Die Bundeszentrale für politische Bildung als Förderer innovativer Formate?

Wir setzen unseren Schwerpunkt „Politische Theorie und Politische Bildung“ mit einem Beitrag von Alexander Wohnig fort, der anhand eines Modellprojektes zeigt, was es heißen kann, politische Partizipation zu einem Ziel politischer Bildung zu machen.

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ist eine der zentralen Institutionen im Feld der politischen Bildung. Als Bundesanstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern wird ihr teilweise eine staatstragende Funktion zugeschrieben, mit der ein Fokus auf affirmative, d.h. an die bestehenden Verhältnisse anpassende politische Bildung einhergehen könnte. Dagegen zeigen konkrete Projekte, die in den Verantwortungsbereich der bpb fallen, dass hier (bei allen Einschränkungen) auch kritische, Widerspruch erzeugende und auf Demokratisierung drängende Projekte entstehen. Im Folgenden soll ein kurzer exemplarischer Einblick in ein konkretes Projekt gegeben werden, das als innovativ (statt als bewahrend) beschrieben werden kann und das in seiner Begründung auf politiktheoretischen Argumenten fußt, in deren Konsequenz die Erfahrung politischer Partizipation als zentraler Aspekt von Bildung in der Demokratie und für die Demokratie definiert wird. (mehr …)

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CfP: Social Innovation (York)

Dieser Call für ein Panel auf der “7. International Social Innovation Research Conference”, die vom 6. bis zum 8. September 2015 in York (UK) stattfindet, wendet sich u.a. explizit an politische Theoretiker, die sich für soziale Innovation und ihre ökonomischen Implikationen interessieren und sich über diese Frage interdisziplinär verständigen wollen. Die Deadline für Abstracts endet am 5. Mai. Hier der Call:

Economic Underpinnings of Social Innovation, Special Session, Yorck, ISIRC 2015
There has been a considerable increase in public interest in social innovation over the last year, which calls for conceptual reflection by economists, sociologists, political scientists and philosophers. This panel invites papers on the conceptual foundations of social innovation and its place and implication for the political economy of regions, nation states and supra-national entity such as the EU. We welcome papers that reflect on social innovation drawing on theories of power, of justice and of institutional change. Empirical work is welcome as long as it addresses conceptual questions of the political economy of social innovation. Stream Chairs: Alex Nicholls, Judith Terstriep, Rafael Ziegler. Deadline for Abstracts (500 words): 5th May 2015. Questions: rziegler[at]uni.greifswald.de.

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