Ethosbildung in einem allgemeinen Abhängigkeitszusammenhang. Eine Replik auf Theresa Gerlach 

Theresa Gerlachs Kommentar zu meinem Aufsatz „Wirtschaftsdemokratie als Einübungspraxis“ gibt mir die Gelegenheit, einige Argumente zu ergänzen und zu präzisieren. Dabei zeige ich, weshalb nicht nur ein demokratisches Ethos, sondern auch ein Gerechtigkeitsethos eine Einübung in demokratischen Praktiken erfordert – eine durchaus überraschende These, die bei Gerlach zu Recht Rückfragen hervorruft. Zudem mache ich geltend, dass die Grundkonstellation des Marktes, also das Verfolgen eigener Interessen inmitten eines allgemeinen Abhängigkeitszusammenhangs, der Ethosbildung nicht entgegensteht. Im Gegenteil: Genau deshalb ist eine anspruchsvolle Ethosbildung so dringlich.  (mehr …)

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Buchdiskussion: Wirtschaft, Demokratie und liberaler Sozialismus (Frankfurt)

Im Gespräch mit Marina Martinez Mateo und Martin Saar stellt Hannes Kuch am 22. Januar die Thesen seines neu erschienenen Buches (Wirtschaft, Demokratie und liberaler Sozialismus, Campus 2023) zur Diskussion. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr in der Karl Marx Buchhandlung, Jordanstraße 11, in Frankfurt am Main. Weitere Informationen hier.

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CfP PROKLA 215: Demokratische Planwirtschaft in Zeiten von Digitalisierung und Klimakrise

Seit einigen Jahren hat die Zahl wissenschaftlicher und populär-wissenschaftlicher Publikationen mit positivem Bezug auf demokratische (Wirtschafts-)Planung rasant zugenommen. Die neue Debatte drehte sich zunächst primär um neue technische Entwicklungen, die demokratische (Wirtschafts-)Planung möglich machen sollen. Mit der zunehmenden Eskalation der Klimakrise hat sich der Schwerpunkt der Debatte aktuell zu ökologischen und politischen Fragen verschoben.

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CfA ZPTh-Themenheft „Der oikos des demos: Auf dem Weg zu einer demokratischen Ökonomie“

Für ein Themenheft der Zeitschrift für Politische Theorie suchen Martin Oppelt und Paul Sörensen Beiträge zum Thema „Der oikos des demos: Auf dem Weg zu einer demokratischen Ökonomie“. Im geplanten Schwerpunkt sollen Ansätze einer dezidierten Alternative zum individualistischen und privateigentumsbasierten Liberalismus ausgelotet werden – ohne damit den Anspruch auf Vermittlung liberaler Grundprinzipien per se aufzugeben. Der ausführliche Call for Abstracts ist hier zu finden; Abstracts im Umfang von max. einer Seite werden bis zum 15.9.2022 an die folgende Email-Adresse erbeten: wirtschaftsdemokratie@gmx.de.

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