeführt, Prof. Dr. Achim Goerres zur Verfügung.

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CfP: Alles, was (ge)recht ist? (Forum Sozialethik 2020)

Das Forum Sozialethik 2020 widmet sich vom 14. bis zum 16. September 2020 an der Katholische Akademie Schwerte der sozialethischen Auseinandersetzung mit den an Gerechtigkeitsfragen aufbrechenden Problematiken des Rechts, seinen Quellen, den Bedingungen seiner Geltung, der Wechselwirkungen von Recht und Gerechtigkeit und der gesellschaftlichen Anerkennung von geltenden Rechtsnormen. Titel ist dabei: „Alles, was (ge)recht ist? Gerechtigkeit im Recht als Herausforderung der Christlichen Sozialethik.“ Interessierte – ‚Nachwuchs’wissenschaftler*innen wie fortgeschrittene Student*innen auch aus Rechtswissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft und Soziologie – sind eingeladen, Beitragsvorschläge (1-2 Seiten, PDF-Format) bis zum 13.03.2020 einzureichen und sich so am Forum Sozialethik, das seinen Werkstattcharakter und den freien wissenschaftlichen Austausch betont, zu beteiligen. Weitere thematische Ausführungen sowie alle weiteren Informationen finden sich im ausführlichen Call.

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Politische Theorie und politische Beratung

Die folgenden Ausführungen sind eine überarbeitete Fassung eines Vortrags im Rahmen der Herbsttagung der Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) in Zusammenarbeit mit der AG Politische Philosophie der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil) an der Universität Hamburg im September 2019.

Eignet sich die vermeintlich so praxisferne politische Theorie als Ausgangspunkt für die Politikberatung? Diese Frage ist grundsätzlicher Natur, für mich aber auch ganz persönlich: Nach einigen Jahren in der politischen Theorie arbeite ich nun bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Die SWP wird seit 60 Jahren aus dem Bundeshaushalt finanziert und hat die Aufgabe, Bundesrat und Bundestag zu Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik zu beraten. Im Folgenden möchte ich auf Basis meiner bisherigen Erfahrungen bei der SWP einige Überlegungen dazu vorstellen, welche Herausforderungen sich beim Übergang von der politischen Theorie zur Politikberatung ergeben. Nicht jede politische Theoretikerin, nicht jeder politischer Theoretiker, will und muss politische Beratung anbieten; in ähnlicher Form sind diese Herausforderungen aber wohl doch für all jene relevant, die aus der politischen Theorie heraus am öffentlichen Diskurs teilnehmen. Zunächst werde ich in zwei Hinsichten meinen Ausgangspunkt darlegen und dann vier Herausforderungen aufzeigen, die sich mir stellen.

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Vortrag: Geschlecht und demokratische Repräsentation unter dem Grundgesetz (13.1.20, Freiburg)

Als Teil der Freiburger Vortragsreihe zur kritischen Rechtstheorie „Die Auflösung des liberalen Konsenses“ interveniert Jelena von Achenbach am Montag, den 13.01.2020, um 18 c.t. mit einem Vortrag zu „Geschlecht und demokratische Repräsentation unter dem Grundgesetz“ in den aktuellen politischen und juristischen Streit um geschlechtliche Parität im Wahlrecht. Dieser Streit um Parität bildet im Vortrag das Material, um die normative, demorkatietheoretische und zugleich rechtliche Frage zu diskutieren, was die ungleichen Geschlechterverhältnisse in den Parlamenten für die demokratische Qualität der politischen Repräsentation bedeuten. Ort von Vortrag – und anschließder Diskussion – ist das Haus zur Lieben Hand, Löwenstraße 16.

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Interdisziplinäre Antisemitismustagung Trier 2020

Noch bis zum 31.1.2020 läuft die Einreichungsfrist für die Tagung der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung an der Universität Trier. Vom 8. bis zum 10. Oktober 2020 sollen bei dieser Tagung, die sich explizit an Nachwuchswissenschaftler richtet, gegenwärtige und historische Erscheinungsformen des Antisemitismus im Fokus der interdisziplinären Analyse, Diskussion und Kritik stehen. Die komplette Ausschreibung mit Themenskizze und organisatorischen Informationen steht online in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Einreichungen sollen eine maximal zweiseitige Skizze des geplanten Vortrags und eine kurze Biographie umfassen und sind bis zum Ende des Monats zu richten an iia-tagung@uni-trier.de.

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Ausschreibung: W2-Professur für Politikwissenschaft: Politische Theorie und Ideengeschichte

Am Rostocker Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften (IPV) ist die ‚W2-Professur für Politikwissenschaft: Politische Theorie und Ideengeschichte‘ ausgeschrieben, die das Teilgebiet Politische Theorie in seiner gesamten thematischen Breite und sachlichen Tiefe in Lehre und Forschung vertreten soll. Thematisch wird die Beschäftigung mit Kernfeldern der Politischen Theorie, vor allem mit Politischen Theorien der Moderne und Postmoderne, erwartet und die Beschäftigung mit Wissenschaftstheorie/-philosophie bzw. Methodologie erwünscht. Die weiteren Anforderungen für Lehre und Forschung sowie alle weiteren Informationen finden sich nach dem Klick und in der offiziellen Ausschreibung auf der Homepage der Universität Rostock. Achtung: Bewerbungsfrist ist der 31.01.2020.

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Unterm Weihnachtsbaum ist Ruh

Ein ereignis- und debattenreiches Jahr neigt sich dem Ende zu und die Theorieblog-Redaktion verabschiedet sich in die Weihnachtspause. Wir wünschen Euch schöne, frohe und erholsame Weihnachtstage, eine ruhige Zeit zwischen den Jahren und alles Gute für das neue Jahr 2020. Ab 7. Januar sind auch wir wieder für Euch da.

Natürlich verbinden wir unsere Weihnachtsgrüße wie gewohnt mit einem kurzen und selektiven Blick zurück auf das vergangene Jahr hier auf dem Blog. Und diesmal gibt es zudem einen kleinen, aber feinen Ausblick auf 2020:

Danke allen Autor*innen, die den Blog auch in diesem Jahr bereichert haben.

Nun zum Ausblick: Wir haben Grund zu feiern, denn im Jahr 2020 gibt es den Theorieblog seit 10 Jahren. Die Festlichkeiten steigen am Freitag, den 15. Mai 2020, in Berlin – mit Programm und Party am Abend. Weitere Informationen folgen im neuen Jahr, aber der Termin steht und darf mit Kugelschreiber in den Kalender 2020 eingetragen werden.

Wir freuen uns, wenn Ihr mit uns feiert – und vor allem, wenn Ihr uns auch im nächsten Jahr als Leser*innen, Kommentator*innen und Autor*innen begleitet und unterstützt.

Auf ein Wiederlesen im neuen Jahr!

Andreas Busen, Anna Meine, Eva Marlene Hausteiner, Jakob Huber, Manon Westphal, Sebastian Huhnholz, Svenja Ahlhaus, Thorsten Thiel, Tobias Albrecht, Verena Frick und Vincent August

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CfA: wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (65%) in Trier

An der Universität Trier ist zum 1. März 2020 eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (65%, E13 TV-L) im Bereich Demokratiebildung/Politikdidaktik ausgeschrieben. Die Stelle ist bis zum 31.12.2023 befristet. Zu den Aufgaben der/des zukünftigen Stelleninhaber/in gehören wissenschaftliche Dienstleistungen und die Konzeption eines digitalen Lernangebots im Projekt „Demokratiebildung und Digitalisierung“ sowie die weitere wissenschaftliche Qualifizierung (Promotion) in der politischen Bildung. Das Projekt ist Teil eines größeren Projektes „TRIGITALpro“, das die Entwicklung digitalisierungsbezogener Module und eine digitalgestützte Weiterentwicklung von Informations- und Beratungsstrukturen in den Lehramtsstudiengängen der Universität Trier verfolgt. Thematischer Fokus des Teilprojektes sind die epistemischen, demokratietheoretischen, politischen und ethischen Implikationen der Digitalisierung mit ihren Auswirkungen auf demokratische Gesellschaften und politische Partizipation. Einstellungsvoraussetzung ist ein gut abgeschlossenes gesellschaftswissenschaftliches Masterstudium. Weitere Informationen zu der Stelle und den Bewerbungsmodalitäten finden sich hier. Bewerbungsfrist ist der 15. Januar.

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Offene Stellen (wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in zur Promotion) in Kiel und Freiburg

Weil in beiden Fällen die Bewerbungsfrist bereits im Januar endet, weisen wir kurz vor der ‚Winterpause‘ noch auf zwei aktuelle Stellenausschreibungen in Kiel und Freiburg hin.

Am Lehrstuhl für Praktische Philosophie (Prof. Ludger Heidbrink) des Philosophischen Seminars der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist im Rahmen des von der DFG geförderten Forschungsvorhabens „Endliche Welt und offene Zukunft. Endlichkeit und Wachstumskritik im politischen Denken der Gegenwart“ eine Promotionsstelle (13 TV-L, 65%) befristet bis zum 30.9.2022 zu vergeben. Das Forschungsvorhaben befasst sich mit der Entstehung moderner Wachstumsvorstellungen und ihrer Kritik in der ökonomischen und politischen Literatur der Gegenwart. Bewerbungen können noch bis zum 31. Januar eingereicht werden. Die vollständige Ausschreibung findet sich hier.

An der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg ist in der Politikwissenschaft zum 01.02.2020 eine Stelle zur Studiengangskoordination und Promotion (13 TV-L, 60%, Verlängerung und Aufstockung möglich) ausgeschrieben. Ein besonderer inhaltlicher Schwerpunkt innerhalb der Politikwissenschaft wird nicht vorausgesetzt, so dass auch Bewerbungen von Theoretiker*innen sehr willkommen sind. Hier ist allerdings Beeilung angesagt, denn die Bewerbungsfrist endet bereits am 03. Januar 2020. Die vollständige Ausschreibung für diese Stelle findet sich hier.

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Tagung: Akademisierung der Kritischen Theorie – Kritische Theorie der Akademisierung (Gießen, 25./26.01.)

Vor einiger Zeit hatten wir auf die Tagung „Drinnen und Draußen: Akademisierung der Kritischen Theorie – Kritische Theorie der Akademisierung“ hingewiesen, die am 25. und 26. Januar 2020  an der Universität Gießen stattfindet (Beschreibung siehe unten). Da der jüngst erfolgte Cyber-Angriff auf die Uni Gießen allerdings die dortige IT auf absehbare Zeit außer Gefecht gesetzt hat, dürfen wir im Namen der Veranstalter auf das aktualisierte Programm hinweisen, das hier zu finden ist – und unter anderem funktionierende Mail-Adressen zur Kontaktaufnahme aufweist.

Die Tagung widmet sich einer Kritischen Theorie der Universität und fragt gleichzeitig, ob und wie Kritische Theorie innerhalb des aktuellen Hochschulsystems möglich ist – und welche Räume es außerhalb der Universität gäbe. Veranstaltet wird die Tagung in Zusammenarbeit des studentischen Arbeitskreis zur Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie mit dem aktuellen Gastprofessor Dennis Wutzke.

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