CfA W2-Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt theoretische und rechtliche Grundlagen der Politik (FU Berlin)

An der FU Berlin ist eine W2-Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt theoretische und rechtliche Grundlagen der Politik ausgeschrieben. Erwartet werden u.a. internationale Forschungsaktivitäten mit Schwerpunkt in den Bereichen „theoretische und rechtliche Grundlagen der Politik“, nachgewiesen durch begutachtete Publikationen, Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten sowie Fähigkeit zur ideengeschichtlichen Vertiefung im Bereich „theoretische und rechtliche Grundlagen der Politik“. Die/der künftige Stelleninhaber*in soll sich an den Forschungsverbünden des Fachbereichs beteiligen, insbes. im Modul „Theorie, Ideengeschichte und Grundlagen der Politik“ im BA Politikwissenschaft und im Themenfeld „Theorie und Grundlagen der Politikwissenschaft“ im MA Politikwissenschaft lehren sowie sich mit Fragestellungen im Bereich Gender und Diversity in Forschung und Lehre beschäftigen.

Bewerbungen müssen bis zum 19.08. per Mail eingehen, alle weiteren Details und zusätzliche Informationen zur Ausschreibung finden sich hier.

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CfP Promotionswerkstatt „Gesellschaftliche Polarisierungen und die Suche nach Solidarität“

Am 09. November 2021 veranstaltet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Berlin (voraussichtlich in Präsenz) eine Promotionswerkstatt unter dem Leitthema „Gesellschaftliche Polarisierungen und die Suche nach Solidarität“. Im Anschluss an die Promotionswerkstatt werden die Teilnehmenden gemeinsam am 10. November 2021 das alljährlich stattfindende WSI-Herbstforum besuchen. Neben einer Keynote, der Vorstellung von Promotionsarbeiten und einem Promotionsprojekt-Speednetworking steht auch ein kurzer Workshop auf dem Programm. Bewerbungen sind bis 15.09.2021 möglich an: herbstforum-werkstatt@boeckler.de Der ausführliche Call und weitere Informationen finden sich hier und sowie auf der Homepage.

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CfA: WiMi-Stelle an der FU Berlin

Am Arbeitsbereich Praktische Philosophie (Prof. Stefan Gosepath) am Institut für Philosophie der FU Berlin ist eine volle Mitarbeiter*innenstelle (13 TV-L FU, 100%, 5 Jahre) zu besetzen. Neben einem Interesse an politischer Philosophie und Rechtsphilosophie sind mindestens ein nachweisbarer Schwerpunkt in der Moralphilosophie und/oder der Theorie praktischer Rationalität bzw. Normativität erwünscht. Die vollständige Ausschreibung findet sich hier, die Bewerbungsfrist ist am 09.08.2021.

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Die ordoliberale Disziplinierung Europas? Lesenotiz zu Thomas Biebricher „Die politische Theorie des Neoliberalismus“

„Neoliberalismus“ ist ein schillernder Begriff. Abhängig davon aus welcher Denkrichtung er beleuchtet wird, gilt er den Einen als Inbegriff freiheitlichen Denkens, den Anderen hingegen als Kampfbegriff zur Stigmatisierung (wirtschafts-)politischer Positionen, die staatlich verordnete, redistributive Maßnahmen sozialer Gerechtigkeit zugunsten des freien Wirkens der Marktkräfte mit aller Macht zu verhindern suchen. Staat und Markt sind in der allgemeinen Wahrnehmung ohnehin jenes Paar, dessen Beziehung im neoliberalen Denken, egal von welcher Seite es betrachtet wird, den zentralen Anker darstellt. Nach Lektüre der nun in deutscher Übersetzung im Suhrkamp-Verlag erschienenen Habilitationsschrift von Thomas Biebricher, ist eben jener Beziehungsstatus wohl eher als „kompliziert“ zu kennzeichnen, wird doch deutlich, dass eine angenommene Gegnerschaft beider Partner vor dem Hintergrund des vielgestaltigen und keinesfalls konsensualen neoliberalen Denkens, auf einem zu unterkomplexen Verständnis dieser Dichotomie beruht.

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CfA Juniorprofessur (W1 mit tt W2) für Ethik der Digitalisierung (Oldenburg)

An der Universität Oldenburg ist eine Juniorprofessur (m/w/d) für Ethik der Digitalisierung (BesGr. W1 mit Tenure Track W2) ausgeschrieben. Die zentrale Aufgabe der Professur ist es, die ethischen Probleme herauszuarbeiten, die mit den neuen digitalen Technologien gesamtgesellschaftlich verbunden sind, und sie philosophisch zu reflektieren. Erforderlich sind sowohl Kenntnisse der anzuwendenden normativen Theorien wie auch Kenntnisse der Technologien, auf die diese Theorien kritisch angewandt werden. Zu den Theorien gehören nicht nur solche, die in der letzten Zeit speziell zu digitalen Technologien entwickelt wurden, sondern auch grundlegende Moraltheorien (Deontologie, Utilitarismus, Tugend­ethik) sowie philosophische Sozial-, Demokratie- und Gerechtigkeitstheorien. Bezüglich der Technologien ist beispielsweise an KI-basierte Automatisierungsprozesse zu denken, zu denen in Oldenburg bereits Forschungsschwerpunkte existieren (in den Bereichen Fortbewegung, Gesundheit und Energie). Erwartet werden ein überdurchschnittlich gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und eine überdurchschnittlich gut abgeschlossene Promotion, wobei mindestens einer der Abschlüsse in der Philosophie erworben wurde. Bewerbungsschluss ist der 9.8.2021, alle ausführlichen Informationen finden sich hier.

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Twitter-Rückschau

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Axel Honneths Benjamin Lectures: Arbeit als Mittel zum Zweck der Demokratie

Es war – mal wieder – eine Veranstaltung im Zeichen der Pandemie. Und zwar in gleich zweifacher Hinsicht. Zum einen war den Organisator*innen rund um Rahel Jaeggi und Robin Celikates die Freude und Erleichterung darüber anzumerken, dass es ihnen möglich gewesen ist, die Walter Benjamin Lectures 2021 tatsächlich in Präsenz durchzuführen: Axel Honneth hielt seine dreiteilige Vorlesung vom 16. bis 18. Juni vor geschätzten 200 Zuhörer*innen pro Abend in einem Freiluftkino in der Berliner Hasenheide. Zum anderen stand auch das von Honneth gewählte Thema, die Arbeit, während der Pandemie im Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Dieses öffentliche Interesse an den „systemrelevanten Jobs“ verging jedoch so schnell wie es entstand, obwohl sich – trotz Systemrelevanz – nichts an den schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege, auf der Intensivstation oder an der Supermarktkasse verändert hat. Für sein (nicht nur) deshalb dringliches Vorhaben einer Kritik der Arbeitsverhältnisse setzt Honneth die Arbeit in ein „notwendiges Ergänzungsverhältnis“ zur Demokratie. Ohne die „vorpolitische“ Schule guter Arbeitsverhältnisse, so die Hauptthese seines Vortrages, sei eine gelingende Demokratie gar nicht möglich. Mit der Arbeit steht also auch die Demokratie auf dem Spiel.

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Konferenz: Zusammenhalt in der Krise

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt lädt diesen Donnerstag und Freitag (08.07. – 09.07.) zu seiner zweiten Jahreskonferenz ein, die vom Frankfurter Teilinstitut organisiert wird und digital via Zoom stattfindet. Unter dem Titel „Zusammenhalt in der Krise“ diskutieren u.a. Steffen Mau, Michael Zürn, Stefanie Schüler-Springorum, Anette Fasang, Armin Schäfer, Jule Specht und Armin Nassehi zu Fragen der Demokratie im Krisenmodus, Systemrelevanz und Entbehrlichkeit in der Krise und dem Leben nach Corona (wann auch immer das beginnt). Bei Interesse kann man sich unter veranstaltungen-fgz@uni-frankfurt.de per Email anmelden. Weitere Infos und das komplette Programm gibt es auf der Konferenzwebsite.

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