Programm der DNGPS Fachtagung 2017

Vom 22. bis 24. März findet an der Humboldt Universität zu Berlin die diesjährige Fachtung der Deutschen Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaften statt. Neben sieben Panels wird es eine Keynote von Oliver Marchart (Wien) und einen Workshop zum wissenschaftlichen Publizieren mit Barbara Budrich (Verlag Barbara Budrich) geben. Das Komplette Programm lässt sich hier nachschlagen.

 

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Was die Politikwissenschaft jetzt tun muss

In den Nachwehen der Rezession nach 2008 mussten sich Ökonomen fragen lassen, wie sie den bevorstehenden Kollaps der Weltwirtschaft übersehen konnten: Welchem Zweck dienten komplexe ökonomische Modelle, wenn sie nicht einmal solch eklatantes Systemversagen vorhersagen konnten?

Haben Ökonomen in der Vorhersage der Wirtschaftskrise versagt, so versagten die Politikwissenschaften jüngst in der Vorhersage tiefgreifender politischer Umbrüche. Die Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten ist ein besonders eklatanter Fall. Doch schon davor haben Politikwissenschaftler Stabilitätskräfte immer wieder überschätzt – etwa im Falle des Brexit oder im Fall der ernsten Bedrohung, die die populistische Regierung Polens für die Demokratie darstellt. (mehr …)

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CfP: Momentum-Kongress 2017 – 10 Jahre Momentum

Von 19.-22. Oktober 2017 findet bereits um 10. Mal der Momentum-Kongress in Hallstatt im Salzkammergut statt, dieses Jahr zum Überthema “Vielfalt”. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein eigener Beitrag für einen der zehn Tracks, die sich etwa um Bildung, Migration, solidarische Organisation, Europa oder Lebensformen drehen. Deadline für die Einreichung von 1-2 seitigen Ideenskizzen ist der 12. April 2017. Infos zu den Tracks sowie zu den vergangenen zehn Kongressen unter http://momentum-kongress.org und hier auf dem aktuellen Flyer

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Zwischen Republikanismus und Radikaldemokratie

— Fortsetzung des Buchforums zu Emanuel Richters Demokratischer Symbolismus: Teil 1 (Luzia Sievei und Marcel Vondermaßen)

Ausgangspunkt für Emanuel Richters Demokratischen Symbolismus ist die breit diagnostizierte Krise von Demokratie und Demokratietheorie zwischen Allgegenwärtigkeit und Beliebigkeit. Damit Demokratie im aktuellen Gewirr von Begriffen, Idealen und Forderungen nicht zu einem „hohlen Allgemeinplatz“ (7) verkomme, ist es sein Ziel, eine grundlegende Funktionsbestimmung der Demokratie vorzulegen. Nicht eine weitere Idealisierung unter vielen soll diese „Demokratietheorie zweiter Ordnung“ (22) bilden, sondern einen allgemeinen analytischen Orientierungspunkt sowie eine kritische Prüfinstanz für partikulare demokratietheoretische Ideale und die demokratische Praxis. Demokratischer Symbolismus bezeichnet in diesem Kontext die hermeneutische Suchbewegung nach den „zumeist unbewussten Sinngrundlagen und Bedeutungszuschreibungen im realen politischen Handeln“ (22), die an den Punkt vorzudringen beabsichtigt, „der eine für alle Menschen verallgemeinerungsfähige Funktionsbestimmung demokratischen Handelns beschreibt“ (23).

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CfP: Jahrestagung des AK Politik und Geschlecht

„Intersektionale und postkolonial-feministische Perspektiven als Instrumente einer politikwissenschaftlichen Macht- und Herrschaftskritik“ – Unter diesem Titel diskutiert der Arbeitskreis Politik und Geschlecht der DVPW am 10. November 2017 an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) ineinandergreifende Strukturen von Ungleichheit, Macht und Herrschaft. Wer an dieser Jahrestagung des Arbeitskreises aktiv teilnehmen möchte, kann bis zum 31.03.2017 Abstracts von höchstens 250 Wörtern einreichen. Komplette Paper sind bis zum 01.10.2017 fertigzustellen. Mit dem Abstract bitten die Veranstalterinnen auch um eine kurze Rückmeldung, ob eine Betreuung benötigt wird. Der komplette Call findet sich hier sowie nach dem Klick.

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Tagungsprogramm: Politische Kulturforschung reloaded

Vom 4. bis zum 6. April 2017 veranstaltet der Arbeitskreis “Politik und Kultur” der DVPW an der Bergischen Universität Wuppertal seine nächste Tagung zum Thema “Politische Kulturforschung reloaded. Theorien, Methoden und Ergebnisse neuerer Forschung zum Zusammenhang von Politik und Kultur”. Panels behandeln Identitäten und Konflikt, politische Repräsentation, theoretische und mediale Perspektiven sowie Forschungsfelder der politischen Kulturforschung. Anmeldungen sind bis zum 26. März 2017 an folgende Adresse möglich: politikwissenschaft@uni-wuppertal.de. Das Tagungsprogramm findet Ihr hier.

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CfP: European Junior Faculty Forum for Public Law and Jurisprudence (WZB)

Wer das öffentliche Recht aus einer theoriegeleitet-dogmatischen, interdisziplinären oder komparativen Perspektive betrachtet, an einer akademischen Institution in der EU oder einem der assoziierten Staaten tätig und zum 15. April 2017 seit nicht mehr als sieben Jahre promoviert ist, ist zum ersten European Junior Faculty Forum for Public Law and Jurisprudence eingeladen. Das Forum ‎wird‎ am 28. und 29. Juni 2017 am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) stattfinden und gemeinsam vom WZB, dem ‎Europäischen Hochschulinstitut in Florenz (EUI) und der London School for ‎Economics and Political Science (LSE) getragen‎.‎ Einsendefrist für Beiträge an ‎ejff@wzb.eu ist der 15. April 2017. Der Call findet sich auf der Homepage des WZB und als PDF auch hier. Eine kurze Beschreibung der Organisatoren folgt zudem nach dem Klick.

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CfP: “Borders, Fences, Firewalls” in Göttingen

Für den 19. und 20. Oktober laden Dana Schmalz und Stefan Schlegel zu einer Tagung am Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften ein. Der ausführliche Titel der Tagung lautet “Borders, Fences, Firewalls. Assessing the changing relationship of territory and institutions.” Der CfP läuft bis zum 15. April; Beiträge aus dem Feld der politischen Theorie und Philosophie sind explizit erwünscht. Alle Infos und den ausführlichen CfP findet ihr hier.

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