Tagung: „Human Emancipation and Particular Belonging“ (Berlin)

Am 24. und 25. Mai findet am Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin Brandenburg ein von Christian Schmidt und Lutz Fiedler organisiertes Symposium zum Thema „Human Emancipation and Particular Belonging (Post-)secular Politics, Religious Communities, and Jewish Experiences“ statt. Die Tagung stellt die jüngst auch in der Politischen Theorie wieder vermehrt aufgeworfene Frage nach dem Verhältnis von Emanzipation und Säkularisierung ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Vortragen werden: Rahel Jaeggi (Berlin), Michael Quante (Münster), Micha Brumlik (Berlin), Judith Frishman (Amsterdam), Philipp Lenhard (München), Inka Sauter (Leipzig), Christoph Kasten (Berlin), Thomas Meyer (München), Eva Buddeberg (Frankfurt/M), Irmela von der Lühe (Berlin), Elisabeth Gallas (Leipzig) und Andree Michaelis-König (Berlin). Michael Walzer (Princeton) wird zudem einen Abendvortrag mit dem Titel Secularism revisted halten. Das vollständige Programm mit allen weiteren inhaltlichen und logistischen Details findet ihr hier.

 

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Roundtable „Is there another people?“ (Berlin)

Am 07. Juni findet an der HU Berlin ein von Rahel Jaeggi und Victor Kempf organisierter Roundtable zum Thema „Is there another people?“ statt. Diskutieren werden Andrew Arato, Jean Cohen und Oliver Marchart. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr, im Senatssaal Unter den Linden 6. Weitere Details zu Inhalt, Ort und Zeit findet ihr hier.

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CfA: 4 Fellowships am Center for Humanties and Social Change (HU Berlin)

Am Center for Humanities and Social Change (CHSC), geleitet von Rahel Jaeggi an der Humboldt-Universität zu Berlin, sind ab dem 01.04.2019 vier Fellowships mit einer Laufzeit je nach Projektzuschnitt von 3-9 Monaten zu vergeben. Die Ausschreibung richtet sich sowohl an Doktorand_innen und Nachwuchswissenschaftler_innen als auch an etablierte Wissenschaftler_innen. Am CHSC wird das krisenhafte Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie erforscht. Das zweite Jahr der Laufzeit des Centers steht unter dem Oberthema der gesellschaftlichen Rationalität und ihrer Krisen, gesellschaftlicher Vernunft und Unvernunft. Neben demokratietheoretischen Zugängen sind besonders solche Projektvorschläge willkommen, die systematische Anknüpfungspunkte an das Werk von Charles Taylor aufweisen. Bewerbungen sind bis 30.11.2018 möglich. Alle Informationen finden sich hier in der Ausschreibung.

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Zwischen Nachruf und Liebeserklärung – Tagungsbericht zu „Emanzipation“ (Berlin, 25.-27. Mai 2018)

Was ist Emanzipation? Was meint der Begriff heute? Und was sind die Voraussetzungen für und Folgen von kollektiven Emanzipationsbewegungen? Diese und eng damit verknüpfte Fragen wurden vom 25. bis 27. Mai anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Mai 1968 auf der sozialphilosophischen Tagung Emanzipation in Berlin diskutiert. Die InitiatorInnen – Rahel Jaeggi, Kristina Lepold, Sabine Hark und Thomas Seibert – setzten die Konferenz im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung dabei ausdrücklich in engen Bezug zum Zeitgeist des Mai 1968. Die Debatte darum, ob dieser als letzter großer emanzipatorischer Aufbruch der jüngeren Zeitgeschichte oder als für Gegenwart und Zukunft untauglich zu bewerten sei, avancierte im Laufe der Tagung zu einer der Leitdifferenzen. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund war es – ausgesprochen ambitioniertes – Ziel der Tagung, den Emanzipationsbegriff in insgesamt drei Plenarveranstaltungen und zwölf Kolloquien in all seinen Facetten zu beleuchten, zu erfassen und diese fruchtbar zusammenzuführen. (mehr …)

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Bericht: Critical Theory Berlin Summer School 2018 „Re-Thinking Ideology“

Die Summer School „Re-Thinking Ideology” (16.-20. Juli 2018) an der HU Berlin bot Einblicke in die Entwicklung neuer Ansätze zur Ideologiekritik sowie Impulse für die Methodologie von (immanenter) Sozialkritik, welche jeweils auf der Verbindung der Traditionslinie der Kritischen Theorie mit gegenwärtiger analytischer Philosophie aufbauten. Ideologie wird häufig mit der marxistischen Idee des „falschen Bewusstseins“ assoziiert. Ideologien sind demnach Bewusstseinsformen, die Menschen dazu bringen, entgegen ihren Interessen zur Reproduktion der sie unterdrückenden Herrschaftsverhältnisse beizutragen. Ideologische Bewusstseinsformen haben gleichzeitig subjektiv bedürfnisbefriedigenden Gehalt und laufen „objektiven“ Interessen zuwider. Die Assoziation von Ideologie mit „falschem Bewusstsein“ führt eine Hauptschwierigkeit heutiger Ideologiekritik direkt vor Augen. Die Idee des „falschen Bewusstseins“ impliziert eine Kluft zwischen Ideologiekritikern und denjenigen, die unter „falschem Bewusstsein“ leiden. Diese Kluft äußert sich in der paternalistischen Behandlung letzterer, denen jede Urteilskraft abgesprochen wird und deren Bewusstseinsformen und Handlungen als Ausdruck von Illusionen verstanden werden, während die Ideologiekritiker beanspruchen, Erkenntnis objektiver Interessen zu besitzen. Der Erfolg neuer Ansätze in der Ideologiekritik hängt davon ab, ob sie einen Ausweg aus dieser Schwierigkeit finden.

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CfA: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in in Berlin (100%)

Am Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Sozialphilosophie (Rahel Jaeggi) des Instituts für Philosophie der HU ist eine 100%-Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in ausgeschrieben. Die Stelle soll zum 1. Oktober 2018 besetzt werden und ist voraussichtlich auf drei Jahre befristet. Das Stellenprofil umfasst Forschung und Lehre auf dem Gebiet der Sozialphilosophie (Schwerpunkt Kritische Theorie). Bewerbungen können bis zum 16. August 2018 eingereicht werden. Alle weiteren Infos nach dem Klick.

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Workshop: The Social and Political Philosophy of Solidarity (HU Berlin)

Rahel Jaeggi, Gabriel Wollner und Lukas Kübler organisieren an der HU Berlin vom 7. bis 8. Dezember einen internationalen Workshop mit dem Titel „The social and political
philosophy of solidarity“. Dabei soll die neuere Debatte über konzeptuelle und normative Fragen der Solidarität aufgegriffen werden. Um Anmeldung wird bis 15. November gebeten. Alle Informationen finden sich hier.

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Workshop in Berlin mit Daniel Brudney: „The moral basis and expressive role of distributive principles“

Am 17. Mai findet an der HU Berlin ein Workshop mit Daniel Brudney von der University of Chicago statt. Gegenstand des eintägigen Workshops sind die neueren Arbeiten von Brudney über wechselseitige Abhängigkeit, die expressive Rolle von Prinzipien distributiver Gerechtigkeit und die Wahl einer angemessenen Konzeption von Personen als Grundlage einer Theorie der Gerechtigkeit. Diskussionsgrundlage  sind vorab verschickte Texte im Umfang von ca. 100-120 Seiten. Der Workshop wird organisiert von Rahel Jaeggi und Lukas Kuebler. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 5. Mai an workshops.sozialphilosophie@hu-berlin.de erforderlich. Alle weiteren Details findet ihr hier.

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Konferenz: International Dissidence (Frankfurt)

Von Donnerstag bis Samstag nächste Woche, 2. bis 4. März, findet in Frankfurt die große internationale Konferenz „International Dissidence. Rule and Resistance in a Globalized World“ statt. Die gemeinsam vom Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“, dem DFG-geförderten Forschungszusammenhangs „Internationale Dissidenz“ und der HSFK organiserte Konferenz beleuchtet in insgesamt 14 Panels, wie Widerstand Herrschaftssysteme herausfordert, aber auch reproduziert. Themen der Panel sind etwa: International Institutions and Protest, Democracies and the Repression of Dissidence, (Faux) Populist Movements and Parties, Exit and Withdrawal as Dissident Politics und Online Activism as Resistance. Besondere Highlights sind ein Roundtable zu „Politics of Producing Knowledge on Dissidence“ (mit Jan Aart Scholte, Sofia Monsalve und Lara Montesinos Coleman) sowie eine Keynote von Rahel Jaeggi zu „Crisis and Conflict – Active and Passive Dimensions of Social Change“. Das Programm gibt es in einer Lang- und einer Kurzfassung sowie stets aktuell auf der Konferenzhomepage.

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Tagung: The Value of Critique (Frankfurt)

Value of CritiqueAm 19. und 20. Januar findet in Frankfurt eine von Städelschule und dem Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ gemeinsam veranstaltete, äußerst illustere Tagung zu „The Value of Critique“ statt. Vorträge gibt es von Bruno Latour, Beate Söntgen, Rahel Jaeggi und Luc Boltanski. Kommentieren und diskutieren werden unter anderem Eva Geulen, Rainer Forst, Christoph Menke, Thomas Lemke, Juliane Rebentisch. Das ganze Programm könnt ihr hier einsehen oder direkt dem Poster entnehmen. Die Tagung ist öffentlich, eine Anmeldung wird nicht benötigt. Stattfinden tut das Ganze in der Städelschule (Dürerstr. 10) – wird sicher voll.

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